International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04783858 Romanian Prime Minister Victor Ponta makes a statement on the stairs of the National Anti-Corruption Bureau (DNA) headquarters, were he went to answer prosecutors' questions, in Bucharest, Romania, 05 June 2015. Prime Minister Victor Ponta is being investigated for alleged complicity in tax evasion and money laundering, according to the Romanian Anti-corruption Bureau.  EPA/OCTAV GANEA ROMANIA OUT

Ministerpräsident Victor Ponta gibt eine Stellungsnahme vor dem Gebäude der Anti-Korruptionsbehörde DNA ab. Bild: OCTAV GANEA/EPA/KEYSTONE

Korruptionsermittlungen gegen Rumäniens Regierungschef

05.06.15, 12:55 05.06.15, 13:11


Die rumänische Anti-Korruptionsbehörde DNA hat strafrechtliche Ermittlungen gegen Ministerpräsident Victor Ponta aufgenommen. Er werde unter anderem der Fälschung, Geldwäscherei und der Steuerhinterziehung bezichtigt.

Auch die Verquickung persönlicher und öffentlicher Interessen sei einer der Vorwürfe, teilte die Behörde am Freitag mit. Die rumänischen Medien zeigten, wie Ponta das DNA-Gebäude betrat. Rumäniens Präsident Klaus Johannis forderte Ponta zum Rücktritt auf.

Finanzminister trat bereits im März wegen Korruptionsvorwürfen zurück

Er sei als einfacher Bürger zur DNA gekommen, sagte Ponta zu Journalisten, und er habe dort keine Erklärung abgegeben. Auf die Frage, ob er zurücktreten werde, antwortete Ponta: «Bei der DNA beschäftigen wir uns nicht mit Politik.»

In den vergangenen Monaten haben die DNA-Ermittler eine Reihe ranghoher Personen verhaftet. Pontas Finanzminister trat im März zurück, weil Korruptionsvorwürfe gegen ihn laut wurden.

Der studierte Jurist und Sozialdemokrat Ponta war von 1998 bis 2001 selbst Anti-Korruptionsermittler am Obersten Gerichtshof Rumäniens. Nach Plagiatsvorwürfen gab er 2014 seinen Doktortitel der Universität Bukarest zurück. (lhr/sda/reu)

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

«Nicht zielführend»: Nationalrätin fordert Ende der Sanktionen gegen Russland

Die Beziehung zwischen Bern und Moskau verschlechtert sich zunehmend. Jeder vierte russische Diplomat in der Schweiz soll gemäss der SonntagsZeitung ein Agent sein. Ebenfalls wurde bekannt, dass der Bund – als Reaktion auf die Spionageangriffe – einigen russischen Diplomaten die Akkreditierung verweigerte. Der Kreml tat es der Schweiz gleich. Und schliesslich wurde gestern der Schweizer Botschafter in Moskau einbestellt.

Trotz der Spionageaffäre: Elisabeth Schneider-Schneiter, …

Artikel lesen