Italien
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bootsflüchtlinge

Italienisches Marine greift mehr als tausend Flüchtlinge auf

14.04.14, 17:26
epa04163061 A handout picture provided by the Italian Navy Press Office shows North African immigrants on board a ship after being rescued off the coast of Sicily, southern Italy, 11 April 2014. The Italian navy rescued 800 North African immigrants off the coast of Libya late 10 April in the latest in a string of pick-ups off rickety boats that have been launched like flotillas during the recent spell of warm weather. The migrants were on board seven rust-buckets and large dinghies that were intercepted by four Navy frigates and a Finance Guard motorboat about 70 nautical miles south of the stepping-stone Italian island of Lampedusa, which is closer to Libya than to Sicily. Earlier this week Italy issued a fresh call for help from the European Union after rescuing more than 4,000 migrants in 48 hours.  EPA/ITALIAN NAVY PRESS OFFICE / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Bild: EPA/ Italian Navy Press Office

Italienische Marine und Grenzschützer nahmen südlich der Insel Lampedusa am Wochenende insgesamt 852 Bootsflüchtlinge an Bord, wie die Behörden am Montag mitteilten. Die Flüchtlinge wurden nach Sizilien gebracht. Ihre Herkunft blieb zunächst unklar. Am Montagmorgen wurde südlich von Sizilien zudem ein Flüchtlingsboot mit etwa 200 Insassen abgefangen.

In der vergangenen Woche waren binnen vier Tagen insgesamt etwa 6000 Flüchtlinge vor Italiens Küsten aufgegriffen worden. Jeden Monat versuchen tausende Menschen vor allem aus Afrika, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Im Herbst 2013 kamen dabei bei mehreren schweren Unglücken vor der italienischen Küste mehr als 400 Flüchtlinge ums Leben. (tvr/sda/afp)



Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Migranten in Italien: Hass, Hetze und Gewalt

In Italien häufen sich die Attacken auf Menschen mit dunkler Haut. Der Staatspräsident spricht von «Barbarei», Kirchenmänner von «Rassismus» – die Regierung hält Berichte dazu für erfundenen «Unsinn».

Er habe «nur die Waffe ausprobieren» wollen, sagte der frühere Senatsangestellte zu den schrecklichen Ereignissen an jenem 17. Juli in Rom. Der Mann hatte auf ein 13 Monate altes Baby gefeuert, das Kind einer Roma-Familie wurde verletzt. Es sind Fälle wie diese, die Italien in diesem Sommer bewegen – und für eine heftige Rassismusdebatte gesorgt haben.

Seit Wochen schon werden in dem Land Migranten attackiert, vor allem solche mit schwarzer Haut. Es sind längst nicht nur Beleidigungen. Immer …

Artikel lesen