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Breivik mit Hitlergruss-Geste vor dem Gericht in Oslo.
Bild: EPA/NTB SCANPIX

Gericht sieht Massenmörder Breiviks Menschenrechte verletzt

20.04.16, 15:29 20.04.16, 17:32


Ein Gericht in Oslo hat dem Massenmörder Anders Behring Breivik im Streit um seine Behandlung im Gefängnis teilweise recht gegeben. Wegen seiner Isolationshaft hatte Breivik gegen den norwegischen Staat geklagt.

«Die Haftbedingungen von Anders Behring Breivik stellten eine Verletzung der Menschenrechtskonvention, Artikel 3, dar», teilte das Gericht am Mittwoch mit.

«Entscheidende Faktoren waren die Länge der Isolation, eine mangelhafte Begründung, begrenzte Klagemöglichkeiten und zu wenige ausgleichende Massnahmen», hiess es im Urteil.

In Bezug auf Artikel 8 der Konvention habe sich der Staat dagegen nichts zu schulden kommen lassen. Breivik hatte es im Prozess unter anderem als unmenschlich bezeichnet, dass er kaum Kontakt zur Aussenwelt habe.

Der Norweger hatte im Juli 2011 bei Anschlägen in Oslo und auf der Insel Utøya 77 Menschen getötet. Dafür hatte ihn ein Gericht zu 21 Jahren Gefängnis verurteilt. (whr/sda/dpa)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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66Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Froggr 20.04.2016 19:07
    Highlight Dieser Mann hat 77 Menschen getötet. Er hat das wichtigste Menschenrecht von 77 Menschen verletzt. Und jetzt macht man ein Drama, weil man bei ihm EIN Menschenrecht verletzt hat. Zeigt mal etwas Biss da Oben und macht euer Ding richtig. So einer gehört für das Leben lang weggesperrt.
    36 29 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 20.04.2016 19:44
      Highlight Menschenrechte kannst du nicht priorisieren, die sind alle gleich viel Wert. Und wenn du Menschenrechte verletzt bist du nicht besser als Breivik selber.
      Ein ziviler Staat zeichnet sich eben gerade dadurch aus, wie er mit seinen Tätern umgeht.
      40 13 Melden
    • politico 20.04.2016 20:14
      Highlight Ausserdem ist er ja für sein Leben weggesperrt (20 Jahre Knast, dann Sicherheitsverwahrung). Aber auch verurteile Psychopathen haben in einem Rechtsstaat Rechte und die Möglichkeit diese einzufordern. Norwegen demonstriert der Welt gerade ein Musterbeispiel konsequenter Rechtsanwendung.
      33 4 Melden
    • Froggr 20.04.2016 20:16
      Highlight Ja und genau das ist der Fehler. Viele können heute nicht relativieren. Ein Menschenleben eines Unschuldigen sollte mehr Wert haben, als die Freiheit eines Massenmörders, der 77 Menschen getötet hat. Diese "Gutmenschen" schaden unserer Gesellschaft.
      15 30 Melden
    • Blaumeise 20.04.2016 20:43
      Highlight @Frogger: Du sagst, das Leben eines Schuldigen sei weniger wert. Andere sagen dasselbe über Angehörige fremder Rassen und fremder Religionen. Haben die auch Recht mit ihrer Meinung oder nur Du mit Deiner? Was, wenn andere meinen, mit Deiner Meinung hättest Du kein Recht zu leben? Dürfen sie Dich dann ungestraft erschlagen? Du hast ja selbst gesagt, dass nicht jedes Leben gleich viel zählt. Es könnte Deines sein, das weniger zählt! Darum müssen die Menschenrechte für alle gleichermassen gelten, auch für gute Menschen wie Dich, jedoch auch für teufelsböse Untäter wie Breivik.
      25 4 Melden
    • Froggr 20.04.2016 20:56
      Highlight Nein. Selbstverständlich ist dies nicht auf andere Rassen oder Religionen anwendbar. Und auch nicht willkürlich auf irgendeinen Menschen. Fällt dir nicht auf, dass du gerade andere Religionen mit einem Mörder gleichstellst? Und dass du den Mord an 77 Menschen extrem verharmlost?
      5 22 Melden
    • Fabio74 20.04.2016 22:04
      Highlight @Froggr. Du willst die elementarsten Menschenrechte nicht verstehen.
      Niemand verharmlost den Massenmord. Er wurde dafür rechtskräftig verurteilt und sitzt die Strafe ab. Rachejustiz und Auge um Auge ist nicht Teil eines modernen Rechtsstaates.
      Menschenrechte gelten für alle gleich viel oder wenig, auch wenn es schwer ist einem Massenmörder dies zuzugestehen.
      14 3 Melden
  • Lopsi 20.04.2016 19:06
    Highlight Für einen Massenmörder gelten die Menschenrechte; in der Schweiz sollen sie gemäss SVP für Ausländer künftig nicht mehr gelten.
    19 20 Melden
    • Froggr 20.04.2016 20:17
      Highlight Denkst du die SVP ist mit dem Gerichtsurteil zufrieden?
      9 5 Melden
  • René Obi 20.04.2016 18:57
    Highlight Das macht ein zivilisiertes Land aus. Dass es auch mit Monstern einigermassen menschlich umgeht. Ich hätte es auch lieber, wenn man dem hier die übelst mögliche Behandlung zu teil haben lassen würde. Aber Rache kann nicht die Lösung sein, wenn wir uns als Menschheit weiter entwickeln wollen. Auch wenn es in dem Fall weh tut...
    PS: Wenn ich die Reaktionen hier und beim Blick vergleiche... Ich liebe Watson. :-)
    51 4 Melden
    • Distace 20.04.2016 23:36
      Highlight noch sind die Kommentare hier auf gutem Niveau, aber watson muss aufpassen, dass der ganze Pöbel der anderen Zeitungen nicht bald rüberschwappt. sprich, weniger reisserische titel der artikel und mehr neutrale und ausführliche berichterstattung
      3 1 Melden
  • pun 20.04.2016 18:27
    Highlight Klar gelten die Menschenrechte auf für einen wie Breivik... aber Isolationshaft zu seinem Schutz (die anderen Häftlinge würden ihn wohl liebend gern tatsächlich foltern) als Folter gemäss dem Artikel 3 der Menschenrechte zu ratifizieren halte ich schon für fragwürdig. Lässt sich da das Gericht nicht von so einem Spinner vorführen und macht ihn nur noch mehr zum Märtyrer, der er so gerne sein möchte?
    14 9 Melden
    • AdiB 20.04.2016 19:59
      Highlight vorallem tötete er kinder. im knast sind solche leute nicht beliebt. ich glaub aber das breivik denkt er könnte anhänger finden. bei solchem grössenwahn würde es mich nicht wundern.
      9 3 Melden
  • Asmodeus 20.04.2016 17:48
    Highlight Klingt gut. Raus aus der Einzelhaft und rüber zu den anderen Mördern. Dann erübrigt sich das Thema Breivik bald von selbst :-)
    30 5 Melden
  • TanookiStormtrooper 20.04.2016 17:35
    Highlight Kindermörder/schänder haben es in der Regel im Knast nicht so gut. Da ist man selbst bei Häftlingen ganz weit untendurch. Aber bitte, die Wärter können nicht immer auf ihn aufpassen und irgendwann wird ihn dann mal einer Vermöbeln (wenn nicht schlimmeres). Wenn er dieses Risiko eingehen will, mir soll's recht sein.
    23 5 Melden
  • m:k: 20.04.2016 17:30
    Highlight Ich finde es positiv, dass wir in unserer Zivilisation unserem natürlichen Drang nach Rache nicht mehr nachgehen. Was Breivik getan hat, macht so wütend, dass man ihn am liebsten für den Rest seines Lebens foltern würde. Dass die Gesellschaft aber stark ist, über diesen Gefühlen steht und Menschenrechte sogar für die Unmenschlichsten nicht verhandelt, gibt mir Vertrauen in uns.
    34 5 Melden
    • Froggr 20.04.2016 19:08
      Highlight Die Frage nun: Ist dies gut oder schlecht, dass wir so schnell verzeihen und darüber hinweg kommen können?
      6 17 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 20.04.2016 19:45
      Highlight @Froggr: Keinen Drang nach Rache haben ist nicht gleich verzeihen. Keine Ahnung wie du vom Kommenat von m:k: zu dieser Annahme kommst?!
      24 3 Melden
  • TwoFiveOne 20.04.2016 16:46
    Highlight Menschenrechte sind per se keine Schönwetterrechte. Sie sind auch anwendbar in miesen Situationen, in denen wir gewisse Personen lieber weghaben möchten.

    Übrigens: Menschenrechte gelten für ALLE. Das, genau das, unterscheidet uns von Personen wie Anders Behring Breivik.
    82 5 Melden
    • gagelhagel 20.04.2016 17:05
      Highlight Absolut deiner Meinung. Es ist jedoch auch verständlich, wenn ihn viele Menschen leiden sehen wollen für das was er getan hat, da er sich mit seiner Tat und auch seinem jetzigen Verhalten "entmenschlicht" hat.
      Das rechtfertigt natürlich in keiner Weise eine unmenschliche Behandlung.
      Zum Glück (?) haben Paragraphen keine Gefühle, vor dem Gesetz ist jeder gleich (in der Theorie).
      30 4 Melden
  • Fabio74 20.04.2016 16:29
    Highlight Wenn ich die bisherigen Kommentare lese, frage ich mich wie dünn die Decke der Zivilisation ist. Der Mann ist ein Massenmörder, nichtsdestrotrotz wenn wir uns zu Rechtsstaat und Demokratie bekennen wollen, hat auch ein solcher Mensch Anrecht auf faire Verfahren und die Menschenrechte.
    61 8 Melden
    • Lopsi 20.04.2016 19:07
      Highlight Unrechtsstaaten gibt es viele. Wollen wir das auch?
      6 1 Melden
    • Froggr 20.04.2016 19:09
      Highlight Warum sollte man so einen mit Samthandschuhen anfassen? Das hat doch überhaupt keine Abschreckung auf weitere Gewaltverbrecher.
      4 15 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 20.04.2016 19:47
      Highlight @Froggr: Auch harte Strafen haben keine Abschreckung auf Gewalttäter. In Länder mit Todesstrafe gibt es nicht weniger Gewalttaten.
      Oder siehe die USA mit ihrem three-Strike-Prinzip. Oder auch der 'war on drug'.
      14 2 Melden
    • Froggr 20.04.2016 20:58
      Highlight Selbst wenn dem nicht so wäre. Warum sollte die Todesstrafe schlecht sein? Jeder, der eine so schwere Gewalttat begeht ist sich den Konsequenzen bewusst.
      4 11 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 20.04.2016 21:15
      Highlight Weil du Unrecht nicht mit Unrecht vergelten kannst. Wir haben die Menschenrechte ratifiziert und diese gilt es zu wahren. Die Menschenrechte haben eine universale Gültigkeit und jedes Individuum ist Träger dieser Menschenrechte.

      Zudem ist auch nur ein fälschlich hingerichteter Mensch einer zuviel!
      4 0 Melden
    • Fabio74 20.04.2016 22:07
      Highlight @Froggr: Erstens schrecken harte Strafen niemanden ab und schon gar einen Fanatiker wie Breivik einer ist.
      Zweitens: Die Todesstrafe ist archaisch und hat in einem modernen Staat nichts zu suchen. Es gibt dem Staat kein Recht einen Menschen zu ermorden.
      4 0 Melden
    • Froggr 20.04.2016 22:45
      Highlight Definition von Mord: Einen Menschen aus besonders verwerflichen Gründen, auf besonders grausame Art töten.
      Ich denke die Todesstrafe wöre kein Mord.
      2 4 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 21.04.2016 04:38
      Highlight @Froggr: Jetzt bist du aber am trollen oder? Die Todesstrafe wäre dann halt vorsätzliche Tötung.
      1 0 Melden
  • äti 20.04.2016 16:12
    Highlight Ich könnte Wutanfälle bekommen, wenn ich von diesem Typ nur schon ganz leise höre. Irgendwie hat die Demokratie Löcher. Als "ausgleichende Massnahmen" würde ich stündliche Prügel vorschlagen; oder halt: vielleicht mag er das ja sogar.
    17 65 Melden
    • Yolo 20.04.2016 17:47
      Highlight Und sie wollen Demokrat sein?
      9 5 Melden
    • äti 20.04.2016 18:45
      Highlight Sorry, hab nunmal eben an die 77 Opfer gedacht. Was helfen denen die Menschenrechte jetzt? Gehts ihnen nun besser wenn der Typ sanft angefasst wird, keine Reue kennt, eher stolz auf seine Taten ist? Da darf Wut sein.
      😬
      8 18 Melden
    • René Obi 20.04.2016 19:01
      Highlight Die Wut ist gross auf den Typen. Auch bei mir. Dass er derart absolut keine Reue kennt. Ein absolutes Monster. Der soll seine kranke Meinung nie wieder kundtun dürfen. Aber trotzdem. Rache darf nicht die Motivation sein, auch wenns weh tut.
      PS: Ich bin übrigens ganz und gar nicht religiös.
      7 4 Melden
    • Froggr 20.04.2016 19:12
      Highlight Warum sollte man sich nicht an ihm Rächen dürfen? Er hat etwas schlimmes getan, also wird ihm etwas schlimmes getan. Wäre ein Perfekt funktionierendes System. Das hätte auch ein bisschen Abschreckung. Das jetzige System ist ja nur zum Lachen. Täter werden sogar noch geschützt!!
      8 17 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 20.04.2016 19:48
      Highlight @Froggr: Was Sie hier beschreiben ist "Auge um Auge - Zahn um Zahn". Das ist etwas, was in der Scharia steht. Und diese Rechtsordnung hat in einem Staat in dem Menschenrechte gelten nichts zu suchen. Ansonsten bietet sich Saudi-Arabien als Auswanderungsdestination an :)
      8 3 Melden
    • politico 20.04.2016 20:24
      Highlight @äti: Gehts den Opfern besser, wenn man den Breivik quält, foltert oder umbringt?

      @Froogr: Perfektes System? Das was Sie beschreiben, gibt's in Saudi-Arabien, Nordkorea, Iran, Syrien, Gebiet des IS, China, Weissrussland, etc. Fällt was auf?
      7 2 Melden
    • äti 20.04.2016 20:29
      Highlight Nein, ich möchte keine Rache. Ich möchte aber eine Strafe die seinen Taten angepasst ist; also nicht Netflix, nicht Internet, dafür Prügeltherapie (schadet doch nicht) und geht als Kampfsport durch (auch wenn einseitig) oder sowas. Aber einfach durchfüttern, spazieren gehen, bisschen Hafterleichterung, frühzeitiger Austritt. Das nervt mich zumindest.
      4 6 Melden
    • Blaumeise 20.04.2016 20:55
      Highlight B. wird bestraft: mit jahrelanger Isolationshaft. Das ist staatlich ausgeübte Rache unter Wahrung der Gesetze, die Folter verbieten, worunter auch die Isolationshaft fallen kann, weil soziale Kontakte ein anerkanntes menschliches Grundbedürfnis wie atmen, schlafen, trinken, trinken und essen ist. Jemandem das Decken der Grundbedürfnisse zu verweigern ist Folterei. Das wollen wir nicht, darum haben wir es verboten.
      6 1 Melden
    • Fabio74 20.04.2016 22:08
      Highlight @Frogger: Fan von Sharia, Saudi-Arabien und IS? Dort kann man die primitven und dumpfen Hassgefühle ausleben. Mitteleuropa und die zivilisierte Welt haben sich glücklicherweise davon abgewendet
      6 1 Melden
  • Sapere Aude 20.04.2016 15:46
    Highlight Die Frage ist doch, inwiefern Breyvik überhaupt noch ein Mensch ist. Jeder Mensch hat ein Recht auf sozialen Beziehungen, weshalb lange Isolationshaft unmenschlich ist. Was aber wenn sich jemand durch seine Taten alleine schon von anderen isoliert? Inwiefern geht es ihm überhaupt um die Verbesserung der Lage und nicht vielmehr mittels dem System weiter Schmerz und Schaden zu verurschachen?
    14 33 Melden
    • Sapere Aude 20.04.2016 18:33
      Highlight Verstehst mich falsch Libertas, ich stelle lediglich grundlegende Fragen über die Grenzen des Menschseins unabhängig seiner Ideologie. Dieses Verfahren finde ich extrem wichtig und wenn man Fehler im Verfahren oder bei der Isolationshaft findet, sind diese konsequenterweise zu beheben. Ich frag mich schlicht, inwiefern wir seine soziale Isolation überhaupt durchbrechen können. Selbst wenn wir die Regeln lockern, können wir beispielsweise die anderen Häftlinge nicht zu einer sozialen Interaktion zwingen.
      3 6 Melden
    • Sapere Aude 20.04.2016 18:35
      Highlight Ich behaupte auch nicht Breyvik sei kein Mensch mehr, ich frage lediglich danach, ob ein Mensch der sich so gegen die menschliche Natur verhält, überhaupt noch als Mensch durch seine Mitmenschen wahrgenommen wird. Versteh mich also nicht falsch, ich finde auch ein Nazi und Kriegsverbrecher hat einen Prozess nach rechtsstaatlichen Prinzipien und menschenwürdige Haftbedingungen verdient.
      2 4 Melden
    • Sapere Aude 20.04.2016 18:40
      Highlight Die Frage die ich gestellt habe ist eine anthropologische und keine juristische. Insofern habe ich keine Antwort, ich rage mich lediglich wo die Grenze liegt, die ein Mensch überschreiten kann, um kein Mensch mehr zu sein. Vielleicht gibt es auch keine solche Grenze. Unabhängig davon gelten die menschenrechtlichen Standarts für jedermann und frau, ob Nazis, Dschihadist oder Kommunist.
      2 5 Melden
    • Sapere Aude 20.04.2016 18:45
      Highlight Oder anders ausgedrückt, Breyvik wird sich alleine durch seine Taten von den Menschen isoliert fühlen, weil seine Tat so schrecklich war, dass wenige bereit sein werden auf irgendeine weise eine soziale Beziehung mit ihm eingehen wollen. Ich er mit den anderen Häftlingen Kontakt hat oder nicht. Ich bin sogar der Meinung man solle ihm mehr Freiheit bezüglich dem Kontakt nach aussen gewähren. Wenn er sich jedoch darüber beklagt, dass er nicht die neuste Spielkonsole hat oder nur eingeschränkten Internetzugang, habe ich ein bisschen Mühe. Pornoseiten und PS 4 sind wohl kein Menschenrecht.
      3 3 Melden
    • äti 20.04.2016 18:54
      Highlight @Libertas: so toll wie Sie finde ich Breivik mal gar nicht und die Idee, dass sich dieser Typ einen Spass daraus macht Gerichte auszuloten, hebeln und so omnipräsent zu bleiben, nervt.
      2 5 Melden
    • Sapere Aude 20.04.2016 18:57
      Highlight Insofern sollte man vielleicht die Fragestellung richtig lesen und verstehen, bevo man gleich mit Vorwürfen um sich wirft. Damit entlarvt man sich nur selbst.
      4 2 Melden
    • Lopsi 20.04.2016 19:13
      Highlight Was soll er sonst sein? Genau SO sind Menschen. Man möchte es abstreiten, aber trotzdem: Menschen sind so. Es ist viel Böses im Menschen.
      2 2 Melden
  • jeanette_mueller 20.04.2016 15:38
    Highlight Und wenn er eines Tages den Friedensnobelpreis erhält und beklatscht würde... für mich wäre es kein Wunder, so wie die Menschen drauf sind heute.
    15 42 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 20.04.2016 19:49
      Highlight Wie kommen Sie den zu der Annahme? Oder einfach mal ein bisschen in die Tasten gehauen um gegen achso homogene Gesellschaft zu wettern?
      8 5 Melden
    • Spooky 20.04.2016 21:57
      Highlight jeanette_mueller hat recht.

      Jassir Arafat zum Beispiel war früher der inkarnierte Satan, der leibhaftige Teufel (sogar in Person), der Boss der satanischen Terroristen. Der absolute Oberterrorist.

      Später hat Jassir Arafat den Friedensnobelpreis bekommen. Das geht schnell. Bisschen Manipulation der öffentlichen Meinung durch die Medien, bisschen Massenhypnose, sympathische Berichte in den Medien usw. usw.
      5 6 Melden
    • Fabio74 20.04.2016 22:11
      Highlight @spooky Red: Breivik hat gemordet für sein nationalsozialistisches Gedankengut.
      Arafat war Teil der Friedensbemühungen im Nahen Osten, auch wenn nicht viel rausgekommen ist dabei.
      Aber so viel Differenzieren sollte jeder heute können
      6 4 Melden
    • Spooky 20.04.2016 22:28
      Highlight @Fabio
      Damals, Ende der 60er, anfangs der 70er Jahre (ungefähr)(weiss nicht mehr genau), war alles noch anders. An der israelischen Politik gab es in den Zeitungen und im Radio null Kritik. Die Palästinenser waren des Teufels. Wieviele Menschenleben Arafat und seine palästinensischen Terroristen damals ins Jenseits beförderten, weiss ich nicht. Damals war Arafat für die Medien (und darum auch für das Volk) der schlimmste Terrorist überhaupt. Er war der Satan in Menschengestalt. Aus machtpolitischen Gründen hat man diese Sicht später ins Gegenteil verkehrt - eben bis zum Friedensnobelpreis.
      4 2 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 20.04.2016 22:40
      Highlight @Spooky: Das war er vielleicht im Westen, nicht aber in den Augen der Panarabischen Bewegung (+ mit Abstrichen UdSSR). Auf der anderen Seite, gibt es wohl bis auf ein paar Rechtsextreme niemand, die sich mit Breivik identifizieren. Eine Glorifizierung von Breivik würde dann zum Thema werden, wenn Rechtsextreme wie die Nationalsozialisten in Deutschland die Macht übernehmen würden.
      1 2 Melden
    • jeanette_mueller 21.04.2016 09:24
      Highlight @Spooky

      Genau an den dachte ich als ich den Kommentar schrieb.

      Wahnsinn, wie es Menschen gibt, die sich sogar diese Tatsache schönreden.

      Vom Mörder/ Terrorist zum Friedensnobelpreisträger.
      2 0 Melden
    • Spooky 22.04.2016 02:02
      Highlight "Vom Mörder/ Terrorist zum Friedensnobelpreisträger."

      So ist es. Und all jene angeblich gebildeten Leute in unserer Hemisphäre, die lesen können und sogar (angeblich) denken, haben die Entscheidung dieses dubiosen Nobelpreiskomitees geschluckt. Damals in den 70-er Jahren gab es ein Buch mit dem Titel: "Manipulieren - aber richtig". Ich behaupte, die Massen zu manipulieren wird heute für clevere Leute an den Hebeln der Macht immer leichter.
      3 0 Melden
    • Spooky 22.04.2016 02:12
      Highlight @LaPaillade
      "Das war er vielleicht im Westen..."
      Ja, das stimmt. Aber der gleiche Westen, für den Jassir Arafat der inkarnierte Satan war, hat ihm später den Friedensnobelpreis gegeben. Und praktisch kein Journi hat es gewagt, dagegen etwas zu schreiben. Okay, die Journis wollen ja auch gerne ihre Stelle behalten, ist ja normal.
      2 0 Melden
    • jeanette_mueller 22.04.2016 08:25
      Highlight @LaPaillade Es ging mir zwar nicht um das von dir angesprochene Thema, aber zu deiner Info geh ich kurz darauf ein. Du magst also eine homogene Gesellschaft, ok. Mir persönlich ist eine heterogene Gesellschaft lieber. Zur Info; Eine homogene Gesellschaft ist, um es auf den Punkt zu bringen, gleichgeschaltet. Das Gegenteil, eine heterogenen Gesellschaft, beschreibt eine Bevölkerung mit vielfältigen Eigenschaften und Merkmalen.
      2 0 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 22.04.2016 19:15
      Highlight @Jeanette: Ich glaub du hast meinen Kommentar falsch verstanden. Du hast ja "...so wie die Menschen drauf sind heute." geschrieben. Danach wollte ich mittels Sarkasmus sagen, dass die Menschen ja nicht homogen sind - Und ich deine Aussage so nicht korrekt finde, da es ja immer Menschen geben wird, die eine andere Meinung haben.
      1 2 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 22.04.2016 19:20
      Highlight @Spooky: Also es war ja nicht der Westen an sich, sondern das Nobelpreiskomitee. Und er hat in ja unter anderem zusammen mit Perez und Rabin erhalten. Und in Anbetracht, dass man damals so nahe an einer Lösung wie noch nie war, nicht mal sooooo extrem unberechtigt. Leider wurde Rabin ja dann ermordet und alle Hoffnung verflog.
      Aber bei der Doppelmoral pflichte ich dir natürlich schon auch bei. So wie in den 60er Jahre. Afrikanischer Staat X wird unabhängig: Westen findets toll, bis der Präsident nicht mehr passt; dann wird rasch ein Putsch o.ä. organisiert und man ist wieder am Anfang.
      1 2 Melden
    • jeanette_mueller 25.04.2016 07:48
      Highlight @LaPaillade Anklage uns Sarkasmus ist nicht ganz daselbe. Und deine Aussage war war definitiv kein Sarkasmus. Und wenn doch, hast diese grundlegend falsch formuliert.
      1 0 Melden

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