Israel
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - In this file photo taken July 9, 2014, Israeli missiles hit smuggling tunnels between Egypt and the Gaza Strip, in Rafah, southern Gaza Strip. Israel says its punishing air assault on Hamas militants, their property and their weaponry has delivered a devastating blow to the Islamic militant group. Yet rocket fire at Israel has continued almost unabated. (AP Photo/Hatem Ali, File)

Bomben in Rafah im südlichen Gaza-Streifen Bild: Hatem Ali/AP/KEYSTONE

Ziele im Libanon beschossen

UNO-Generalsekretär fordert sofortige Waffenruhe in Nahost

UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hat Israel und die radikal-islamische Hamas erneut zu einer sofortigen Waffenruhe aufgefordert. Es sei im Interesse beider Seiten, unverzüglich Schritte zur Beilegung der Gefechte zu ergreifen, erklärte Ban am Sonntag in New York.

Erneut verurteilte der UNO-Generalsekretär den Raketenbeschuss Israels durch die radikalislamische Hamas. Besonders besorgt zeigte er sich über die Auswirkungen der israelischen Offensive auf die Bevölkerung im Gazastreifen. «Zu viele Zivilisten» seien bereits getötet worden, und eine Bodenoffensive werde ihr Leiden sicherlich erhöhen.

Palestinians, who fled their homes that are adjacent to the border with Israel, walk while others ride a horse cart as they make their way to stay at a United Nations-run school, in the northern Gaza Strip July 13, 2014. Thousands fled their homes in a Gaza town on Sunday after Israel warned them to leave ahead of threatened attacks on rocket-launching sites, on the sixth day of an offensive that Palestinian officials said has killed at least 160 people.  Israel says its offensive is intended to halt rocket fire at its cities from the Gaza Strip. REUTERS/Ahmed Zakot (GAZA - Tags: POLITICS CIVIL UNREST)

Palästinenser flüchten aus ihrem Zuhause, nachdem sie mit Flugblättern von der israelischen Armee vor Angriffen gewarnt wurden. Bild: AHMED ZAKOT/REUTERS

Ungeachtet allen internationalen Drucks scheint die Bereitschaft beider Seiten zu einem Waffenstillstand nur gering. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu kündigte an, das Militär werde die Hamas mit «wachsender Macht treffen». Netanjahus Sicherheitskabinett beriet am Sonntag über das weitere Vorgehen.

Nach Informationen der israelischen Medien beendete es jedoch die Sitzung in der Nacht, ohne einen grossangelegten Einsatz von Bodentruppen anzuordnen, wie er unter anderem von Aussenminister Avigdor Lieberman gefordert wird.

Erneuter Angriff aus Südlibanon

Seit Beginn des jüngsten Konflikts am Dienstag sind nach Angaben des palästinensischen Sanitätsdienstes mehr als 170 Palästinenser bei israelischen Luftangriffen getötet und über 1200 verletzt worden. Mehr als 130 Todesopfer waren laut dem Palästinensischen Menschenrechtszentrum Zivilisten.

Israeli soldiers work on their Merkava tanks in an army deployment area near Israel's border with the Gaza Strip on July 13, 2014. Israeli strikes on Gaza killed a teenager and a woman, medics said, raising the overall death toll to 166 as the punishing air campaign entered its sixth day.  AFP PHOTO / JACK GUEZ

Israelische Soldaten sind für einen Einsatz bereit. Bild: AFP

Nach einem Raketenangriff auf unbewohntes Gelände auf den besetzten Golan-Höhen beschoss Israel Ziele in Südlibanon. Eine Sprecherin der israelischen Armee sagte in der Nacht auf Montag, dass Israel sofort mit Artilleriebeschuss auf den Angriff aus dem Libanon reagiert habe. Auch in libanesischen Sicherheitskreisen wurde das Granatfeuer bestätigt. Es ist der dritte Raketenangriff aus Libanon auf Israel.

Bei den anhaltenden Raketenangriffen wurden nach israelischen Angaben bislang keine Menschen getötet. Sicherheitshalber wurde aber nach einer Reihe von Raketenangriffen auf Tel Aviv ein für Donnerstag geplantes Konzert des kanadischen Sängers Neil Young abgesagt. (jas/sda/afp)



Abonniere unseren Newsletter

3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Stratosurfer 14.07.2014 16:27
    Highlight Highlight Die Hamas sucht geradezu zivile Opfer. Seit Monaten versucht sie Iraelische Zivilisten mit hunderten Raketen zu beschiessen, was Dank perfektionierter Raketenabwehr immer weniger funktioniert. Militärische Ziele versuchen sie erst gar nicht anzugreifen. Sie wissen aber genau, dass ein Raketenabschussort im dicht besiedelten Gaza, innert kürzester Zeit bombardiert wird und nehmen es bewusst in Kauf, dass dabei Palästinensische Zivilisten getötet werden, denn diese können sie anschliessend für ihre Propaganda ausschlachten - Ein perverses Spiel mit der eigenen Bevölkerung.
  • Romeo 14.07.2014 10:58
    Highlight Highlight Wenn man vom eigenen Kind einen Anruf aus dem Bunker nach einem Angriff bekommt, ist man erlöst. Zitat eines Einwohners, Tel Aviv.
  • zombie1969 14.07.2014 10:35
    Highlight Highlight Es ist klar, dass die Hamas die zivilen Toten will und absichtlich herbeiführt. Denn die Hamas-Raketen, und das weiss auch die Hamas, schaden dem Todfeind Israel nur wenig. Hamas weiss jedoch sehr genau, dass Israel danach nicht anders reagieren kann, als Hamas-Stellungen anzugreifen. Und diese Stellungen hat die Hamas gerade in Wohnhäuser, Moscheen, Krankenhäuser etc.

Gefahr auf dem Golan – Israel unterstützt syrische Rebellen und riskiert die Eskalation

Israel unterstützt syrische Rebellen auf den Golanhöhen offenbar systematischer als bislang bekannt. Die UNO ist alarmiert. Sie fürchtet eine Eskalation des Bürgerkriegs.

Die Männer kamen mit Maultieren aus Syrien. Einige waren bewaffnet, keiner von ihnen trug offizielle Rangabzeichen. Das Ziel der Rebellengruppe: Ein israelischer Militärposten auf den Golanhöhen. Dort wurden sie bereits von Soldaten des jüdischen Staates erwartet – und begrüsst.

Mindestens 16 solcher Treffen hat es zwischen Februar und Mai dieses Jahres gegeben – ein rasanter Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. Zwischen August und November 2016 etwa soll es nur zu zwei israelisch-syrischen …

Artikel lesen
Link to Article