Italien
epa04315337 The wreck of the Costa Concordia cruise ship, which was hauled upright in September but stil partially submerged, is slowly being refloated near the port of Giglio Island, Italy, 14 July 2014 in one of the biggest maritime s The Concordia hit a reef and partly capsized on 13 January 2012, after being steered dangerously close to Giglio. Thirty-two of the 4,229 people onboard died in the accident.  EPA/CLAUDIO GIOVANNINI

Auferstanden! Bild: EPA/ANSA

Auferstehung eines Wracks

Die Costa Concordia schwimmt wieder. Doch bald soll sie verschrottet werden

14.07.14, 12:00 14.07.14, 14:14

Zweieinhalb Jahre nach dem tragischen Unglück mit 32 Toten vor der italienischen Insel Giglio schwimmt das havarierte Kreuzfahrtschiff «Costa Concordia» wieder. Bis zum Beginn der Reise dauert es jedoch noch mindestens eine Woche.

Das Wasser wurde mit komprimierter Luft aus den 30 Schwimmkörpern an beiden Flanken des mehr als 114'000 Tonnen schweren Kolosses gedrückt. Die Tanks trieben auf und hoben so das Schiff an. Insgesamt wird die «Costa Concordia» in den kommenden Tagen zwölf Meter Auftrieb bekommen.

Es steht wieder aufrecht: Das Kreuzfahrtschiff Costa Concordia. Bild: ALESSANDRO BIANCHI/REUTERS

Bild: AFP

Die Blick auf die Bucht von Giglio. Bild: AFP

Anschliessend sollte das Wrack 30 Meter aufs Meer geschleppt und dort verankert und befestigt werden, um die letzten Schwimmkörper in ihre richtige Position zu bringen. Der Plan, um die «Costa Concordia» schwimmfähig zu machen, schreite wie vorgesehen voran, versicherte der italienische Umweltminister Gianluca Galletti.

Nach dem Aufschwimmen sollen vier Schlepper und zehn Begleitschiffe das Wrack des im Januar 2012 vor Giglio havarierten Kreuzfahrtkolosses nach Genua bringen. Dort soll die «Costa Concordia» innerhalb von 24 Monaten verschrottet werden. Seit mehr als zwei Jahren arbeiten die Experten an der komplizierten und risikoreichen Bergung. (kub/sda/apa) 

Die Auferstehung eines Wracks. YouTube/Conques offshore

Das Schiff soll später verschrottet werden. Bild: AP/PRESL

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