Jugend
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Täglich wenden sich zwei Kinder mit Suizidabsicht an Pro Juventute

Viele Kinder und Jugendliche leiden unter schweren persönlichen Problemen. Letztes Jahr wandten sich durchschnittlich zwei junge Menschen täglich mit ernsthaften Suizidabsichten an die Notrufnummer 147 von Pro Juventute.

Image

Rund 400 verzweifelte Jugendliche wählten letztes Jahr täglich die Nummer 147 von Pro Juventute.  bild: shutterstock.com

Angst, selbstzerstörerische Tendenzen wie Ritzen und dergleichen, Depressionen oder konkretes Nachdenken über Selbsttötung belasten viele Kinder und Jugendliche, wie Pro Juventute am Mittwoch mitteilte. Ein Fachteam von Pro Juventute bietet rund um die Uhr Hilfe und Beratung an – per Telefon, SMS, Chat und Web-Service.

Letztes Jahr meldeten sich jeden Tag rund 400 Kinder und Jugendliche bei der Beratungsstelle, wie es in der Mitteilung heisst. Am häufigsten drehten sich die Gespräche um persönliche Probleme, Sexualität, Liebe und Familie. 56 Mal sahen sich die Fachleute veranlasst, für eine rasche Krisenintervention Rettungskräfte aufzubieten. (sda/cma)



Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Gymi-Verbot, weil die Eltern Sozialhilfe beziehen – jetzt ist der Bundesrat gefragt

Im Kanton Obwalden wollte das Sozialamt einer jungen Frau den Besuch der Fachmittelschule verbieten, weil ihre Eltern von der Sozialhilfe leben. Das ist laut der Sozialhilfe-Konferenz rechtens. Ein No-Go, sagt die grüne Nationalrätin Sibel Arslan. Sie bringt das Thema nun in Bundesbern auf den Tisch. 

Was tun nach der obligatorischen Schule? Ist die Berufslehre der Königsweg oder geht man lieber ins Gymnasium? Für Rahel* aus der Gemeinde Kerns im Kanton Obwalden war der Fall klar. Sie wollte nach den Sommerferien die Fachmittelschule besuchen. Ihr Weg dahin war jedoch alles andere als einfach.

Die Sozialbehörde in ihrer Wohngemeinde untersagte der 16-Jährigen den Besuch der Fachmittelschule, wie der «Beobachter» im Sommer 2018 schrieb. Der Grund: Rahels Familie bezieht Sozialhilfe. 

Artikel lesen
Link to Article