Japan
epa04304669 High waves off the coast of Jeju Island, South Korea on 08 July 2014, as typhoon Neoguri approaches the Korean Peninsula. Half a million residents on southern Japanese islands were advised to evacuate 08 July 2014 as the powerful typhoon was moving through the region. Typhoon Neoguri is expected to pick up more power before it makes landfall, the Japan Meteorological Agency said, as it issued a storm surge warning for Miyako Island and Kume Island in the southern prefecture of Okinawa and neighbouring islets.  EPA/STRINGER SOUTH KOREA OUT

Bild: EPA/YONHAP NEWS

«Neoguri»

Super-Taifun peitscht über Südspitze Japans

08.07.14, 06:55 08.07.14, 11:37

Der gewaltige Taifun «Neoguri» hat die südwestjapanische Inselregion Okinawa mit heftigen Sturmböen und Regen überzogen. Rund eine halbe Million Bewohner wurden aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen. In Zehntausenden Haushalten fiel der Strom aus. Vorläufigen Berichten zufolge wurden mindestens fünf Menschen verletzt. Berichte über grössere Schäden lagen zunächst nicht vor. Die meteorologische Behörde hatte am Vortag die höchste Alarmstufe für die Region ausgegeben.

Bild: KYODO/REUTERS

Sämtliche Flüge in und aus der Ferienregion Okinawa wurden abgesagt. Die Zentralregierung in Tokio hat einen Krisenstab eingerichtet. Der Taifun könnte am Donnerstag möglicherweise die südwestliche Hauptinsel Kyushu erreichen. Nach Angaben der Behörden besteht die Möglichkeit, dass der Taifun auch die japanische Hauptinsel Honshu, wo auch die Hauptstadt Tokio liegt, heimsucht. 

Dieses Holzhaus in Okinawa hielt dem Sturm nicht Stand. Bild: KYODO/REUTERS

Ein Hafen in der Ferienregion Okinawa. Bild: HITOSHI MAESHIRO/EPA/KEYSTONE

«Neoguri» bewegte sich am Dienstagmittag (Ortszeit) mit einer Geschwindigkeit von 25 Kilometern in der Stunde über dem Meer weiter in Richtung Norden. Die Windgeschwindigkeit nahe seinem Zentrum betrug mehr als 250 Kilometer pro Stunde. So einen starken Taifun hat es im Monat Juli seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben. (whr/sda/reu) 

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