Israel
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Wegen Verletzung von Kinderrechten: Human Rights Watch will Israel auf «Liste der Schande» sehen



Human Rights Watch hat die Vereinten Nationen gedrängt, Israel auf die «Liste der Schande» zu setzen. Diese brandmarkt Staaten wegen der Verletzung der Kinderrechte in bewaffneten Konflikten.

Die Menschenrechtsorganisation rief UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon am Donnerstag auf, Druck Israels und der USA zu widerstehen, das Land nicht auf die Liste zu setzen, die kommende Woche erscheint. In dem wochenlangen Gazakrieg zwischen der israelischen Armee und der Hamas-Bewegung waren vergangenen Sommer mehr als 500 Kinder getötet worden.

epa04778048 Palestinian children play between their destroyed homes, damaged during the Israeli-Hamas conflict of 2014, in Al Shejaeiya neighbourhood, eastern Gaza City, 31 May 2015. Israel will do whatever is needed to ensure that its southern border area with the Gaza Strip remains quiet, Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu warned last week, after a Gaza armed group launched a Grad missile at the southern Israeli town of Gan Yavneh. It was the first Grad missile launched since the July-August 2014 war.  EPA/MOHAMMED SABER

Palästinensische Kinder am spielen in den Trümmern des Krieges.  Bild: MOHAMMED SABER/EPA/KEYSTONE

539 tote Kinder 

Laut dem UNO-Kinderhilfswerk kostete der Konflikt 539 Kindern das Leben, 2956 weitere wurden verletzt. Viele wurden demnach schwer traumatisiert, andere werden ihr Leben lang behindert bleiben.

Human Rights Watch forderte zudem, dass auch die Hamas auf die Liste gesetzt wird, zusammen mit bewaffneten Gruppen in Pakistan, Thailand und Indien. Auf der Liste stehen bereits die nigerianische Extremistengruppe Boko Haram, die Terrormiliz Islamischer Staat sowie die Armeen Syriens, Jemens, der Demokratischen Republik Kongo und des Sudans. (feb/sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 05.06.2015 12:59
    Highlight Highlight Die Theorie, der Siedlungsbau sei schuld am Konflikt mit den Palästinensern, lässt sich leicht widerlegen. Massaker gab es lange bevor es überhaupt nur eine Siedlung im Westjordanland gab. Nicht die israelische Politik ist schuld an der arabischen Gewalt gegen jüdische Zivilisten. Es verhält sich, entgegen der palästinensischen Propaganda im Westen, genau andersherum.
    Frieden wird es erst geben, wenn der Westen seine erheblichen finanziellen Mittel, die er wie mit der Giesskanne über den Palästinensern ausschüttet, endlich als Druckmittel nutzt, um antisemitische Hetze in Nahost einzudämmen.
  • glüngi 05.06.2015 08:02
    Highlight Highlight Ooh ACHTUNG! Die haben eine Liste!!! Schnell wir müssen sofort alles besser machen, wer weiss was die sonst noch machen... Als nächstes kommen die noch auf die Idee einen Brief zu schreiben. Echt Hardcore, die von der Human Right Watch.
  • Angelo Hediger 05.06.2015 06:54
    Highlight Highlight Wenn die meinen dass das was an der Situation ändert. Ich glaube nämlich nicht das Israel an dieser Liste gross Interesse hat.

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