Islam
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE-In this Wednesday, June, 25, 2014, file photo, a Nigerian soldier,  center, walks, at the scene of an  explosion in Abuja, Nigeria. A car bomb exploded in a market in Nigeria's northeastern city of Maiduguri on Tuesday morning, July 1, 2014  and dozens of people are feared dead, witnesses said. They immediately blamed Boko Haram, the Islamic extremist group whose birthplace is Maiduguri and which is accused of a series of recent bomb attacks in the West African nation. (AP Photo/Olamikan Gbemiga, File)

Bild: Olamikan Gbemiga/AP/KEYSTONE

Gefecht in Nigeria

Armee tötet mehr als 50 Angreifer von Boko Haram

Schwere Verluste für Boko Haram: Bei einem Angriff auf einen Militärstützpunkt im Nordosten Nigerias sollen mehr als 50 islamistische Kämpfer ums Leben gekommen sein. Auch die Armee beklagt Tote.

05.07.14, 23:29 06.07.14, 00:20

Ein Artikel von

Das nigerianische Militär hat einen Angriff der Terrorgruppe Boko Haram auf einen Stützpunkt im Nordosten abgewehrt - und bei dem Feuergefecht nach eigenen Angaben 53 Islamisten getötet. Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf einen General berichtete, kamen bei der Attacke nahe Damboa auch sechs Soldaten - darunter ein Kommandeur - ums Leben. Die Angaben seien laut Reuters jedoch nicht gesichert: Das nigerianische Militär sei bekannt dafür, eigene Verluste oft geringer anzugeben und die Zahl getöteter Rebellen zu erhöhen.

Eine nigerianische Lokalzeitung berichtete dagegen von weitaus mehr Opfern: zwölf Soldaten, vier Polizisten und vier Zivilisten. Ein Zeuge berichtete dem Blatt von zweihundert schwer bewaffneten Männern, die auf Ladeflächen von Fahrzeugen ihre Angriffe gestartet haben sollen.

Boko Haram wird mit einer Reihe tödlicher Anschläge in Nigeria in Verbindung gebracht - vor allem im Norden des Landes. Erst vor einer Woche sind im Nordosten zahlreiche Menschen auf dem Weg zur Kirche getötet worden, als bewaffnete islamistische Kämpfer Kirchen mit Bomben und Gewehren überfielen.

Der Plan der Terrorgruppe sieht vor, auf Grundlage der Scharia in Nord-Nigeria einen Gottesstaat zu errichten. Allein in diesem Jahr sollen die Islamisten für mehr als 2000 Tote verantwortlich sein. Boko Haram lautet in deutscher Übersetzung «Westliche Bildung ist verboten». (daf/Reuters)



Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Das passiert, wenn du die Bibel als Koran verkaufst: «Wie kann man nur daran glauben?!»

Es ist schon ein Kreuz mit diesen alten religiösen Schriften: Jeder pickt sich die Passagen heraus, die gerade die eigene Haltung bestärken. Nehmen wir nur mal die Bibel: Da sollst du einerseits deinen nächsten lieben wie dich selbst. Dann wird wieder aufgerechnet: Auge um Auge, Zahn um Zahn. 

Beim Koran ist das nicht anders. Auch wenn eine Sure besagt «Es gibt keinen Zwang in der Religion», zitieren sowohl Mohammed-Hardliner wie auch Anti-Muslime ausschliesslich Passagen aus dem Buch, die …

Artikel lesen