Knackeboul

«Man würde einem Menschen im Rollstuhl doch auch nie sagen: Tu nicht so blöd und lauf weiter!»

12.06.15, 16:08
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Video: watson.ch

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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Themen
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23Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Alex23 13.06.2015 07:49
    Highlight Bin mir nicht sicher, ob mit Themen von Wichtigkeit auf diese Weise verfahren werden sollte. Für eine sinnvolle Auseinandersetzung ist Art und Format zu kurz und bleibt somit sehr an der Oberfläche. "Locker vom Hocker" wird dem Anliegen nicht gerecht.
    10 1 Melden
  • Bowell 13.06.2015 01:28
    Highlight Psychisch kranke Menschen müssen nicht unbedingt in unsere Gesellschaft integriert, sondern in erster Linie therapiert werden. Eine Depression z.Bsp. ist vielfach eine ganz normale Krankheit, die wie jede andere eine zugrundeliegende, medizinische Ursache hat und dementsprechend diagnostiziert und behandelt werden kann. Es braucht also kein Verständnis für psychisch Erkrankte, sondern Hilfe.
    3 8 Melden
    • 's all good, man! 13.06.2015 09:52
      Highlight Eines der Therapieziele bei vielen der psychischen Krankheiten ist eben genau auch die Wiedereingliederung in die Gesellschaft.

      Dass es sich bei einer Depression um eine ganz normale Krankheit handelt, die diagnostiziert und behandelt werden kann, ist natürlich vollkommen richtig. Aber genau das ist doch das Problem: viele Leute behandeln das so, als wäre es eben keine normale Krankheit und betroffene erfahren oft Ausgrenzung, Unverständnis und Ablehnung.

      Es braucht sehr wohl noch ganz viel Verständnis, denn fachmännische Hilfe gibt es eigentlich problemlos zu holen. Daran liegt es nun wirklich nicht (der/die Betroffene muss diesen Schritt erst einfach schaffen, aber das ist natürlich ein ganz anderes Thema).
      7 0 Melden
    • Bowell 13.06.2015 16:25
      Highlight Selbstverständlich! Ich wollte damit nicht sagen, dass man die Leute ausgrenzen soll bis sie wieder gesund sind sondern, dass man die Stigmatisierung los werden muss. Psychisch Erkrankten wird oft Willensschwäche oder ein Selbstverschulden an der Krankheit unterstellt, was Blödsinn ist.
      Bezüglich Verständnis für psychisch Kranke: Wir bringen ja in diesem Sinne auch kein Verständnis auf für Krebskranke. An Krebs erkrankt man oder nicht (abgesehen von Rauchern etc... mit erhöhtem Risiko). Deshalb wäre es m.E. wünschenswert, dass psychische Krankheiten im Grossen und Ganzen von der Allgemeinheit akzeptiert werden als das, was sie sind, nämlich Krankheiten an denen wir alle erkrankten könnten unddeshalb braucht es in diesem Sinne auch kein Verständnis dafür, weil es unverschuldet ist.
      4 0 Melden
  • Jasjmin 12.06.2015 22:44
    Highlight Als direkt Betroffene bin ich froh wird dieses Thema langsam aber sicher angegangen.
    Auch ein verständnisvolles Umfeld fühlt sich dank der vorherrschenden Stigmatisierung oft überfordert und weiss nicht, wie mit psychisch Kranken umzugehen.
    Personen ohne Verständnis wird es wohl immer geben. Solange aber Angehörigen, die Sicherheit erlangen wollen, geholfen wird, ist schon sehr viel getan.
    Meiner Meinung nach ist Inklusion in allen Bereichen das Zauberwort. Auf die persönlichen Schicksale und die gesamte Gesellschaft bezogen.
    9 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.06.2015 19:53
    Highlight Diese be-Knack-ten Weisheiten sind doch für den Schuhkarton!
    Wer ist er denn, als dass seine Meinung als wichtig gewertet wird?
    23 27 Melden
    • Max Havelaar 12.06.2015 20:48
      Highlight Ich glaube die Meinung von Knack findet ein breiteres Publikum als deine Meinung...
      27 18 Melden
    • Daniel Reichenbach 12.06.2015 22:35
      Highlight Dem kann ich mich nur anschließen. Dieses belanglose Dahingeschwafel, diese Pseudobetroffenheit ist zum Fremdschämen.
      21 11 Melden
    • Schreiberling 13.06.2015 15:16
      Highlight Er behauptet ja nicht, dass seine Aussagen die Lösung aller Probleme ist. Es ist lediglich ein Denkanstoss. Ich find's sehr gut.
      2 0 Melden
  • Sensei 12.06.2015 19:33
    Highlight Ein sehr wichtiges Thema, dem man besser einen fundierten Artikel gewidmet hätte als diesen 4-minütigen nichts aussagenden Clip (obwohl ich knack sonst mag).

    Die Kommentare hier bestätigen leider auch das zu Grunde liegende Problem. Mangelnde Aufklärung ist wirklich das Problem. Menschen mit Depressionen leben alle unter uns, ohne das wir es überhaupt wissen. Sie müssen nicht eingegliedert werden. Trotzdem ist es eine schlimme Krankheit, die jeden aus dem Nichts treffen kann, vergleichbar mit Krebs. Es wäre ein erster Schritt, das zu anerkennen.
    38 3 Melden
  • Chrigu91 12.06.2015 19:25
    Highlight Zu diesem Thema kommt mir etwas in den Sinn, was sich letztes Jahr ereignet hat: http://www.blickamabend.ch/news/auf-video-gefilmt-behinderte-auf-facebook-blossgestellt-id3163939.html . Ich bin damals auf Facebook auch auf dieses Video gestossen und war schockiert darüber wie respektlos und unüberlegt mit der Frau umgegangen wird. Das zeigt, dass viele Menschen im Umgang mit psychisch Behinderten unsensibel sind.
    12 0 Melden
  • E. Edward Grey 12.06.2015 18:42
    Highlight Psychisch gestörte finden uns anders herum bestimmt ebenso durchgeknallt. Sich mit ihnen intensiv auseinander zu setzen, wollen die das überhaupt? Das nervt doch sicher nur. Beide Seiten Leben in ihren Realitäten und jede hält sich für normal weil es so kennt, oder nicht? Lassen wir es einfach dabei.
    4 32 Melden
    • Charlie Brown 12.06.2015 20:26
      Highlight @Christian Grey: Haben Sie überhaupt im Ansatz eine Ahnung, was psychische Erkrankunegn sind? Wie um alles in der Welt kommen Sie dazu, von psychisch gestörten zu reden und zu suggerieren, diese wollen keine Auseinandersetzung mit ihnen? Ich wünsche mir, dass Sie sich zumindest vorab informieren, worüber Sie schreiben. Haben Sie keine Person im näheren oder weiteren Umfeld, welche an einer psychischen Krankheit leidet? Dann können diese alle froh sein. Die Chance, dass sich aber jemand mit eine derartigen Leiden Ihnen gegenüber öffnet erachte ich aber ob Ihrem Kommentar als minim.
      22 3 Melden
    • E. Edward Grey 12.06.2015 21:07
      Highlight Gut so! Besser als geheucheltes Gutmenschentum.
      4 20 Melden
    • Michèle Seiler 12.06.2015 21:37
      Highlight Interessant, wie du es schaffst, von deiner Ahnungslosigkeit und einer möglichlichen darauf folgenden Zurückhaltung dabei, mit dir über Probleme zu reden, auf "geheucheltes Gutmenschentum" zu kommen ... Hat da jemand einen wunden Punkt getroffen? 😉
      16 1 Melden
    • 's all good, man! 12.06.2015 22:47
      Highlight Na klar… Du scheinst dich wirklich nicht im geringsten damit auseinandergesetzt zu haben. Aber Hauptsache, du hast noch irgend einen Spruch mit «Gutmenschen» placieren können.

      Schau, ganz genau welchen solchen Aussagen wie von dir habe ich den Vorschlag, das Thema zu behandeln, gebracht. Offenbar ist es ja wirklich nötig.

      Zu deiner Frage: ich kann ja nur für mich sprechen, aber ja, ich wünsche mir, dass man sich mit der Thematik und mit psychisch «gestörten» wie mir auseinandersetzt. Weil es eben wichtig ist, dass sich die Leute ein besseres und anderes Bild machen können und dann vielleicht nicht mehr so ignorante Kommentare abzulassen brauchen.
      8 2 Melden
    • Charlie Brown 13.06.2015 01:11
      Highlight @christian grey: Ihre pauschale Beleidigung trifft mich nicht. Ich empfinde Gutmensch nicht als Beleidigung. Gefühlstoter Dummschwäzer fände ich schlimmer, aber so hat ja hier niemand niemanden genannt.
      7 0 Melden
  • BilboBeutlin 12.06.2015 18:42
    Highlight Hauptproblem ist mangelnde Aufklärung über diese Krankheiten (trotz Internet..) Nicht alle, die an einer psychischen Erkrankung leiden, sind gleich gefährlich und können nie mehr im Alltag eingegliedert werden.
    14 0 Melden
    • Charlie Brown 12.06.2015 20:30
      Highlight Die wenigsten Menschen mit psychischen Erkrankungen sind für die Gesellschaft gefährlich. Viele sind es aber leider für sich selbst.
      13 1 Melden
  • Gigle 12.06.2015 18:23
    Highlight
    10 0 Melden
  • Max Havelaar 12.06.2015 17:26
    Highlight Gerade Menschen mit einer schweren Psychose lassen sich teils gar nicht in die Gesellschaft integrieren. Habe einen Nachbarn, der 24h laut mit sich selber spricht, anderen Wohnungen den Strom abstellt, Leute im Treppenhaus anpöbelt, auch manchmal mitten in der Nacht bei seinen Nachbarn klingeln geht und seine halbe Wohnungseinrichtung regelmässig aus dem Fenster schmeisst. Leider ist er eine Zumutung für Leute, die im normalen Arbeitsprozess eingegliedert sind und wäre in einer betreuten Institution besser aufgehoben.
    12 1 Melden
  • AdiB 12.06.2015 16:57
    Highlight bevor man diese menschen versucht in die gesellschaft einzugliedern muss man die gesellschaft erst zum umdenken bewegen.
    auch die propaganda gegen psychisch kranke in vielen medien muss aufhöhren.
    dank vielen "experten" in unserem sozialsystem, sei es iv, krankenkasse oder sonst was haben es diese leute schwerer.
    die dortigen "experten" sagen gerne dass man sich nicht so anstellen sollte.
    bis mal einer nicht mehr kann und sich das leben nihmt. dan will wieder keiner was gewusst haben. solche ereignisse machen es den leuten schwer irgendwo hin zu gehen mit seinen problemen.
    16 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.06.2015 16:43
    Highlight das ist langweilig...
    13 24 Melden

HÄSSIG! So käme es heraus, wenn du deinen Aggressionen immer freien Lauf lassen würdest

Wie oft unterdrücken wir unsere angestauten Aggressionen im Alltag? Störende Geräusche, Gerüche und Mitmenschen, die einem manchmal einfach den letzten Nerv rauben. Man kann Gefühlsausbrüche zurückhalten oder auch einfach mal zulassen – findet zumindest Knackeboul.

Anmerkung der Redaktion: Zur Nachahmung nicht empfohlen.

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