Interview
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Screenshot des Twitter-Account von Ashley Winkler.

Zwölf Jahre Sexismus im Job: «Knöpf mal ein bisschen die Bluse auf»

Die Grafikerin Ashley Winkler hat in ihrem Leben oft Sexismus erlebt. In einem langen Twitter-Thread verschaffte die Österreicherin sich Luft. Dafür bekam sie viel Zuspruch - und Penisbilder.

Hasnain Kazim



Ein Artikel von

Spiegel Online

«Wenn Du nur 8-10h am Tag arbeiten willst, dann such Dir doch was anderes. Putzen oder so.» Oder: «Planst Du in den nächsten 3 Jahren schwanger zu werden? Wir können nämlich niemanden einstellen, der länger ausfällt.» Oder: «So viel Hose für so schöne Beine». Oder: «Kleines! Fräulein! Mausi!»

Die Grafikerin Ashley Winkler aus Graz hat Ende November auf Twitter fast 50 solcher Sprüche veröffentlicht, um auf Sexismus aufmerksam zu machen. «Sexistischer Bullshit der Arbeitswelt. Ein Thread» hat sie die Aufzählung überschrieben. Daraufhin haben ihr viele Frauen, aber auch Männer geschrieben und von ihren Erfahrungen berichtet. Die Folge war aber auch: noch mehr Sexismus.

Im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE in Wien erzählt sie, wie sie Feministin wurde und warum sie ihre Erfahrungen öffentlich gemacht hat.

Zur Person

Ashley Winkler, 30, ist freiberufliche Grafikerin und lebt in Wien. Sie ist gebürtig aus Graz und hat dort auch studiert. Nach Jahren in der Werbebranche arbeitet sie jetzt vor allem als Webdesignerin und Gestalterin in unterschiedlichen Bereichen. Außerdem engagiert sie sich in der Flüchtlingshilfe.

Sind die Vorfälle, die Sie bei Twitter aufzählen, allesamt Ihnen zugestossen?
Winkler: Das habe ich zu 99 Prozent selbst erlebt. Da, wo ich etwas schildere, was ich von einer anderen Frau gehört habe, mache ich das kenntlich.

Was hat den Anstoss zur Veröffentlichung gegeben?
Mit dem Gedanken, das publik zu machen, trage ich mich seit Beginn der #MeToo-Debatte. Vor vier, fünf Wochen habe ich schon mal so einen Thread veröffentlicht. Da ging es um die Erfahrungen, die Frauen bei der Wohnungssuche machen. Jetzt wollte ich aufschreiben, was ich als Frau in der Arbeitswelt erlebe. Das ist wirklich arg. Ich finde, wir müssen die Täter an den Pranger stellen und nicht die Schuld bei den Opfern suchen. Nur so lernen die Menschen, dass das nicht in Ordnung ist.

Haben Sie die Sprüche, die Sie sich anhören mussten, über all die Jahre notiert?
Ja, ich führe seit Jahren Buch darüber, schon als Schülerin. Ich habe sozusagen sexistische Aussagen gesammelt. Ich schreibe auch Tagebuch.

Was hat Sie dazu gebracht, sich schon als Kind mit Feminismus zu beschäftigen?
Als Kind, vielleicht acht oder neun Jahre alt, habe ich einen Artikel über die Vergewaltigung einer Frau gelesen. Die Hälfte des Textes ging darum, was sie anhatte und wie sie eine Mitschuld trug an der Tat. Sie hätte ja etwas anderes, weniger Aufreizendes anziehen können, stand da. So etwas verankert sich natürlich im Kopf eines Kindes. Ich habe erst Jahre später begriffen, wie falsch das ist. In meiner Kindheit war Feminismus ja schon sehr ausgeprägt. Ich hatte Poster von den Spice Girls an der Wand, von Alice Schwarzer und Nina Hagen. Gleichzeitig hiess es: Du musst Kinder kriegen und eine Familie gründen. Das widersprach sich, fand ich. Ich war sehr punkig und musste mir von meinen Verwandten anhören: So kriegst du nie einen Mann.

Was muss sich Ihrer Meinung nach ändern?
Wir brauchen Gleichberechtigung. Wir müssen sie so lange fordern, bis es sie wirklich gibt. Es muss sich viel stärker ein Verständnis dafür bilden, was in Ordnung ist und was nicht. Feminismus wird ja leider immer noch als eine Art radikale Bewegung gesehen. Feministinnen gelten als Mannsweiber, als hässliche Frauen, die nach Aufmerksamkeit suchen. Aber darum geht es nicht. Es geht darum, dass Frauen und Männer gleichbehandelt werden, egal wo.

In der #MeToo-Debatte kamen auch Stimmen auf, Typen wie Harvey Weinstein seien eine Ausnahme, in Wahrheit sei alles gar nicht so schlimm. Aber jetzt dürften Männer nicht einmal mehr Komplimente machen. Wie sehen Sie das?
So vieles wird immer noch als Kavaliersdelikt abgetan. «Es war doch nur ein Klaps auf den Hintern», heisst es dann. Viele sehen das Ausmass ihrer Taten nicht und was sie damit anrichten. Jeder und jede bekommt natürlich gerne Komplimente. Aber es ist ein himmelweiter Unterschied, ob mir jemand sagt: «Du siehst heute gut aus» oder «Hallo, heut' sehen wir aber heiss aus». Neulich habe ich einen Tweet gelesen, in dem es sinngemäss hiess: Wenn Männer sich darüber aufregen, dass ihre sexuellen Belästigungen nicht als Komplimente wahrgenommen werden, dann sollten sie mal über ihre Komplimente nachdenken. Das sehe ich genauso.

Ihre Tweets schildern Erlebnisse aus Ihrer Berufswelt. Sie sind Grafikerin und arbeiten in der Werbewelt. Ist es dort besonders schlimm?
Ich kann nicht für andere Branchen sprechen, aber meine ist sicherlich schwierig. Bei der Einstellung werden Frauen nach ihrer Familienplanung gefragt. Dabei ist das gesetzlich verboten und geht niemanden etwas an. Wie will man sich dagegen wehren? Bei manchen Meetings zählt die Stimme einer Frau weniger. Wenn sie technische Dinge erklärt, traut man ihr nicht. Wenn ein Mann anschliessend das gleiche sagt, glaubt man ihm sofort. Frauen werden zum Kaffeeholen oder Aufräumen in die Küche geschickt. Und was glauben Sie, bekommen Frauen zu hören, die ungeschminkt und in T-Shirt und Jeans zur Arbeit kommen? Bei einem Mann ist das natürlich ganz anders.

Welche Reaktionen haben Sie auf Ihren Thread bekommen?
Einer schrieb mir, er würde mich bestimmt nicht einstellen, weil ich ihn ja anzeigen würde, wenn er mir nur auf den Hintern klopft. Viele Frauen und auch Männer schrieben mir von ihren Erfahrungen. Davon, dass sie Angst haben, etwas zu sagen, weil sie fürchten, ihre Jobs zu verlieren. Leider kamen auch viele Beleidigungen, sexuelle Anspielungen und Penisbilder.

Was machen solche Erfahrungen mit Ihnen? Sind Sie abgehärtet?
Ich bin zwar hart im Nehmen, aber solche Taten kleben an einem. Ich kann jede Situation, in der ich sexistische Übergriffe erlebt habe, genau beschreiben. Das vergisst man nicht. Das Schlimme ist der Alltagssexismus. Die Täter merken nicht einmal mehr, dass sie etwas Falsches tun. Mein Glück ist: Ich bin sehr vorlaut und kann mich wehren, indem ich Probleme anspreche.

Ist Alltagssexismus eigentlich vergleichbar mit Alltagsrassismus?
Beides kommt aus einer ähnlichen Richtung. Menschen haben Angst, etwas zu verlieren. Bei Sexismus fürchten Männer um ihre Rolle als Patriarch. Beim Rassismus geht es um die Angst, die eigene Kultur zu verlieren oder den Job. Aus diesem Gefühl heraus gehen sie in den Angriff.

Frauen der #metoo-Bewegung sind «Person des Jahres»

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89
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    Alle Leser-Kommentare
  • Iko5566 08.12.2017 16:16
    Highlight Highlight Das Problem ist, dass viele Männer es noch nie am eigenen Leib erfahren haben, wie sich sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz anfühlt. Weil Frauen dies eher selten tun. Eine Arbeitskollegin hat mich einst mit einigen anzüglichen Berührungen und Anmerkungen belästigt. Auch wenn sie durchsus attraktiv war, fand ich es NICHT schmeichelhaft, weil es unangebracht war und mir nicht die Möglichkeit gegeben war, mich den Sitationen zu entziehen. Ein Gespräch mit sehr klaren Worten hat jedoch geholfen. Wäre es die Chefin gewesen, wäre es wohl komplizierter geworden
    28 1 Melden
  • Usagi 08.12.2017 14:05
    Highlight Highlight Ein Bisschen mehr Respekt von allen Seiten würde doch eigentlich schon reichen. Dazu noch die Einsicht, dass alte Rollenbilder einfach nur das sind, was sie sind: alt. Und eigentlich sollte jedem klar sein, was sich am Arbeitsplatz gehört und was nicht, und ein Grossteil der geposteten Beiträge im Artikel sind schlicht unangebracht.
    23 0 Melden
  • Sarkasmusdetektor 08.12.2017 11:45
    Highlight Highlight Ich frage mich immer, warum bekommt man solche Dinge als Mann nie mit? Machen diese Typen solche Bemerkungen nur in Abwesenheit anständiger Männer wie mir?
    33 3 Melden
    • Daniel Plainview 08.12.2017 13:54
      Highlight Highlight Spiel nicht das Unschuldslamm, du tust das doch selber auch!
      3 37 Melden
  • Padawan 08.12.2017 11:02
    Highlight Highlight Vorne weg unter aller sau was gewisse männer von sich geben. Doch hier eine ernst gemeinte frage eines naiven mannes: Wie fühlt sich eine frau ide noch nie eine blöden anmachspruch höhren musste, wenn sie in den medien liest, dass beinahe jede frau schon solche sprüche hören musste?
    Es git natürlich auch schwerwiegende fälle. Doch kann man manches nicht einfach geschäftsintern lösen?
    12 23 Melden
  • myy 08.12.2017 11:00
    Highlight Highlight Die Aussagen wegen den Kleider sind klar ein No-Go aber das z.B. mit dem Klo putzen völlig übertrieben. Würde es um schwere Kisten schleppen gehen würden auch die Männer gefragt werden, wäre dass dann auch sexistisch? beruhigt euch mit eurem Feminismus ehrlich.
    24 68 Melden
    • JasCar 08.12.2017 11:43
      Highlight Highlight Sorry, ich schleppe lieber ne schwere Kiste, als ne Toilette putzen.
      Ich kann auch eine Glühbirne wechseln und weiss, was ein Kreuzschraubenzieher ist 😉
      37 5 Melden
    • myy 08.12.2017 13:23
      Highlight Highlight Ich sagte auch nicht das Frau zu so etwas nicht in der Lage ist. Ich sagte das zuerst die Männer gefragt werden. Und nur weil Frau Winkler ihre Vorfälle twittert werden es vermutlich nicht weniger. Den Männer sagen, sie sollen die Kommentare sein lassen, falls sie dies nicht beachten kann sie sich rechtlich wehren. Das wäre um einiges effektiver.
      7 21 Melden
    • Charalar 08.12.2017 13:36
      Highlight Highlight Das ist ein Witz, oder?
      Falls nicht: Warum sollte eine Frau das Männerklo putzen? Welche rein weibliche Eigenschaft braucht es, um Klobürste, Lappen und Putzmittel zu benutzen? 🤔 Höhere Ekelschwelle vielleicht, wenn die Mannen ihren eigenen 💩 wegputzen
      32 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • ryan41 08.12.2017 09:44
    Highlight Highlight Mal ganz ehrlich, es gibt leider solche Männer und auch solche Frauen. Sexismus ist nicht korrekt aber liegt in der Natur des Menschen und unserem Sexualtrieb.

    Ich bin ein Mann und hatte vor einiger Zeit mal ein Konto auf einer bekannten Dating-Plattform, dabei ein Bild auf dem mein Sixpack zu sehen war. 50% der Frauen haben mich nur darum angeschrieben und wollten davon noch mehr sehen. Ist das nun auch Sexismus wenn ich als Mann auf das reduziert werde?
    Einigen Betroffenen gefällt das sicher anderen weniger.

    Jeder hat das schon erlebt, ob Mann oder Frau, ob durch Mann oder Frau. Leider..
    13 38 Melden
    • Charalar 08.12.2017 13:40
      Highlight Highlight Huh? Wenn du deinen Körper auf einer Dating-Site abbildest - dann möchtest du doch, dass Frauen ihn zur Kenntnis nehmen.

      Ich kann nicht glauben, dass du keinen Unterschied siehst zwischen dem Darstellen deines Körpers, um Frauen zu zeigen, wie attraktiv du bist, und den geschilderten Geschmacklosigkeiten beim Job.
      41 4 Melden
    • myy 08.12.2017 15:29
      Highlight Highlight @charalar Das ist auch kein Vergleich sondern ein Beispiel von Sexismus an Männer.

      Wenn eine Frau ein Bild postet auf dem ihr Ausschnitt sichtbar ist, heisst das dann auch das sie möchte das es zur Kenntnis genommen wird und man deshalb mehr verlangen darf ohne das es sexistisch ist?
      8 14 Melden
    • Mietzekatze 08.12.2017 16:08
      Highlight Highlight Das meinst du ernst, gell? Wo liegt wohl der Unterschied? "Süsse knöpf mal deine Bluse auf, man sieht ja nichts" und "He Mädels auf der DATING Plattform, hier ist mein Sixpack... Bitte bestaunt es, weil genau deshalb stelle ich es in mein Profil"... Kommst du selbst drauf?
      34 1 Melden
  • Ohniznachtisbett 08.12.2017 09:37
    Highlight Highlight Also mal der Reihe nach, die Tweets von oben nach unten:
    1. Kommt drauf an, wie er es sagt. Vielleicht wirklich nur erstaunt über Pullover im Hochsommer
    2.Ein Kompliment
    3.Das ist sexistisch
    4.Diese Frage könnte in einem Jobinterview auch einem Mann gestellt werden. Vielleicht hat sie davor gesagt sie sei eine emotionale Person.
    5.Kein sexismus, nur eine dumme Frage zu der man NEIN sagen kann.
    6.Sehe nicht ein warum man das nicht sagen dürfte.
    7,Schlicht NULL manieren. Ein Arsch dem der 20er dahin gestopft werden sollte.
    8.Ja das ist sexistisch und eine Frechheit.

    Fazit: Sturm im Wasserglas
    20 48 Melden
    • LeserNrX 08.12.2017 18:17
      Highlight Highlight Sorry, aber das kann nicht dein ernst sein. Inwiefern ist es nicht sexistisch, wenn der Chef fragt, ob eine der "Mädels" das Klo putzen kann? Wieso ist Kloputzen Frauenarbeit? Wenn er nicht sexistisch wäre, hätte er die Frage einfach an alle Mitarbeiter stellen können.
      Zu 2. und 6.: Wieso haben die männlichen Mitarbeiter das Gefühl ihren Kolleginnen sagen zu müssen, wie sich diese anzuziehen haben? Man ist als Frau dort, um zu arbeiten und nicht, um den Kollegen einen hübschen Anblick zu bieten.
      20 2 Melden
  • Gummibär 08.12.2017 09:24
    Highlight Highlight Männer emanzipiert Euch ! Befreit Euch vom Drang taktil oder verbal auf die Milliarden-Anstrengungen der Kosmetik-, Haarpflege-, Mode- und Fitness-Industrien zu reagieren. Holt Euch euren Kaffee selber.
    Und solltet Ihr je gefragt werden : "Gefällt Dir mein neues Kleid, denkst Du es steht mir ?" antwortet mit :"Hmm"
    25 5 Melden
    • Charalar 08.12.2017 13:42
      Highlight Highlight Ja, klingt gut.
      Die Antwort auf die Flirtfrage hängt wohl vom Interesse an der Frau ab.
      8 2 Melden
  • ATHENA 08.12.2017 08:25
    Highlight Highlight Wieder mal eine Beschuldigung an "Männer". Ich denke, das ist das Problem am heutigen Feminismus. Pauschalisierende Beschuldigungen an das andere Geschlecht. Ich meine, gewisse Feministinnen sind der Ansicht, dass Männer nicht feministisch aktiv werden dürfen, weil sie Männer sind. Verstehe nicht, dass diese Frauen nicht verstehen, dass ein Ausschluss aus der politischen Partizipation anhand des Geschlechts schlecht ist. Man suche den Fehler. ...
    16 21 Melden
    • Flying Zebra 08.12.2017 18:22
      Highlight Highlight Zur ersten Hälfte deines Beitrages: wegen diesen wenigen Feministinnen wirfst du allen (feministischen) Frauen pauschalisierendes Beschuldigen vor und stellst den Feminismus von heute als problematisch dar? Moll..
      6 3 Melden
    • ATHENA 08.12.2017 20:37
      Highlight Highlight Es war nicht perfekt formuliert. Ich wollte damit lediglich einen "unschönen" Trend darstellen. Natürlich sind nicht alle Feministinnen so. Leider habe ich das Gefühl, dass die "schlechten" Beispiele momentan wahnsinnig laut sind. Ich kann dir gerne sagen, was für mich Feminismus wäre. Keiner. Sondern ein -ismus, der denjenigen hilft, die in irgendeiner Art und Weise Nachteile spüren. Chancengleichheit schaffen.
      3 2 Melden
  • Cevi 08.12.2017 08:00
    Highlight Highlight Meine Schwester verlor ihre Lehrstelle, als sie sich gegen die sexuelle Belästigung ihres Lehrmeisters wehrte. Fair oder?!
    32 6 Melden
  • tabernac 08.12.2017 07:59
    Highlight Highlight Ich hab mich langsam genervt über all diese Storys in dieser Debatte... gestern Abend hat mir aber eine Freundin beim Essen gesagt dass ihr Vorgesetzter diese Woche zu ihr gesagt hat: "Also wenn Sie am Weihnachtsessen mit einem Glitzerkleidchen kommen, habe ich den ganzen Abend einen Ständer".... ich war echt geschockt! und ich bin wirklich nicht sehr prüde... das Problem ist, überall Meldestellen einrichten reicht da nicht, da muss anschliessend auch wirklich was gehen! Wäre ich von dem Typ der Vorgesetzte, gäbe es keine zweite Chance... übrigens... eng gab Zeugen, viele...
    34 3 Melden
    • Charalar 08.12.2017 13:48
      Highlight Highlight @R. Peter
      Es ist widerlich und bedrohlich. Die Frau wird danach das Bild nicht mehr los, wird sich immer wieder überlegen, ob sie ihn gerade anmacht. In einer Liebesbeziehung passend, im Job völlig daneben.

      Und das Schlimmste: Männer sehen und verstehen die Grenzen nicht - wie man bei dir sieht.
      32 3 Melden
    • Flying Zebra 08.12.2017 18:27
      Highlight Highlight @R.Peter
      Das hat mit Moralvorstellungen nichts zu tun. Und zwar deshalb nicht, weil man sich nach so einer Aussage doch unweigerlich fragt, was als nächstes kommt. Sexuelle Gewalt wird nun mal meistens an Frauen verübt. Gerade durch das Abhängigkeitsverhältnis wird die Aussage also tatsächlich zu einer möglichen Bedrohung.
      11 1 Melden
    • who cares? 08.12.2017 18:38
      Highlight Highlight Es war eine Entwertung vom Menschen zum Objekt. Ein Chef soll seine Untergebene als Person mit der er arbeitet betrachten, nicht als Körper wo er sein Ding reinstecken kann.
      12 1 Melden
  • Luesae 08.12.2017 07:56
    Highlight Highlight Als ich mit 15 frisch meine Ausbildung angefangen habe meinte meine Chefin ich soll nur enge Leggings tragen, Ausschnitt zeigen und mich Schminken mit rotem Lippenstift zb.. War einer der Gründe warum die Ausbildung nicht klappte.
    16 5 Melden
  • pontifex_maximus 08.12.2017 07:40
    Highlight Highlight Viele Feministinnen und Frauenrechtlerinnen werden nicht ernst genommen, weil sie das ganze viel zu ernst nehmen. Aus jeder Mücke einen Elefanten zu machen bringt bei der Allgemeinheit und vor allem auch bei den anderen Frauen, nicht viel mehr als Kopfschütteln. Man müsste sich auf die wesentlichen Probleme konzentrieren und sich nicht auch noch darüber aufregen, dass es nur männliche Samichläuse gibt. Das zieht die ganze Problematik ins Lächerliche.

    Was mich allerdings immer wieder aufs neue erschreckt ist, wie viele Männer sich einfach nicht im Griff haben. Gerade in Führungspositionen.
    28 8 Melden
  • Bucky 08.12.2017 07:10
    Highlight Highlight Und noch eine Ergänzung zu meinen vorherigen Posts: Menschen, die Unbehagen in mir auslösen, in deren Gegenwart ich mich unwohl fühle (zum Beispiel weil sie mich einmal belästigt haben, Belästigungen müssen nicht zwingend sexuell sein), meide ich. Zahlreiche solche "Leichen" säumen meinen Lebensweg: all jene, um die ich einen Bogen mache oder die ich glatt aus meinem Leben geworfen habe. Ja, das muss man halt tun. Jede und jeder ist selbst verantwortlich für das eigene Umfeld. Für eine Werbeagentur würde ich zum Beispiel nie wie Ashley Winkler arbeiten. Der Ruf dieser Branche ist einschlägig.
    10 9 Melden
  • Bucky 08.12.2017 07:00
    Highlight Highlight In Ergänzung zu meinem vorherigen Post: vielleicht sollten wir aufhören, primitive "Männer" als Männer zu bezeichnen? Vielleicht beginnen wir sie einfach beim Namen zu nennen? Einfach als "Primitivlinge" zum Beispiel? Es gibt auch primitive Frauen. Die sind genauso als "Primitivlinge" beim Namen zu nennen wie primitive Männer. Warum das nicht geht, warum es nicht möglich ist, Primitivlinge als das zu bezeichnen, was sie sind, warum der Feminismus Männer geradezu pauschal als Unholde verurteilt, ist nicht nachvollziehbar. Kann das jemand erklären? Oder Männer wie ich sind gar keine? Was dann?
    78 15 Melden
    • Milli 08.12.2017 10:10
      Highlight Highlight Interessant, denn ja, es sind wirklich nur wenige Prmitivlinge, die offenbar in der Gesellschaft täglich frisch fröhlich wüten, in der Öffentlichkeit masturbieren, sabbernd Komplimente verteilen, etc. etc. Auch ich frage mich die ganze Zeit schon: Wieso reden wir nicht über genau diese Leute? Wer sind sie wirklich? Wie wurden Sie so? Oder man darf sich die Frage auch über Frauen stellen, die sexistische Sprüche jeweils noch lustig finden, und sich einen Mann vorwiegend übers Bankkonto aussuchen.
      14 4 Melden
  • philosophund 08.12.2017 06:52
    Highlight Highlight Sämtliche Aussagen sind in etwa das gleiche, wie wenn ein Mann einer Frau nachsabbert oder pfeift. Ich verstehe nicht, warum viele Bros einfach nicht schnallen wie total bescheuert solche Ausfälle sein können. Das hat nicht im geringsten mit Flirt oder Kompliment zu tun.
    110 6 Melden
  • Bucky 08.12.2017 06:51
    Highlight Highlight Liebe weibliche Mitmenschen. Verstörend, was "Männer" euch alles antun. Ich möchte es keinesfalls bagatellisieren. Im Gegenteil, ich distanziere mich in aller Form von unberechtigten Übergriffen auf Menschen, welcher Art sie auch sein mögen. Richtig: sexuelle Belästigung ist ein Übergriff. Im Vergleich zur sexuellen Nötigung ist die Belästigung ein leichter Übergriff. Aber sie ist ein Übergriff. Trotzdem stört es mich als Mann erheblich, wenn nun pauschalisierend "Männer" als Unholde gehandelt werden. Ich fühle mich nicht angesprochen und zu dieser Gruppe primitiver "Männer" nicht zugehörig.
    99 15 Melden
  • DerTaran 08.12.2017 06:47
    Highlight Highlight Ich habe eine Kollegin, die sich am gleichen Abend über den Sexismus von Männern beklagt (allgemein, nicht über uns) und kaum eine Stunde später einem Mann ungefragt über den Kopf streichelt, mit der Aussage, sie mag Glatzen (es war keine Anmache, aber ihm war es sichtbar unangenehm).
    Wir sind alle nur Menschen, deshalb empfinde ich einige der obigen Tweets als banal (und schade, dass Mann so was nicht mehr sagen darf) und andere erschreckend.
    Grundsätzlich habe ich auch viel Sexismus von Frauen an Männern erlebt, meine Liste wäre nicht so lang, aber es gäbe sie.
    92 25 Melden
    • Tan Long 08.12.2017 09:07
      Highlight Highlight Wenn du gut ausschaust, oder zumindest als gutausschauend angesehen wirst als Mann, dann kennst du solches Verhalten besonders von Frauen ab 35.
      25 1 Melden
    • Milli 08.12.2017 10:12
      Highlight Highlight Doch, man darf das alles sagen, wenn man nicht noch Verfluchungen und Androhungen einer Vergewaltigung hinterherschickt, wie das leider viele Primitivlinge auf Social Media tun. Es täte allen Beteiligten sehr gut, sie bekämen deine Antwort und nicht "du solltest mal so richtig durchgefickt werden".
      6 4 Melden
    • Haiderfroh 08.12.2017 10:42
      Highlight Highlight Einem Mann unerlaubterweise die Glatze zu streicheln, ist gleichermassen ein sexueller Übergriff, wie einer Frau unerlaubterweise den Hintern zu streicheln.

      Und: Würden Männer punkto Sexismus den Frauen denselben Massstab anlegen, wie die Frauen den Männern, dann wäre die Liste der sexistischen Übergriffe verbaler und tätlicher Art deutlich länger.
      Aber als Mann, wird man geächtet, wenn man sexistische Übergriffe schon nur benennt, geschweige denn anklagt. Also schweigt Mann.
      Mann wird täglich von Frauen diskriminiert und es wird ignoriert. Denn der Mann ist per Definition nie diskriminiert.
      23 14 Melden
  • michiOW 08.12.2017 06:43
    Highlight Highlight Ich halte meistens nicht viel von den heutigen Feministinnen, aber diese finde ich toll. Sie hat das Problem erkannt und probiert, es zu lösen. Sie schreit nicht bloss "Sexismus" herum.

    Ich nehme an, dass diese Frau auch unter dem Gruppendruck der Männer zu leiden hat. Als Mann kann man sich genötigt fühlen, dumme Sprüche zu machen über Frauen, damit man "dazu gehört". Klar, das zeugt nicht von Stärke, aber nicht alle Männer sind Alphatiere.
    15 29 Melden
    • michiOW 08.12.2017 09:15
      Highlight Highlight Nachtrag: Dem Gruppendruck nachgeben, ist keine Entschuldigung für Sexismus.

      Sexismus ist auch kein Ausdruck von Stärke, sondern von Schwäche.
      17 1 Melden
    • das_boxi 08.12.2017 11:53
      Highlight Highlight michiOW: Danke für Ihre Ehrlichkeit. Probieren Sie es doch beim nächsten Mal einfach aus? Mal dagegen halten, wenn die Jungs rumproleten. Ich bin mir sicher, Sie fühlen sich danach besser.
      17 0 Melden
  • FyRn4d4 08.12.2017 00:34
    Highlight Highlight Es hat ja wirklich sehr üble Aussagen in den Beispielen, aber wo bitte ist der Sexismus bei diesem:

    "Glauben Sie, dass Ihre Emotionen Ihnen im Kundenkontakt im Weg stehen werden?" IT-Unternehmen.

    Finde ich eine legitime Frage. Leider steht nichts über den Kontext..
    65 57 Melden
    • DerTaran 08.12.2017 07:30
      Highlight Highlight Weil Männer keine Emotionen haben.
      Doppelter Sexismus, der wahrscheinliche Grund für das Zitats ist Sexismus gegen Frauen (Die Vermutung eine Frau ist emotional). Es in die Liste aufzunehmen ist Sexismus gegen Männer (Die Vermutung, dass Männer sowas nie zu hören bekommen).
      21 1 Melden
    • Peaches 08.12.2017 07:50
      Highlight Highlight Wenn diese frage auch männern gestellt würde, wäre sie legitim. Wird sie aber nicht. Genauso wenig wie die mir gestellte frage, wie ich denn gedenke meine kinder zu betreuen während einem mehrwöchigen arbeitseinsatz. Diese frage wurde meinen mann in all den jahren nicht ein einziges mal gestellt....
      22 4 Melden
    • definitiv 08.12.2017 07:53
      Highlight Highlight Weil Frauen lange als das schwache Geschlecht angesehen wurden - eine Frau wäre emotional schwacher als ein Mann und hält weniger aus. Zudem ist es wohl eine Frage, die man einem Mann nicht stellen würde, oder was denken Sie?
      13 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hierundjetzt 08.12.2017 00:11
    Highlight Highlight Erstaunlich, es steht immer Werbeagentur und IT als Branche. Nie Kanalreinigung, Detailhandel oder Call Center.

    Kann es sein, dass gerade die uuuuunglaublich Aufgeklärten, Coolen und voll die Trendsetter ein enormes Problem mit der Sexualität haben?

    Das gerade die Branchen ohne Struktur (kein HR, wir sind alles Kollegen) voll coole flache Hirarchie (aus Kostengründen) und infantilen Arbeitsplätzen (Töggelichaschte, läss) extreme Probleme untereinander haben?

    Mir wurde auch schon in einer Werbeagentur eine Absage erteilt, Begründung, wissen Sie mit 20-Jährigen fägt der Ausgang mehr.
    59 31 Melden
    • Peaches 08.12.2017 07:51
      Highlight Highlight Wer lesen kann ist im vorteil... die frau arbeitet nun mal nicht in der kanalreinigung. Dein gezogener schluss ist falsch.
      12 6 Melden
    • WayneTheBrain 08.12.2017 07:55
      Highlight Highlight Das liegt doch viel eher daran, dass die Dame eben in dieser Branche arbeitet. Wäre sie Kanalreinigerin würde da stets auch das stehen. Sexismus ist nicht Branchenabhängig, sondern allgegenwärtig. Hier eine Korrelation heraufbeschwören zu wollen entbehrt jeglicher Grundlage.
      9 10 Melden
    • AJACIED 08.12.2017 08:51
      Highlight Highlight Vielleicht liegt es daran das sich in solche brachen Frauen bewerben die denn chef‘‘s gefallen.
      Schminke hier, röckchen da, Bluse dort!
      6 13 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Midnight 08.12.2017 00:10
    Highlight Highlight Ich muss das kurz vorausschicken, damit man mich nicht falsch versteht: Dass diese Fälle von Sexismus und Missbrauch nun an die Öffentlichkeit gelangen finde ich gut so.

    Was ich nur nicht so recht verstehen kann, ist der Umstand, dass es so lange gedauert hat. Auch hier hat man sich diesen ganzen Bullshit 12 Jahre lang über sich ergehen lassen. Warum eigentlich? Und was ist zu tun, damit Betroffene den Mut haben, sich zu wehren? Sind wir also schliesslich nicht besser, als die Menschen aus Nahost, von denen wir gerne behaupten, sie würden ihre Frauen unterdrücken?
    31 18 Melden
    • Bucky 08.12.2017 09:25
      Highlight Highlight Mit "Peinlichkeiten" an die Öffentlichkeit zu treten, ist schwieriger als die meisten, die selber noch nie in ihrer Integrität verletzt wurden, sich vorstellen können. Was ich aus Erfahrung (und nicht etwa als allwissender Erzähler) weiss. Allerdings ist der Begriff "Peinlichkeit" richtig zu verstehen: ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand, die oder der zum Beispiel sexuell genötigt wurde, sich damit freiwillig gern der Häme der tumben Öffentlichkeit ausliefert. Der Häme zumindest des tumben Teils der Gesellschaft. Braucht ein dickes Fell. Und dauert deshalb womöglich länger.
      13 5 Melden
  • seventhinkingsteps 07.12.2017 22:19
    Highlight Highlight Erschreckend und absolut abstossend.

    Ich wüsste als Mann ehrlich gesagt nicht, was ich tun würde, wenn ich meinen Chef sowas zu einer Kollegin sagen würde. Oder was ich tun würde, würde meine Freundin sowas als ihr Erlebnis auf der Arbeit erzählen.
    81 30 Melden
    • Knety 07.12.2017 23:24
      Highlight Highlight Ganz einfach damit konfrontieren und ihm sagen, dass sowas scheisse ist. Und ihn noch darauf aufmerksam machen, dass das für ihn rechtliche Konsequenzen haben kann. Ein solches „Kompliment“ zur falschen Person und seine Karriere ist beendet. Es ist schwer zu unterscheiden wer sein gegenüber abwerten will und wer einfach ein sozialer Krüppel ist.
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    • Dragonlord 08.12.2017 07:18
      Highlight Highlight Ich spreche meine Arbeitskollegen direkt darauf an. Hatte auch schon einen Chef, dem ich direkt meine Meinung dazu gesagt habe.
      Wenn ich merke, dass sich eine Person belästigt fühlt, dann sehe ich mich in der Pflicht, etwas zu sagen.
      Du musst ja nicht gleich rumschreien oder mit rechtlichen Schritten drohen, aber etwas dazu zu sagen, wie: "Hey, das war nicht in Ordnung, was Du gerade gesagt/getan hast.", kann schon helfen. Und das Opfer fühlt sich dann zumindest nicht alleine.
      Speak up!
      17 0 Melden
    • Bucky 08.12.2017 07:22
      Highlight Highlight Wenn ich am Arbeitsplatz einen solchen Chef hätte, würde ich den Arbeitgeber wechseln. Einfach um mich nicht mitschuldig zu machen (mir "die Hände in Unschuld waschen" wäre was anderes: wegsehen, weghören). Denn "ich kann nichts tun" ist keine Ausrede. Braucht vielleicht Zivilcourage? Vielleicht muss man wegen einer Kündigung finanziell auch unten durch? Aha? Für viele "karrierebewusste" Menschen zu unbequem? Tja... Zivilcourage ist nicht immer angenehm. Konsequent sein auch nicht. Und diese Gesellschaft ist massiv verweichlicht.
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  • Citation Needed 07.12.2017 22:07
    Highlight Highlight würde sie watson lesen, dann wüsste sie gleich, wie angemessen auf die dick pics reagieren...
    :-)
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  • Pbel 07.12.2017 22:05
    Highlight Highlight Für alle die sich fragen: was darf man noch? Ganz einfach. Vorgesetzte haben über das Aussehen generell und die Geschlechtsmerkmale im Speziellen ihrer Mitarbeiter einfach die Fresse zu halten. Egal ob Mann oder Frau. Man beurteilt Mitarbeiter nach Leistung und nicht nach Äusserlichkeiten. Auch bei Kollegen sollte man sich das meiste sparen bis auf ehrlich geimeinte Komplimente ohne Hintergedanken.
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    • Booker 08.12.2017 05:22
      Highlight Highlight Das kann man so generell nicht sagen. Je nach Job bringen es attraktive Angestellte in gewissen Bereichen einfach Weigerung erreichen mehr. Sowas kann ein Chef natürlich auch zu seinen Gunsten einsetzen. Gut sein um Job, fähig und dann noch gutaussehend ist doch ein Plus.
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    • DanielaK 08.12.2017 05:56
      Highlight Highlight Die Art und Weise macht auch viel aus! Ich bekam dieses Jahr in der Badi ein Kompliment von einem etwa 30 Jahre älteren Herrn. Natürlich hätte ich auch beleidigt sein können. Aber: es war höflich formuliert, von einem Lächeln und nicht von Gesabber begleitet, er kam mir nicht zu nahe, ging weiter nachdem ich mich bedankt hatte und liess meine Tochter und mich zu ende essen. Auch sonst kann ich mich nicht beschweren, weder im Verkauf noch früher als ich mit 30 Männern und 1 Frau zusammen gearbeitet hab. Komplimente ja, aber immer höflich.
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    • axantas 08.12.2017 07:32
      Highlight Highlight Dann lässt man am besten gleich alles bleiben. Es könnte ja sein, dass das fachliche Kompliment an eine Frau dahingehend gewertet wird, dass man sowas eigentlich von einer Frau nicht so erwartet hätte. Somit wäre das diskriminierend auslegbar. Ein Blick könnte in jedem Fall sexistisch sein. Da ist dann auch Blickkontakt verwerflich, da er ja den schönen Augen gelten könnte.
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  • Dominik Treier (1) 07.12.2017 22:02
    Highlight Highlight Ich finde man sollte da nicht immer von einem Männerproblem reden, denn das betrifft lange nicht alle Männer... Es gibt dort wie ich aber zugeben muss einfach mehr sexistische Arschlöcher, vielleicht wegen Geschlechterrollen, aber auch den Hormonen oder weil so ein Verhalten bei Männern auch eher tolleriert und nur belächelt wird, was bei Frauen wohl anders aussähe. Was ich aber als wichtigen Punkt sehe ist nicht zu generalisieren, so nach dem Moto "Alle Männer tun das". Denn so werden auch unschuldige die Idioten weiter sein lassen, um die unangenehme Debatte zu vermeiden....
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    • Dominik Treier (1) 07.12.2017 22:22
      Highlight Highlight Möchte aber noch anfügen, dass ich richtig finde was die Frau hier macht... Ich als Mann wünsche mir einfach noch mehr courage von den oben angesprochenen unbeteiligten Männern, damit solches Verhalten nicht geduldet bleibt...
      57 14 Melden
    • Peaches 08.12.2017 07:58
      Highlight Highlight Das eine tun und das andere nicht lassen. Nur wenn männer und frauen sich wehren und dieses verhälten sozial ächten wird es weniger werden...
      10 0 Melden
    • Leventis 08.12.2017 08:37
      Highlight Highlight Wir alle, als Teil der Gesellschaft, sollten für die Unterdrückten einstehen, uns gegenseitig motivieren, uns einzusetzen wo es nötig ist. Egal, wer welches Geschlecht hat. Wir können im Alltag wohl auch nicht viel mehr tun, als unsere Hilfe anzubieten, wo sie denn erwünscht ist. Vermeintliche Opfer erkennen sich selbst oft nicht als solche, und empfinden es schlicht als übergriffig, wenn sich Aussenstehende für ihre "persönlichen Angelegenheit" interessieren.
      Es ist bestimmt nie einfach im Umgang mit sozialem Tadel und den beteiligten Menschen die richtige Balance zu finden......🤷
      7 0 Melden
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  • Nick Name 07.12.2017 21:47
    Highlight Highlight Tolle Frau!

    ...
    Wirklich.
    :-)
    41 49 Melden
    • Nick Name 07.12.2017 22:08
      Highlight Highlight Sehr toll. Hier nimmt sie noch Stellung zu – sagen wir mal – «Repliken»:
      https://melaphelia.com/antworten-auf-bullshit-antworten-auf-sexismusschilderungen/
      22 27 Melden
    • Peaches 08.12.2017 08:01
      Highlight Highlight Moment! Das was du beschreibst mag in einen zweiten schritt so passieren oder auch nicht. Aber im ersten moment ist immer der täter der verursacher. In dem moment hat nur er schuld und nicht das opfer.
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    • Gar Manarnar 08.12.2017 08:15
      Highlight Highlight "Opfer sind oft auch Täter"

      Meine Fresse. Übersetzung: "Sie hat es doch gewollt!".

      Spannend wie sonst von konservativer Seite immer von "Täterschutz!!1!11!!" geschrien wird aber in Sexismus- und Rassismus-Fällen sind die Betroffenen immer "überempfindlich" oder "der Täter ist das Opfer". Wohl weils ihr Weltbild angreift.
      14 3 Melden
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  • Nelson Muntz 07.12.2017 21:38
    Highlight Highlight Schlimm... Komplimente machen oder plump anbaggern ist halt schon ein Unterschied.
    Jedoch gibt es auch Damen die Herren als Freiwild betrachten und explizite sexuelle Andeutungen machen.
    95 27 Melden
    • Hoppla! 08.12.2017 00:55
      Highlight Highlight Tönt simpel, ist es aber nicht.

      Ich für meinen Teil lasse jegliche Komplimente weg. Sei es auch nur "toller Pullover" oder "starker Auftritt". Egal ob bei Mann oder Frau. Man kann nie wissen.
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  • Toerpe Zwerg 07.12.2017 21:30
    Highlight Highlight Ich kann kaum glauben, dass das alles authentisch ist. Krass.
    255 38 Melden
    • Raphael Stein 07.12.2017 23:43
      Highlight Highlight Werber sind Hormon gesteuerte Männchen.
      Kleine Stars mit grossem Ego. Hab 10 Jahre bei denen durchgehalten.
      Dann war mir das echt zu blöd.

      Die Dame hat leider recht.
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