Islamischer Staat (IS)

Kampf gegen den Terror

Italien weist neun mutmassliche IS-Sympathisanten aus

18.01.15, 13:48

Die italienischen Behörden haben seit Jahresbeginn neun Terrorverdächtige zurück in ihre Heimatländer geschickt. Zudem seien weit mehr als 100 weitere mutmassliche Unterstützer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Italien überprüft worden und stünden unter Beobachtung.

«Seit Ende Dezember haben wir neun Menschen ausgewiesen: Fünf Tunesier, einen Türken, einen Ägypter, einen Marokkaner und einen Pakistaner», sagte Innenminister Angelino Alfano am Sonntag. Die neun ausgewiesenen Terrorverdächtigen hatten laut Alfano Aufenthaltsgenehmigungen und lebten teils seit vielen Jahren in Italien.

Laut Medienberichten waren es junge Männer im Alter zwischen 20 und 35 Jahren aus Norditalien. Weitere Ausweisungen von Verdächtigen stünden unmittelbar bevor, sagte der Innenminister. «Wir arbeiten ohne Pause gegen den Terrorismus

Insgesamt sind aus Italien laut Alfano bislang 59 IS-Unterstützer nach Syrien oder in den Irak gereist, um an der Seite der Terrormiliz zu kämpfen. Nur fünf von ihnen haben einen italienischen Pass. (lhr/sda/dpa)

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Brikne, 20.7.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 18.01.2015 17:55
    Highlight Gleich vorweg: ich habe keinerlei Mitleid mit Kopfabschneidern vom IS. Aber eine Ausweisung aufgrund eines Verdachts oder Sympathie ist hochproblematisch. Sämtliche aufgeführten Länder mit Ausnahme der Türkei werden diese Leute verschwinden lassen. Das Mindeste was man machen sollte wäre ein faires Gerichtsverfahren. Damit zumindest die Schuld festgestellt worden ist.






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