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IKRK beklagt Probleme bei Hilfslieferungen in den Jemen

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) hat «logistische Probleme» bei der Lieferung von Hilfsgütern für die notleidende Bevölkerung im Jemen beklagt.

Es gebe zwar die erforderlichen Genehmigungen, um per Frachtflugzeug medizinische Hilfe einzufliegen, doch hätten Flugzeuge zunehmend Schwierigkeiten, auf dem Flughafen der Hauptstadt Sanaa zu landen, sagte die IKRK-Sprecherin Sitara Jabeen der Nachrichtenagentur AFP in Genf.

Sie bemühten sich, diese logistischen Probleme schnellstmöglich zu lösen, versicherte sie. In die umkämpfte südliche Hafenstadt Aden will das IKRK per Boot vier Chirurgen aus Dschibuti bringen, doch fehlt ihm bisher die erforderliche Zustimmung aller Kampfparteien, wie die Sprecherin sagte.

Das IKRK hatte am Samstag eine 24-stündige Kampfpause gefordert, um Hilfsgüter liefern zu können. Laut der Organisation stehen derzeit 48 Tonnen Medikamente und andere medizinische Hilfsgüter bereit, um per Luft, Strasse oder Wasser in den Jemen gebracht zu werden. Damit sollen 2000 bis 3000 Menschen versorgt werden.

Im Jemen gibt es seit Wochen heftige Kämpfe zwischen den schiitischen Huthi-Rebellen und verbündeten Armeeeinheiten sowie den Truppen und Milizen von Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi, der im Februar aus der Hauptstadt Sanaa nach Aden fliehen musste.

Als die Huthi-Rebellen Mitte März auf die südliche Hafenstadt vorrückten, floh Hadi weiter nach Saudi-Arabien und bat das Königreich um militärische Unterstützung. Saudi-Arabien und verbündete arabische Staaten begannen daraufhin, Luftangriffe auf die Huthi-Rebellen zu fliegen. Dabei werden auch immer wieder Zivilisten getötet. (sda/afp)



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