Justiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Sicherheit vs. Tierschutz

Bundesgericht entschied: Aggressiver Hund muss getötet werden

Weil der sieben Jahre alte Hund «Chalom» mehrere Personen gebissen hat, muss er eingeschläfert werden. 

29.01.15, 11:58

In den Jahren 2009 bis 2012 hatte der Hund der Rasse Hovawart mehrere Personen, zum Teil schwer, verletzt. Sein aggressives Verhalten zeigte «Chalom» vorwiegend beim Fressen. Wie die kantonale Instanz sehen die Lausanner Richter keine Alternative zur Einschläferung des Hundes.

Zwar hatte sich ein Ehepaar aus dem Kanton Zürich, das viel Erfahrung mit der Haltung von Hovawarts hat, bereit erklärt, den Hund zu übernehmen. Allerdings hätten sehr strikte Regeln bei der Haltung eingehalten werden müssen, um weitere gefährliche Zwischenfälle zu vermeiden.

Die Regeln erachtet das Bundesgericht als derart aufwendig, dass eine Einhaltung nicht garantiert werden könne. Weil eine Zwingerhaltung des Tieres klar den gesetzlichen Regeln des Tierschutzes widersprechen würde, könne auch diese nicht in Betracht gezogen werden. Um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten, gibt es demnach kein milderes Mittel als die Euthanasie des Hundes. (whr/sda)



Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Schluss mit dem akustischen Terror: In der Nacht sollen Kirchenglocken schweigen

Nachts dürfen die Kirchenglocken in Wädenswil nur noch im Stundentakt läuten statt viertelstündlich. Das Verwaltungsgericht hätte das nächtliche Gebimmel besser gleich ganz verboten. 

Verbote brauchen einen guten Grund. Besonders dann, wenn bisher Selbstverständliches nicht mehr erlaubt sein soll. Wenn es ums traditionelle Kirchengeläut geht, plädieren denn auch viele dafür, die Kirche im Dorf zu lassen. Haben sie Recht?

Nein. Das nächtliche Gebimmel – sei es der Stundenschlag oder das Frühgeläut morgens um sechs Uhr – ist eine Zumutung für lärmgeplagte Anwohner. Sie wird nicht dadurch kleiner, dass sie sozusagen schon immer da war.  

Was dem einen vertraut-trauliches …

Artikel lesen