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Ungarn: Tausende Orban-Gegner in Budapest fordern «neue Republik»

epa04663750 Participants of the anti-government demonstration organised by civil groups and opposition parties march on the Rakoczi Street on their way from the Keleti railway station to Astoria in Budapest, Hungary, on the National Holiday, 15 March 2015. The motto of the demonstration is 'For a New Hungarian Republic!' (wrritten on the banner) which was organised by two Facebook groups the '100,000 against the internet tax' group and the '60,000 for private pensions' group.  EPA/BALAZS MOHAI HUNGARY OUT

Massendemo am Nationalfeiertag: Tausende protestieren in Budapest.  Bild: EPA/MTI

Mehrere Tausend Menschen haben in Budapest gegen die Regierung des rechts-konservativen ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban demonstriert. Zu der Kundgebung am Sonntag hatten Zivilorganisationen aufgerufen. Sie stand unter dem Motto «Für eine neue Republik».

Dem Aufruf schlossen sich Linke und liberale Oppositionsparteien an. Der Sonntag war in Ungarn Nationalfeiertag. Am 15. März 1848 hatte eine Revolution gegen die Habsburger-Herrschaft begonnen, die von den Österreichern mit russischer Hilfe niedergeschlagen wurde.

Kritiker werfen Orban den Abbau der Demokratie und eine enge Anlehnung an das heutige Russland vor. In der neuen, von ihm konzipierten Verfassung liess er den Landesnamen von «Republik Ungarn» auf «Ungarn» ändern.

Die Veranstalter der Kundgebung gaben ausserdem bekannt, dass sie ein Referendum initiiert hätten, um die Orban-Regierung zur Transparenz und zur Aufgabe korrupter Praktiken zu zwingen. Mit der aus 19 Fragen bestehenden Volksabstimmung könne das Orban-System «Schritt für Schritt demontiert werden», sagte der Völkerrechtler Tamas Lattmann zur Menge. (sda/dpa)



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