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72 Handtaschen gefüllt mit Geld und Schmuck: Razzia bei Malaysias Ex-Regierungschef

18.05.18, 10:00 18.05.18, 10:19

Dutzende mit Bargeld und Schmuck gefüllte Designer-Handtaschen sind im Zuge der Korruptionsermittlungen gegen Malaysias Ex-Regierungschef Najib Razak beschlagnahmt worden. Das teilte Chefermittler Amar Singh am Freitag mit.

Die Handtaschen wurden in Kartonschachteln abtransportiert. Bild: EPA/EPA

Die malaysische Nachrichtenagentur Bernama berichtete, sechs Immobilien seien durchsucht worden, darunter Najibs Büro und Luxuswohnungen in Kuala Lumpur. Nach Angaben von Amar fanden Polizisten bei den Durchsuchungen die reichlich gefüllten Handtaschen von Designern wie Hermès oder Louis Vuitton.

Fünf Lastwagenladungen

Über den Gesamtwert des Fundes konnte er zunächst keine Angaben machen. Laut Amar enthielten die 72 Handtaschen jedoch grosse Mengen an Bargeld in unterschiedlichen Währungen, darunter US-Dollar sowie Uhren und Schmuck. «Es ist eine grosse Menge Schmuck», sagte Amar.

Fünf Lastwagen haben die Gegenstände weggefahren. Bild: AP/AP

Fernsehbilder zeigten Kisten und Koffer, die mit Klebeband versiegelt waren und in einen schwarzen Polizeilastwagen getragen wurden. Berichten zufolge waren fünf solcher Fahrzeuge nötig, um die beschlagnahmten Güter abzutransportieren.

Schwere Niederlage bei Wahlen

Najib hatte vergangene Woche bei der Parlamentswahl in Malaysia eine schwere Niederlage erlitten. Der 92-jährige neue Regierungschef Mahathir Mohamad hatte versprochen, Ermittlungen gegen seinen Vorgänger einzuleiten. Am vergangenen Wochenende verhängten die Behörden gegen Najib und seine Ehefrau Rosmah Mansor eine Ausreisesperre.

Najib Razak und seine Ehefrau Rosmah Mansor. Sie ist für ihre Vorliebe für teure Einkaufstouren und Luxus-Handtaschen bekannt. Bild: AP/AP

Rosmah ist für ihre Vorliebe für teure Einkaufstouren und Luxus-Handtaschen bekannt und in der Bevölkerung äusserst unbeliebt.

In Milliarden-Skandal verwickelt

Najib ist in einen Skandal um den von ihm gegründeten Vermögensfonds 1MDB verwickelt. Dem 64-jährigen wird vorgeworfen, aus dem Staatsfonds umgerechnet mehr als vier Milliarden Franken zweckentfremdet zu haben. Mehr als eine halbe Milliarde landeten demnach auf einem Konto, das ihm selbst gehört.

Verwandte und Vertraute des ehemaligen Regierungschefs sollen mit Geld aus dem Fonds unter anderem Luxuswohnungen in New York und Gemälde von Van Gogh gekauft haben. Mehrere Milliarden Dollar verschwanden in dunklen Kanälen. Najib und der Fonds weisen alle Vorwürfe zurück. (whr/sda/afp/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Bijouxly 18.05.2018 10:44
    Highlight Also sind die geklaut, oder warum nimmt man ihm die weg? Bin ein bisschen ratlos nach diesem Artikel
    7 0 Melden
    • manhunt 18.05.2018 13:06
      Highlight nope. aber sehr wahrscheinlich gekauft mit geklautem geld. ebenso deren inhalt.
      2 0 Melden
  • ceterum censeo 18.05.2018 10:16
    Highlight Das letzte Hemd hat keine Taschen ...
    13 0 Melden

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