Japan
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Japan

Japans Regierungschef Abe beruft fünf Frauen in seine Regierung

03.09.14, 09:11 07.09.14, 17:00
Newly appointed Economy, Trade and Industry Minister Yuko Obuchi arrives at the prime minister's official residence in Tokyo on September 3, 2014. Japanese Prime Minister Shinzo Abe named five women to his new cabinet on September 3, leading by example in a country economists say must make better use of its highly-educated but underemployed women.     AFP PHOTO / KAZUHIRO NOGI

Yuko Obuchi, neue Ministerin für Wirtschaft, Handel und Industrie im Kabinett Abes. Bild: AFP

Der japanische Regierungschef Shinzo Abe hat am Mittwoch sein Regierungsteam umgebildet und drei Frauen neu ins Kabinett berufen. Zu den prominentesten Neubesetzungen zählt die 40-jährige Yuko Obuchi.

Die Tochter des früheren Regierungschefs Keizo Obuchi übernimmt das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie. Ebenfalls neu im Kabinett sind die 58-jährige Justizministerin Midori Matsushima und die 43-jährige Frauenministerin Haruko Arimura. 

Mit nun fünf Frauen unter insgesamt 18 Ministern kommt Abe zumindest auf Regierungsebene dem von ihm ausgegebenen Ziel näher, bis zum Jahr 2020 30 Prozent aller Führungspositionen in Japan mit Frauen zu besetzen. Frauen seien die «ungenutzteste Ressource» Japans, hatte Abe früher im Jahr gesagt

Schlüsselpositionen unverändert

Nur elf Prozent der Führungspositionen in Japan sind mit Frauen besetzt. Zugleich wird das Land immer älter, junge Arbeitskräfte sind zunehmend rar. Auch der Politikbetrieb ist bislang eine Domäne älterer Herren.

Schlüsselpositionen wurden bei der ersten Kabinettsumbildung seit Abes Amtsantritt im Dezember 2012 nicht neu besetzt. Aussenminister Fumio Kishida bleibt ebenso im Amt wie Finanzminister Taro Aso und der Kabinettssekretär Yoshihide Suga. (wst/sda/afp)



Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

«Er ist sehr bodenständig» – Operation-Libero-Chefin Kleiner über ihr Treffen mit Obama

Grosse Ehre für Flavia Kleiner: Die Co-Präsidentin der liberalen Schweizer Polit-Organisation Operation Libero wurde am Samstag zu einem Treffen mit dem Ex-US-Präsidenten eingeladen. Im Interview spricht sie über Obamas Botschaft, seine Ausstrahlung und eine Einladung in die Schweizer Berge.

Frau Kleiner, am Samstag haben Sie Barack Obama in Amsterdam getroffen. Wie kam es dazu?Flavia Kleiner: Ich wurde von der Obama Foundation persönlich dazu eingeladen, mit zehn anderen zivilgesellschaftlich engagierten Persönlichkeiten aus ganz Europa in Amsterdam mit dem früheren US-Präsidenten zu diskutieren.

Worüber haben Sie gesprochen?Der genaue Inhalt der Gespräche bleibt vertraulich. Aber grundsätzlich ging es Obama und seiner Stiftung darum, uns zuzuhören. Sie wollen wissen, wie sie …

Artikel lesen