Italien
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Innert 48 Stunden

Fast 800 Bootsflüchtlinge im Mittelmeer gerettet

22.11.14, 22:58 23.11.14, 13:42

Im Mittelmeer sind innerhalb von 48 Stunden knapp 800 Flüchtlinge gerettet worden, die in Seenot geraten waren. Wie die italienische Küstenwache am Samstag mitteilte, nahm allein das Schiff «Gregoretti» 691 Flüchtlinge auf.

Das Schiff sollte eigentlich im Korridor zwischen Libyen und Sizilien den Fischfang überwachen. Die Mannschaft wurde aber aktiv, als in einem Einsatzzentrum in Rom Hilferufe von Insassen von mehreren Schlauchbooten empfangen wurden. Bei der Aufnahme der Flüchtlinge auf der «Gregoretti» berichtete einer der Geretteten, dass sein Bruder ins Meer gespült worden sei.

Die libysche Küstenwache teilte ihrerseits am Samstag mit, dass sie am Freitag 105 Flüchtlinge gerettet habe, die nach Europa wollten. Ihr Schiff sei etwa zehn Seemeilen vor der libyschen Küste in Seenot geraten. Über die Nationalität der Flüchtlinge wurde nichts mitgeteilt. (dsc/sda/afp)



Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 23.11.2014 00:52
    Highlight "Der Bund erwartet dieses Jahr 200.000 Asylbewerber. Eine enorme Integrationsaufgabe", war in einigen deutschen Zeitungen kürzlich zu lesen.
    Von diesen 200.000 Asylbewerbern werden aber nur ganz wenige als Flüchtlinge anerkannt. Warum ist es dann eine enorme Integrationsaufgabe die einem da angeblich bevorsteht? Weil letztlich doch alle in D bleiben? Wie in der CH auch.
    1 1 Melden

Da braut sich was zusammen in Italien: Jetzt kommen die Zündler von Rom

Der Regierungschef hübscht seine Uni-Karriere auf, der voraussichtliche Innenminister posiert im Putin-T-Shirt, der potenzielle Finanzminister wettert über die «Schlinge Europa». Was kommt da auf Europa zu?

Manchen geht vor Freude über die designierte Regierung in Rom das Herz auf.

Marine Le Pen zum Beispiel, der Chefin des französischen Rechtsbündnisses Front National. «Nach der FPÖ in Österreich, die Lega in Italien», twitterte sie Anfang dieser Woche. «Unsere Verbündeten kommen an die Macht und eröffnen erstaunliche Perspektiven».

Auch Russlands Präsident Wladimir Putin hat Grund zum Jubel: Die künftigen Regenten in Rom fordern in ihrem Regierungsprogramm die «sofortige Rücknahme der Russland …

Artikel lesen