Israel
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Mohammed Abu Khudair, 16, is seen in this undated family handout picture released July 6, 2014. Israel has arrested suspects in the death of Palestinian teenager Mohammed Abu Khudair, Israeli media reported on Sunday, and a security source indicated that Jewish assailants were responsible for the abduction and killing.  REUTERS/Handout via Reuters (Tags: CIVIL UNREST CRIME LAW POLITICS)
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Mohammed Abu Chder. Bild: HANDOUT/REUTERS

Ermordeter Jugendlicher

Mutmasslicher Rachemord: Israelische Polizei verhaftet jüdische Extremisten

06.07.14, 13:47 06.07.14, 14:39

Im Fall des in Ost-Jerusalem entführten und ermordeten palästinensischen Jugendlichen sind «jüdische Extremisten» als Tatverdächtige festgenommen worden. Entsprechende Medienberichte wurden am Sonntag von einer offiziellen israelischen Quelle bestätigt, die aufgrund einer Nachrichtensperre anonym bleiben wollte.

«Bei den in diesem Zusammenhang Festgenommenen handelt es sich offenbar um Angehörige einer extremistischen jüdischen Gruppierung», sagte die Quelle der Nachrichtenagentur AFP.

Zunächst hatte die Zeitung «Haaretz» auf ihrer Website gemeldet, es seien sechs Tatverdächtige inhaftiert worden. Polizeisprecherin Luba Samri hatte zuvor auf Anfrage mitgeteilt: «Es gibt Hinweise, dass nationalistische Motive den Hintergrund der Tat bilden.»

Der 16-jährige Mohammed Abu Chder war am Mittwoch im Morgengrauen auf dem Weg zur Moschee verschleppt worden. Kurz darauf wurde seine Leiche am westlichen Stadtrand von Jerusalem im Wald gefunden.

Laut am Samstag von palästinensischer Seite veröffentlichten Obduktion-Ergebnissen wurde der Junge offenbar bei lebendigem Leib verbrannt. Von Beginn an wurde vermutet, dass es sich um einen Racheakt für die Verschleppung und Ermordung von drei israelischen Teenagern Mitte Juni handelte.

Netanjahu fordert Zurückhaltung im Nahost-Konflikt

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat am Sonntag zu Zurückhaltung im Konflikt mit den Palästinensern gemahnt. «Die Erfahrung lehrt, dass man in solchen Momenten mit Selbstkontrolle und Verantwortung vorgehen muss, ohne Hetze und übertriebene Hast», sagte Netanjahu nach Angaben seines Büros bei einer Regierungssitzung in Jerusalem. 

Israel habe gegenwärtig an einigen Fronten zu kämpfen. Das wichtigste Ziel sei es, Ruhe und Sicherheit für die israelischen Bürger wiederherzustellen. Damit äusserte sich Netanjahu offenbar zu Forderungen rechtsorientierter Minister, mit einer Militäroffensive auf ständige Raketenangriffe aus dem Gazastreifen zu reagieren. (pbl/sda/afp)



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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 06.07.2014 15:08
    Highlight In der Agenda der Hamas wird die Vernichtung des Staates Israel klar gefordert und unmissverständlich zur Tötung von Israelis aufgerufen. Schon in palästinensischen Kindergärten marschieren Kinder in Uniform mit Holzgewehren unter dem tosenden Applaus ihrer Eltern. Während aus dem Gazastreifen Raketen gezielt auf Wohnhäuser und Kindergärten in Südisrael abgeschossen werden, bemüht sich die israelische Armee bei ihren Vergeltungsschlägen, meistens erfolgreich, dass keine Zivilisten zu Schaden kommen.
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    • Bobo Takero 06.07.2014 17:29
      Highlight Das hat doch gar absolut nichts mit dem thema geschweige denn dem artikel zu tun.
      Hier geht es um einen jugen mann, der lebendig verbrannt wurde und weder der hamas noch einem holzgewehrschwingenden kindergarten (von welchen ich bei meinen 8 besuchen in der Westbank noch keinen gesehen habe, was aber nicht heissen soll, dass es das nicht gibt) angehörte.
      Das mit dem meist erfolgreichen vermeiden von Zivilschäden finde ich erstaunlich und bitte um quellen. Meine dürftigen quellen (UNO, IKRK, Amnesty, Peace Now, msf und jeder erdenkliche bericht, welcher nicht von den USA oder Israel verfasst wurde) vermitteln mir ein diametral entgegengesetztes bild.
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