Islamischer Staat (IS)
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FILE - This file image posted on a militant website on Tuesday, Jan. 7, 2014, which is consistent with AP reporting, shows a convoy of vehicles and fighters from the al-Qaida linked Islamic State of Iraq and the Levant (ISIL) fighters in Iraq's Anbar Province. The Islamic State group holds roughly a third of Iraq and Syria, including several strategically important cities like Fallujah and Mosul in Iraq and Raqqa in Syria. It rules over a population of several million people with its strict interpretation of Islamic law. (AP Photo via militant website, File)

Der IS führt seinen Propagandakrieg fort. Bild: AP/militant website

Neues Propagandavideo

IS-Terroristen führen weitere britische Geisel vor

Die Terrorgruppe «Islamischer Staat» hat ein weiteres Video veröffentlicht, in dem sie eine westliche Geisel vorführt: den britischen Journalisten John Cantlie. Es soll der Auftakt einer Serie sein. 

18.09.14, 19:47

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Hamburg - Drei Geiseln haben die Terroristen des «Islamischen Staats» bereits vor laufenden Kameras geköpft, nun hat die Organisation ein weiteres Video veröffentlicht. Es zeigt den britischen Journalisten John Cantlie, der sich nach eigener Aussage bereits seit zwei Jahren in der Gewalt der Gruppe befindet. 

Cantlie sitzt an einem Tisch vor schwarzem Hintergrund, er trägt die orangefarbene Kleidung, die auch die getöteten Geiseln trugen und die an die Haftkleidung im Gefangenenlager Guantanamo erinnern soll. Er richtet sich in einer kurzen Ansprache an die Öffentlichkeit in den westlichen Staaten, der ein falsches Bild vom «Islamischen Staat» vermittelt werde. Der Mann wirft den Regierungen der USA und Grossbritanniens vor, sie hab ihn und die anderen Geiseln im Stich gelassen, weil sie sich weigerten mit den Entführern zu verhandeln.

IS droht mit weiterer Ermordung

In dem Propagandavideo mit dem Titel «Leiht mir euer Ohr» kündigt der gekidnappte Journalist weitere Auftritte an, in denen er «die Wahrheit über den Islamischen Staat» verkünden werde. Cantlie steht sichtlich unter Stress, umso grotesker ist das Video, das wie eine Parodie auf Fernsehsendungen wirkt.

In den vergangenen Wochen haben die islamistischen Terroristen drei westliche Geiseln geköpft - einen US-Bürger und zwei Briten. Sie drohen mit der Ermordung eines weiteren Entwicklungshelfers aus Grossbritannien, sollten Washington und London ihre Angriffe auf IS nicht stoppen. Am Donnerstag hat Frankreichs Präsident François Hollande angekündigt, dass sich sein Land ebenfalls an den Luftschlägen gegen die Dschihadisten im Irak beteiligen werden. (syd/gag)



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