Katze
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«Liebes Tagebuch, ich habe heute meine Symptome gegoogelt!»

02.02.17, 15:21 02.02.17, 17:39


Hast du dich schon mal gefragt, was im Köpfchen einer Katze so vor sich geht? Hier kriegst du endlich einen exklusiven Einblick in das Tagebuch von Katzendame Olga. Einmal pro Woche schreibt sie aus ihrem Leben. Weitere Geschichten von Olga findest du hier oder am Ende des heutigen Tagebuch-Eintrages.

Eintrag vom 1. Februar 2017:

Liebes Tagebuch,

du musst jetzt nichts sagen. Wirklich nicht. Ich weiss, was du denkst.

«Voll knorke! Olga ist wieder da und drischt in die Tasten!»

Das Tagebuch

Heute muss ich dich jedoch enttäuschen, liebes Tagebuch. Ich weiss, dass mein unglaublicher Scharfsinn, mein unwiderstehlicher Humor und meine Weisheit dich jedes Mal aufs Neue faszinieren.

Aber heute wird es leider etwas ernster. Ich glaube, ich bin krank. Schwer krank. Unheilbar krank. Es gibt kein Gegenmittel für meine Leiden – und mit jeder Minute ergreift die Krankheit mehr und mehr Besitz über meinen Körper und meine Seele.

Ich weiss, was du jetzt denkst, liebes Tagebuch.

«Boah, Olga. Warum musst du immer so übertreiben?»

Das Tagebuch

Diesmal übertreibe ich nicht, liebes Tagebuch. Es ist mein voller Ernst. Ich habe heute meine Symptome gegoogelt und das Internet hat mir meinen fürchterlichen Verdacht bestätigt.

Ich weiss, was du jetzt denkst, liebes Tagebuch.

«Ach, Olga. Du darfst doch nicht alles glauben, was im Internet steht!»

Das Tagebuch

Aber diesmal hat mich das Internet nicht angelogen. Es ist wahr. Ich kann dir meine Symptome aufzählen. Vielleicht glaubst du mir ja dann.

Der unüberwindbare Zwang ständig Sauerstoff inhalieren zu müssen

Es ist wie eine Zwangsstörung, liebes Tagebuch. Ich kann einfach nicht damit aufhören. Es ist, als ob mein Leben davon abhängen würde – wie eine Droge, die über mich und meine Existenz bestimmt. Diese Besessenheit kann doch nicht gesund sein!

Schreckliche Aggressionen, wenn ich nicht rechtzeitig mein Futter bekomme

Ich weiss, was du jetzt denkst, liebes Tagebuch.

«Mensch, Olga! Du bist nicht krank, sondern einfach nur verfressen!»

Das Tagebuch

Diese Aussage stimmt nur bedingt. Weisst du, es sind nicht nur die Aggressionen. Wenn ich kein Futter bekomme, sinkt meine Laune und ich kann mich auf nichts mehr konzentrieren. Es fühlt sich so an, als ob ich auf Entzug wäre.

Mein Zustand wenn ich noch nichts gegessen habe:

bild: giphy

Regelmässige Erinnerungslücken

Manchmal passiert mir etwas sehr Merkwürdiges, liebes Tagebuch. Es ist wirklich beängstigend. Mir fallen plötzlich die Augen zu. Und wenn ich sie wieder aufmache sind zwei Stunden vergangen und ich habe keine Ahnung, was geschehen ist.

Wie es anfängt:

bild: giphy

Wie es ist:

bild: giphy

Wie es endet:

bild: giphy

Halluzinationen

Ich weiss, was du jetzt denkst, liebes Tagebuch.

«Ach, Olga. Hast schon wieder zu tief ins Katzengras geschaut?»

Das Tagebuch

Das ist aber nicht wahr. Wirklich nicht. Doch weisst du, manchmal, wenn mir die Augen zufallen, da sehe ich Dinge. Ich reise in den wundervollsten Welten umher und erlebe die grössten Abenteuer. Doch wenn ich wieder aufwache, ist nichts davon wirklich passiert – obwohl sich alles so erstaunlich echt angefühlt hat.

Äusserst verdächtige geistige Zustände

Jetzt kommt aber das Gefährlichste, liebes Tagebuch. Manchmal, wenn draussen die Sonne scheint und mein Mensch mir gerade den Rücken krault, passiert mit mir etwas Komisches: Ich fühle mich plötzlich so unglaublich glücklich. Als ob alles in Ordnung wäre und ich mein Leben lieben würde.

Mein Herz lacht mit der Sonne und meinem von meiner unglaublichen Schönheit entzückten Menschen um die Wette und geniesst einfach diesen wundervollen Augenblick.

Beängstigend, oder?

bild: giphy

Du musst jetzt nichts sagen, liebes Tagebuch. Ich weiss, was du denkst.

«Meine Güte, Olga. Wie krank ist das denn?!»

Das Tagebuch

Vielleicht verstehst du mich ja jetzt, liebes Tagebuch. Die Sache ist geritzt. Basta. Finito. Ein Heilmittel gibt es nicht – ich bin verloren in der Tiefe dieser beängstigenden Krankheit.

Mit kranken Grüssen,

Olga von Schnurrhausen

PS. Diesen Katzen hier geht es noch schlimmer: Sie haben ihre Umgebung angezogen!

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    Alle Leser-Kommentare
  • Dunning Kruger Effekt 02.02.2017 17:46
    Highlight Richtiges Lied, falsches Land:
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    • Matrixx 03.02.2017 06:15
      Highlight Tönt gut, das schwedische Lied. Und man versteht Satzfetzen... Aber gibts das auch mit deutscher Übersetzung? 🙂
      0 0 Melden

Schwarze Katzen bringen zwar kein Pech, aber ganz normal sind sie auch nicht

Früher hat man noch gedacht, dass schwarze Katzen Pech bringen, was selbstverständlich absoluter Unfug ist. Oder? Natürlich! Aber mal unter uns: So ganz gewöhnliche Hauskatzen sind sie dann auch wieder nicht. Schon klar, jede Katze ist etwas besonderes, aber schwarze Katzen sind einfach noch einen Tick, nun sagen wir mal, schräger.

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