Islam
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Nach «Charlie Hebdo»-Massaker

Britische Moscheen laden zu Tee und Kuchen

Als Reaktion auf die Anschläge von Paris wollen Moscheen in ganz Grossbritannien am Sonntag ihre Tore für Nicht-Muslime öffnen. Ziel ist es, zu einem besseren Verständnis zwischen den Religionen und zum Abbau der «Spannungen rund um den Terrorismus» beizutragen.

Zu diesem Zweck werde zu Tee und Kuchen in den islamischen Gebetshäusern geladen, teilte der Rat der Muslime in Grossbritannien am Mittwoch mit. Wer wolle, könne sich über Glaubensfragen informieren sowie über den Alltag in einer Moschee. Auch führende Vertreter anderer Glaubensgemeinschaften lud der Dachverband zur Teilnahme ein.

Muslime beten in der Moschee im Haus der Religionen, am Tag der offiziellen Eroeffnung des Hauses der Religionen, am Sonntag, 14. Dezember 2014 in Bern. Das Haus der Religionen soll von religioesen Gemeinschaften aus der Stadt und dem Kanton Bern genutzt werden und die juedische, christliche, islamische, buddhistische und hinduistische Glaubenstradition repraesentieren. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Am kommenden Sonntag sind die Moscheen in Grossbritannien für alle offen.  Bild: KEYSTONE

Die britische Regierung hatte die Imame nach den tödlichen Anschlägen und Geiselnahmen vor drei Wochen in Paris dazu aufgerufen, mehr gegen die Radikalisierung junger Muslime in ihren Gemeinden zu unternehmen. 

Laut der jüngsten Volkszählung aus dem Jahr 2011 sind mehr als 2.8 Millionen Menschen und damit 4.4 Prozent der britischen Bevölkerung muslimischen Glaubens. Der Islam ist somit die zweitstärkste Religion in Grossbritannien nach dem Christentum. (feb/sda/afp)



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