Islamischer Staat (IS)
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IS-Vormarsch

IS-Terrormiliz tötet im Irak 30 eigene Kämpfer

09.03.15, 17:34

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) soll 30 Anhänger getötet haben, weil sie vor Kämpfen mit der irakischen Armee geflohen sind. Augenzeugen berichteten am Montag, die Leichname seien nördlich der Stadt Tikrit verbrannt worden.

Demnach hat der IS eine Spezialeinheit geschaffen, die geflohene Kämpfer verfolgen soll. Die Extremisten hätten ausserdem 20 junge Männer unter dem Vorwurf getötet, sie hätten für schiitische Milzen kämpfen wollen.

Die irakische Armee und schiitische Milizen haben vor einer Woche eine Grossoffensive gegen die sunnitischen IS-Extremisten begonnen, um die Provinzhauptstadt Tikrit rund 170 Kilometer nördlich von Bagdad zu befreien. Die Stadt liegt an einer wichtigen Verbindungsstrasse zwischen der Hauptstadt und der IS-Hochburg Mossul im Nordirak.

Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete am Montag zugleich, im Norden Syriens seien mindestens neun Menschen bei Gefechten zwischen IS-Anhängern und abtrünnigen IS-Kämpfern ums Leben gekommen. Eine Gruppe von zehn ausländischen Extremisten habe zuvor versucht, über die Türkei in ihre Heimatländer zurückzukehren. Neun von ihnen kamen demnach aus dem Westen.(sda/dpa/afp/reu)

Islamisten zerstören Kulturgüter



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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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Hören wir auf, dem Westen die Schuld an allen Problemen in Nahost zu geben

Zahlreiche Beobachter aber auch Orientalisten stellen sich auf den Standpunkt, dass die Würzel allen Übels im Nahen Osten in den Interventionen des Westens seit dem Ersten Weltkrieg liegen und sich letztlich immer alles ums Erdöl dreht. Das ist historisch falsch und für die aktuellen Probleme wenig zielführend.

Für den Flüchtlingsstrom aus Syrien und dem Irak gibt es laut dem deutschen Orientalisten Michael Lüders eine Erklärung: Der Westen ist selbst schuld. Indem er sich seit Jahrzehnten immer wieder politisch und militärisch einmischt, hat er die Region nachhaltig zerrüttet. Früher die europäischen Kolonialmächte, heute vor allem die USA. Stellvertretend für diese Haltung der Kommentar eines watson-Users:

Dazu sieben gängige Thesen, entsprechend sieben Gegenthesen und eine deprimierende Konklusion:

Mal …

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