Irak
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epa04365512 Emergency responders work at the scene of an explosion in Kurkuk, Iraq, 23 August 2014. At least 18 people have been killed in three bombings in the northern Iraqi city of Kirkuk, according to reports. Two car bombs went off in central Kirkuk and a suicide bomber blew up himself in a northern neighbourhood of the city. The attacks left 112 injured, including members of the Kurdish Peshmerga forces. At least 34 people were killed across Iraq in a series of bombings targeting security forces. The latest attacks come as the Iraqi government, backed by Kurdish forces and US airstrikes, is fighting to dislodge Islamic State militants from positions in the north of the country.  EPA/KHALIL AL-ANYANI

Beschädigtes Gebäude in Kirkuk. Bild: KHALIL AL-ANYANI/EPA/KEYSTONE

IS-Vormarsch

Kirkuk im Nordirak von drei Anschlägen erschüttert

Die nordirakische Stadt Kirkuk ist am Samstag von drei Anschlägen erschüttert worden. Mindestens 20 Menschen wurden getötet und 65 weitere verletzt. Nahezu gleichzeitig explodierten zwei Bomben vor Baustellen und eine dritte vor einem Markt, wie die Polizei und ein Arzt mitteilten.

Kurdische Peschmerga bekämpfen derzeit gemeinsam mit irakischen Regierungstruppen die Milizen der radikalsunnitischen Organisation Islamischer Staat (IS), die Anfang Juni im Nordirak eine Militäroffensive gestartet und weite Landesteile unter ihre Kontrolle gebracht hatten.

Die irakischen Truppen hatten sich zu Beginn der IS-Offensive von ihren Stellungen in der ölreichen Provinz Kirkuk zurückgezogen und dort den Kurden das Feld überlassen, die das Gebiet gegen den Willen Bagdads schon lange in ihre autonome Region integrieren wollten. (dwi/sda/afp)



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Die Liste der Verbote und des Hasses

Diese Dokumente aus Syrien zeigen, wie der IS sein Töten rechtfertigt. Und wie seine Anhänger zu leben haben

Vor der Eroberung der syrischen Stadt Manbidsch hat der IS Schriften verteilt, die zeigen, wie die Terrormiliz seinen brutalen Kampf legitimiert. Dieser richtet sich nicht nur gegen Juden und Christen sondern zentral auch gegen nicht radikale Muslime.

Die Papiere stammen direkt aus Syrien, genauer aus dem Hauptquartier der Kämpfer in Manbidsch. Die Stadt im Norden liegt rund 60 Kilometer von Kobane entfernt, wo die Kurden in einem verzweifelten Kampf den IS-Kämpfern immer noch die Stirn bieten. In Manbidsch regiert mittlerweile der Islamische Staat. Die Übernahme wurde allerdings bereits im Sommer 2013 vorbereitet.

Damals verteilten einige IS-Kämpfer Dokumente, die zeigen, wie der IS seinen Kampf legitimiert – und wie die Gläubigen zu …

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