Irak
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Neue Front im Irak

US-Luftwaffe fliegt Angriffe gegen den IS und verhilft Kurden zu Teilsieg

07.09.14, 09:47 07.09.14, 16:43

Die US-Luftwaffe hat am Sonntag Angriffe an einer neuen Front im Irak geflogen. Ziel des Einsatzes sei es gewesen, den Haditha-Staudamm in der Provinz Anbar gegen die Dschihadisten der Gruppe Islamischer Staat (IS) zu verteidigen, teilte die US-Armee mit.

Die US-Luftwaffe sei damit einer Bitte der irakischen Regierung nachgekommen. Die Angriffe dienten demnach auch der Unterstützung irakischer Sicherheitskräfte und sunnitischer Stämme, die den Staudamm verteidigten.

Der Nordirak war Anfang Juni wegen mangelnden Widerstands der irakischen Streitkräfte von IS-Kämpfern förmlich überrannt worden. Die Extremisten gehen mit äusserster Brutalität gegen die Zivilbevölkerung vor, insbesondere gegen Angehörige religiöser Minderheiten. Die irakische Armee und kurdische Kämpfer versuchen nun, die von den Extremisten eroberten Gebiete zurückzugewinnen.

Das US-Militär fliegt seit Anfang August Luftangriffe im Nordirak, um die kurdischen Peschmerga-Kämpfer und die irakischen Regierungstruppen in den Gefechten mit den Dschihadisten zu unterstützen.

Strategisch wichtiger Berg zurückerobert

Durch die Unterstützung der US-Luftwaffe ist es kurdischen Truppen bereits gelungen, einige der verlorenen Gebiete zurückzuerobern. So gelangte ein strategisch wichtiger Berg im Nordirak wieder in die Hände der kurdischen Kämpfer. Nach Angaben eines BBC-Korrespondenten vom Samstag starben bei dem Gefecht gegen die IS-Terrormiliz mehr als 30 IS-Kämpfer.

Die Kurden hätten US-Luftunterstützung gehabt. Die US-Hilfe bedeute schon einen «grossen Unterschied», erklärten die Kurden. Der Kommandant der Eliteeinheit sagte dem Sender, der Erfolg sei wichtig, weil er ein Schritt zur Rückeroberung von Mossul sei. Die Stadt hatte die Miliz vor Monaten eingenommen. (sda/afp/dpa)



Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 07.09.2014 18:30
    Highlight Demokratie zu exportieren, zumal in islamische Länder, war einmal gut gemeint.
    Etliche Tote und ungezählte Milliarden später sieht es eher danach aus, als ob sich der Vorgang umkehren könnte.
    1 0 Melden

Rick Gates ist die Achillesferse von Donald Trump

Im Prozess gegen Trumps ehemaligen Wahlkampfmanager Paul Manafort ist Rick Gates der Kronzeuge. Das könnte auch für den Präsidenten gefährlich werden.

Am Montag ging der Staatsanwalt sofort zur Sache. Kaum hatte Rick Gates den Zeugenstand betreten, fragte er ihn: «Waren sie zusammen mit Mister Manafort an kriminellen Aktivitäten beteiligt?». Die Antwort war ebenso kurz wie klar: «Ja.»

Was sich hier in einem Gerichtssaal in Alexandria (US-Bundesstaat Virginia) abgespielt hat, ist mehr als juristisches Theater. Es könnte zum Wendepunkt in der endlosen Russlandaffäre werden: Zum ersten Mal hat nämlich ein ehemaliges Mitglied des Wahlkampfteams …

Artikel lesen