International

Tunesischer Gesundheitsminister nach Wohltätigkeitsmarathon gestorben

08.10.17, 22:35 09.10.17, 06:49

Gesundheitsminister Slim Chaker starb nach der Teilnahme an einem Marathon. Bild: EPA/IMF

Der tunesische Gesundheitsminister Slim Chaker ist am Sonntag nach einer kurzen Teilnahme an einem Wohltätigkeitsmarathon gestorben.

Der 56-Jährige sei bei der Veranstaltung für die Kinder-Krebshilfe in der Küstenstadt Nabeul rund 500 Meter mitgelaufen und habe dann eine Rede gehalten, nach der ihm plötzlich schlecht geworden sei, teilte das Ministerium am Abend mit. Chaker sei mit Herzproblemen in ein Militärspital in der Hauptstadt Tunis gebracht worden, wo er später gestorben sei.

Der Minister, ein ehemaliger Berater von Präsident Beji Caid Essebsi, hatte erst im September das Gesundheitsressort übernommen. Seit 2011 hatte Chaker bereits mehrfach Ministerposten innegehabt, unter anderem leitete er das Finanzressort. (sda/afp)

Das könnte dich auch interessieren:

Dem Nachtzuschlag gehts an den Kragen – und Uber ist daran nicht ganz unschuldig

Für 27 Franken nach Berlin? So teuer müsste dein Flug eigentlich sein

Diese Feministin will die SVP aus Debatten (und Taxis) verbannen

Erwachsensein – wie du es dir vorgestellt hast, und wie es wirklich ist

Poisson prallte gegen einen Baum: «Als wir am Unfallort ankamen, war er bereits tot»

Wie lit bist du, du sozialtoter Bruh? Wir suchen die Jugendwörter vergangener Jahre

Erfolg für Facebook-Schreck Max Schrems: Datenschutz-Aktivist kann Facebook verklagen

5 Grafiken, die man im No-Billag-Nahkampf kennen muss

Diese 6 Grafiken zeigen, in welchem Kanton du für die Autoprüfung am meisten zahlst

Nico Hischier ist in seiner ersten NHL-Saison besser unterwegs als Auston Matthews

«Cookies»-Backen in der Schweiz – ein Drama in 5 Akten

10 Vorteile, die nur sehr langsame Leute kennen

Gesichtserkennung beim iPhone X angeblich überlistet

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nuka Cola 09.10.2017 17:32
    Highlight Tragisch.

    Macht einen recht sympathischen Eindruck, und dass er selber dran teilnahm ist wie ich finde auch bei "bloss" 500m eine tolle Sache.

    Ich mein, wir kennen Politiker, die Burkas verbieten wollen, obschon noch nie eine gesehen, und gesetzliche Bitterstoffe bei GBL für unnötig halten aber Gras verteufeln, ohne es jrmals probiert zu haben.

    Da scheint dieser Herr sein Amt, zumindest nach aussen, ziemlich ernst genommen zu haben.
    0 1 Melden

Radfahrerin und Hai-Maskottchen: Das sind die ersten Opfer des Burka-Verbots in Österreich

Ein seit dem 1. Oktober in Österreich eingeführtes Gesetz untersagt die Verhüllung des Gesichts. Dass damit nicht nur Burka- und Niqab-Trägerinnen abgemahnt werden, zeigen die folgenden fünf Beispiele. 

Am ersten Oktober ist das Anti-Gesichtsverhüllungsgesetz, kurz AGesVH, in Österreich in Kraft getreten. Wer in der Öffentlichkeit seine Gesichtszüge verhüllt, muss mit einer saftigen Geldstrafe von 150 Euro rechnen. Es kann aber auch zur Festnahme kommen. 

Das neue Gesetz ist zwar verfassungskonform, die Umsetzung gestaltet sich aber, wie die folgenden fünf Fälle zeigen, etwas schwierig. Es scheint, als herrsche auch bei der Polizei Ratlosigkeit, wie strikt das Gesetz denn nun umzusetzen …

Artikel lesen