Japan
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Mit Tötung der Geiseln gedroht 

Offenbar neues IS-Ultimatum an Jordanien

29.01.15, 03:41

Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hat im Fall der beiden Geiseln aus Jordanien und Japan ein neues Ultimatum gestellt. Die auf die Überwachung islamistischer Seiten spezialisierte US-Firma Site berichtete am Donnerstag von einer neuen Audiobotschaft.

Darauf soll die Stimme der japanischen IS-Geisel Kenji Goto zu hören sein. Goto stelle sich vor und übermittle die Forderung des IS, dass Jordanien die inhaftierte Dschihadistin Sadschida al-Rischawi «bis zum Sonnenuntergang am Donnerstag» irakischer Zeit freilassen solle.

Sollte die Gefangene zu diesem Zeitpunkt nicht an der türkischen Grenze für einen «Austausch im Gegenzug für mein Leben bereitstehen», werde der jordanische Pilot Maas al-Kassasbeh «umgehend getötet», sagt der Japaner nach Angaben von Site.

Die Botschaft wurde über den Internetdienst Twitter verbreitet, ob sie echt ist, war zunächst nicht abschliessend geklärt.

Der IS hatte schon am Dienstag mit der Tötung des Japaners und des Jordaniers gedroht, sollte Jordanien nicht binnen 24 Stunden die gefangene Dschihadistin freilassen. Amman zeigte sich am Mittwoch dazu bereit, auf die Forderung einzugehen.

Vor einigen Tagen war der von der Miliz verschleppte Japaner Haruna Yukawa von IS-Kämpfern getötet worden. (sda/afp)



Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Wie US-Präsident Trump die internationale Handelsordnung zerstört

Der freie Welthandel gilt als Dogma. Mit seinem Eklat beim G7-Gipfel hat Donald Trump dessen Ende eingeläutet. Denn ohne die USA dürfte es für die Globalisierung schwer werden. 

Ein Tweet reichte Donald Trump, um vieles von dem zu zerstören, was seine Vorgänger und andere Regierungschefs in den vergangenen Jahrzehnten aufgebaut hatten. «Ich habe unsere US-Repräsentanten angewiesen, das Kommuniqué nicht zu unterstützen», schrieb ein offensichtlich wütender Trump am Sonntag nach seiner Abreise vom G7-Gipfel in Kanada. Und schob gleich noch eine Drohung hinterher: «Wir werden uns Zölle auf Autos anschauen, die den US-Markt fluten.»

Mit …

Artikel lesen