Japan
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Japan

Atomarbeiter verklagen Fukushima-Betreiber Tepco

02.09.14, 06:15
A Tokyo Electric Power Co. (Tepco) employee measures radiation levels as workers conduct operations to construct an underground ice wall at Tepco's tsunami-crippled Fukushima Daiichi nuclear power plant in Fukushima Prefecture July 9, 2014. The media were shown on Tuesday the site where Tepco is building a massive underground ice wall to contain leaking radioactive water. The utility is planning to build a 1.4-kilometre underground wall of ice around four reactor buildings at Fukushima to prevent underground water from flowing in, and stop radioactive water seeping into the Pacific Ocean. In the three years since a massive earthquake and tsunami set off nuclear meltdowns at Fukushima, Tepco has been fighting a constant battle to pump out, treat and store hundreds of thousands of tonnes of contaminated water. REUTERS/Kimimasa Mayama/Pool (JAPAN - Tags: BUSINESS CONSTRUCTION DISASTER ENERGY ENVIRONMENT)

Arbeiter auf der Atomruine in Fukushima. Bild: POOL/REUTERS

Wegen Unterschlagung ihrer Gefahrenzulagen ziehen erstmals Arbeiter der Atomruine Fukushima gegen die Verantwortlichen vor Gericht. Die vier klagenden Arbeiter, von denen zwei derzeit weiter in der Atomanlage im Auftrag eines Subunternehmers beschäftigt sind, fordern umgerechnet fast 800'000 Franken.

Das berichtete die Zeitung «Fukushima Minyu» am Dienstag. Die Betroffenen wollen nach Angaben ihres Anwaltes mit der Klage ein Licht auf die Ausbeutung von Arbeitskräften und ihre harschen Arbeitsbedingungen in der Atomruine werfen. Das Kraftwerk war am 11. März 2011 durch ein Erdbeben und einen Tsunami verwüstet worden. Es kam zu Kernschmelzen. (sda/dpa)



Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Stoppt die Curry-Flut! Baut mehr Reisdämme!

Ein weiteres Beispiel aus dem Land der frivolen Küchen-Exzentrik, Japan: Dort servieren Aussichts-Restaurants bei Staudämmen die Spezialität damukare, ein Curry-Gericht mit Reis. Bei damukare wird der Reis zum Staudamm geformt, um die trockenen Zutaten vor den zerstörerischen Fluten der Curry-Leckereien zu schützen. Die Spezialität soll erstmals 1965 kreiert worden sein, wurde aber erst Ende der 2000er-Jahre zum Trend.

(obi)

Artikel lesen