Italien

 Domnica Cemortan will Schmerzensgeld. Bild: AP

Schmerzensgeld

Ex-Geliebte von «Costa»-Kapitän verlangt 200'000 Franken Schadenersatz

29.01.15, 17:28

Die ehemalige Geliebte des Kapitäns der «Costa Concordia» verlangt 200'000 Franken Schadenersatz. Domnica Cemortan hatte mit dem Kapitän Francesco Schettino zu Abend gegessen, kurz bevor das Schiff im Januar 2012 vor der Insel Giglio einen Felsen rammte und havarierte.

Die Moldauerin habe einerseits den Schaden als Passagierin auf dem Kreuzfahrtschiff gehabt und andererseits einen Schaden wegen der «Aggressivität der Medien» nach der Havarie, sagten ihre Anwälte am Donnerstag vor Gericht im toskanischen Grosseto.

Ab 9. Februar wird das Urteil erwartet

Cemortan tritt in dem Prozess gegen den Kapitän als eine von 330 Nebenklägern und -klägerinnen auf. Insgesamt fordern diese Schadenersatz in Millionenhöhe: So verlangt zum Beispiel die Gemeinde der Insel Giglio 20 Millionen Franken unter anderem für den Imageschaden. 

Schettino wird unter anderem fahrlässige Tötung vorgeworfen. Ein Urteil könnte ab dem 9. Februar fallen, nachdem die Verteidigung ihre Plädoyers gehalten hat. Die «Costa Concordia» war im Januar 2012 mit mehr als 4200 Menschen an Bord vor der Mittelmeer-Insel auf einen Felsen gefahren und gekentert, 32 Menschen starben bei dem Unglück. (whr/sda/dpa)

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Dein Traum wird wahr – in Sizilien werden Häuser für 1 Euro verscherbelt

Für einen Euro wird mitten in Sizilien der Traum vom Ferienhaus in Italien wahr. Doch kann so ein unschlagbares Angebot eine Stadt retten?

In Gangi kostet ein Haus fast so viel wie ein Espresso. Egidia de Benedictis glaubte ihren Augen nicht, als sie das las. «Wie kann das sein? Das müssen wir uns ansehen!», habe sie zu ihrem Mann gesagt. Und so reiste das Paar aus Belgien in den kleinen sizilianischen Ort zwischen Catania und Palermo, in dem es sie wirklich gibt: Häuser für einen Euro.

In Gangi …

Artikel lesen