Interview
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Der tollkühne Set-Designer Ken Adam. bild: deutsche kinemathek, ken adam archiv

Der Mann, der für Blofeld einen Vulkan baute: Ken Adams Visionen machten aus Bond-Filmen Sensationen

«Dr. No», «Goldfinger», «Thunderball», «You Only Live Twice», «Diamonds Are Forever», «The Spy Who Loved Me» und «Moonraker» sind sein Werk: In der Geschichte der Bond-Filme ist der Set-Designer Ken Adam neben James Bond wahrscheinlich die wichtigste Figur. Jetzt ist er 94 und blickt für uns zurück.

13.12.14, 13:02 28.12.16, 16:03

andreas borcholte, lars-olav beier

Ein Artikel von

Sir Ken, Ihre tollkühnen Designs für die Bond-Filme machten Sie weltberühmt. So berühmt, dass Sie in den 70er-Jahren sogar Entwürfe für den ersten «Star Trek»-Film gezeichnet haben.
Adam: Ja, Philip Kaufman sollte Regie führen, aber das Projekt wurde verschoben. Als es anderthalb Jahre später realisiert wurde, hatte ich schon andere Verpflichtungen.

Ihre Ideen für das Raumschiff «Enterprise» waren ziemlich radikal und wichen stark vom Design der Serie ab: sehr klare, streng geometrische Strukturen. Hätte sich Gene Roddenberry, Produzent des Films und Schöpfer der Serie, wirklich darauf eingelassen?
Das bezweifle ich, Roddenberry war ein schwieriger Mensch und wachte über «Star Trek» wie über sein Kind. Er war kein grosser Freund von Veränderungen. Ich war nicht allzu traurig, als der Film erst mal auf Eis gelegt wurde. Zumal ich kurze Zeit später «Pennies from Heaven» machen konnte. 

Entwurf «Starship Enterprise» für «Star Trek». bild: deutsche kinemathek, ken adam archiv

Einer Ihrer Lieblingsfilme.
Ja, ich hatte immer schon davon geträumt, ein grosses MGM-Musical zu machen. Leider kam der Film bei den Zuschauern nicht an. Ich vermute, sie hatten nicht damit gerechnet, in einem Musical eine Geschichte aus der Depressionszeit erzählt zu bekommen. Ich habe mich von den Malern und Fotografen der 20er- und 30er-Jahre inspirieren lassen, es gibt eine Bar in dem Film, die ich Edward Hoppers Bild «Nighthawks» nachempfunden habe. 

Entwurf «Bank» für «Pennies from Heaven». bild: deutsche kinemathek, ken adam archiv

Sie sind berühmt für Ihre fantastischen, futuristischen Designs. Wie viel Recherche steckt eigentlich in Ihrer Arbeit?
Das hängt vom Film ab. Bei «Pennies from Heaven» haben wir uns viele Fotos und Gemälde angeschaut. In einer Szene tanzt der Bösewicht in einem Diner. Ich hatte für diese Nummer zunächst keine zündende Idee, doch dann stiess ich auf ein Foto von Walker Evans und malte es nach, als Hintergrund für die Szene. Das Design des Films stammt also nicht nur von mir, sondern auch von den Künstlern dieser Epoche.

Christopher Walken in «Pennies from Heaven», 1981. bild: cinema

Zur Person

Ken Adam kam 1921 als Klaus Hugo Adam in Berlin zur Welt. 1934 emigrierte die jüdische Familie nach England. Von 1943 an war Adam Kampfpilot in der Royal Air Force, nach dem Krieg studierte er Architektur und fing in der Filmindustrie als Zeichner an. Von 1962 bis 1979 war er Production Designer der meisten James-Bond-Filme und prägte den visuellen Stil der Serie. Mit Stanley Kubrick zusammen arbeitete er an «Dr. Strangelove» und «Barry Lyndon». Für letzteren Film wurde er 1975 mit dem Oscar ausgezeichnet, 1995 gewann er erneut mit «King George».

Heute könnten Sie Bilder wie diese ganz leicht am Computer erschaffen. Reizt Sie das nicht? Die Physik setzt Ihrer Fantasie keine Grenzen mehr.
Das ist nicht meine Welt. Ich hatte immer Assistenten, die sich mit Computern gut auskannten, mir selbst war das eher fremd. Sehen Sie, ich habe mit Schauspielern wie Laurence Olivier oder Marlon Brando gearbeitet, die sich meine Dekors vor den Dreharbeiten genau angeguckt und sogar versucht haben, sich darin einzuleben. Sie haben ihr Spiel aus dem Raum heraus entwickelt, aus den Requisiten.

Erst die Schauspieler füllen die Räume mit Leben?
Ja, so sehe ich das. Brando war schon etwas älter, als wir uns kennenlernten, Mitte 60. Wir verstanden uns gut. In dem Film «Freshman» spielte er einen Gangsterboss, es war eine Art Parodie des «Paten». In einer Szene stellten wir ihm eine Schale Nüsse auf den Tisch. Brando nahm ein paar und knackte sie mit den blossen Händen. Das war seine Figur.

Marlon Brando in «Freshmen». Bild: Archive Photos

Heute agieren die Schauspieler bei den Dreharbeiten der grossen Effekte-Spektakel meist vor einer blauen oder grünen Wand. Die Hintergründe werden später digital hinzugefügt.
Ist eine grüne Wand ein inspirierender Partner? Ich weiss es nicht. Das kann funktionieren, verlangt aber eine ganz andere Herangehensweise. Einer der Gründe, warum die Bond-Filme so erfolgreich waren, lag darin, dass wir diese riesigen Sets wirklich gebaut haben, dass sie so echt aussahen. Wir haben das Publikum nicht belogen. Na ja, gut, Sean Connery ist bei «Thunderball» nicht selber mit dem Jetpack geflogen.

Das haben wir besser Stuntmen machen lassen. Wir wollten Sean nicht verlieren.

Sean Connery in «Thunderball». Zum Glück flog er den Jetpack nicht selbst, so konnte er Claudine Auger (Domino) beschützen. Bild: Moviepix

Ach, ist er nicht?
Wenn der Sprit alle war, plumpste das Ding vom Himmel. Das haben wir besser Stuntmen machen lassen. Wir wollten Sean nicht verlieren.

Haben Sie's selbst mal ausprobiert?
Nein, nicht wirklich.  

In «Moonraker» zeigen Sie den Start eines Spaceshuttle. In Wirklichkeit hob das Shuttle erst ein paar Jahre später ab.
Ja, die NASA war sehr kooperativ. Ich konnte mir anschauen, wie weit sie mit dem Spaceshuttle waren. Das Raumfahrt-Programm verschlang Unsummen. Sie dachten, sie kriegen von der Regierung mehr Geld, wenn das Shuttle im Film gut rüberkommt. Natürlich wollten wir der Zeit in den Bond-Filmen immer voraus sein.

Bond-Film «Moonraker»(1979)



«Was immer der Kerl sich da ausdenkt, können wir auch bauen!»

Bestimmt haben Sie oft zu hören bekommen: «Ken, das lässt sich jetzt beim besten Willen nicht realisieren!» 
Erstaunlich selten. Natürlich brauchte ich bei jedem Film ein sehr gutes Team, das war das A und O. Die ganze Branche hat mich um meine Leute beneidet. Die beste Idee nützt dir nichts, wenn du niemanden findest, der sie umsetzen kann. Ich erinnere mich, dass ein Reporter zu den Dreharbeiten von «Goldfinger» nach Pinewood kam, ungläubig das Fort-Knox-Set bestaunte und einen meiner Mitarbeiter ansprach. Der drehte sich wütend um, zeigte mit dem Finger auf mich und zischte: «Was immer der Kerl sich da ausdenkt, können wir auch bauen!»

Entwurf des Fort Knox für den Bondfilm «Goldfinger».  bild: deutsche kinemathek, ken adam archiv

«Wie kann es sein, dass ein britisches Filmteam Zugang zu einem Ort bekommt, den nicht einmal der amerikanische Präsident betreten darf?»

Sie haben ihre Mitarbeiter zu Höchstleistungen angestachelt.
Ich habe sie getriezt. Aber am Ende der Woche waren sie glücklich. Manchmal luden sie am Wochenende ihre Familien nach Pinewood ein, damit alle ihre Arbeit bestaunen konnten. Sie waren stolz. Das war eine sehr inspirierende Atmosphäre.

Wussten Sie eigentlich, wie es im Inneren von Fort Knox tatsächlich aussah?
Ich hatte ein paar Informationen, mit denen ich aber wenig anfangen konnte. Als der Film dann im Kino lief, bekam United Artists viele Briefe von Leuten, die sich beschwerten: «Wie kann es sein, dass ein britisches Filmteam Zugang zu einem Ort bekommt, den nicht einmal der amerikanische Präsident betreten darf?»

Sie haben die Zuschauer immer wieder an geheimnisumwitterte Orte entführt wie das Atomkraftwerk in «Dr. No» oder den «War Room» in «Dr. Strangelove».
Diese Orte haben meine Fantasie angeregt. Die Realität nur nachzubilden, fand ich immer schon langweilig, man muss über sie hinausgehen. Das ist bei Orten, um die sich viele Gerüchte spinnen, die aber so gut wie niemand kennt, viel leichter. Die Zuschauer wollen entführt werden, die Wirklichkeit vergessen, vor allem in den Zeiten grosser Krisen.

Stanley Kubricks «Dr. Strangelove» (1964)

Eskapismus.
Ja, genau, Eskapismus. Als ich die Sets für «Dr. No» baute, meinen ersten Bond-Film, war ich total aufgeregt. Das Team drehte in Jamaika, während wir in Pinewood wochenlang vor uns hin werkelten. Ich war mir nicht sicher, ob die Dekors nicht zu unrealistisch wirken würden. Was wäre, wenn der Regisseur und die Produzenten meine Arbeit nicht mögen würden? Zum Glück waren sie begeistert. Damit war der Stil der Bond-Serie gefunden. Von nun an war nichts mehr unmöglich.

Für «You Only Live Twice» bauten Sie sogar einen künstlichen Vulkan.
Wir flogen mit dem Hubschrauber Japan rauf und runter, fanden aber keinen einzigen der Schauplätze, die Ian Fleming in seiner Romanvorlage beschrieben hatte. Er hat sein eigenes Japan erfunden. Also mussten wir es ein weiteres Mal erfinden. Eines Tages entdeckten wir eine Vulkaninsel, die einfach grossartig war. Cubby Broccoli, der Produzent, fragte mich: «Wie wäre es, wenn der Bösewicht sein Hauptquartier im Inneren eines erloschenen Vulkans hätte?» – «Habe alles schon ausgerechnet», erwiderte ich. «Wie viel?», fragte er. «Reicht eine Million?»

Bond-Film «You Only Live Twice» (1967)

Was damals eine gewaltige Summe war.
Sie reichte dennoch nicht. Aber das war egal. Der Vulkan war es wert. Und er war auch etwas ungefährlicher als ein echter. Als wir in Japan die Aussenaufnahmen drehten, die Szenen, in denen der Hubschrauber in den Krater fliegt, waren wir auf einmal sehr in Sorge, weil unser Pilot im Vulkan verschwand und nicht mehr zum Vorschein kam. Der Helikopter hatte nicht genug Power. Zum Glück hat der Pilot es am Ende doch noch geschafft.

Hat es Sie nie geschmerzt, so grossartige Bauten wie diesen Vulkan nach dem Ende der Dreharbeiten wieder abreissen zu müssen?
Nein, nicht wenn sie gut gefilmt worden waren. Dann hatte ich mein Ziel erreicht. Manchmal war das nicht so, dann war ich enttäuscht. Aber das kam sehr selten vor.

Die Bond-Filme sind auch immer Zerstörungsorgien. Geht das auch auf die Bilder zurück, die Sie als Kind und als junger Mann im Krieg gesehen haben?
Nicht, dass es mir bewusst wäre. Aber die Bilder der Zerstörungen, die ich gesehen habe, haben möglicherweise dazu beigetragen, dass ich immer etwas erschaffen wollte, was es in Wirklichkeit nicht gab, etwas Neues, Ungesehenes. Die Städte waren dem Erdboden gleich. Man brauchte viel Fantasie, um sich vorzustellen, dass man eines Tages wieder darin leben könnte.

Stimmt es, dass Sie als Kind den zerstörten Reichstag gesehen haben?
Ja, am Tag nach dem Brand, der Reichstag lag auf meinem Schulweg. Alles war voller Rauch.

Der brennende Reichstag in Berlin am 27. Februar 1933.  Bild: Universal Images Group Editorial

Ahnten Sie, was das bedeutet?
Ja, wir hatten Angst, was die Konsequenzen dieses Brandes sein würden. Im Jahr darauf sind wir nach England übersiedelt. 

Haben Ihre Schulkameraden in England Sie als Deutschen einfach so akzeptiert?
Ich ging auf eine gute Schule, die St.Paul's School in London, die Jungs dort waren sehr gebildet. Sie hatten ein historisches und politisches Bewusstsein und ahnten, was da in Europa passierte. Viele meiner Schulkameraden in England wollten in die Royal Air Force. Ich hab es geschafft. Heute bin ich vermutlich der einzige Pilot, der im Zweiten Weltkrieg eine Hawker «Typhoon» geflogen hat und immer noch lebt.

Eine britische Hawker «Typhoon» wird vor ihrem Abflug durchgecheckt, Juni 1944. Bild: Popperfoto

Sie sind mit diesem Jagdflugzeug über Deutschland geflogen, das Land, in dem Sie Ihre Kindheit verbracht hatten. Was für ein Gefühl war das? Waren Sie innerlich zerrissen?
Nicht unbedingt. Wenn ich über Städte wie Köln flog, die furchtbar zerstört waren, fühlte ich mich schon sehr beklommen. Ansonsten gibt es in einem Kampfflugzeug keine Zeit zum Nachdenken, es geht alles so schnell. Wenn man nicht hundertprozentig bei der Sache ist, ist man im Nu tot. Man musste auch immer unglaublich viele Dinge gleichzeitig machen. Ich war gut beschäftigt.

Erinnern Sie sich an Ihren ersten Flug?
Ja, ich wurde von deutschen Flaks angegriffen und dachte: Das gefällt mir gar nicht, das kenne ich vom Tontaubenschiessen, und jetzt bin ich die Tontaube!

Aber Sie blieben dabei?
Ja, es steckte mir einfach im Blut. Natürlich gab es auch moralische Gründe, in die Air Force zu gehen, unsere Verluste waren gross. Aber wenn ich ehrlich bin, spielte das für mich keine grosse Rolle. Ich liebte die Geschwindigkeit und die Gefahr. Sie können sich nicht vorstellen, wie es sich anfühlt, wenn man mit 500 Meilen pro Stunde auf die Erde zurast. Was für ein Thrill!

Ein Jungstraum wurde wahr.
Ja, es war aufregend, ich kam in die USA, dort wurden die Piloten ausgebildet. Es ging von Florida über Georgia bis nach Alabama.

In der Royal Air Force sollen Sie einen Spitznamen gehabt haben: Heini.
Das stimmt.

Haben Sie damals darüber nachgedacht, was passieren würde, wenn Sie abgeschossen und in deutsche Kriegsgefangenschaft geraten würden?
Der Gedanke war zu unangenehm, um sich wirklich mit ihm zu beschäftigen. Ich wurde zwei- oder dreimal getroffen, habe das Flugzeug aber wieder zurückgebracht.

Geht die Lust an der Geschwindigkeit, die Sie vor allem in den Bond-Filmen ausgelebt haben, auf Ihre Zeit als Kampfpilot zurück?
Zweifellos. Die Hawker «Typhoon» schaffte rund 400 Meilen pro Stunde, wenn's steil in die Tiefe ging, wurde es noch schneller. Es gab nur einen Sitz, ich war allein, nur für mich selbst verantwortlich. Das hat mich geprägt. Später, nach dem Krieg, konnte mir kein Wagen schnell genug sein. Ich war einer der Ersten, die sich einen Jaguar E-Type gekauft haben.

Der Jaguar E-Type 1961. Bild: Gamma-Keystone

Ein fantastisches Auto!
Und sehr schnell. Aber furchtbar teuer.

Haben Sie heute noch ein Auto?  
Ja, einen Rolls-Royce Silver Cloud Convertible, Baujahr 1959, der einzige dieser Art in England. Hat mehr als 200'000 Meilen hinter sich. Das reicht. Heute steht er nur noch in der Garage herum. Ich hab's nicht mehr so mit der Gefahr. Ich sitze lieber vor dem Fernseher und schaue mir Autorennen an. 

Der Silver Cloud II, Baujahr 1959. Bild: SSPL

Sind Sie selbst mal Autorennen gefahren? Das wäre doch wahrscheinlich ein Kinderspiel für Sie gewesen nach Ihrer Zeit als Kampfpilot.
Nein, aber es gab einige Stars, die ganz gute Rennfahrer waren, Steve McQueen und Paul Newman. Oder auch der Regisseur John Frankenheimer. Der war immer auf dem neuesten Stand der Technik, ich war beeindruckt: Schon Ende der 80er, als ich mit ihm zusammengearbeitet habe, hatte er ein Gerät, das ihn vor Radarfallen warnte. Ich bin aber nicht sicher, ob es wirklich funktionierte. Er wurde immer wieder erwischt.

Sie sind jetzt 94 und bemerkenswert gut in Form. Sie scheinen eine sehr robuste Gesundheit zu haben. Was ist Ihr Rezept?
Immer Pfadfinder bleiben?

Der rüstige Ken Adam. bild: deutsche kinemathek, ken adam archiv

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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