Kolumbien
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

«Das Leben kennt keine Politik»

Tausende gehen für Frieden in Kolumbien auf die Strasse

09.03.15, 02:50 09.03.15, 13:20

In Kolumbien schlossen sich tausende Menschen Demonstration an, für ein Ende des jahrzehntelangen Bürgerkrieges und Frieden in dem südamerikanischen Land. Die Regierung und die linksgerichtete, grösste Rebellengruppe des Landes, die FARC, führen sei mehr als zwei Jahren Friedensverhandlungen.

«Das Leben kennt keine Politik», sagte am Sonntag der ehemalige Bürgermeister der Hauptstadt Bogotá und Organisator des Marsches, Antanas Mockus. Präsident Juan Manuel Santos erklärte: «Das ist keine politische Demonstration, sie richtet sich gegen niemanden.»

Die konservative Oppositionspartei Centro Democrático von Ex-Präsident Álvaro Uribe hatte die Teilnahme an dem Marsch hingegen verweigert. In rund 50 weiteren kolumbianischen Städten demonstrierten zahlreiche Menschen für ein Ende der Gewalt. Die tausenden Teilnehmer zeigten, dass sich die Kolumbianer nach Frieden sehnten, sagte Innenminister Juan Fernando Cristo in der Stadt Cúcuta.

Im seit rund 50 Jahren andauernden Konflikt zwischen staatlichen Sicherheitskräften, linken Rebellen und rechten Paramilitärs sind bisher mehr als 220'000 Menschen getötet worden. Millionen wurden aus ihren Heimatdörfern vertrieben. (feb/sda/dpa)



Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Nackte Schönheitsköniginnen und goldenes Besteck: Wie Pablo Escobars Sohn aufwuchs

Wie wächst man auf, wenn der eigene Vater nicht bei der Bank, nicht als Versicherungsvertreter und auch nicht als Automechaniker arbeitet, sondern das grösste Drogenimperium der Welt leitet?

Eine Teilantwort versucht die Netflix-Serie «Narcos» zu geben. Sie basiert auf dem Leben von Pablo Escobar. Dass «Narcos» im Namen der Unterhaltung von der Wahrheit abweicht, versteht sich von selbst. Escobars Sohn Sebastián Marroquín schrieb deshalb auf Facebook eine umfassende Mängelliste – …

Artikel lesen