Islamischer Staat (IS)
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

IS-Vormarsch

Neues IS-Video: Dschihadisten lassen Geisel gegen Obama wettern

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat im Internet ein weiteres Propagandavideo mit dem als Geisel festgehaltenen britischen Fotojournalisten John Cantlie veröffentlicht. Darin lassen die Entführer ihre Geisel die Strategie von US-Präsident Barack Obama im Kampf gegen die Extremisten kritisieren, unter anderem die Luftangriffe im Irak.

Darüber hinaus lassen die Entführer den 43-Jährigen erklären, dass die Freie Syrische Armee (FSA) «undiszipliniert, korrupt und weitgehend ineffektiv» sei, wie britische Medien in der Nacht zum Dienstag berichteten. Die US-Regierung will Mitglieder der Rebellenarmee für den Kampf gegen die Terrormiliz ausbilden. 

Das nun veröffentlichte Video ist bereits das dritte seiner Art. Das erste Video mit Cantlie wurde vor zwei Wochen veröffentlicht, das zweite am Dienstag vor einer Woche.

Der Journalist war im November 2012 in Syrien entführt worden. Das britische Aussenministerium erklärte laut Medienangaben, der Inhalt des Films werde analysiert. (wst/sda/dpa)



Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

2011 löste ein Graffiti in Daraa den Syrien-Krieg aus – jetzt greift Assad die Stadt an

Ost-Ghuta ist gefallen, nun dürfte Syriens Machthaber Baschar al-Assad die letzten Rebellenhochburgen angreifen: Idlib - und Daraa, wo der Aufstand 2011 begann. Jordanien und Israel sind alarmiert.

Die Schuljungen, die im Februar 2011 in Daraa das Graffiti «Das Volk will den Sturz des Regimes» auf eine Häuserwand sprühten, konnten nicht ahnen, was dieser Satz auslösen würde.

Erst verhaftete das Regime von Baschar al-Assad die Kinder und folterte sie, dann gingen die Menschen in der südsyrischen Stadt auf die Strasse, um gegen den Diktator von Damaskus zu protestieren – und der erklärte schliesslich: «Wer die Schlacht haben will, kann sie haben».

Syrien, wie es einmal war, existiert nicht …

Artikel lesen
Link to Article