Islamischer Staat (IS)
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IS-Vormarsch

Obama schickt weitere 350 Soldaten in den Irak

03.09.14, 03:47 07.09.14, 16:45
A U.S. Army soldier from 3rd Squadron, 3rd Armored Cavalry Regiment stands guard during a visit by the commander of U.S. troops in northern Iraq to Mosul, 360 kilometers (225 miles) northwest of Baghdad on Wednesday, Dec. 10, 2008. (AP Photo / Maya Alleruzzo)

Dieser US-Soldat in Bagdad bekommt bald Unterstützung von 350 Kameraden. Bild: AP

US-Präsident Barack Obama hat die Entsendung von 350 zusätzlichen US-Soldaten in den Irak angeordnet. Die Militäreinheiten sollen in der irakischen Hauptstadt Bagdad für den Schutz von diplomatischen Einrichtungen und diplomatischem Personal zuständig sein.

Das teilte das Weisse Haus in Washington am Dienstag (Ortszeit) mit. Seit mehreren Wochen fliegt die US-Luftwaffe Einsätze gegen Stellungen der Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) im Norden Iraks.

Der Einsatz zusätzlicher Soldaten wurde vom US-Aussenministerium beantragt und wird durch das Verteidigungsministerium organisiert. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums werden künftig 820 US-Soldaten im Irak stationiert sein. Die Regierung in Washington betont, es kämen keine Kampftruppen in den Irak.

FILE - This Aug. 18, 2014 file photo shows President Barack Obama speaking in the James Brady Press Briefing Room in the White House in Washington. President Barack Obama urged West Africans on Tuesday to wear gloves and masks when caring for Ebola patients or burying anyone who died of the disease. He also discouraged the traditional burial practice of directly touching the body of someone who died of Ebola, which is one way the disease has been spreading in the region. (AP Photo/Susan Walsh, File)

Barak Obama Verstärkt den Schutz von Diplomaten in Bagdad. Bild: Susan Walsh/AP/KEYSTONE

Die US-Luftwaffe unterstützt seit Anfang August die kurdischen Peschmerga-Milizen und die irakischen Regierungstruppen bei ihren Bemühungen, die Dschihadisten im Norden des Landes zurückzudrängen. Ein Schwerpunkt der Luftangriffe lag in der Nähe des Staudamms von Mossul.

«Klare Strategie» gefordert

Nach dem Bekenntnis der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zur Enthauptung eines zweiten US-Journalisten haben die Republikaner im Kongress in Washington eine klare Strategie gegen die Dschihadisten verlangt. Frankreich verurteilte die Tat als «abscheulich».

US-Präsident Barack Obama müsse «der amerikanischen Bevölkerung und dem Kongress erklären, wie wir mit dieser Bedrohung umgehen», sagte der Vorsitzende des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten im Repräsentantenhaus, Ed Royce, am Dienstag in einer Telefonkonferenz mit Journalisten. Royce kündigte an, Aussenminister John Kerry in der kommenden Woche vor seinem Ausschuss zu den Plänen der Regierung befragen zu wollen.

Nach Angaben des auf die Überwachung islamistischer Webseiten spezialisierten US-Unternehmens Site veröffentlichten die Dschihadisten am Dienstag ein Video, das die Enthauptung des vor einem Jahr im Norden Syriens verschleppten Reporters Steven Sotloff zeigen soll. Die US-Regierung erklärte, sie prüfe die Echtheit der Aufnahmen. Vergangenen Monat hatten die IS-Kämpfer bereits den US-Journalisten James Foley enthauptet und am 19. August ein Video von der Tat ins Internet gestellt. (sda/afp/dpa)



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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 03.09.2014 09:32
    Highlight 1980 fand in Lahore, Pakistan, eine Konferenz der Muslim International World Society statt.Der Figaro berichtete, dass dort diskutiert wurde, wie die islamische Welt der Existenz der christlichen Minderheit in der muslimischen Welt ein Ende machen oder sie zwingen könnte, muslimisch zu werden Der Zeitplan sah vor,dass dies bis zum Ende des zweiten Jahrtausends erreicht werden sollte.
    Der Vorsitzende verklagte 1984 die Zeitung mit der Begründung, der Bericht sei falsch.Es kann davon ausgegangen werden,dass die Zeitung wahrheitsgemäss berichtet hat,denn das ist tatsächlich die Agenda des Islam.
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    • oskar 03.09.2014 22:40
      Highlight wie kommst du darauf das diese Berichterstattung wahr war? die IS war bisher alles andere als wählerisch. alle nicht-sunniten werden bekämpft. hat der Figaro damals auch herausgefunden, dass schiiten, jesiden etc. zerstört werden sollen? kaum... damit hätten sie ihre rechtskonservative leserschafft nur verwirrt
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  • Zeit_Genosse 03.09.2014 07:54
    Highlight Das schaffen selbst die USA nicht alleine. Wenn die Weltgemeinschaft die Greuel von IS nicht bekämpft, dann werden die USA scheitern. Geschieht ihnen recht, wäre die falsche Reaktion, weil es nicht um die USA geht, sondern die Ausbreitung von IS, die nicht nur ein geopolitisches Problem zum wegschauen ist, sondern eine humanitäre Katastrophe mit Völkermord und unendlichem Leid.
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