Justiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Der Angeklagte erlangte als Kickboxer eine gewisse Berühmtheit – heute fiel das Urteil im Prozess um sein verletztes Baby. bild: bz

Er brach seinem Baby den Schädel – über vier Jahre Gefängnis für Basler Kickboxer

Ein Basler Kampfsportler muss über vier Jahre in Haft, weil er seinem Baby den Schädel gebrochen hat. Er wird aber nicht des Landes verwiesen.

11.01.18, 18:22 11.01.18, 19:00

Jonas Hoskyn / bz



«Der Vorfall ist sehr gravierend, aber auch sehr tragisch – nicht zuletzt für Sie», sagte der Gerichtspräsident bei der Urteilsverkündung. Auf dem Stuhl vor ihm rang der 30-jährige Kosovare um Fassung. Der in der Region bekannte Kickboxer hatte gerade vernommen, dass ihn das Strafgericht zu einer Freiheitsstrafe von viereinviertel Jahren verurteilt hatte.

Der Mann hatte über Jahre hinweg seine Frau körperlich misshandelt und dabei einmal aus Versehen seiner zwei Monaten alten Tochter mit einem Schlag den Schädel gebrochen.

Angesichts der Anklage war der Kickboxer aber schon fast mit einem blauen Auge davon gekommen. Die Staatsanwaltschaft hatte ihn wegen versuchter vorsätzlicher Tötung angeklagt und eine Freiheitsstrafe von siebeneinhalb Jahren gefordert. Mit seinem Verhalten habe er den Tod des Babys in Kauf genommen.

Das Gericht kam zu einem anderen Schluss und verurteilte den Mann «nur» wegen versuchter schwerer Körperverletzung. «Letztlich ist es glücklicher Zufall, dass das Kind keine schweren Verletzungen oder bleibenden Schäden davon getragen habe», sagte der Gerichtspräsident.

Der Mann hatte seine Tochter getroffen als er im Zorn auf seine Frau einschlug, welche das Baby im Arm hielt. «Wir sind uns bewusst, dass Sie viel dafür geben würden, wenn Sie diesen Vorfall ungeschehen machen könnten», sagte der Gerichtspräsident. «Sie wollten nicht das Kind schlagen, aber Sie haben an einen Ort direkt neben dem Kopf ihrer Tochter geschlagen.» Als Vergleich brachte der Richter das Beispiel eines Rasers, der mit 120 Stundenkilometern auf einer Dorfstrasse fährt. Alleine der Vorfall alleine gäbe eine Haftstrafe von zwei Jahren.

Dazu kamen über ein Dutzend angeklagte Fälle von häuslicher Gewalt. Auch hier kam das Gericht bei einer Reihe von Punkten zu einer weniger drastischen Einschätzung als die Staatsanwaltschaft. Beispielsweise taxierte es das mehrfache Würgen nicht als Gefährdung des Lebens und bei mehreren angeklagten einfachen Körperverletzungen ergingen lediglich Schuldsprüche wegen Tätlichkeiten. Ausserdem wurden aus formalen Gründen mehrere Anklagepunkte eingestellt.

Doch auch wenn die Vorfälle oft nur geringe gesundheitliche Folgen für die Noch-Ehefrau hatten, seien sie in ihrer Gesamtheit massiv, hielt der Richter fest. Dazu kommt, dass der Mann auch nach einer nicht bestandenen Autoprüfung auch gegenüber dem Experten ausfällig wurde und Drohungen aussprach.

Da die versuchte schwere Körperverletzung vor der letzten Gesetzesrevision stattfand, stand eine obligatorische Landesverweisung nicht zu Diskussion. «Aber Sie müssen sich bewusst sein: Sollte es wieder zu Straftaten kommen, müssen Sie damit rechnen, dass man Sie rauswirft.»

  (aargauerzeitung.ch)

Aus der Region Basel: Sollen Affen in Basel Grundrechte erhalten?

Video: srf

Aktuelle Polizeibilder: Auto fährt durch ein Badezimmer

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
32
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
32Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • stamm 12.01.2018 20:28
    Highlight Das ist ja super! Dann warten wir noch etwas ab, bis wirklich jemand stirbt. Eine riesen, bodenlose Frechheit! Wir mal Zeit, dass man irgend jemand zur Rechenschaft ziehen kann!
    9 0 Melden
  • Ms. Pond 12.01.2018 08:26
    Highlight Seine Frau verprügeln und seinem Baby den Schädel brechen ist nur eine " versuchte schwere Körperverletzung"? Jemanden zu würgen ist eine Tätlichkeit?
    20 0 Melden
  • Pinsi 12.01.2018 06:40
    Highlight An alle Kritiker der Kuscheljustiz:

    Versuchte schwere Körperv. ist ein schweres Delikt. Dass kein Erfolg (lebensgefährliche Verletzung) eingetreten ist, lässt sich nicht ändern, so sehr einer dies auch möchte.

    4.25 Jahre sind sodann auch eine lange Zeit, zumal zwischen Strafdauer und Besserung nie ein Zusammenhang bewiesen werden konnte.

    Die Landesverweisung trat erst per 1.10.16 in Kraft und ist somit nicht anwenbar. Vorliegend ist aber trotzdem ein Widerruf des Aufenthaltstitels durch die Migrationsbehörde möglich, ja sogar wahrscheinlich, doch entscheidet dies nicht der Strafrichter.
    14 5 Melden
    • ohjaja! 13.01.2018 01:46
      Highlight Klar ist das eine lange Zeit. Ich würde aber gerne seine Frau und seine Tochter länger vor ihm geschützt sehen. Am besten für immer! Absolut dramatisch dass der ein Kind hat...
      9 0 Melden
    • Pinsi 13.01.2018 09:25
      Highlight Der Schutz der Frau und des Kindes kann mit familienrechtlichen (alleinige elterliche Sorge und Obhut, Kontaktverbot etc.) und migrationsrechtlichen Massnahmen (Widerruf Aufenthaltstitel, Wegweisung und Einreisesperre) gewährleistet werden. Dafür muss niemand lebenslänglich weggesperrt werden, notabene zu Lasten der Steuerzahler.
      1 2 Melden
  • Lusch 11.01.2018 22:50
    Highlight Dieses Urteil ist ein Witz! Eine Ohrfeige für das Recht im Namen des Volkes! Dieser Schläger gehört für 10 Jahre in den Knast, aber nicht hier, in seiner Heimat mit einer lebenslangen Einreisesperre!
    55 6 Melden
  • hävi der spinat 11.01.2018 21:33
    Highlight Ein Jubelurteil für alle Linken.
    Man kann es nicht anders sagen.
    24 57 Melden
    • Ms. Pond 12.01.2018 08:28
      Highlight Was für ein Blödsinn. Ich bin so eine Linke und für mich ist dieses Urteil genau so unverständlich. Hast Du echt das Gefühl, dass die Linken Leute schützen wollen, die ihre Familie verprügeln? Wie kommst Du auf so was? Manche rechte haben echt eine krass verdrehte Wirklichkeit.
      17 12 Melden
    • hävi der spinat 12.01.2018 10:04
      Highlight Leider kein Blödsinn.
      Viele Linke finden Kriminalität, solange es sich nicht um Wirtschaftskriminalität handelt, gar nicht so schlimm.

      Weiterverbreitet ist der Hang zum Täterschutz. Oft werden Opfer von den Linken ignoriert
      In Fragen von patriarchalen Strukturen, die aus dem Ausland importiert wurden, wie jetzt bei diesem Kosovaren, wollen viele, erst recht nicht hinschauen, weil sie der Meinung sind, dass es solche Gewalt, ideologisch gesehen, nicht geben darf. Und daher nichts wissen wollen.

      Aber trotzdem schön, wenn du hier eine Ausnahme bist.
      19 17 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 11.01.2018 20:36
    Highlight Bedauerlich, sehr bedauerlich. Solche Urteile sind Wasser auf die Mühlen der Law-and-Order-Fraktion. Und man kann es ihnen schwer verübeln. Stossend in meinen Augen ist nichteinmal das Strafmass, welches sowieso relativ ist, sondern die richterlichen Ausführungen.
    "Letztlich ist es glücklicher Zufall, dass das Kind keine schweren Verletzungen oder bleibenden Schäden davon getragen habe"
    Wenn ein Schädelbruch keine schwere Verletzung ist, was ist dann eine "schwere Verletzung"?
    78 3 Melden
    • Simon h 12.01.2018 00:27
      Highlight Nach Art. 122 StGB ist folgendes eine schwere Körperverletzung:
      vorsätzlich den Körper, ein wichtiges Organ oder Glied eines Menschen verstümmelt oder ein wichtiges Organ oder Glied unbrauchbar macht, einen Menschen bleibend arbeitsunfähig, gebrechlich oder geisteskrank macht, das Gesicht eines Menschen arg und bleibend entstellt
      3 0 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 12.01.2018 09:42
      Highlight Mhmm ich sehe die formaljuristische Definition von schwerer Körperverletzung deckt sich nur zum Teil mit der alltäglich gebräuchlichen, wobei man jetzt noch verschiedene Rechtssprüche hinzuziehen müsste um zu sehen, wie das Gesetzt dann auch ausgelegt wird.
      3 0 Melden
  • Röbi Roux 11.01.2018 19:29
    Highlight Wtf, neben dem Gesetz sollte auch der gesunde Menschenverstand bei einem Urteil eine Rolle spielen dürfen. Schlimm ist das auch Pädosexuelle Handlungen noch weniger hart bestraft werden können, Raser aber auch mit höheren Strafen rechnen müssen. Das geht doch nicht auf. Eines Tages werden wir wieder von ihm hören.
    33 12 Melden
  • Dä Brändon 11.01.2018 19:11
    Highlight Bei den Albaner gilt noch die Omerta. Wenn er nach 2 Jahren rauskommt wartet der Bruder der getöteten auf ihn. Diese Geschichte ist nicht fertig verdaut.
    20 27 Melden
  • Gavi 11.01.2018 19:07
    Highlight Ist ein Menschenleben nur 4 Jahre wert?
    Schande über die Richter?
    Ausweisung? Ja woher! Toll, einfach toll!
    Täterschutz statt Opferschutz!
    Ich kann gar nicht so viel essen wie k.. muss
    40 11 Melden
  • Rumbel the Sumbel 11.01.2018 18:57
    Highlight Sollte es wieder zu Straftaten kommen, müssen Sie damit rechnen, dass man Sie rauswirft......viel bla bla bla von der Justiz.
    31 15 Melden
  • N. Y. P. 11.01.2018 18:40
    Highlight War ja klar. Er darf bleiben. Er war dutzendfach gewaltätig und er brach dem Kleinen den Schädel. Und jetzt also die Belohnung.

    Kuscheljustiz, wie üblich. Prozessentschädigung und ein Setting auf einer Yacht sollte aber auch noch drinliegen. Wellnes in den Alpen wäre noch anzudenken.
    74 17 Melden
    • MetalUpYour 11.01.2018 19:54
      Highlight Wenn das Gesetz im Tatzeitpunkt keine Landesverweisung vorsah kann man sie auch nicht ausfällen. Rückwirkungsverbot. Wichtiger Grundsatz des Rechtsstaates!
      41 8 Melden
  • Grabeskaelte 11.01.2018 18:39
    Highlight Wow... schlägt mehrfach seine Frau, bricht einem Kleinkind den Schädel, bedroht andere Menschen und das gibt 4.25 Jahre wovon max. 2 abgesessen werden? Danach müssen wir damit rechnen dieses gewalttätige Subjekt wieder auf der Strasse zu treffen? Ich bin ja kein Verfechter von Law and Order aber das erscheint selbst mir als politisch "linker" zu wenig... Alleine der Angriff auf ein wehrloses Kleinkind mit Verletzungsfolge müsste 5 Jahre geben... Und ja auch die Mutter wird nicht angegriffen wenn sie das Kind im Arm hat zum Geier...
    128 2 Melden
    • Schlumpfinchen 12.01.2018 00:10
      Highlight Auch die Mutter sollte nicht angegriffen werden, egal ob mit oder ohne Kind.
      Neben diesen Taten, von denen einige nicht einmal bestraft werden, sind auch die Aussagen des Gerichts daneben.
      12 0 Melden
  • Es ist Nachgerichtet 11.01.2018 18:33
    Highlight Wer einem Baby mit Kampfsportexpertise den Schädel zu Brei hämmert der begeht nur versuchte schwere Körperverletzung?
    4 Jahre? Kein Landesverweis?
    Nur noch krank eine solche Unjustiz.
    232 15 Melden
    • MetalUpYour 11.01.2018 19:52
      Highlight Ohne genaue Aktenkenntnisse sollte man nie urteilen, auch nicht über Richter!
      18 38 Melden
    • Ms. Pond 12.01.2018 08:32
      Highlight Ein Landesverweis konnte nicht verhängt werden, da die Straftat vor dem Gesetzeserlass begangen wurde. Der Richter hatte keine Möglichkeit dieses Urteil zu verhängen. Für mein Empfinden ist das Strafmass auch schockierend niedrig. Es würde mich interessieren, wie der Richter geurteilt hätte, wenn er nach dem aktuellen Recht hätte richten dürfen.
      6 0 Melden
  • Lil'Ecko 11.01.2018 18:31
    Highlight Was für ein armserliger Mensch... meiner Ansicht nach kommt der viel zu gut weg.
    132 0 Melden
  • ma vaff... 11.01.2018 18:28
    Highlight «Sie wollten nicht das Kind schlagen, aber Sie haben an einen Ort direkt neben dem Kopf ihrer Tochter geschlagen.»
    Aber die Frau zusammenschlagen geht schon in Ordnung...?
    Easy...
    269 4 Melden
    • Rumbel the Sumbel 11.01.2018 18:59
      Highlight Wäre doch was für MeToo!!
      9 17 Melden
    • Akunosch 11.01.2018 19:48
      Highlight Nicht, dass ich den Täter in Schutz nehmen will, aber das ist juristisch so schon korrekt.

      Dieser Schlag hat juristisch zwei Punkte: Er wollte das Kind nicht schlagen, weshalb ihm dort auch kein Vorsatz anzulasten ist. Gibt fahrlässige Körperverletzung wegen dem Kind. Das Schlagen der Frau gilt dann wohl als versuchte (schwere) Körperverletzung.

      Gibt also zwei erfüllte Straftatbestände für einen Schlag. Hat schon alles seine Ordnung so.

      Ach, und: was für ein Drecksack!
      43 0 Melden
    • Schlumpfinchen 12.01.2018 00:16
      Highlight @Akunosch: man hätte es aber auch anders bewerten können. Jemanden zu schlagen ist schon einmal strafbar, mehrfach sowieso. Dann noch jemandem mit einem Kind im Arm, sie hätte es auch fallen lassen können oder stürzen wegen des Schlags. Es war zwar keine Absicht, aber die Folgen des Schlags hätten ihm bewusst sein sollen.
      Die Summe aller Taten hätten einfach zu mehr als 4 Jahren reichen sollen.
      4 0 Melden
    • Akunosch 12.01.2018 11:37
      Highlight @Schlumpfinchen: Bei der Bewertung sind den Richtern auch bis zu einem gewissen Grad die Hände gebunden. Ich kenne die genauen Einzelheiten diesen Fall nicht, glaube aber, dass die Strafzumessung vom Schiff aus gesehen stimmt.

      Zum Vergleich: eine fahrlässige Tötung ist mit einer Höchststrafe von 3 Jahren Freiheitsstrafe bedroht. Vorliegend ist das Kind nicht gestorben, dafür sind weitere Taten hinzugekommen. Bei der Körperverletzung sind je nach Schwere bis zu 10 Jahren möglich. Von Gesetzes wegen dürfen die aber nicht einfach addiert werden, sondern müssen angemessen erhöht werden. (1/2)
      4 0 Melden
    • Akunosch 12.01.2018 11:42
      Highlight (2/2) Die Strafzumessung ist eine sehr komplizierte Angelegenheit, die zu erläutern den Rahmen hier sprengen würde. Ich habe während meiner Ausbildung am Gericht gearbeitet und weiss, dass sich die Richter nicht selten hier den Kopf am meisten zerbrechen. Wenn du z.B. einen Strafrahmen bis 10 Jahre hast, dann sind die 10 Jahre für den schlimmstmöglichen Fall reserviert. Wo ordnest du dann diesen Fall ein? Wie siehts aus, wenn du fürs Geldwaschen 3 Jahre kriegst? Das muss alles in Relation gesetzt werden.
      Wenn schärfere Strafen gewünscht sind, muss das der Gesetzgeber machen, nicht die Richter.
      5 0 Melden
    • ohjaja! 13.01.2018 01:53
      Highlight Für mich ist das bereits der schlimmst mögliche Fall. Der Typ verhaut seine Frau während sie (s)ein Kind im Arm hat. WHAT THE F***!!!
      3 0 Melden
  • derEchteElch 11.01.2018 18:27
    Highlight „Da die versuchte schwere Körperverletzung vor der letzten Gesetzesrevision stattfand, stand eine obligatorische Landesverweisung nicht zu Diskussion“

    Schade. Aber so ist nunmal das Gesetz.

    Ich hätte diesen Typ liebend gern mit einem Landesverweis gesehen. Seine Taten sind unentschuldbar.
    197 4 Melden

Schluss mit dem akustischen Terror: In der Nacht sollen Kirchenglocken schweigen

Nachts dürfen die Kirchenglocken in Wädenswil nur noch im Stundentakt läuten statt viertelstündlich. Das Verwaltungsgericht hätte das nächtliche Gebimmel besser gleich ganz verboten. 

Verbote brauchen einen guten Grund. Besonders dann, wenn bisher Selbstverständliches nicht mehr erlaubt sein soll. Wenn es ums traditionelle Kirchengeläut geht, plädieren denn auch viele dafür, die Kirche im Dorf zu lassen. Haben sie Recht?

Nein. Das nächtliche Gebimmel – sei es der Stundenschlag oder das Frühgeläut morgens um sechs Uhr – ist eine Zumutung für lärmgeplagte Anwohner. Sie wird nicht dadurch kleiner, dass sie sozusagen schon immer da war.  

Was dem einen vertraut-trauliches …

Artikel lesen