Irak
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

IS-Vormarsch

Neue Regierung im Irak vereidigt

09.09.14, 07:58 09.09.14, 11:39

Haider al-Abadi vor seiner Vereidigung im irakischen Parlament.  Bild: POOL/REUTERS

Inmitten der Kämpfe gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ist im Irak eine neue Regierung vereidigt worden. Die Mitglieder des neuen Kabinetts von Ministerpräsident Haider al-Abadi hätten im Parlament ihren Amtseid abgelegt, berichtete al-Sumaria News.

Haider al-Abadi tritt die Nachfolge seines Parteikollegen Nuri al-Maliki an. Dieser wurde zum neuen Vize-Präsidenten des Irak ernannt. al-Maliki war für seinen zunehmend autokratischen Regierungsstil in die Kritik geraten und hatte schliesslich zugunsten al-Abadis auf eine weitere Amtszeit verzichtet. Dem Vormarsch der IS-Miliz Mitte Juni hatte al-Maliki nichts entgegensetzen können.

John Kerry bezeichnete die neu formierte Regierung als «Meilenstein» im Kampf gegen das Auseinanderbrechen des irakischen Staates.

Al-Abadi bezeichnete nun in seiner Antrittsrede den Kampf gegen die IS-Extremisten im Land als wichtigste Aufgabe. Weiterhin müsse die Sicherheit aller Flüchtlinge im Land gewährt werden. (wst/sda/dpa/afp/Reuters)

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

«Winner-Image»

Al-Kaida-Überläufer machen den IS zur Dschihadisten-Supermacht 

Die Terrormiliz Islamischer Staat hat der Al Kaida zahlreiche Bundesgenossen abgeworben. Damit wächst die Gefahr, dass noch mehr westliche Geiseln genommen und umgebracht werden.

Nun auch die Philippinen: Muslimische Extremisten halten auf der fernöstlichen Inselgruppe zwei deutsche Segler fest. In einem Bekennerschreiben fordern sie nicht nur ein Lösegeld in Millionenhöhe, sondern auch ein Ende der deutschen Unterstützung für den Kampf der USA gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Andernfalls drohen sie mit der Enthauptung ihrer Geiseln.

Neu ist die Gruppe nicht, es handelt sich im Gegenteil um alte Bekannte: Die Terrororganisation Abu Sayyaf kämpft auf den …

Artikel lesen