Irak
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

IS-Vormarsch

Deutscher Aussenminister Steinmeier bietet im Nordirak Hilfe an

17.08.14, 20:20 19.08.14, 13:11

Bei einem Kurzbesuch im Irak hat der deutsche Aussenminister Frank-Walter Steinmeier den Kurden Unterstützung im Kampf gegen die sunnitische Terrormiliz IS zugesichert. Steinmeier besuchte am Samstag Bagdad und die Kurden-Hauptstadt Erbil, liess aber weiter offen, ob Deutschland auch Waffen und Ausrüstung liefern wird. 

Waffenlieferungen nicht ausgeschlossen

Der Präsident der kurdischen Autonomiegebiete, Massud Barsani, erwartet von Deutschland die Unterstützung mit Waffen und Munition. «Wir haben wirklich keinen Mangel an tapferen Kämpfern, wir haben einen Mangel an modernen und effektiven Waffen», sagte Barsani dem Magazin «Focus». 

Am Samstag erreichten erste Hilfsgüter der Bundeswehr die Kurden-Hauptstadt Erbil. Bei Steinmeiers Treffen mit Barsani ging es darum, was Deutschland darüber hinaus leisten kann. Berlin hat sich grundsätzlich zur Lieferung von Ausrüstung bereit erklärt und auch Waffenlieferungen nicht ausgeschlossen. (sda)



Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

IS-Vormarsch

Deutschland ist grundsätzlich zu Militärhilfe für Nordirak bereit

Deutschland ist nach Angaben von Aussenminister Frank-Walter Steinmeier grundsätzlich zur Lieferung von Waffen an die Kurden im Nordirak bereit. Das teilte der Minister am Mittwoch nach einer Kabinettssitzung in Berlin mit.

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen ergänzte, nun werde geprüft, welche Waffen- und Ausrüstungshilfe zweckmässig sei. Dies werde etwa ein Woche dauern. Danach werde über weitere Schritte beraten. (pma/sda/reu/afp)

Artikel lesen