Iran
epa04366195 An undated handout picture made available by the presidential official website shows Iranian President Hassan Rowhani (C) passes by Iranian missiles as visits Iran`s defence capabilities  exhibition in Tehran, Iran, 24 August 2014. Iran said 24 August 2014 that it shot down an Israeli spy drone that crossed into its airspace near the nuclear facility in Natanz. The Revolutionary Guards said the unmanned aerial vehicle was intercepted by a surface-to-air missile before it could approach the facility in central Iran, the Tasnim news agency reported without providing more details. 'The downed aircraft was a radar-evading stealth drone which was trying to enter the airspace over Natanz nuclear zone,' the Revolutionary Guards were quoted as saying.  EPA/PRESIDENTIAL OFFICIAL WEBSITE / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Der iranische Präsident Hassan Rohani beim Besuch einer Armee-Messe in Teheran.  Bild: EPA/PRESIDENTIAL OFFICIAL WEBSITE

Flug über Atomanlage

Iran meldet Abschuss von israelischer Drohne

Eine israelische Aufklärungsdrohne soll sich einer iranischen Atomanlage genähert haben. Revolutionsgarden schossen den Flugkörper nach eigenen Angaben ab. 

24.08.14, 17:14 26.08.14, 12:18

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Iran hat den Abschuss einer israelischen Drohne über einer seiner Atomanlagen verkündet. Wie die Revolutionsgarden am Sonntag auf ihrer Website sepahnews.com erklärten, schossen sie eine israelische Aufklärungsdrohne ab, die sich der Urananreicherungsanlage von Natans näherte. Das meldet auch die iranische Nachrichtenagentur Isna, beruft sich jedoch ebenfalls auf die Auskunft der Revolutionsgarden. 

Iran hatte in den vergangenen Jahren wiederholt vermeldet, ausländische Spionagedrohnen über dem eigenen Territorium vom Himmel geholt zu haben. Israel und der Westen verdächtigen das Land seit Jahren, an der Entwicklung von Atomwaffen zu arbeiten. Teheran bestreitet das und beharrt auf seinem Recht zur friedlichen Nutzung der Atomtechnologie. 

Auch Iran verfügt über Drohnen: Präsident Rohani inspiziert eine iranische Mohajer 4.   Bild: EPA/PRESIDENTIAL OFFICIAL WEBSITE

Um ein Abkommen zur dauerhaften Beilegung des Streits zu erreichen, verhandelt Teheran mit den fünf Uno-Vetomächten und Deutschland. Ende Juli hatte Iran bereits die Hälfte seines Bestands an 20-prozentig angereichertem Uran unschädlich gemacht. Teheran hat damit eine wichtige Bedingung des Abkommens erfüllt, das im November mit der sogenannten 5+1-Gruppe der fünf Uno-Vetomächte und Deutschlands geschlossen worden war. Die Frist für eine Einigung auf ein Nachfolgeabkommen für die bisherige vorläufige Vereinbarung wurde noch einmal bis zum 24. November verlängert. (vek/AFP/Reuters)

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