Italien
FILE - In this Jan. 13, 2012 file photo, the luxury cruise ship Costa Concordia lays on its starboard side after it ran aground off the coast of the Isola del Giglio island, Italy. A Rome university professor is facing a disciplinary hearing after inviting the captain of the shipwrecked Costa Concordia cruise liner to lecture students on emergency procedures. The dean of Rome's Sapienza University, Luigi Frati, on Wednesday, Aug. 6, 2014, expressed anger at a professor's decision to invite Capt. Francesco Schettino to give a seminar, calling it an "inappropriate and unworthy choice." Italy's education minister called the news "disconcerting." The Florence daily La Nazione reported that Schettino gave a two-hour lecture to criminal science masters candidates last month, including reference to panic management. Schettino is being tried for manslaughter, causing the shipwreck and abandoning ship over the January 2012 capsize of the Concordia, in which 32 people died. Passengers have described a chaotic evacuation. (AP Photo/Giuseppe Modesti, File)

Beim Schiffsunglück starben 31 Menschen. Von einem Kellner fehlt jede Spur. Bild: Giuseppe Modesti/AP/KEYSTONE

Schiffsunglück

Arbeiter entdecken Leichenteile bei Verschrottung der Costa-Concordia – handelt es sich um den vermissten Kellner?

07.08.14, 07:52 07.08.14, 08:04

Russel Rebello war ein 33-jähriger Kellner an Bord des Kreuzfahrtschiffs «Costa Concordia». Nachdem das Schiff im Januar 2012 an der italienischen Küste havarierte, konnten Taucher 31 Leichen eindeutig identifizieren. Rebellos Schicksal ist jedoch bis zum heutigen Tage unbekannt.

Seit Juli 2014 arbeiten Verschrotter am Schiff. Bei den Arbeiten wurde nun offenbar Skelettteile entdeckt, wie der italienische Zivilschutz am Mittwoch mitteilte.

Wem gehören die Knochenfragmente?

Unklar ist, zu welcher Leiche die Knochen gehören. Vor einigen Monaten wurde der verstümmelte Leichnam einer italienischen Passagierin geborgen. Gleichzeitig ist jedoch unklar, ob Russel Rebello zu den Opfern des Schiffsunglücks gehört.

«Ich habe nicht die Hoffnung verloren, die Leiche meines Bruders zu finden», sagte Kevin Rebello, Bruder des Vermissten. Für ihn und seine Eltern sei es wichtig, dass die Leiche gefunden wird. Seine Familie sei sehr religiös, und sie würden sich ein Grab wünschen, um dort beten zu können, so Rebello. (pma)

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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