Italien
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Nach Schiffsunglück vor Lampedusa 

Mutmassliche Schlepper gefasst

Zwei Tage nach dem Untergang eines Flüchtlingsbootes südlich der Mittelmeerinsel Lampedusa sind in Italien zwei mutmassliche Schlepper festgenommen worden. Den beiden in Catania auf Sizilien gefassten Männern werde mehrfacher Totschlag, Schiffbruch und Beihilfe zur illegalen Einwanderung vorgeworfen.

Die Männer werden nach Angaben der Ermittler verdächtigt, die Motoren des Flüchtlingsbootes betriebsuntüchtig gemacht zu haben, damit die italienische Küstenwache dem Boot zur Hilfe kommen müsse.

Dabei sollen sie das Boot so schwer beschädigt haben, dass Wasser eindrang. Die Passagiere drängten sich auf der anderen Seite des Bootes zusammen, was dieses zum Kentern brachte. Mindestens 17 Menschen ertranken, 206 Flüchtlinge wurden gerettet. (tvr/sda)



Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Warum FDP-Nationalrat Fluri zum Flüchtlingsretter wird

Der Bürgerliche Kurt Fluri will, dass die Schweiz das Seenotrettungsschiff «Aquarius» unter ihrer Flagge fahren lässt. Im Interview erklärt er, was er von den Anklagen gegen die Retter und den Schlepperei-Vorwürfen an die NGOs hält.

Die NGOs, welche auf dem Mittelmeer Flüchtlinge vor dem Ertrinken retten wollen, stehen unter Druck. In Marseille stürmten am Freitag Rechtsextreme eines ihrer Büros. Die Schiffe der Seenotretter dürfen die Häfen Italiens und Maltas nicht mehr anlaufen. Italiens Innenminister Matteo Salvini, Chef der rechtspopulistischen und fremdenfeindlichen Lega, versucht die Seenotretter mit zahlreichen juristischen Verfahren an ihrer Tätigkeit zu hindern. 

In den vergangenen Wochen machte vor allem die …

Artikel lesen
Link to Article