Islamischer Staat (IS)
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IS-Kämpfer durchbrechen einen Grenzübergang: auf dem Twitter-Kanal des IS veröffentlichte Aufnahme  Bild: AP/albaraka_news

Gefahr von Cyber-Attacken

IS nimmt world wide web ins Visier

18.09.14, 13:30 18.09.14, 16:59

Der Islamische Staat (IS) ist nicht nur auf den herkömmlichen Schlachtfeldern eine Bedrohung. Experten gehen davon aus, dass die radikal-islamische Terrororganisation bald auch im Internet Attacken ausführen könnte. 

David De Walt, CEO des führenden Netzwerksicherheitsunternehmen FireEyesagt gegenüber Financial Times, dass ein Cyber-Angriff der Terrormiliz wohl unmittelbar bevorsteht. Zwar gebe es noch keine gesicherten Hinweise für einen erfolgten IS-Cyber-Angriff. Man müsse aber davon ausgehen, dass das technische Know-How beim IS vorhanden sei. 

Bericht über die Gefahr von Cyber-Angriffen durch den IS. youtube/fox

«Die Software für eine Cyber-Attacke ist nur eine Internet-Transaktion entfernt.»

David De Walt, FireEye Financial times

Die Organisation ist äusserst aktiv auf den Social-Media-Kanälen, wie etwa die rasante Verbreitung der Tötungsvideos gezeigt hat. Zudem rekrutiert der IS gezielt junge, it-affine Mitglieder. Die Software für eine Cyber-Attacke sei nur eine Internet-Transaktion entfernt, so De Walt. So könnten die erforderlichen Software-Programme problemlos auf ebay oder im sogenannten Darknet, einer anonymen Gegend des Internets, erworben werden.

Gefährliche Eidechsen

Im August verübte eine Gruppe namens Lizard Squad mittels «high-traffic» Angriffe auf Software-Unternehmen, darunter Sony und Microsoft. Bei dieser Vorgehensweise kontaktieren gleichzeitig tausende Computernutzer ein Netzwerk, das anschliessend wegen Überlastung zusammenbricht. Lizar Squad, deren Twitter-Kanal auf Englisch unterhalten wird, behauptet, Verbindungen zum IS zu unterhalten. Eine Bestätigung darüber blieb bis anhin aus.

Die eigentlichen Angriffsziele des IS sind aber anderer NaturInsbesondere Energiesysteme, Luftsicherheit sowie Bankennetzwerke stünden im Fokus der Terroristen, so das «Wall Street Journal». (wst)



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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 18.09.2014 16:02
    Highlight Die gestörten und kriminellen "europäischen" Muslime die aus D, CH, F etc. nach Syrien/Irak reisen um für den IS und andere Terrorgruppen zu kämpfen, sind natürlich auch da unten Versager und werden dementsprechend nur als Kanonenfutter eingesetzt.

    Vorteile:
    1.) Der europäische Steuerzahler wird von diesen kriminellen und parasitären Existenzen nicht mehr belastet.
    2.) Diese "Europäer" bekommen prompt 72 Jungfrauen geliefert.
    3.) IS bekommt ausreichend Kanonenfutter.

    Oder anders: Win-Win-Win-Situation!

    Es könnten daher noch viel mehr "Europäer" da runter fahren!
    4 3 Melden
    • Der_Neopragmatiker 18.09.2014 18:15
      Highlight Erklären Sie mir doch bitte die win-win-win Situation für die Menschen, die von diesen "europäischen Jihad-Touristen" bestialisch abgeschlachtet werden. Für mich unverständlich Steuerentlastung durch Ihre Abreise als "positiv" hervorzuheben.
      5 0 Melden

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