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Salvador Dalís «Der Christus des Hl. Johannes vom Kreuz».  bild: wikimedia

Religion ist infantiler Aberglaube und gehört nicht in eine Verfassung des 21. Jahrhunderts

Erst beteten die Menschen zur Sonne. Dann wurde aus der Sonne ein Gott. Einer, der eine «historische» Dimension bekam und in dessen Namen Kriege geführt wurden. Es ist Zeit, dass Religion und Staat endlich vollständig getrennt werden.

30.09.16, 18:34 03.10.16, 02:43
Claude Cueni
Claude Cueni

Als sich Neanderthaler und Homo Sapiens vor rund 100'000 Jahren zum ersten Mal die Köpfe einschlugen und gegenseitig die Frauen raubten, haben sie sich wahrscheinlich mit Grimassen, Lauten und Gesten verständigt. Gemeinsam war ihnen die Furcht vor den Naturgewalten, vor Stürmen, Donner, Blitzen, Feuersbrünsten und Erdbeben. Sie flüchteten in ihre Höhlen, starrten in den Sternenhimmel und warteten, dass die Sonne wieder geboren wurde und ein neuer Tag begann.

Der Sonnentempel während der späten Herrschaft der Inkas aus Paul Marcoys Reisetagebuch,1875. bild: doaks

Die Sonne als Mutter aller Götter

Seit Urzeiten haben die Menschen die Sonne angebetet, denn ihre Strahlen spenden Wärme, bringen die Natur zum Blühen und sind der Ursprung jeder Lebensform auf diesem Planeten. Die Sonne thront monumental unter dem Firmament und egal, wo man sich befindet, man entkommt ihr nicht. Ihre Strahlen scheinen für jedes Geschöpf auf dem Erdball. Die Sonne kann wärmen, aber auch verbrennen, man liebt und fürchtet sie zugleich. «Furcht hat die Götter erschaffen», schrieb der griechische Philosph Lukrez bereits vor zweitausend Jahren.

Zum Autor: 

Claude Cueni ist 1956 in Basel geboren. Er schrieb historische Romane (u.a. «Giganten», «Cäsars Druide»,     «Das grosse Spiel») Thriller, Theaterstücke, Hörspiele und über 50 Drehbücher für Krimiserien wie «Tatort» und «Europcops». Für Blackpencil designte er jahrelang Computergames, darunter den Welthit «Catch the Sperm». Claude Cueni erkrankte nach dem Tod seiner ersten Ehefrau an Leukämie und lebt heute, in zweiter Ehe, mit seiner Frau in Basel. Sein autobiographischer Roman «Script Avenue» war auf Platz 4 der Schweizer Bestsellerliste und wurde in 13 Sprachen übersetzt. Sein ebener erschienener, neuester Wurf heisst «Godless Sun», den Dokumentarfilm über Cueni  findest du hier: «Selbstmitleid ist Zeitverschwendung».

Die Jäger und Sammler jener Zeit streiften in nomadisierenden Kleingruppen über Land und suchten Wild, Knollen und Fische. Sie gingen gemeinsam auf die Jagd, nahmen am Lagerfeuer das Abendmahl ein, tranken das Blut der Beute und brachten der Sonne ein Opfer dar. Sie waren aufeinander angewiesen und festigten ihre Gemeinschaft mit Körperbemalungen, Ritualen und Opfergaben an die göttliche Sonne, auf dass sie immer scheine und sie beschütze.

Mit der Zeit wurden auch Naturgewalten als göttliche Erscheinungen verstanden, Götter wurden in den Ozeanen vermutet, in den Wäldern, in wilden Tieren und in all den Dingen, die man sich nicht erklären konnte. Jede offene Frage wurde mit der Existenz eines Gottes beantwortet, jede Erscheinung als Tat eines Gottes verstanden. Die Antike kennt hunderte von Göttinnen und Göttern, Hunderte von göttlichen Transsexuellen und Schimären. Aber die Mutter aller Götter war stets die Sonne.

In den frühen Mythologien der verschiedensten Kulturen finden wir gleichnishafte Geschichten, die bereits alles enthalten, was Jahrtausende später im Christentum und anderen «jungen» Religionen wieder auftauchen sollte. Die frühen Weisheitslehren erzählen von einem nicht näher definierten «kosmischen Geist» im Universum. Da alles Leben auf die Sonne zurückzuführen ist, war die Sonne stets das natürliche Symbol für diesen «kosmischen Geist».

Was aussieht wie ein «kosmischer Geist» mit Glutaugen ist in Wahrheit eine Sternen-Kita. NGC 2467 nennen Astronomen den Sternenhaufen im südlichen Sternbild Puppis. bild: astropix

Noch bis ins 5. Jahrhundert n. Chr. beteten Christen kniend vor der göttlichen Sonne (bis es Papst Leo X. endgültig verbot), noch bis ins 6. Jahrhundert hiess es im christlichen Gebet: «Unser Herr, die Sonne». Papst Leo X., der den Beinahmen «der Grosse» erhielt, hatte für die Evangelienberichte nur Spott übrig:

«Wie viel die Fabel von Christus uns und den unsrigen genutzt hat, ist bekannt.»

Papst Leo X.

Der römische Kaiser Konstantin der Grosse versuchte zu Beginn des 4. Jahrhunderts das Land unter einer spirituellen Klammer zu festigen. Aus dem Sonnengott Mithras wurde ein christlicher Gott, man errichtete Basiliken über den heidnischen Mithräen, und obwohl offiziell zum Christentum konvertiert, belegt der Sonnengott Helios auf seinen Münzen, dass er immer noch die Sonne verehrte.

Helios war in der griechischen Mythologie der Sonnengott. Er lenkte den Sonnenwagen über den Himmel, der von vier Feuerrössern gezogen wurde.

Die kopierte Religion, die aus alten Mythen «historische Wahrheiten» machte 

Das Christentum ist nichts anderes als eine «Copy & Paste»-Religion und hat nichts Einmaliges. Die Figur Jesus ist ein Plagiat. Nebst Mithras gibt es die Erlösergestalten Osiris, Horus, Krishna, Bacchus, Orpheus, Hermes, Baldur, Adonis, Herkules, Attis und Thor, die allesamt verblüffend ähnliche Geschichten erzählen, von der jungfräulichen Geburt bis zur Opferung zum Wohle der Menschheit.

Die Kreuzigung des Sonnengottes wird bereits im 4. Jahrhundert v. Chr. dargestellt – mit der Figur Orpheus. Die Fleischwerdung des Göttlichen im Menschen ist ein zentraler Punkt der meisten Religionen: In jedem Menschen und in jedem Lebewesen schlummert der göttliche Funke. Das »Göttliche« braucht keine Kirche.

«Die Erschaffung Adams», Ausschnitt aus Michelangelos Deckenfresko in der Sixtinischen Kapelle. bild: wikimedia

Die Erfolgsgeschichte des Christentums liegt darin begründet, dass die uralten mythologischen Weisheiten und Symbole simplifiziert und für eine breite ungebildete Masse verständlich gemacht wurden. Doch indem jede mythische Aussage konkretisiert wurde, erstickten die Pfaffen gleichzeitig jeden spirituellen Funken.

Es war eine Form der Infantilisierung, und der Gipfel war die Personifizierung des «kosmischen Geistes» in der Gestalt eines real existierenden Menschen. Aus alten Mythen wurden «historische Wahrheiten». Das «Historisieren der Mythologie» ist das Fundament der meisten heute existierenden Religionen.

bild: imgur

Herrscher erkannten rasch den Nutzen von Religionen und ernannten sich zu Söhnen der Götter. Sie machten sich die göttliche Macht zu eigen und wurden zum Nadelöhr zwischen Gott und den Menschen.

Religiosität: «eine Störung des Gehirnlappens»?

Heute sind Religionsgemeinschaften Milliarden schwere Konzerne, die sich kaum von anderen multinationalen Konzernen unterscheiden. Sie bieten Dienstleistungen an und verkaufen Fantasy. Man stelle sich vor, British Airways flöge Destinationen an, die es gar nicht gibt und BMW verkaufte unsichtbare SUVs? Religion ist die grösste Betrugsgeschichte der Menschheit.

Religion widerspricht sämtlichen Naturwissenschaften. Der grösste Feind der Religionen sind nicht die Atheisten, sondern die Wissenschaft, der Wohlstand und die Bildung.

Ein Buch zu lesen, reicht meist nicht. bild. twitter/manuelmilesi

Die Tempel der traditionellen Landeskirchen bleiben zunehmend leer. Das liegt weniger an der dreisten Prunksucht ihrer katholischen Exponenten und an den tausendfachen pädophilen Verbrechen ihrer Angestellten, sondern vor allem daran, dass der Zeitungsleser des 21. Jahrhunderts den Glauben an einen barmherzigen und allmächtigen Gott längst verloren hat.

Die Menschen fragen sich – wie damals 1755 nach dem grossen Erdbeben von Lissabon und erst recht nach Ausschwitz – wie es möglich war, dass ein Gott sowas zulässt. Der schottische Philosoph David Hume zog den logischen Schluss:

Vor zweitausend Jahren waren Reflexionen über Atheismus den Philosophen vorbehalten, im Spätmittelalter ersetzten Weltumsegler wie Magellan und Wissenschaftler wie Galileo Galilei aufgrund ihrer astronomischen Beobachtungen Glauben durch Wissen. Nach den Aufklärern des 18. Jahrhunderts, die Vernunft und Wissen dem Glauben entgegensetzten, folgten später Betrachtungen aus psychologischer Sicht.

Sigmund Freud nannte Religion eine «Kindheitsneurose», eine «wahnhafte Umbildung der Wirklichkeit», um sich «Glückversicherung und Leidensschutz» zu schaffen. In jüngster Neuzeit hat die Diskussion auch die Forschungslabors der Neurologen erreicht: Einige nennen Religiosität «eine Störung des Gehirnlappens».

Infantiler Aberglaube gehört nicht in eine Verfassung des 21. Jahrhunderts

Die Menschen im Westen verlieren den Glauben, aber nicht den Aberglauben. Ernährungsbibeln, Fitnesskulte und Verschwörungstheorien sind die «Neuen Religiösen Bewegungen». Man sucht die Fresstempel der Hohen Priester der Kulinarik auf, geisselt seinen Körper auf dem Kreuzgang und huldigt der eigenen Magersucht, man glaubt Dinge, die es gar nicht gibt.

Esoterisch angehauchte Patch-Work-Religionen und dynamische Freikirchen mit poppigen Bühnenshows liegen im Trend. Gleichgesinnte finden zusammen, entwickeln gemeinsame Rituale, Symbole, Insiderwissen und erfinden ein Vokabular, das nur für Eingeweihte verständlich ist. Wie in allen Religionen gibt es Abspaltungen, Abtrünnige. Bei der Küchenreligion sind das die Veganer und Vegetarier, die mit schier religiösem Eifer belehren und bekehren wollen.

bild: imgur

Die traditionellen Religionen sind zur Privatsache geworden wie Kuchenbacken oder Tennisspielen. Es ist deshalb an der Zeit, dass Religion und Staat vollständig getrennt werden und Religionsgemeinschaften behandelt werden wie andere Vereine auch. Es ist nicht nachvollziehbar, dass Staaten im 21. Jahrhundert noch für handverlesene Religionsgemeinschaften Steuern eintreiben und mancherorts sogar Aktiengesellschaften und andere juristische Personen per Gesetz zur Zahlung von Kirchensteuern verpflichten.

Auch im Hinblick auf die Zunahme von ultrakonservativen religiösen Weltanschauungen, die im Zuge der Migrationsströme in den freien Westen fliessen, wäre eine scharfe Trennung von Kirche und Staat ein unmissverständliches Signal, dass der Rechtsstaat nie und nimmer einer Religion untergeordnet wird, die mangels Abstraktionsvermögen vortestamentarische Sitten durchsetzen will.

US-Präsident John Adams, einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten. bild: watson

John Adams hatte wohl recht. Eine Welt ohne Religion ist keine schlechtere Welt. 90 Prozent der Nazis waren Christen, es gibt kaum einen militärischen Konflikt in den letzten 2000 Jahren, der nicht auf die Religion zurückzuführen ist. Die grausamsten Foltermethoden sind von christlichen Inquisitoren erfunden und praktiziert worden.

Jeder zivilisatorische Fortschritt musste stets gegen die Religion erkämpft werden. Wird dieser Prozess verhindert, stagniert eine Gesellschaft und scheitert wie alle arabischen Staaten gescheitert sind.

bild: watson

Eine Gesellschaft braucht für ihr Bestehen ohne Zweifel Gemeinsamkeiten, Rituale. Im 21. Jahrhundert sind das in der freien Welt: eine gemeinsame Ethik, Menschenrechte, Empathie für sozial Schwache und eine anständige Lebensführung, in der man anderen nicht antut, was man selber nicht erleiden möchte.

Klingt ziemlich religiös? Aber dafür braucht man weder Tempel noch Priester. Religion ist die grösste Betrugsgeschichte der Menschheit. Sie ist infantiler Aberglauben und gehört nicht in eine Verfassung des 21. Jahrhunderts.

Mehr Munition für Atheisten:

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Brikne, 20.7.2017
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424Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ShadowSoul 03.10.2016 12:16
    Highlight Schade steht am Ende des Artikels nicht "Amen", hätte so gut gepasst *lach*
    8 1 Melden
  • Hypnos 02.10.2016 14:06
    Highlight Der sinn des lebens und der grund der existenz an sich wurde gelöst. Prise the lord
    18 2 Melden
  • onkeltom 02.10.2016 12:49
    Highlight "Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott."
    Werner Heisenberg, Physiker und Nobelpreisträger
    32 19 Melden
    • Nevermind 02.10.2016 16:46
      Highlight Soll ich jetzt mit dir diskutieren oder darauf hoffen in ein paar Jahren das mit Heisenberg persönlich zu besprechen. Vielleicht bei einem Schädelchen Met in Valhalla?
      Oder ich könnte eines der letzten Zitate von Einstein zu dem Thema bringen, wo er das Wort "Gott" als Produkt menschlicher Schwäche, die Bibel als Sammlung primitiver Legenden und die Religion als kindischen Aberglauben bezeichnet?

      Der liebe Heisenberg und der Herr Einstein wissen da genau soviel wie meine Grossmutter. Und sie sagte zu dem Thema: "Tot isch tot. Füregüxle gilt nöd."
      25 2 Melden
  • Der Beukelark 02.10.2016 10:13
    Highlight schöner artikel! möge er alle gläubigen zum nachdenken anregen.
    44 17 Melden
    • Mia_san_mia 02.10.2016 11:35
      Highlight Was ist daran schön?
      20 21 Melden
    • Der Beukelark 02.10.2016 12:06
      Highlight mir gefällt die haltung des authors und wie er die absurdität der religionen aufzeigt.
      34 8 Melden
    • amRhein 02.10.2016 15:38
      Highlight Schöner Artikel?

      Möglicherweise, wenn's drum geht, Religion und (Aber-)Glauben als «eine Störung des Gehirnlappens» zu bezeichnen.

      Aber null Argumente, warum das so sein soll und noch viel weniger, was das mit unserer Verfassung zu tun haben soll. Insofern kläglich gescheiterter Artikel auf atheistischer Mission. Traurig, aber nicht wirklich besser als der «infantile Aberglaube» der letzten paar tausend Jahre. Leider, Chance verpasst und nur Stimmung gemacht. Und Clicks generiert.
      20 38 Melden
  • Mia_san_mia 02.10.2016 08:13
    Highlight Hallo Watson! Was sollen eigentlich so viele Religionsfeindliche Artikel in letzter Zeit? Lasst doch den Leuten ihren Glauben, ich finde es sicht Ok, dass ihr eure eigen Leser beleidigt.
    31 57 Melden
    • Danyboy 02.10.2016 11:19
      Highlight Watson sagt ja nicht, dass Leute nicht gläubig sein DÜRFEN. Aber warum sollte man nicht kritisch oder dagegen sein dürfen? Die Kirchen, Religionen und Gläubigen reagieren da ja sehr dünnhäutig. Eigentlich erstaunlich, wenn man bedenkt, dass sie selber jahrhundertelang Gegner verfolgt, getötet und gebrandmarkt haben...
      47 13 Melden
    • Mia_san_mia 02.10.2016 11:34
      Highlight Kritisieren kann man die Religion, aber nicht so.
      17 46 Melden
    • Danyboy 02.10.2016 11:40
      Highlight Ach so?! Und warum nicht? Wie gesagt, das ist geradezu "heilig" im Vergleich zu dem was Religionen gemacht haben und immer noch machen! Absolut im Rahmen, diese sachliche Kritik!
      39 14 Melden
    • Mia_san_mia 02.10.2016 11:52
      Highlight Ach komm schon, sachlich? Das ist absoluter Schund, der es eigentlich nicht wert ist, publiziert zu werden.
      25 41 Melden
    • Der Beukelark 02.10.2016 12:09
      Highlight wieso schund? der wahrheitsgehalt dieses artikels ist höher, als derjenige jeder religiösen schrift.
      41 17 Melden
    • Danyboy 02.10.2016 13:43
      Highlight Beulelark:
      Verstehe ich auch nicht, warum das Schund sein soll... Sehr viel Wahres über Entstehung von Religionen.
      26 5 Melden
    • Mia_san_mia 02.10.2016 16:13
      Highlight Ich finde so etwas sollte verboten sein.
      3 44 Melden
    • herschweizer 02.10.2016 17:22
      Highlight Hilft Glauben neuerdings das Krankenkassenprämien nicht steigen. Ist die Beschneidung der AHV für Geringverdiender gottgewollt?
      10 1 Melden
    • Danyboy 02.10.2016 17:29
      Highlight Ich finde auch, bei Religionen sollte so einiges verboten sein... Zb dass sie gegen Minderheiten hetzen, Kriege verursachen, Psychoterror betreiben und und und...
      16 2 Melden
    • Mia_san_mia 02.10.2016 20:51
      Highlight Ich meine solche Berichte sollten verboten werden. Genau wie mit so Charlie Hebdo möchtegern lustiges Satire Zeugs... Und wenn etwas passiert heulen alle rum à la "je sui charlie" usw...
      3 42 Melden
    • Danyboy 02.10.2016 21:22
      Highlight Von wegen! So weit kommts noch! Von religiösen Fanatikern und Erzkonservativen muss man sich alles bieten lassen und umgekehrt wird mit "je suis Charlie" praktisch gedroht??? Gehts noch? Religiöse Heuchler und Verfolger von Ungläubigen, Homosexuellen, Andersgläubigen und und und muss man die Stirn endlich bieten. Und nicht noch vor diesen Märchenerzählern kuschen!
      25 5 Melden
    • Mia_san_mia 03.10.2016 13:50
      Highlight @Danybpy: Du musst Dir gar nichts bieten lassen, ich tus auch nicht. Ich gehe nie in die Kirche oder so, aber solche Sachen wie Dieser Bericht machen alles nir schlimmer weils kindische Provokation ist...
      4 8 Melden
  • DerTaran 02.10.2016 01:26
    Highlight Ich bin ja bekennender Atheist, aber trotzdem fällt mir die Häufung von Artikeln gegen Religion doch auf. Führt Watson eine Kampanie gegen den Glauben? Und wenn ja, warum?
    37 12 Melden
    • Nevermind 02.10.2016 12:53
      Highlight Weil der Atheismus sonst keine Lobby hat?
      Wir sind ja nicht ein staatlich annerkannter Verein. Was einerseits gut ist, andererseits halt den Einfluss auf die Gesellschaft mindert, wo die Religionen immer noch starken Einfluss ausüben. EVP, CVP etc. und zu jedem Brunz muss auch noch ein Bischof, Rabbi, Mufti oder sonst ein Pfaffe seinen Senf dazugeben.
      Es interessiert einfach nicht, was ein verstaubter Gott vor 4000 Jahren jemandem mit Sonnenstich in der Wüste erzählt hat. Behaltet es für euch und ich als Atheist lache dann auch nicht darüber und behalte meine Ansicht zum Glauben auch für mich.
      38 9 Melden
  • herschweizer 02.10.2016 00:05
    Highlight Ach wieso hatte Horus auch seine 12 Jünger und ist am dritten Tage auferstandenen... usw ?
    7 10 Melden
  • Binni23 01.10.2016 23:29
    Highlight Das war ein Rundumschlag gegen alles. Nur seine eigene hier geschriebene Wahrheit gilt. Peng. So einfach geht das. Hat das alte Christentum auch jahrhundertelang gemacht. Guter Mann, reihen Sie sich bitte ein in die "Einzige-Wahrheit-Besitzer"
    25 33 Melden
  • Rabbi Jussuf 01.10.2016 22:57
    Highlight Ähem, Entschuldigung, aber dieser Artikel ist doch mehr Phrasendrescherei, als sonst was. Und wie das so mit Phrasen ist, sie sprechen mit Halbwahrheiten und Behauptungen, die nicht richtig begründet werden.
    Zusätzlich scheint mir der Autor nicht wirklich zu verstehen, was Religionen sind, sonst hätte er den grossen sozialen Aspekt nicht einfach Beiseite gelassen.
    Trotzdem bin ich zu einem guten Teil mit dem Abschnitt einverstanden, der sich mit der heutigen Zeit beschäftigt.
    Nur, die vorgeschlagenen "Rituale" sind leider zu abstrakt um genügend Wirkung entfalten zu können.
    19 25 Melden
    • Maracuja 01.10.2016 23:59
      Highlight Mit der Forderung nach Trennung von Kirche und Staat bin ich auch einverstanden, die Ansicht, dass eben diese Trennung ein besseres Signal aussendet, was die Stellung von Religion in unserer Gesellschaft betrifft, kann ich nachvollziehen. Aber der Rest ist für mich ein Sammelsurium von Aussagen anderer Atheisten, angereichert mit Behaupt. und komischen Superlativen wie die Inquisatoren hätten die grausamsten Foltermethoden ersonnen (ist der Autor Eurozentriker und nimmt die Foltermethoden anderer Kulturen nicht zur Kenntnis oder hält er Berichte darüber für eine Erfindung der Kolonialisten?).
      14 5 Melden
  • teufelchen7 01.10.2016 17:41
    Highlight ich mag artikel mit persönlicher note... herr cueni hat sich mutig gegen die glaubensgemeinschaften gestellt. alle die den artikel lieben oder hassen, sollten sich fragen, ob sie wirklich tolerant sind!

    ich bin in keiner gemeinschaft und will auch nicht urteilen, ob gott gut oder böse ist. mich interessiert es nicht.

    der mensch ist doch frei! frei zu tun was und wie er möchte, SOLANGE er mit seinem tun die anderen nicht schadet! und freundlichkeit, hilfsbereitschaft, alles was dazugehört, kann auch ohne religion ausgelebt werden. also glaubt doch was ihr wollt, aber lasst die rechthaberei!!
    53 8 Melden
    • FrancoL 01.10.2016 19:16
      Highlight Der Mensch ist doch frei? Frei zu tun was und wie er möchte?
      Genau darum finde ich den Artikel grenzwertigweil er dies als Maxime beim Glauben hochstilisiert und Cueni mit keiner Silbe auch nur den Hauch einer Relativierung andeutet, nämlich dass das Glauben ja/nein immer noch viel, viel mehr Freiheit in sich birgt als die anderen Ideologien, zB das Wachstumsprinzip, überhaupt je anbieten werden. Man kann zumindest glauben oder nicht. Die Ueberheblichkeit des Titels für einen Journi der für ein Gefäss schreibt dass diesem Wachstum huldigt, kann man für mich als Glauben auslegen, also infantil.
      12 29 Melden
    • teufelchen7 01.10.2016 23:16
      Highlight @bubu, das hat nicht cueni gesagt! das sagen einige forscher. lies den text nochmals...
      16 3 Melden
    • teufelchen7 01.10.2016 23:41
      Highlight @francol, ich verstehe den vergleich nicht? in religionsfragen geht es um das ganze, entweder man glaubt oder nicht! als individium kannst dort nichts ändern! in anderen ideologien z. b. wachstumsprinzip kannst du es mit wissenschaft be- oder widerlegen und keiner würde jemand als "verräter" beurteilen und ihn verleugnen.

      ich verstehe den beitrag eher so: die religion will sich als die reine wahrheit verkaufen und kehrt die wissenschaft einfach unter den teppich. das musst man mal beachten. wachstum heisst auch fehler zuzugeben und änderung.
      21 2 Melden
    • Maracuja 02.10.2016 01:06
      Highlight @Teufelchen7: das hat nicht cueni gesagt! das sagen einige forscher. lies den text nochmals...

      Können Sie uns Quellen angeben, wo das einige Forscher sagen? Dass Religiosität Gegenstand neurologischer Forschung ist, ist mir bekannt, auch dass bestimmte religiöse "Akte" (Beten/Meditieren) mit erhöhter/verminderter Aktivität in bestimmten Hirnarealen korrespondieren. Dass einige Neurologen sich aber bereits darauf festgelegt haben, dass es sich dabei um Störungen in den Schläfenlappen handelt, ist mir neu.
      2 4 Melden
    • Spooky 02.10.2016 01:44
      Highlight @bubu108
      Die Wissenschaft ist eine Fehlfunktion des neuzeitlichen Gehirns und hat mit Ernsthaftigkeit nichts zu tun.
      3 21 Melden
    • FrancoL 02.10.2016 10:09
      Highlight @teuflechen; Die Religion will sich als als den einzigen Zugang zum ewigen Glück darstellen, da hast Du recht!
      Die Wirtschaft und vorallem der Kapitalismus will das in Sachen irdisches Glück ebenfalls ohne Widerrede und kehrt ebenfalls jegliche logische und mathematische Gegendarstellung unter den Teppich. Wir haben zum grossen Teil die Religion durch den Kapitalismus ersetzt und huldigen den gleichen Götzen, mit dem kleinen Unterschied dass ich bei meiner Steuererklärung wählen kann ob ich die Kirchensteuer abzählen will oder nicht, bei anderen mir fremden Ausgaben kann ich das nicht!
      4 3 Melden
    • FrancoL 02.10.2016 10:15
      Highlight @teufelchen; Wenn Du am Markt tätig bist wirst Du als Firmeninhaber oder indirekt als ArbeitnehmerIn bemerken, dass alles was DU ohne Wachstumsgedanke angehst zB von einer Bank nicht akzeptiert wird, dass du da alleine auf dich gestellt bist, denn NUR Wachstum zählt.
      Nun versuche nochmals zu widerlegen wieso zB die Wachstumsideologie nicht mit der Religion vergleichen werden kann.
      Ich wiederhole mich, allein schon die Mathematik widerlegt das Wachstum über längere Zeit in einer ENDLICHEN Umgebung machbar ist, aber wenn kümmert es? Wenn es keine Religion ist kann man diesem Unsinn nacheifern.
      2 1 Melden
    • FrancoL 02.10.2016 10:24
      Highlight @teufelchen: ich möchte Dich nicht beleidigen, aber wer heute vorallem nach dem Mauerfall nicht sieht in was für eine IdeologieFalle wir uns bewegen, eine Falle die nur überlebe kann wenn wir verdrängen, den anderen wegnehmen der kümmert sich offensichtlich nicht besonders um den Menschen im allgemeinen. Dieses Verdrängen ist heute die Kriegsgefahr auch wenn sie häufig den Religionen in die Schuhe geschoben werden will! Der Nähe Osten ist ein Pulverfass mitunter wegen dem Zugang zum Oel und nicht weil wir den Islam bekehren wollen. Das Streben zur Macht im Allgemeinen ist heute kriegstreibend.
      0 2 Melden
    • teufelchen7 02.10.2016 12:17
      Highlight @bubu: wenn cueni seine quelle nicht nennt, heisst es nicht, dass er das selber erfunden hat. habe interessantes in wikipedia gefunden:
      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Neurotheologie

      ich möchte aber erwähnen, dass meiner meinung nach jeder glauben darf was er will. oder auch nicht. der mensch ist frei, wenn er will.
      7 0 Melden
    • teufelchen7 02.10.2016 12:30
      Highlight @francol: ich verstehe deine meinung. der kapitalismus hat eigentlich ausgedient! aber du hast recht, es wird mal bum machen wegen geld, macht und gier. und diese gründe versteckt der westen gerne hinter der religion! aber ich bin nicht sicher, ob die religion wirklich nichts damit zu tun hat? mit wem sind die reichen mächte befreundet?

      natürlich wir sind abhängig von der wirtschaft und gesellschaft. aber du bestimmst ja selbst, wieviel und ob du wachsen willst! dass firmen ständig wachsen wollen, stört mich auch oft! warum kann man nicht einfach "beibehaltung" als jahresziel angeben?
      4 0 Melden
    • FrancoL 02.10.2016 18:49
      Highlight @Teufelchen7; Ich habe nie behauptet dass die Religionen da nicht Schuld tragen, ich vermisse nur bei Watson das ausgeglichene Verurteilen dieser. Mächte im Wirtschaftssektor, werden nicht annähernd mit der gleichen "stammschen" Vehemenz verurteilt. Ich habe bis heute noch keinen Artikel zum Thema gelesen der je mit Nachdruck einen Beweis der Wachstumslogik gefordert hat, allerhöchstens eine lauwarme Verurteilung!
      Und ja ich gehöre zu denen die den Wachstum um sich herum beeinflussen können weil ich selbständig bin und den nötigen finanziellen Background habe. Zu viele können es aber nicht.
      2 1 Melden
    • teufelchen7 02.10.2016 20:08
      Highlight @francol... da kommen mir bei watson schon ein paar in den sinn. was ist mir herrn löpfe zb? herr stamm und herr cueni schreiben über die religion und gesellschaft. d.h. aber nicht, dass sie den "nimmersatt" des kapitalismus gutheissen.

      es ist schön, dass du die wachstum mitsteuern kannst! aber das könnten alle tun, in dem sie nicht alles haben müssen und weniger jammern! ich finde, wenn etwas wächst, muss etwas anderes daran glauben. daher bin ich für ein vernünftiges mass.
      1 0 Melden
    • FrancoL 02.10.2016 22:39
      Highlight @teufelchen7; Herr Löpfe? Der hat eine andere Ideologie vielleicht und den Putin oder den Wohlstandsfaschismus nicht, aber letztendlich was die Wachstumsproblematik betrifft ist er eher zahm und sanft. Und Du deutest genau die Problematik mit dem Wort "Nimmersatt Kapitalismus" an. Es geht nicht um Exzesse beim Kapitalismus es geht um den Grundmechanismus des Wachstums und da genügt wenn Du einen Rechner zur Hand hast schon minimale Wachstumsraten die einander kumulieren um diese heutige Welt ins Ungleichgewicht zu bringen und das nicht innert 1000 Jahren sondern innert vielweniger Jahre.
      1 0 Melden
    • FrancoL 02.10.2016 22:46
      Highlight @teufelchen7; es ist dieses etwas unbeholfene Bild dass das Wachstum nur im Exzess schädlich ist, das uns verleitet sorglos die aufgerechnete Belastung zu unterschätzen, dies weil wir vor allem die kumulierte Belastung heute noch gut exportieren können. Das ist aber unverantwortlich.
      Das zweite Problem ist die Auslegung dass jeder den Wachstum steuern kann. Nein dass kann nicht jeder und er wird auch angehalten dies nicht zu tun, denn sonst fällt das Kartenhaus zusammen. Es ist nicht einfach ein Verzicht sondern es wäre ein richtig nutzen, ein optimiertes Nutzen gefragt . . . .
      2 0 Melden
    • FrancoL 02.10.2016 22:52
      Highlight @teufelchen7: . . .dieses optimierte Nutzen würde es ermöglichen den Kapitalismus ohne die Prämisse des Wachstums auf allen Ebenen zu leben und würde per se zudem Exzesse minimieren oder fast schon ausschliessen. Einfach dargelegt; wir legen zivile Wert auf Wachstum um den Kapitalismus zu stützen.
      Natürlich wäre ein vernünftiger Massstab und weniger Jammern ein guter Hintergrund für eine Reformation des Kapitalismus.
      1 1 Melden
    • teufelchen7 03.10.2016 00:41
      Highlight @francol... das sind gute argumente! so tiefgründig habe ich es nicht studiert. ja das könnte sein! umdenken und optimale nutzung... aber weg von fanatismus! und mehr balance...
      3 1 Melden
  • pumpkin42 01.10.2016 17:33
    Highlight Ich hätte gerne ebenso viele positive wie negative Artikel von Watson zum Thema Religion, meiner Meinung nach kommen die Atheisten und Antichristen zu viel Raum. Oder gibt es gar nichts Positives mehr zu berichten in diesem Umfeld?
    22 53 Melden
    • Hypnos 02.10.2016 10:26
      Highlight http://www.salon.com/2014/01/04/this_is_your_brain_on_religion_uncovering_the_science_of_belief/

      hier sthet zwar nichts von gehirn lappen, aber es ist eine erklärung wieso viele menschen an spirituelles zeugs glauben
      1 0 Melden
    • Hypnos 02.10.2016 10:54
      Highlight Gibt genügend medien für religiöse. Ausserdem wie will man über die 10'000 verschiedenen religionen berichten, wenn jede die einzige und richtige wahrheit beinhaltet? Da würden menschen durchdrehen und sachen anzünden. Zusätzlich ist religion zu 99% frauenfeindlich geprägt, würde ich also auch lieber nicht auf dieser seite lesen müssen. Und über die atheisten(antichristen) darf man sich ja schliesslich das maul zerreissen, die kommen ja sowieso alle in die hölle
      13 1 Melden
    • Hypnos 02.10.2016 11:03
      Highlight @pumpkin42 sry. Der 1. Teil war eigentlich für einen anderen kommentar, keine ahnung wieso der jetzt hier angehängt wurde.
      0 0 Melden
  • Zeit_Genosse 01.10.2016 17:32
    Highlight Bei Glaubensfragen kann man nicht gewinnen, nur einander respektieren. Religionen sind instrumentalisierter Glaube. Über Religionen lohnen sich deshalb Streitgespräche und Skepsis ist angezeigt. Wer wem zu welchem Zweck sagt was gut und was böse ist, soll hinterfragt werden. Und eine Vermischung mit dem Staat ist nicht sinvoll und soll vermieden werden.
    31 3 Melden
  • Pasionaria 01.10.2016 16:25
    Highlight Claude Cueni
    2/2
    Warum eigentlich haben Sie sich noch nie in eine Diskussion um dieses Thema im entsprechenden (Stamm-) Blog > Religion > Sekten u.a. Scharlatane eingegeben?
    Dort wären Ihre pikanten, nachdrücklichen Ueberlegungen und feurigen Erläuterungen auch sehr willkommen und würden zu 'gehobenen' Diskussionen anregen, was sicherlich auch in Ihrem Sinne wünschenswert wäre!
    7 5 Melden
  • Pasionaria 01.10.2016 16:22
    Highlight Claude Cueni
    1/2
    Prinzipiell bin ich mit Ihren leidenschaftlich geschilderten Ausführungen einverstanden.

    Eine Blogerin > Maracuja schreibt m.E. zurecht "Dass der Artikel eine Promo ist......... Dass auf Rückfragen die Antwort kommt man müsse ihre Bücher lesen, finde ich (trotz Verständnis angesichts der Komplexität) enttäuschend."

    Eigentlich schade, wenn man Ihnen diese Absicht logischerweise unterstellt.
    Sie können ja von den (Gut-)gläubigen nicht erwarten, dass sie sich an Ihrem Buch orientieren (müssen).
    Die andern > Skeptiker sind von Ihrer Publicity sicherlich recht angetan.





    4 1 Melden
    • Maracuja 01.10.2016 19:16
      Highlight Ich bin nicht gegen Promo. Schmidt-Salomon durfte kürzlich im TA auch einen Essay schreiben und auf sein neustes Buch aufmerksam machen. Finde ich völlig ok, sein Buch "Die Grenzen der Toleranz ..." werde ich kaufen. Für Cuenis Buch habe ich auch beim Besuch seiner website keine überzeugenden Gründe für einen Kauf gefunden. Herr Cueni ist rechter Mainstream und folgendes Interview
      http://www.blick.ch/news/schweiz/schriftsteller-claude-cueni-ueber-die-schweiz-es-wird-das-drama-des-verwoehnten-kindes-id3328236.html
      lässt mich befürchten das sein Buch so "gut" ist wie Göläs Musik.
      4 7 Melden
    • Pasionaria 01.10.2016 22:54
      Highlight Liebe Maracuja
      Da greifst Du mir aber für einmal etwas sehr kurz, mit Deiner Beurteilung des Interviews.
      Er hat nicht nur Unsinn gesprochen, bei weitem nicht.
      Deine Analogie mit Göläs Musik - ich weiss nicht, er hat schon noch etwas mehr drauf.
      3 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 01.10.2016 23:06
      Highlight Maracuja
      Leider hatte ich die gleiche Befürchtung bereits ohne weiteres gelesen zu haben.
      2 3 Melden
    • Maracuja 02.10.2016 00:19
      Highlight Liebe Genossin Dolores

      Du gehst doch hoffentlich nicht mit Herr Cueni darin einig, die hart arbeitenden Menschen in diesem Land als verwöhnte Kinder zu bezeichnen, die am Zipfel von Papa Staat hängen? Himmel, als berufstätige Mutter fände ich es wirklich kein Luxus, wenn endlich die Forderung nach einem 8h-Stunden-Tag (Lohnarbeit, zu Hause geht es mit dem Arbeiten ja weiter) verwirklicht würden, für die schon meine Urgrosseltern gestreikt haben.
      2 1 Melden
    • Pasionaria 02.10.2016 00:44
      Highlight Maracuja,
      "Du gehst doch hoffentlich nicht mit Herr Cueni darin einig, die hart arbeitenden Menschen in diesem Land als verwöhnte Kinder zu bezeichnen...." Nada - nada de eso.
      Aber in gewissen Punkten verstehe ich ihn, z.B. "Viele Politiker erwecken den Eindruck, sie hätten nur ein Ziel: die eigene Wiederwahl." u.a.m. - ich finde es nicht lohnenswert, das Interview nochmals zu analisieren.
      Ich verstehe Dich doch - aber es gibt Kolumnisten, die mich weit mehr ärgern.

      Arbeite bitte nach den 8.....Std. nicht zuviel, delegiere mehr an die 'verwöhnten' Kinder. Die es teilweise wirklich sind!
      3 0 Melden
  • SVRN5774 01.10.2016 14:21
    Highlight Möge Gott euch alle beschützen und euch von euren Sünden erlösen. Amen! 🙏🏻🌝⛪️🕌🕍🕋⛩🕯🔮📿🗿🕎✡️🕉☸️☦️☪️✝️☮️🛐⚛️💖☄️✨🌙🦄👁
    12 58 Melden
  • SVRN5774 01.10.2016 14:16
    Highlight "Buhuuuhuuu ich bin so intelligent und überlegen. Denn ich glaube nicht an Gott. Ich glaube an die Wissenschaft. Das heisst, ich bin jetzt ein Wissenschaftler. Alle, die nicht so denken wie ich, sind so dumm. Ich hasse es, die Verantwortung zu übernehmen. Deshalb gebe ich der Gesellschaft die Schuld für alles. Aber ignoriere den Fakt, dass ich selber zu der Gesellschaft gehöre. Das Gleiche tu ich auch bei der Religion. Ich bin zu klug um zu erkennen, dass nicht Religion schuld ist, sondern einfach nur wir Menschen. Ich identifiziere mich selbst als was besseres als alle anderen. Buuhuuu!"
    36 71 Melden
    • namsawam 01.10.2016 18:04
      Highlight ... leider ist es nicht möglich, an Wissenschaft zu glauben. Das allein ist schon Unfug genug.
      Die Polemik
      "... Ich identifiziere mich selbst als was besseres als alle anderen. Buuhuuu!"
      verfehlt ihr Ziel, denn das tut kein wirklicher Wissenschaftler - er hält es höchstens für möglich. Sicher aber einem SVRN5774 gegenüber.
      29 4 Melden
  • dääd 01.10.2016 13:41
    Highlight Gibt es hier noch Überlegungen zur Grundaussage des Textes, nämlich dass Staat und Religion getrennt werden sollten? (Zurzeit lese ich viele Posts zu Religion(en) selbst.)

    Claude Cueni schlägt z. B. vor, dass die Menschenrechte als Referenz für den Staat dienen sollen. Dazu hat sich hier noch kaum jemand geäussert.

    Eine Trennung von Staat und Kirche mit gleichzeitig noch stärkeren Anstrengungen für Menschenrechte würde allen zugute kommen. Salopp gesagt: Faire Regeln für das Bodenpersonal - wer in der Freizeit mit welcher Airline in den Himmel fliegt, ist eine private Angelegenheit.
    46 3 Melden
    • dääd 01.10.2016 16:58
      Highlight Nun, ein sich den Menschenrechten verpflichtender Staat (ein solcher ist unser) soll gerade eben das Individuum vor staatlichem Missbrauch schützen. Welche Artikel der Erklärung der Menschenrechte oder der versch. Konventionen sind in Ihren Augen kritisch?
      8 0 Melden
  • lilie 01.10.2016 11:58
    Highlight Der Artikel enthält sehr viele faktische Fehler:
    - Es ist unwahrscheinlich, dass die Jäger und Sammler die Sonne anbeteten, denn die ersten sesshaften Völker verehrten die Muttergöttin (Erde) und den Mond
    - Die Sonne war zu keiner Zeit die "Mutter aller Götter" - die Sonne wurde nämlich als männliches Prinzip verstanden!
    - In vielen Kulturen war gar nicht der Sonnengott der Hauptgott (z.B. Zeus=Donnergott, Wotan=Kriegsgott)
    - Auf römischen Münzen wurde nicht Helios abgebildet, sondern wenn schon Sol invictus!
    - DER Hirnlappen gibt es nicht, es sind nämlich mehrere!

    Und so weiter und so fort.
    55 40 Melden
    • Ingenieur 01.10.2016 14:18
      Highlight @lilie Das spielt keine Rolle, es geht hier darum Religion generell schlecht zu machen, ob mit Fakten oder nicht, das interessiert hier fast niemand.
      22 40 Melden
    • lilie 01.10.2016 15:04
      Highlight @Ingenieur: Kommt mir auch so vor...

      Oder wie sonst muss ich wohl die vielen Blitze verstehen?
      19 24 Melden
    • efrain 01.10.2016 23:12
      Highlight Naja, du kannst den Autor nicht auf formal-inhaltlicher Ebene kritisieren, und dann im gebau gleichen Stil dagegen argumentieren.

      "Es ist unwahrscheinlich, dass die Jäger und Sammler.. ":
      Eine kurze Googlerei zeigt, dass man man schlicht zu wenig fundiertes Wissen hat, um sowas zu behaupten (auch im Artikel). Es gibt offenbar prähistorische Kulte, die die Sonne verehrten und solche, die die Erde verehrten. Also, beides. Bzw. evtl. auch anderes. Man weiss es nicht. Spielt aber imho auch nicht so ne Rolle.
      14 3 Melden
    • lilie 02.10.2016 08:37
      Highlight @efrain: Das ist richtig.

      Der Autor deklariert seine Aussage allerdings mit der Überzeugung eines Fanatikers, während ich erkläre, dass es nur eine Vermutung ist und diese auch sachlich begründe.

      Und der Rest sind eindeutig faktische Fehler, und es sind weitaus nicht die einzigen!
      3 8 Melden
  • leu84 01.10.2016 11:02
    Highlight Auch als nichtgläubiger finde ich die alten Mythologien interessant. Das Christentum ist da voll langweilig.
    33 10 Melden
    • kleiner_Schurke 01.10.2016 13:08
      Highlight Ja immer nur aufnageln und leiden - ein Loser-Kult. Selbst ein sterbender griechischer Soldat hat als Skulptur mehr Würde als der hängende Jesus.....
      24 15 Melden
    • Musikuss 01.10.2016 17:03
      Highlight Richtig, kleine Schurken wie Du werden Jesus Würde erst erkennen, wenn sie neben ihm hängen. Aber auch da gilt der freie Wille: der eine Mitgekreuzigte hat die Unschuld und Würde von Jesus noch rechtzeitig erkannt, der andere nicht.
      Falls Du überhaupt nicht verstehst, von was ich spreche (was ich annehme): lies die Kreuzigungsgeschichte nach Lukas, vielleicht wird das helfen.
      8 21 Melden
    • kleiner_Schurke 01.10.2016 19:25
      Highlight Freier Wille? Liess mal das Buch von Benjamin Libet zu diesem Thema.
      7 5 Melden
  • saoiaebi 01.10.2016 10:09
    Highlight In einem Punkt muss ich Herrn Cueni allerdings widersprechen:

    Vegetarismus und Veganismus mögen zwar vielleicht auf den ersten Blick (resp. ohne vertieftes Wissen der Absichten und (objektiven) Beweggründen) wie ein quasi-religiöser Kult wirken, aber eigentlich versuchen vegan-lebende Personen genau dies umszusetzen, was Herr Cueni im letzten Abschnitt fordert: Eine "Empathie für sozial Schwache und eine anständige Lebensführung, in der man anderen nicht antut, was man selber nicht erleiden möchte."

    Wieso sollte eine zeitgenössische Ethik nicht-menschliche Lebewesen dabei ausschliessen?
    47 19 Melden
    • rodolofo 01.10.2016 11:11
      Highlight Veganismus ist Sektierertum.
      Mit heiligem Getue sollen die satanischen Sünden von primitiven Fleischessern kompensiert werden.
      Gleichzeitig riskieren Veganer mit asketischer Entsagung ihre eigene Gesundheit, was auf eine versteckte "Borderline"-Störung hinweist.
      Verschwiegen wird von solchen "Quasi-Religiösen", dass es neben dem Gebot "Du sollst nicht töten!" ein realistischeres, ungeschriebenes Gebot gibt, welches fordert: "Du sollst nicht quälen!"
      Damit wird artgerechter Tierhaltung, dem traditionellen Schlachthäuschen im Dorf, oder dem Jäger das Wort geredet, aber nicht der Sojajoghurt-Qual
      24 31 Melden
    • j0nas 01.10.2016 12:30
      Highlight Scheint als ob du noch nie auch nur ein Wort mit einem Veganer gewechselt hast. Das Veganer "sektiererisch bekehren" halte ich für eine moderne Legende. Ich habe einige Freunde die bereits seit vielen Jahren Vegan leben. Keiner hat mich je versucht zu bekehren. Im Gegenteil, ich kann gut ohne schlechtes Gefühl eine Wurst verdrücken in deren beisein. Hingegen höre ich Wöchentlich Aussagen von Fleischessern gegen Veganer. Was mich noch Wunder nimmt, was ist denn die Sojajoghurtqual?
      16 14 Melden
    • Michael Mettler 01.10.2016 12:50
      Highlight @rodolfo: empfehle dir mal wissenschaftliche texte zu den themen fleischproduktion und umwelt oder milchverzehr und die idee von milch. Aber ich verstehe jeden der auf die fleisch und milchlobby reinfällt.
      9 12 Melden
    • CASSIO 01.10.2016 13:20
      Highlight Rodolofo: Fleischfresser, nicht Fleischesser.
      1 5 Melden
    • saoiaebi 01.10.2016 14:23
      Highlight @rodolfo: Wo sind deine empirischen Belege dafür, dass Veganismus "Sektierertum" ist? Ausserdem sind viele Vegis atheistisch veranlagt und würden kaum den Fleischkonsum als "satantisch" bezeichnen (Satan gibt's nicht), sondern als "unethisch"; denn für Letzteres gibt es genügend sachliche Beweise.
      1 4 Melden
    • saoiaebi 01.10.2016 14:29
      Highlight Noch zur "Sojaqual": Über 80% der weltweiten Sojaproduktion wird für die Nutztierhaltung verwendet. Weitere geschätzte 15% davon gehen für diverse Produkte wie Gebäck und andere Lebensmittel drauf, die sowohl von Vegis wie auch Omnivoren verspeist werden. Die effektive Anzahl "Schuld" der Veganer an deiner sogenannten "Sojaqual" liegt also bei ca. 5%.

      Die Tatsache, dass Soja für vegane Produkte wie pflanzliche Milch oder Joghurts aus der Schweiz oder Österreich stammen, ist dabei nicht einmal berücksichtigt worden. Glaube kaum, dass dieses "einheimische" Soja sehr leiden muss. ;-)
      4 2 Melden
    • rodolofo 01.10.2016 16:19
      Highlight Aaalsoo, die Sojayoghurt-Qual beginnt etwa in der Hälfte des Yoghurts.
      Am Anfang denkst Du: "Mmmh, ist eigentlich noch überraschend lecker!"
      Und gegen Schluss "lupft" es Dich fast...
      Was mich an den Veganern immer so nervt, ist ihr extremes schwarz-weiss-Denken. Und darin ähneln sie eben religiösen Sektierern! Und wenn ihre Kinder dann im "Chindsgi" nicht von einem Geburtstags-Schoggikuchen mitessen dürfen, den eine Mutter gebacken hat, dann beginnt die sektiererische Kindsmisshandlung.
      Und dann kann das Sektiererische Experiment auch zu Mängelernährung führen, die meist deutlich sichtbar ist.
      8 6 Melden
    • rodolofo 01.10.2016 17:18
      Highlight Ich hasse doch keine Veganer!
      Dafür sind die doch viel zu harmlos.
      Aber sie machen halt mit ihrem "heiligen" Theater die Komiker auf sich aufmerksam, wie beispielsweise Viktor Giacobbo mit seinem Thurgauer Dialekt sprechenden Fruktarier, der nur "Öpfel isst, wo d Bömm fraiwilig gghaie lao hännd".
      Ähnlich lächerlich wirken die Super-Ökos, die am Marktstand gebrauchte Knistersäckchen aus dem Rucksack hervorkramen und dann in grossartiger Geste dem Markt-Personal überreichen, so als hätten sie gerade die Welt gerettet.
      Wir machen uns also auf eine liebevolle Weise lustig über die "Fruktarier".
      3 6 Melden
    • Michael Mettler 01.10.2016 18:01
      Highlight @rodolfo: der unterschied zwischen veganer und fruktarier wäre also noch kennen zu lernen...
      1 0 Melden
    • rodolofo 01.10.2016 18:51
      Highlight @ Michael Mettler
      Ich glaube, dass es die Fruktarier gar nicht wirklich gibt.
      Sie wären also eine Erfindung von Viktor Giaccobbo, der einen Fruktarier spielt, um damit die Ernährungs-Ideologen im Allgemeinen und die Veganer im Speziellen auf die Schippe zu nehmen.
      tatsächlich ist aber der Mensch ist ein Gemischt-Köstler, ähnlich dem Affen, oder dem Schwein.
      3 3 Melden
    • Datsyuk * 01.10.2016 21:08
      Highlight Rodolfo, du verrennst dich völlig. Veganer wollen keine Tiere ausgebeutet und leiden sehen. Was daran schlecht sein soll, erschliesst sich mir nicht ganz..
      3 1 Melden
    • lilie 01.10.2016 21:39
      Highlight @rodolofo: Fruktarier gibt es wirklich (wenn auch extrem selten). Sie streben eine rein pflanzliche Ernährung an, welche die genutzten Pflanzen nicht schädigen: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Frutarier

      Und Ich gehöre übrigens auch zu den "Weltenrettern", welche Knistersäckchen für das Gemüse wiederverwenden. Dass ich damit irgendjemandem auf den Keks gehen könnte, ist mir bisher nicht im Traum eingefallen - im Gegenteil, ich hielt es immer für normal und vernünftig.
      6 0 Melden
    • rodolofo 02.10.2016 09:03
      Highlight @ lilie
      Natürlich ist das gut, Plastiksäcke mehrmals zu verwenden!
      Aber ich bin halt in gewisser Weise ein "gebranntes Kind" innerhalb der Öko-Szene.
      Und so habe ich eben x-mal erfahren müssen, wie solche "Heiligen", die andauernd und standhaft lächeln und sanft sprechen, plötzlich sehr bösartig und knallhart werden können, wenn sie Dich bei einem kleinen Vergehen erwischen.
      Ich erkläre mir das als "Angestaute Aggression" infolge übertriebener Selbst-Disziplinierung".
      Aber das ist ein weit verbreitetes Phänomen, nicht nur bei den Fruktariern...
      5 1 Melden
    • rodolofo 02.10.2016 09:26
      Highlight @ Datsuk
      Hast Du einmal einen Veganer erlebt, der Kühe hält, oder eine Schafherde hütet?
      Eben.
      Aber die gaukeln uns vor, grosse Freunde und Befreier dieser in ihren Augen gefangenen und ausgebeuteten Haustiere zu sein.
      Weder die Kühe, noch die Schafe haben etwas von solchen "falschen FreundInnen"!
      Sie bevorzugen KAG Freiland - Fleischesser, welche ihnen ein möglichst artgerechtes Leben ermöglichen, mit viel Auslauf, gutem Bio-Futter, einem komfortablen, hellen Stall mit sauberer, frischen Einstreu und am Ende des glücklichen Lebens eine stressfreie Schlachtung nach einem überraschenden Knall.
      2 2 Melden
    • Datsyuk * 02.10.2016 10:21
      Highlight Rodolfo, falls du das ernst meinst: Du bist ein gutes Beispiel, wie man sich etwas einreden kann..
      1 1 Melden
    • lilie 02.10.2016 11:38
      Highlight @rodolofo: Sicher gibts einzelne Ökofuzzis, die so sind, wie du beschreibst, aber das heisst doch nicht, dass alle so sind!

      Ich finde es einfach schlimm, wie du ganze Gruppen von Menschen in Bausch und Bogen verurteilst, ohne dir die Mühe zu machen, sie kennenzulernen!

      Und genauso wenig kannst du wissen, was Tiere sich wünschen.

      Komm mal wieder runter!
      1 1 Melden
    • rodolofo 02.10.2016 11:45
      Highlight @ lilie
      Ich HABE sie kennengelernt.
      3 0 Melden
    • lilie 02.10.2016 12:01
      Highlight @rodolofo: Alle?!
      0 1 Melden
    • rodolofo 02.10.2016 13:36
      Highlight @ lilie
      Nein, sicher nicht alle.
      Ein junges Ehepaar war überaus nett und kam jeweils mit einem herzigen Knirps zu uns in den Laden. Irgendwann wurde der Knirps aber immer quengeliger und war ganz bleich und müde geworden.
      Seine Eltern - überzeugte Veganer - gingen mit ihm zum Arzt.
      Der Arzt hat als Medizin täglich mindestens ein RICHTIGES Joghurt verordnet.
      Von da an ging's wieder aufwärts mit dem Kleinen!
      Die Eltern hatten die Mangelerscheinungen bei ihrem Kleinkind nicht böswillig verursacht!
      Aber ideologische Sturheit und Fanatismus können unbeabsichtigte Folgen zeitigen...
      3 1 Melden
    • lilie 02.10.2016 16:34
      Highlight @rodolofo: Das freut mich, dass du auch mal das Gute in Menschen erkennen kannst, auch wenn sie andere Entscheidungen im Leben getroffen haben als du selbst.

      Ich bin einfach der Meinung, dass diese Art des Respektes die Grundlage des Zusammenlebens sein muss.

      Gehässigkeit und Intoleranz bilden den Nährboden für Lieblosigkeit und Streit, und meiner Meinung nach schadet das mehr, als wenn jemand sich Gedanken über sein Essverhalten macht.
      1 1 Melden
    • rodolofo 02.10.2016 18:05
      Highlight @ lilie
      Zum Zusammenleben gehört auch, Konflikte und Meinungsverschiedenheiten auszutragen.
      Gehässig sind meine Ansichten nicht gemeint!
      Aber etwas Pfeffer und Temperament kann eine Diskussion würzen und beleben.
      Vielleicht hast Du da etwas missverstanden.
      1 1 Melden
    • lilie 02.10.2016 19:41
      Highlight @rodolofo: Deine Aussagen wirken auf mich manchmal sehr pauschalisierend, vorurteilsbeladen und intolerant.
      2 0 Melden
    • rodolofo 02.10.2016 21:33
      Highlight @ lilie
      Ich habe eine andere Vorstellung von Toleranz.
      Toleranz bedeutet für mich nicht, etwas gut finden zu müssen, nicht argumentativ dagegenhalten zu dürfen, nicht kritisieren zu dürfen und mich nicht lustig machen zu dürfen.
      Denn dann wäre ich nicht tolerant, sondern ruhig gestellt.
      1 0 Melden
    • lilie 02.10.2016 21:58
      Highlight @rodolofo: Das ist alles schön und gut, aber du redest hier ja nicht mit, sondern über die Leute, deren Ansichten du nicht teilst. Das ist dann eben keine Diskussion, keine Auseinandersetzung, kein Konflikt, sondern mehr ein Ablästern über Abwesende.
      1 1 Melden
    • rodolofo 03.10.2016 07:16
      Highlight @ Lilie
      Ja, das hat was.
      Es geht mir ja nicht darum irgendwelche Veganer wieder zurück zu holen in die "Gemischtköstler-Familie".
      Die können von mir aus essen, was sie wollen!
      Und dass sie die konventionelle Massen-Tierquälerei der Agro-Industrie boykottieren, verstehe ich vollkommen!
      Und, auch wenn ich mich aufrege und lästere, so geniesse ich genau das!
      Ich rege mich nämlich gerne auf, und ein lästerndes Tratschweib hat doch jedeR in sich drin...
      Wenn es die schrulligen Veganer (und Fruktarier! Du sagst ja, die gäbe es tatsächlich) nicht gäbe, dann müsste sie jemand erfinden!
      0 0 Melden
    • lilie 03.10.2016 11:02
      Highlight @rodolofo: Ok, dann haben wir uns nichts zu sagen.
      0 0 Melden
  • Chinarolf 01.10.2016 10:08
    Highlight "Denn nicht Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde, wie es in der Bibel heißt, sondern der Mensch schuf, wie ich im »Wesen des Christentums« zeigte, Gott nach seinem Bilde." - Vorlesungen über das Wesen der Religion, Leipzig 1851, Zwanzigste Vorlesung, S. 241
    Lest mal wieder Feuerbach, lohnt sich.
    49 6 Melden
    • Ingenieur 01.10.2016 15:48
      Highlight Doch, Gott schuf den Menschen, abstreiten ändert das nicht. Aber es gibt immer Leute, die was anderes Behaupten möchten. Das geziemt sich prächtig.
      5 26 Melden
  • saoiaebi 01.10.2016 09:58
    Highlight Toller Artikel, wie Religion im 21. Jahrhunder geht oder zumindest gehen sollte - oder eben gerade nicht. ;-) Leider gibt es in Wohlstandsländer immer mehr Nicht-ZeitungsleserInnen resp. Trash-News-Lesende. Die vielen Bücher im Kopf und die damit verbundene Bildung gehen somit wieder verloren und machen so Platz für "Mythologisches" und allerhand Dummheiten (Trump, Flüchtlingshass etc.).
    29 8 Melden
  • rodolofo 01.10.2016 09:33
    Highlight Das ist eine sehr intellektuelle Art, auf Spritualität zu reagieren...
    Ich habe sehr lange ganz ähnlich gedacht und mir damit selber den Zugang zu dem verwehrt, was ich das "Urvertrauen" nenne.
    Es gibt aber auch eine gefühlsmässige Art, Kontakt mit der Umwelt aufzunehmen.
    Mit "dem Herzen" kann ich mit jedem Wesen kommunizieren, auch mit Tieren und Pflanzen, oder mit dem Meer und dem Wind.
    Tatsächlich fühle ich dann eine Art von Verbindung mit allem, dem ich den Namen "Gott" geben kann.
    Aber der Name spielt keine Rolle.
    Alles, was da ist, ist Teil von diesem unbegreiflichen, unfassbaren Wunder!
    32 24 Melden
    • Jason84 01.10.2016 11:11
      Highlight Wilkommen auf Pandora? :-)
      3 0 Melden
    • rodolofo 01.10.2016 11:34
      Highlight Die Büchse der Pandora?
      0 2 Melden
  • Granini 01.10.2016 09:27
    Highlight Ich bin vom autor tief beeindruckt wie er infos ausgeklammert hat und dafür aus zusammenhangsloser behauptungen einen kontext erstellt hat.
    Das ist doch mal seriöser uneingenommener journalismus!
    50 52 Melden
    • butteraufsbrot 01.10.2016 13:12
      Highlight infos ausklammern und einen kontext aus dem nichts erstellen, das hab ich doch irgendwo schon mal gehört?! ach klar, aus der bibel! was für ein zufall auch. die katholische kirche und mit ihr die vielen gläubigen christen und angehörige anderer weltreligionen sind ja praktisch meister im ignorieren von fakten und erfinden von scheinwahrheiten. das ist doch mal seriöser, unVOReingenommener glaube!
      16 6 Melden
    • Ingenieur 01.10.2016 14:20
      Highlight @butteraufsbrot Du hast offensichtlich noch nie in der Bibel gelesen :D und versuchst hier etwas Empörung zu kreieren. Netter Versuch...
      5 10 Melden
    • lilie 01.10.2016 21:51
      Highlight Ich bin mit Granini. Der Autor hat einfach eine schöne Geschichte erfunden, welche mit den bekannten Fakten über die Entwicklung des Glaubens herzlich wenig zu tun hat.

      Immerhin ist er so anständig, das Ganze als Roman zu verkaufen und nicht als Sachbuch.

      Aber es mutet schon seltsam an, wenn einer über die "Fantasy" der anderen lästert, während er selber mit der Wahrheit, sagen wir mal, ziemlich grosszügig umgeht...
      3 7 Melden
    • butteraufsbrot 02.10.2016 03:10
      Highlight @Ingenieur man bemerkt auch bei ihnen die eindeutige tendenz vieler gläubiger, mit vermutungen und unwahrheiten nur so um sich zu werfen.
      nur zur info, ich habe sehr wohl in der bibel gelesen und sogar in meiner jugend kirchlichen religionsunterricht "genossen". nun frage ich mich, weshalb sie allen ernstes der meinung sind, dass die lektüre der bibel meinen aussagen zusätzliches gewicht geben würde. die bibel ist ein längst veraltetes werk, dass höchstens im enferntesten sinn auf fakten basiert und grösstenteils frei erfunden ist.
      haben sie jemals richard dawkins gelesen? ich vermute, nicht.
      8 0 Melden
  • dr.nonsens 01.10.2016 09:15
    Highlight Herr cueni spricht mir aus der nicht vorhandenen seele... Danke.
    55 14 Melden
    • Ingenieur 01.10.2016 14:21
      Highlight Genau, absoluten nonsense.
      3 10 Melden
  • jazzmessenger 01.10.2016 08:31
    Highlight Claude Cueni mag in diesem reisserischen Pamphle̱t durchaus einige wahre Worte sagen, besonders was neue Religionen (Ernährung, Fitness) angeht, aber solche, mit Verlaub, strunzdummen Aussagen wie "90 Prozent der Nazis waren Christen" und die Festlegung der Religion als Auslöser fast aller militärischen Konflikte lassen mich doch sehr an der Intelligenz und Absichten des Autoren zweifeln ... ich glaube der Autor hat da grundsätzlich was falsch verstanden. Oder schreibt man solche stammtischtauglichen Dinge einfach, weil's 'chlöpft'?
    61 34 Melden
    • olivier vincent 01.10.2016 10:43
      Highlight Ja, da hab ich mich auch genervt. Mit dem Titel kann ich mich ja noch identifizieren und bin einverstanden. Aber der Nazi-Satz ist komplett daneben. Erstens waren die Menschen wohl schon Christen, dann kamen die Nazis. Also hat das Christentum zwar "nichts genützt" aber der Auslöser war es sicher nicht.
      Und auch sonst ist das Argument schwach, Stalin war Atheist, das hat ihn aber nicht gehindert ein paranoider Massenmörder zu werden.
      Also scheint die Religion auf "böse sein" nicht unbedingt einen Einfluss zu haben. Hat wohl eher mit Mensch-sein zu tun.

      33 9 Melden
    • olivier vincent 01.10.2016 10:54
      Highlight (2)
      Und vorallem ist es gar nicht nötig die Religion auf diesem Terrain auch noch anzugreifen.

      Die nicht vorhandene Logik reicht vollkommen.

      Auch unnötig ist die "Störung des Gehirnlappens".
      Es gibt Studien zu den möglichen Ursachen für die Verbreitung von Religion. Wahrsch. war es ein Vorteil für expandierende Kulturen, dank grössere interner Solidarität. Anderen eine Krankheit (Störung) anzudichten ist meist keine gute Idee und auch ziemlich arrogant.
      Auch musste nicht JEDER sondern viele Fortschritt gegen die Religion erkämpft werden.
      Von dem her muss ich sagen, schlecht geschrieben.

      17 8 Melden
    • Oxymora 01.10.2016 11:21
      Highlight Strunzdumm? Wer? Was? Warum?
      10 11 Melden
  • Too Scoop 01.10.2016 08:06
    Highlight Ohne Religion gäbe es doch keine Sündenböcke mehr, wer soll denn Schuld sein, an dieser schlimmen Welt? Eigentlich finden nur wir diese Welt schlimm, wir die mit Stuss überladenen Intelligenzbestien.Wir sind doch einfach nur überfordert, wehren uns aber täglich gegen einen solchen Zustand und wachsen zu Hobby- Psychologen, Ärzten etc. heran ohne zu merken, dass wir einfach keine Ahnung haben. Ohne unseren Wohlstand würden solche Artikel nie und nimmer geschrieben werden. Setzt man sich mit der Schweizer- Geschichte auseinander wird man früher oder später die Lösung haben. Der Mensch ist frei!
    13 23 Melden
  • claudecueni 01.10.2016 08:02
    Highlight Sorry, aber ich kann nicht auf die zahlreichen Kommentare eingehen, ich müsste wohl meinen 370seitigen Roman »Godless Sun« posten. Im Anhang finden sich zahlreiche Quellenangaben, die hier erbeten werden. Der in Watson abgedruckte Test wurde dem Vorwort von »Die Bibel der Atheisten« entnommen, die gleichzeitig mit dem Roman erschienen ist. Beides gehört zusammen, mehr auf meiner



    Diverse Neurologen und Astrophysiker der Neuzeit haben sich zum ema geäussert, aber auch Evolutionsbiologen wie Richard Dawkins, Philosophen wie Michael Schmidt-Salomon oder Nuklearphysiker wie Pervez Hoodbhoy.
    32 28 Melden
    • lilie 01.10.2016 09:16
      Highlight @claudecueni: Ach so, das alles stammt aus einem Roman. Das erklärt einiges. Als Sachtext wäre es nämlich viel zu ungenau und teilweise schlichtwegs falsch.

      32 18 Melden
    • Maracuja 01.10.2016 10:23
      Highlight @claudecueni

      Dass der Artikel eine Promo ist, hab sogar ich gemerkt. Dass auf Rückfragen die Antwort kommt man müsse ihre Bücher lesen, finde ich (trotz Verständnis angesichts der Komplexität) enttäuschend. Bin nicht motiviert mir ein Buch mit dem unorginellen Titel "Bibel der Atheisten" und schludrigem Vorwort (Begründung liefere ich nach, wenn gewünscht) zu kaufen. Scheint ein typisches Buch für bereits Überzeugte zu sein, zwecks Bestätigung wie überlegen man den "Hirnlappengestörten" ist. Den Roman habe ich noch nicht ganz abgeschrieben, ich besuch mal wie vorgeschlagen Ihre website.
      20 7 Melden
  • plaga versus 01.10.2016 07:55
    Highlight Die, die an Götter glauben, warum müssen immer Atheisten oder Nichtgläubige beweisen, dass es Gott nicht gibt?

    Ich glaube auch, dass es immer Gesinnungen geben wird. Das ist eine Tatsache. Nur - Religionen haben früher die Gesellschaft zwar mitermöglicht, letztlich war und ist aber immer die Zivilgesellschaft die treibende Kraft für Veränderungen, während Religionen oder Gesinnungen eher konservieren denn erneuern wollten.
    25 9 Melden
    • lilie 01.10.2016 09:43
      Highlight @plaga versus: Ich weiss nicht, woher diese Haltung kommt, Religionen hätten keine Fortschritte gebracht - das Gegenteil ist der Fall!

      Das Christentum z.B. hat die alten Machtstrukturen völlig auf den Kopf gestellt (deshalb ja auch die brutale Christenverfolgung) und die heutige Demokratie ("vor Gott sind alle gleich!") und den Wohlfahrtsstaat erst ermöglicht.

      Wir nehmen diese Fortschritte als so selbstverständlich hin, dass wir vergessen, woher sie kommen!

      PS: Ich bin nicht religiös.
      25 17 Melden
    • butteraufsbrot 01.10.2016 13:22
      Highlight @lilie das christentum stellte die damaligen machtstrukturen zwar auf den kopf, aber erschuf im selben zug eine noch viel umfassendere, rigorosere machstruktur. einen "kult" mit einem einzigen fixpunkt, dem papst. dieser konnte noch nicht mal angezweifelt werden und musste sich praktisch niemandem verantworten.
      die kirche war zu damaligen zeiten, entgegen vieler ansichten, ein motor der zivilisation. dies traf aber nur auf erkenntnisse zu, die nicht der kirchlichen ansicht widersprachen. alle anderen wurden gnadenlos verfolgt. zudem basierte die macht der kirche auf der ausbeutung anderer.
      12 1 Melden
    • Ingenieur 01.10.2016 14:23
      Highlight @plaga versus Ach, es muss doch gar niemand etwas Beweisen. Atheismus ist eine Glaubensrichtung von vielen. Neutral sind jene, die offen sind, da die Präsenz von Gott weder wissenschaftlich bewiesen noch wiederlegt wurde. Aber die meisten Atheisten wollen das nicht glauben und sehen ihre Ansicht als die einzig wahre, genau gleich wie die Fundis...
      3 9 Melden
    • lilie 01.10.2016 14:59
      Highlight @butteraufsbrot: Nein, der Papst war überhaupt nicht die einzige Autorität, sondern in Gegenteil, es entstanden komplexe Machtstrukturen mit Priestern, Bischöfen, Erzbischöfen, Kardinalen, Pabst sowie - nicht zu vergessen! - Königen und Kaisern, die sich auf Gottes Gnaden beriefen und genauso wenig angezweifelt werden durften.

      Auf der anderen Seite wurden die Kunst, die Schrift, später der Buchdruck, die Statik zur Erbauung sakraler Bauten etc. weiterentwickelt.

      Ich sagte nicht, Religion bringt nur Gutes! Aber es ist nachweislich falsch, dass Religionen keine Weiterentwicklungen brachten!
      2 3 Melden
    • Hypnos 02.10.2016 12:26
      Highlight @Ingenieur der klassiker. Denkt immer wieder ein religiöser, es wäre an der zeit atheismus als religion abzustempeln. Dann beantworten sie doch mal diese fragen: an was für ein kredo 'glauben' atheisten? Was verbindet alle atheisten auf der welt? Wo sind die atheisten glaubenshäuser? An welche nicht existierende macht glauben alle atheisten? Wo sind die versamlungen? Wo sind die 'priester'? Erst denken, dann kommentrieren. Danke.
      4 1 Melden
    • Michael Mettler 02.10.2016 19:32
      Highlight @hypnos: auch von dir ein klassiker:) mein glaube braucht weder ein gotteshaus, noch priester, keine gemeinsamkeit auch keine versammlung. Religion und glaube ist nicht dasselbe. Nun, wie war das mit dem denken und dann kommentieren...
      1 3 Melden
    • Hypnos 02.10.2016 22:21
      Highlight Ok mein fehler. Aber auch glaube ist nicht das richtige wort für atheismus. 1. Kann man häufig "glaube" mit "religion" gleichsetzten. 2. Die definition von ahteismus: kein glaube an eine existenz eines gottes. Was ausschliesst, dass sie die existenz eines gottes akzeptieren, wie du es im kommentar erwähnst. Würdest du nihilismus auch als glaubensrichtung deklarieren? Denn neutraler gehts nicht. aber auch als nihilist glaube icht nicht an einen gott
      1 0 Melden
    • lilie 03.10.2016 07:16
      Highlight @Hypnos: Glaube kann man mitnichten mit Religion gleichsetzen. Jeder Mensch glaubt etwas, und dieser Glaube beeinflusst seine Entscheidungen im Leben. Jemand, der an das Gute im Menschen glaubt, vertraut anderen eher, als einer, der glaubt, dass alle Menschen Egoisten sind. Nihilisten neigen dazu, nichts zu tun, obwohl es eine Situation vielleicht verlangt, weil sie glauben, dass nichts eine Bedeutung hat. Und so weiter.

      Genauso wenig ist der Glaube an Gott eine Voraussetzung für eine Religion. Es gibt atheistische Religionen wie den Buddhismus oder atheistische Ausformungen des Hinduismus.
      0 0 Melden
  • Nordwolf 01.10.2016 07:46
    Highlight Ich sehe das halt eher so
    55 6 Melden
  • Denverclan 01.10.2016 07:45
    Highlight Jeder Mensch konstruiert sich seine Welt selbst, nicht ein Gott! Wir Menschen stehen täglich in der Verantwortung für unser Tun oder Nichttun. Das Leben kann nur durch sich selbst gelebt werden. Wir sind nicht an Fäden geführte Wesen, wir sind allein verantwortlich für das Handeln. Kriege führen Menschen, nicht Religionen, diese dienen lediglich als Deckmantel und Hilfsmittel......Der Mensch ist der Täter, nicht irgend ein Gott! Wer Liebe lebt und frei von Gewaltbedürfnis ist, der trägt zu einem besseren Leben für sich und seine Umgebung bei. Liebt euch!
    41 7 Melden
    • Hanslishans 03.10.2016 12:09
      Highlight Und wer hat vor allen gepredigt, dass man selbst seine Feinde lieben soll? Merkst du etwas?
      0 0 Melden
  • Triumvir 01.10.2016 07:35
    Highlight Würden alle Staaten unsere aktuelle Bundesverfassung zum Vorbild nehmen und am besten gleich auch unser politisches System inkl. unsere relative Neutralität, dann gebe es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine oder zumindest viel weniger sinnlosen Kriege auf dieser Welt. Ich finde, dass wir einen überaus pragmatischen Umgang mit dem Thema Religion in unserer Verfassung haben, deshalb lehne ich die Thesen des Autors ab.
    24 48 Melden
    • dä dingsbums 01.10.2016 09:12
      Highlight Würden alle Staaten unsere aktuelle Verfassung übernehmen, dürfte man nirgendwo mehr Minarette bauen.

      30 6 Melden
    • Triumvir 01.10.2016 09:37
      Highlight und dingsbums, wäre das ein Drama? Der Bau von Moscheen und anderer religiöser Kultstätten ist trotzdem nach wie vor erlaubt.
      13 9 Melden
    • hogan 01.10.2016 10:26
      Highlight Ja, "andere religiöse Kultstätte", wie Kirchen zum Beispiel, oder? Natürlich wie Kirchen. Und neein, es wäre auch bestimmt kein Drama, wenn man keine Kirchentürme mehr bauen dürfte, gell. Hätte niemand ein Problem damit http://
      12 6 Melden
    • dä dingsbums 01.10.2016 11:19
      Highlight @Triumvir: Das war nur eine Feststellung um Dich etwas zu veräpplen.

      Deine Überlegungen haben zwei Schwächen:
      1. Verfassung, Staatsform oder Religion haben keinen Einfluss auf die Friedfertigkeit.
      2. Die Prämisse, dass unsere Verfassung und Staatsform die Lösung für den Weltfrieden wären, ist überheblich.

      Zu Punkt 1. Die USA haben eine der Fortschrittlichsten Verfassungen der Welt (und bitte komm mir jetzt nicht mit dem 2. Verfassungszusatz). Trotzdem sind sie der grösste Kriegstreiber.
      Weissrussland, Iran, Turkmenistan oder Nordkorea haben keine Kriege angezettelt.

      Die Welt ist komplex.
      10 2 Melden
    • lilie 01.10.2016 12:48
      Highlight @dä dingsbums: triumvir hat nicht nur die Verfassung und die Staatsform, sondern auch die Neutralität aufgezählt. Wäre die USA politisch neutral, dürfte sie auch nicht als Kriegstreiberin auftreten.
      2 2 Melden
    • dä dingsbums 01.10.2016 17:30
      Highlight @lilie: Schon klar, wenn weniger Länder Krieg führen würden, gäbe es weniger Krieg.
      Hat nichts mit der Staatsform zu tun. Die Mehrheit der Staaten ist nicht neutral un führt trotzdem keine Kriege.

      1 0 Melden
    • lilie 01.10.2016 21:43
      Highlight @dä dingsbums: Woran also liegts, ob ein Land ständig wieder in Kriege verwickelt wird oder eben nicht?
      0 0 Melden
  • Töfflifahrer 01.10.2016 07:20
    Highlight Die Religion als Ort den Glaubens (nicht die Kirche) vermittelt uns viele unserer sogenannten Werte, die ja eh immer weniger werden. Einen Glauben jedoch als infantil zu bezeichnen ist nicht nur arrogant sondern auch ignorant.
    Nur weil unsere Handlungen in jüngster Zeit nicht mehr viele mit Christlichkeit zu tun haben, nun einfach das Bekenntnis zu unseren Werten abzuschaffen ist pervers.
    37 38 Melden
    • Homes8 01.10.2016 08:31
      Highlight Gut ausgedrückt!
      11 9 Melden
    • dä dingsbums 01.10.2016 10:01
      Highlight Ich mag nicht religiöse Werte wie Gleichberechtigung, Recht auf Bildung, Redefreiheit, Rechte für Homosexuelle, Demokratie um nur einige zu nennen.

      Um ein guter Mensch zu sein und keine Verbrechen zu begehen, brauche ich keine Religion.
      18 5 Melden
    • Homes8 01.10.2016 10:33
      Highlight @ dä dingsbums
      Ohne religiöse Werte würde Deine Ethik heute wohl ganz anders aussehen.
      8 10 Melden
    • dä dingsbums 01.10.2016 11:53
      Highlight @Homes8: Nein. Nenn mir eine Gesellschaft in der das Stehlen, Morden, Lügen oder ähnliches erlaubt ist. Das was Du als religiöse Werte betrachtest, sind ganz grundlegende Regeln die sich jede Gemeinschaft auferlegt, damit das Zusammenleben funktioniert.

      Ausserdem, Deine religiösen Werte unterstehen einem ziemlichen Wandel. Würde man Dich, mit Deinen Werten ins Mitteleuropa von Anno 1000 n.Chr. zurückversetzen, würdest Du wahrscheinlich als Ketzer auf dem Scheiterhaufen landen.

      12 2 Melden
    • Homes8 01.10.2016 12:34
      Highlight @ dä dingsbums
      es gab viele Naturvölker und gibt auch heute viele Gemeinschaften / Staaten wo nur das Recht des Stärkeren zählt.
      Nicht jede Institution die sich religiös gibt hat Gottes Segen.
      Das was Du als grundlegende Werte ansiehst sind ursprünglich die 10 Gebote und die Vergebung und Nächstenliebe die Jesus verbreitet hat.

      2 10 Melden
    • lilie 01.10.2016 13:09
      Highlight @dä dingsbums: Fast alle unsere sog. nicht-religiösen Werte basieren auf christlichem Gedankengut: Gleichberechtigung und Redefreiheit sind klare Forderungen aus dem Urchristentum, welche vorher in dieser Form nicht denkbar gewesen wären (und folgerichtig danach auch wieder verloren gingen). Das Recht auf Bildung entstand aus der Forderung, dass jeder selber die Bibel lesen können sollte. Und unsere Toleranz für all jene, die in irgendeiner Form "anders" sind, wurzelt so tief im Vorbild Jesu, dass es uns gar nicht mehr bewusst ist! (Die Ablehnung hingegen stammt aus dem Judentum).
      5 11 Melden
    • Töfflifahrer 01.10.2016 16:33
      Highlight @dä dingsbums: all das was Sie aufführen stimmt, aber dabei handelt es sich um Kirchenverdikte und -Interpretationen. Aber genau die Kirche habe ich darum ausgeschlossen. Ich darf sagen ich glaube an christliche Werte aber mit den Kirchen habe ich nichts am Hut.
      2 1 Melden
  • PhTM 01.10.2016 06:55
    Highlight Ob Herr Cueni seine Kleinkindversion beim Durchblättern des Familienalbums auch des Aberglaubens und der Infantilität bezichtigt? Mich stört das Zuviel an retrospektiver Aufgeklärtheit im Artikel. Der personale, intentionale Gott mag zwar tot sein, das Göttliche aber ist lebendig, in jeder Zeit von Neuem. Und ja, dieses Göttliche kann man sogar in den Kinderbildern unserer christlichen Kultur auffinden...
    21 56 Melden
  • jofi 01.10.2016 03:24
    Highlight jeder mensch hat einen freien willen! mach nicht gott verantwortlich für entscheidungen und taten die wir menschen machen! sonst wären wir menschen nur noch pirouetten! das ist das wunderbare, gott/jesus liebt dich, und jeder kann sich frei entscheiden!
    21 45 Melden
    • bassicus 01.10.2016 09:58
      Highlight marionetten, hab aber lange gebraucht.
      8 0 Melden
    • Stichelei 01.10.2016 10:39
      Highlight @jofi: Wahrscheinlich ist dir nur schwindlig vor lauter Pirouetten
      9 0 Melden
  • FrancoL 01.10.2016 00:39
    Highlight Ich bin nicht religiös und lege auch keinen Wert darauf dass andere mir nacheifern oder das gut oder schlecht finden. Doch der Titel ist unter jeder S... .
    Ich habe die BV jederzeit griffbereit auf meinem Handy und wissen Sie was? Nehme ich obigen Massstab so ist der Glaube an die BV in einigen Artiklen auch infantiler Aberglaube und einige Artikel müssten auf dem schnellsten Weg gestrichen werden, weil sie einen infantilen Geist voraussetzen um diesen Artikeln zu glauben. Und ich gehe noch weiter; nimmt man den Wachstumswahn so muss man auch ein infantiles Hirn haben um daran zu glauben.
    34 15 Melden
  • karl_e 01.10.2016 00:38
    Highlight Spinoza: Gott ist Natur, Natur ist Gott.
    Das geht ganz ohne instiutionalisierte Religion.
    27 6 Melden
    • Homes8 01.10.2016 08:33
      Highlight Ist auch eine Religion / Glaube.
      6 2 Melden
  • Hypolaristic 01.10.2016 00:25
    Highlight Dieser Song passt gut zum Thema und ist aktueller denn je.
    5 2 Melden
  • Bacana 01.10.2016 00:19
    Highlight Die Reaktionen auf die Kommentare bestätigen meine Aussage!
    0 8 Melden
  • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 01.10.2016 00:07
    Highlight Uiuiui, der Autor offenbart da aber unfreiwillig viel von sich selbst. Würde Wohlstand, Aufklärung und Wissenschaft der Religion was anhaben können, wäre sie keinen Rant mehr wert.
    Der Mensch braucht irrationale Dogmen wie Religion. Als Abgrenzung zur Wahrnehmung und als Entwicklungsraum.
    15 32 Melden
    • Oxymora 01.10.2016 09:59
      Highlight Wieso unfreiwillig? Haben ihn die Götter zum offenbaren gezwungen?
      10 2 Melden
  • Lami23 01.10.2016 00:01
    Highlight Aber wo genau stört den bei uns die Religion den Staat? Der Staat wirkt auf mich nicht sonderlich religionsinfiltriert.
    19 32 Melden
    • Lami23 01.10.2016 09:17
      Highlight Blitzer erklärt euch, interessiert mich nämlich. Und die Kirchensteuer zählt nicht, die muss man ja nicht zahlen.
      4 1 Melden
    • Stichelei 01.10.2016 10:43
      Highlight @Lami23: Es ist umgekehrt. Die Religion stört den Staat, indem sie ihn Steuern eintreiben lässt, Gesetze einbringen oder verhindern will und für sich Privilegien erwirkt, die im Gegensatz zu der allgemeinen Rechtsgleichheit stehen.
      10 2 Melden
    • Jason84 01.10.2016 11:29
      Highlight Die Kirchensteuern sind falsch aber das kleinere übel. Der Staat finanziert auch direkt aus eigenem Steuergeld Bischöfe und Priester! So zahlt jeder indirekt. Religionen versuchen immer ihre Regeln und Vorschriften und ihr Weltbild über den Staat für alle als Gesetze zu setzen. Mir selber geht das brutal gegen den Strich denn obwohl ich niemandem leid zufüge sagt die Religion ich wäre Sünder und müsste die Todesstrafe fürchten (Bischof Huonder). Es geht mir gegen alles das ich diesen Verein über Steuern mitfinanziere!
      7 0 Melden
    • Lami23 01.10.2016 12:44
      Highlight Ach weisst du, dass mit den Sündern ist so eine Sache, wenige Christen sehen das so. Und auf die kommt es an, nicht auf ein paar alte Priester.
      @ Stichelei, hast du mir da ein Beispiel? Und Initiativen würde ich nicht darunter nehmen, schliesslich kann da der Stimmbürger immer noch selbst entscheiden, Abtreibung etc.
      0 4 Melden
    • Oxymora 02.10.2016 11:34
      Highlight Sie verwechseln den Mitgliederbeitrag für Gläubige mit der Ungläubigensteuer für nicht Gläubige. Beides wird von Staat+Kirche Kirchensteuer genannt. Den Mitgliederbeitrag muss man nach dem Kexit nicht mehr bezahlen. Sind sie aber der Ungläubigensteuer unterworfen handelt es sich um eine Steuer. Sie ist in jedem Fall geschuldet. Warum fast man einen Mitgliederbeitrag und eine Ungläubigensteuer unter dem Namen Kirchensteuer zusammen? Wahrscheinlich damit die Gläubigen, denken alles sei freiwillig und niemand merkt, dass es in Europa immer noch ein Land gibt, dass Ungläubigensteuern einzieht.
      1 0 Melden
  • Lami23 30.09.2016 23:48
    Highlight Ist Hugo Stamm in Rente?
    23 4 Melden
  • glüngi 30.09.2016 23:31
    Highlight Ich bin hier um die Blitze abzubekommen!
    Aber dieser Text sagt eins zu eins genau was ich Denke!
    49 22 Melden
    • glüngi 01.10.2016 15:49
      Highlight <3
      3 2 Melden
    • teufelchen7 01.10.2016 17:08
      Highlight ganz deiner meinung :-D
      3 2 Melden
  • Ignorans 30.09.2016 23:25
    Highlight Schluss mit katholischen Feiertagen und arbeitsfreiem Sonntag!
    18 23 Melden
    • Wuschelhäschen 01.10.2016 07:58
      Highlight Ja, ein Atheist erst dann glaubwürdig wenn er dafür einsteht, dass diese Feiertage abgeschafft werden oder etwas ehrlicher, dass zumindest er, der Atheist, an diesen Tagen arbeiten darf.
      12 13 Melden
    • Nevermind 01.10.2016 08:49
      Highlight Nö. Ich bin ganz froh um die freie Zeit. Verbringe sie aber nicht wie vorgesehen im Gebet.

      21 3 Melden
    • Stichelei 01.10.2016 10:49
      Highlight @ignorans: Dieses Argument wird nicht plausibler durch seine mantramässige Wiederholung. Die arbeitsfreien Tage haben nur sekundär mit einer Religion zu tun sondern dienen vor allem auch der Erholung der Arbeitnehmenden. Oder wollt ihr die Fünftagewoche auch bereits als Traditionswerte des christlichen Abendlandes reklamieren?
      14 1 Melden
    • Wuschelhäschen 01.10.2016 17:08
      Highlight @Stichelei haha, netter Versuch. Aber das ist trotzdem unglaubwürdig, was du von dir gegeben hast. Die religiösen Feiertage wurden nicht zur Erholung eingeführt, sondern zur Zelebrierung dieser. Daher gibt es auch in jeder Region unterschiedliche Feiertage, je nach Religion. Oder willst du behaupten, dass die Freiburger mehr Ruhe brauchen, als die Berner? ;-) Auch die 7 Tage Woche entspricht dem was wir in der Bibel lesen und nicht umgekehrt. Die Kommunisten hatten mal eine 10 Tage Woche versucht einzuführen, aber das hat nicht geklappt. ;)
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    • Stichelei 01.10.2016 18:26
      Highlight Ja, @ignorans. Das war ursprünglich so. Aber ursprünglich hatte das Weihnachtsfest auch nichts mit dem Christentum zu tun. Aber Dinge ändern sich. Wenn heute jeder an einem kath. Feiertag arbeiten müsste, der nicht am Gottesdienst teilnimmt, dann wäre wohl die Mehrheit 'im Stollen'. Und die Fünftagewoche hatte bei uns nun nie auch nur das Geringste mit Religion zu tun.
      6 1 Melden
    • Oxymora 02.10.2016 15:20
      Highlight Dürfen Atheisten 2018 noch Aprilscherze machen?
      3 1 Melden
  • Sille 30.09.2016 23:18
    Highlight Was ist es? Ist es greifbar?Sind wir Allwissend und Allmächtig?Wir haben in diesem Universum nicht mal die Grösse eines Staubkorns und führen uns auf wie Giganten.
    Schon mal was von Leben und leben lassen gehört? Die Welt wäre um einiges reicher wenn dies endlich mal bis zum hintersten und letzten "Ich will die Welt ändern" durchgedrungen wäre.
    Jeder soll an das Glauben welches demjenigen gut tut...
    27 11 Melden
  • Franz0506 30.09.2016 23:10
    Highlight Was ist los mit Watson? Ist Herr Hugo Stamm nun Chefredaktor geworden? Letzten Samstag Herr Stamm, dann diese Woche Frau Meyer und nun Herr Cueni. Alle wollen den Lesern den Glauben austreiben.
    Was wäre, wenn das gelingen würde? Was würde besser? Müssten dann alle nach den Gesetzmässigkeiten der Evolution leben? Der Stärkere gewinnt, der Schwächere hat Pech gehabt.

    Vielleicht ist es so, dass die Gläubigen, die in sich die Gewissheit haben, dass es mehr gibt als das Sichtbare, eben doch intelligenter sind, als die, die nicht fähig sind weitere und höhere Dimensionen zu erkennen.
    44 55 Melden
    • Racc00n 01.10.2016 08:10
      Highlight Drei Meinungen und man kann sie lesen oder es lassen..... Ist alles freiwillig. Man weiss ja, was für ein Blog das ist.
      10 1 Melden
    • FrancoL 01.10.2016 09:25
      Highlight Offenbar ist es für viele einfacher den Glauben durch einen anderen Glauben zu tauschen, den Glauben zB an die Wirtschaft und dem Wachstumsmärchen, ein Glaube der viele beseelt auch im Wissen dass er mathematisch nicht haltbar ist. Mich stört ganz ehrlich eher dieser Run in Richtung Wachstum, der seit Jahrzehnten losgetreten wurde und unsere endliche Erde an den Rand des Kollapses bringen will als der einzelne Mensch der an einen Gott glaubt. Dass Religion und Glauben in die eigene vier Wände gehört ist allerdings für mich auch ein Grundgedanke den es zu Stützen gilt.
      6 1 Melden
    • Nevermind 01.10.2016 19:48
      Highlight Die Theorie der Evolution ist nicht der Starken gegen die Schwachen.
      Es ist die Theorie, dass die am besten an die Umwelt angepassten Gene eine bessere Chance haben zu überleben und somit eher an die nächste Generation weitergegeben werden.
      6 0 Melden
  • Bacana 30.09.2016 23:01
    Highlight Dieser Artikel zeigt einmal mehr die Arroganz, Ignoranz und Dummheit des Menschen!
    53 167 Melden
    • Ingenieur 30.09.2016 23:27
      Highlight Das ist so. Aber das ist ja auch das Zeitalter in dem wir leben. Wurde so vorausgesagt vor 2000 Jahren... Alles i.O. im Plan. ;-)
      7 17 Melden
    • will.e.wonka 01.10.2016 09:00
      Highlight beziehst du dich auf die arroganz, ignoranz und dummheit des autors oder der gläubigen?
      6 1 Melden
    • FrancoL 01.10.2016 09:32
      Highlight @Dominic; Wie arrogant, ignorant und dumm muss man denn sein um zB an das Wachstumsmärchen für alle zu glauben, ein Märchen dass nun schon mal mathematisch einfach zu widerlegen ist. Ich wäre da mit den Worten wie Arroganz, Ignoranz und Dummheit etwas vorsichtig, denn nicht nur der Glaube an Gott steht da auf dem Prüfstand, sondern das Glauben an etwas und wir leben in einer Zeit die nicht besonders auf eine überlegte Entwicklungsmechanik hängt sondern an den reinen Glauben an eine Enwicklungsmöglichkeit, die in den meisten Fällen nur auf Kosten anderer zu stützen ist! Ist das intelligent?
      5 1 Melden
  • wasdroht 30.09.2016 23:01
    Highlight Super Artikel!Mutig!Wer Religionen braucht O.K.
    Mir genügen diese Geschichen nicht,ich habe besseres verdient.
    126 35 Melden
    • Lami23 01.10.2016 00:05
      Highlight Mutig? Naja so einen Artikel gibts immer wieder zu lesen. Wenn sie das bessere gefunden haben, machen sies doch auch jenen zugänglich, dies nicht verdient haben.
      7 8 Melden
    • Bacana 01.10.2016 00:20
      Highlight Was hat denn das mit Mut zu tun?
      6 9 Melden
    • Michael Mettler 01.10.2016 07:15
      Highlight Verdient? Eher nicht.
      3 13 Melden
    • wasdroht 01.10.2016 20:26
      Highlight Ob du tuesch sälber dänke oder nume Fändli schwenke .Uf das kund`s ah ,uf das chunts ah!
      1 1 Melden
  • Tobias K. 30.09.2016 22:39
    Highlight Wenn der Glaube erst mal abgeschafft ist; was sind dann die Gründe für Kriege? Müssen dann die Konfliktparteien einander ehrlich sagen warum sie sich gegenseitig die Schädel einschlagen? So à la: "he du. Ich bring dich jetzt um. Nicht dass Allah, Gott, Jehova, Buddha oder sonst wer es gesagt hätte. Nein deine Nase passt mir einfach nicht."
    Das Weltbild würde ja dermassen aus den Fugen geraten.
    58 37 Melden
    • glüngi 30.09.2016 23:36
      Highlight Genau was Fanatiker denken. Aber dass ist Blödsinn, wir brauchen für das gar keine Religion mehr da wir bereits viel weiter sind.

      Religion war damals ein gutes System aber nicht mehr von nöten. Logisch gäbe es weiterhin Krieg, dennoch dennoch wenigere.

      Gäbe noch weitere Vorteile. Nur meine Meinung.
      5 1 Melden
    • Ingenieur 30.09.2016 23:40
      Highlight Menschen finden immer Gründe für Kriege: Geld, Land, Macht, Hautfarben, kulturelle Ansichten, Öl, Vergangenheit u.s.w. das wird so schnell nicht Enden, denn am Ende des Tages wollen alle nur sich einfach angenommen fühlen im Leben. Nur um das geht es uns! Manche glauben das durch Krieg, Macht, Geld oder "Recht haben" zu erreichen. Aber eigentlich ist es ganz einfach, Gott gibt dies allen, gratis und jeder Zeit. Nur, diese Verbundenheit ist uns längst fremd geworden, wie ein Freund, der uns fremd wurde und wir uns nicht mehr verbunden sehen. Religion hilft da nicht viel, aber echte Erfahrung.
      6 7 Melden
  • Sugarless 30.09.2016 22:32
    Highlight Ob es Religionen braucht, weiss es nicht. Mir reicht es, dass ich mich an biblische Werte halten kann. Auch wenn alt und verstaubt, sie bewähren sich für mich nach wie vor. Denn nur schon das Einhalten von einfachen 10 Geboten, macht für mich einiges einfacher. Ausserdem hilft mir der Glaube an Jesus, anderes zu verstehen. Und eines weiss ich ganz bestimmt: ER liebt mich (dich übrigens auch). Jesus ist immer derselbe – gestern, heute und in alle Ewigkeit.
    57 113 Melden
    • fullmetalphysicist 30.09.2016 23:49
      Highlight Ich finde es schön wenn dir der glaube an Jesus hilft und möchte ihn auch nicht angreiffen mit diesem Kommentar. Ich möchte deine Celebrierung der biblischen Werte und die damit verbunde Moralvorstellung hinterfragen. Nehmen wir zB. die 10 Gebote. Die ersten 3 haben nichts mit Werten zu tun. Es geht nur um die verehrung von Gott (wenn diese Gebote von einem menschlichen Herrscher geschrieben worden wären, würde man wohl daraus auf einen Minderwertigkeitskomplex schliessen). Die nächsten 5 Gebote halte ich für sinnvoll, finde aber die Wahl etwas willkürlich. Die letzten 2 halte ich für pervers
      25 2 Melden
    • fullmetalphysicist 30.09.2016 23:53
      Highlight ,denn sie verbieten das Denken, nicht das handeln. Sie sind ausserdem, wegen der Begehren, die uns Gott ja selbst gegeben haben soll, nicht einhaltbar. Er hat uns also absichtlich als Sünder erschaffen. Meinst du nicht, dass es ausserhalb der Bibel bessere Lehren der Moral gibt, die einfacher, weniger willkürlich und doch allumfassender sind? Zb. der Kathegorische Imperativ?
      20 3 Melden
    • Crecas 30.09.2016 23:59
      Highlight Dein Statement wiederspiegelt ein grosses Misverständnis der Christen, insb. der Katholiken: Die Christen meinen oftmals, dass sie das Monopol auf diese guten, cernünftigen Lebens-Guidelines haben. Dies ist ein Irrglaube. Auch ich als nicht Christ, liebe meinen Nächsten, stehle nicht, morde nicht und ehre meine Eltern.
      19 2 Melden
    • mrmikech 01.10.2016 00:07
      Highlight Also du tötest nicht nur weil es in die 10 geboten steht? Dafür brauche ich das buch nicht, ich töte auch ohne 10 geboten nicht. Arbeitest du 6 tage die woche? Steht im 4. gebot. Hast du die überhaupt mal gelesen?
      19 0 Melden
    • Jensen96 01.10.2016 02:59
      Highlight Haben diese 53 einfach nur gedisliket weil der Komentar das Christentum für in Ordnung hält?
      Er ist ja eigentlich sehr neutral und sagt überhaupt nicht, dass jetzt ein nicht Religiöser kein guter Mensch wäre
      4 11 Melden
    • Philipp Burri 01.10.2016 07:04
      Highlight Die 10 Gebote aka gesunder Menschenverstand sind keine Erfindung des alten Testaments (und wären somit per se mal sowieso nicht christlich) und Sid Vicious liebt dich auch. ER ist immer derselbe.. blablabla
      12 1 Melden
    • ma vaff... 01.10.2016 08:22
      Highlight @sugarless
      yep jesus liebt dich und mich...und die da drüben auch noch...nur falls du homosexuell bist, eine Abtreibung gemacht hast, dann hat er dich plötzlich nicht mehr soooo gerne...
      ich blick bei euch "jesus liebt uns-typen" echt nicht durch...
      und die 10 gebote sind naja...
      gesunder Menschenverstand reicht auch um nicht mordend und plündernd durch die Welt zu gehen...
      17 2 Melden
    • Sugarless 01.10.2016 18:03
      Highlight @Dominic Bienne
      Ganz einfach, weil er Liebe ist.
      Schlag nach unter: Johannes 3.16
      Willst du mehr erfahren, besuche ein LiFe Seminar: http://www.emb-online.ch/ueber-uns/life-seminare/

      @alle andern: http://www.jesus.ch/suche?query=10+gebote&s1=go

      2 8 Melden
    • ma vaff... 01.10.2016 19:11
      Highlight 😂😂😂😂😂😂🙈
      1 0 Melden
    • Marbek 02.10.2016 10:11
      Highlight Sugarless, dein zweiter Kommentar ist unbezahlbar. Soso, ganz einfach, weil er Liebe ist. Und den Beweis dafür findest du in einem Buch, das ab der Bronzezeit von Vertretern eines Hirtenvolkes geschrieben und in der Geschichte der Menschheit bewiesenermassen oft umgeschrieben und -gedeutet wurde (Konzile, ...).

      Ich bin jedes Mal wieder perplex, wenn ich jemand erlebe, der das ernst meint.
      6 0 Melden
    • Dan Rifter 02.10.2016 18:10
      Highlight So. Die Märchenstunde ist vorbei..
      0 0 Melden
    • Michael Mettler 02.10.2016 19:40
      Highlight @marbek: tut mir leid das ich in einem umnebelten zustand an dieses von einem hirtenvolk geschriebene buch glaube. Ich denke darüber nach mich den aufgeklärten anzuschliessen. Seit es sie gibt wurde die welt deutlich besser. Man starrt in smartphones, wird asozial und beutet den planeten immer mehr aus. Immerhin ist man darüber aufgeklärt. Ich bin mal wieder im umnebelten zustand:)
      0 5 Melden
  • N. Y. P. 30.09.2016 22:26
    Highlight Religion ist infantiler Aberglaube und gehört nicht in eine Verfassung des 21. Jahrhunderts

    So, der Titel

    Gehen wir kurz davon aus, der Islam wäre in der Schweizer Bundesverfassung mit dem unsrigen Glauben gleichgestellt.

    Würden Sie dann auch so übel über den Islam herziehen ? Dass der Islam auch infantiler Aberglaube ist ?
    Ich denke nicht.
    Christenbashing mit den vielen schwulen Priestern kommt im Moment halt gut an. Und pädophil sind ja sowieso alle.

    50 146 Melden
    • N. Y. P. 30.09.2016 22:46
      Highlight Eine Frage hätte ich noch :
      Wenn ich Sie, Herr Cueni, richtig verstehe, behaupten Sie, dass eine Milliarde Muslime einer infantilen Religion nachgeht ?
      Oder gilt das nur für den christlichen Glauben ?
      24 64 Melden
    • Mr_Burton 30.09.2016 22:55
      Highlight Sie können gerne jegliche Religion- allen voran aber die drei grossen "Buchreligionen" - nehmen, sie fallen allesamt unter dasselbe Verdikt: Aberglaube und Fantasie.
      Der Schachzug eine Religion gegen die andere auszuspielen zieht nicht.

      Oder noch kürzer: der Islam ist derselbe Quatsch wie das Christentum.
      132 12 Melden
    • N. Y. P. 30.09.2016 23:14
      Highlight Ich finde es mutlos, zu schreiben, dass alle Religionen infantiler Aberglaube sind. Und speziell ein Christenbashing zu machen.
      Es wäre aber mutig, den Islam speziell auch als infantile Relegion zu bezeichnen.
      Da dies aber heikel ist, wurde es unterlassen. Das stört mich.
      7 22 Melden
    • fullmetalphysicist 30.09.2016 23:56
      Highlight Der Islam kommt ja im Text nicht besser weg. Zitat: "Wird dieser Prozess verhindert, stagniert eine Gesellschaft und scheitert wie alle arabischen Staaten gescheitert sind."
      22 1 Melden
  • Statler 30.09.2016 22:24
    Highlight Alle sollen glauben dürfen (oder auch nicht), was ihnen beliebt. Unsere Verfassung ist aber für alle da und da hat Gott nichts zu suchen, denn nur schon mit diesem Satz wird ein Grossteil der Bevölkerung ausgeschlossen; nämlich die, die nicht an diesen Gott glauben. Wenn schon sollte da stehen: «Im Namen der Bevölkerung der Schweiz».
    Andererseits finde ich das recht undifferenzierte Bashing von Herrn Cueni auch nicht wirklich hilfreich. Eine nicht unerkleckliche Zahl von Menschen glaubt an einen wie auch immer gearteten Gott. Die alle als Vollidioten hinzustellen, ist wenig Dialog fördernd.
    80 19 Melden
    • michiOW 30.09.2016 22:58
      Highlight Also ich sehe hier nirgends, dass "die Ungläubigen" ausgeschlossen sind.

      Nur die erste und die zweite Zeile sind religiös, der Rest des Präambel dreht sich nicht um Gott und die Schöpfung.
      13 30 Melden
    • Statler 30.09.2016 23:08
      Highlight Der erste Satz sagt aber, dass alles Folgende im "namen Gottes" gesagt wird. Es heisst nicht "wir finden Gott cool und dann finden wir ausserde, dass..."
      40 11 Melden
    • TRL 01.10.2016 03:26
      Highlight Trotzdem "glaube" ich, dass wir da so etwas wie "wir finden Gott cool" brauchen. Von mir aus könnte man dort sogar schreiben "wir haben alle den selben Gott, jeder spürt ihn für sich". Nur damit die wahren Vollpfosten, die glauben, allen anderen gewaltsam ihren Glauben aufzwingen zu müssen, per Verfassung abgemeldet sind. Es würde die manchmal problematische Abgrenzungswirkung von Religionen mindern und indirekt "DEN Gott" in Frage stellen. Dem Frieden zu Liebe würde ich mich als Ungläubiger zu einer Art Sonnengott bekennen, bzw sagen "ja, Mystik gibt's". Die Sonne ist ausserdem ökologisch!:-)
      0 8 Melden
    • michiOW 01.10.2016 08:10
      Highlight Also nur noch um es klar zu stellen:
      Ich habe nichts gegen alle, die an Gott glauben oder nicht.
      Ich habe nur etwas gegen jene, welche andere ihre Überzeugungen aufzwingen wollen.

      Ich finde die Präambel gut, wie sie ist.
      Es ist für jeden etwas dabei und schliesst grundsätzlich niemanden aus.
      2 8 Melden
    • Homes8 01.10.2016 08:45
      Highlight Man soll sich von Gott kein Bildnis machen.
      Sehr wahrscheinlich das schwierigste der 10 Gebote.
      3 0 Melden
  • don_fabinio 30.09.2016 22:14
    Highlight Danke für diesen Artikel. Er spricht mir aus dem Herzen.
    78 35 Melden
  • Doeme 30.09.2016 21:57
    Highlight Man darf bei all dem aber nicht vergessen, dass Religion schon sehr vielen Menschen Hoffnung geschenkt und Halt gegeben hat. Zum Beispiel bei Krankheiten oder Todesfällen.
    53 37 Melden
    • Nordwolf 30.09.2016 22:18
      Highlight Aber nur wenn man dem jeweiligen Doktrin angehört.
      41 19 Melden
    • michiOW 30.09.2016 23:00
      Highlight @Ben88
      Ich glaube nicht, dass es weniger Kriege gäbe ohne die Religionen.

      Es war nur ein guter Grund, aber dahinter stehen schlussendlich immer machtgeile oder intolerante Menschen.
      35 5 Melden
    • Stichelei 01.10.2016 11:04
      Highlight @doeme: Das hat der Alkohol auch.
      4 0 Melden
  • Raphael Bühlmann 30.09.2016 21:41
    Highlight Viel Halbwissen, einzelne unhaltbare Behauptungen, eine Prise quasi-rassistischer Chauvinismus ... und die aufgewärmte "Zeitgeist"-Verschwörungstheorie zur Entstehung des Christentums. Bravo, Herr Cueni!

    90 Prozent der Nazis waren Christen? Wissen Sie, wer Christ bzw. Christin war? Der heilige Maximilian Kolbe, die heilige Edith Stein, Dietrich Bonhoeffer, Claus Schenk Graf von Stauffenberg und der selige Franz Jägerstätter zum Beispiel.
    57 75 Melden
    • Statler 30.09.2016 22:30
      Highlight Das ist doch gerade das Problem, Herr Bühlmann, dass sich viele Christen nennen, aber nicht im mindesten in diesem Sinne handeln.
      Gerade die, die sich, um ihre Taten zu rechtfertigen, auf Gott berufen, könnten meist unchristlicher nicht sein.
      Es gibt derart viel Heuchelei in diesem Verein, dass ich da bei Gott [sic!] nicht Mitglied sein möchte.
      53 7 Melden
    • Ingenieur 30.09.2016 22:45
      Highlight @Statler, dass ist wie wenn du verdorbene Brüder und Schwestern hast und deswegen deine Eltern verstosst. Deine Logik greift da nicht.
      13 30 Melden
    • michiOW 30.09.2016 23:05
      Highlight Also bei dem Teil mit den Nazis musste ich fast lachen (was geschehen ist, ist aber zu tragisch um darüber zu lachen), denn neben dem Judentum und dem Christentum gabe es ja keine grossen Religionsgemeinschaften.

      Ist dasselbe wie wenn man Muslime als schlecht darstellt, da praktisch alle tschetschenischen terroristen Muslime sind.
      6 14 Melden
    • Statler 30.09.2016 23:13
      Highlight @Ingenieur:,was ich sagen wollte, ist, dass der Begriff "Christ" mittlerweile viel zu negativ besetzt ist und im Namen Christi soviel Unheil angerichtet wurde, dass ich lieber nicht dazugehöre. Ausserdem: um frrundlich zu sein, meinen nächsten zu lieben, etc. pp. brauche ich keinen Gott. Dazu reicht eine Portion Einfühlsamkeit und gesunder Menschenverstand. Ganz abgesehen davon, dass mir das Ganze viel zu dogmatisch ist. Und Dogmen sind immer Gefängnisse für das Denken.
      10 0 Melden
  • Blogg Buster 30.09.2016 21:21
    Highlight Lieber Herr Cueni
    Ich denke sie verwechseln die Institution Kirche mit Religion. Fakt, dass es seit je her ein "Gott" gegeben hat, auch wenn es die Sonne war, zeigt, dass es der Menschheit ein Urbedürfnis ist an einen Gott zu glauben. Und Ihre Recherche ist unvollständig. Aus fast allen grossen Wissenschaftlern, wie Einstein wurden zuletzt nach dem Umweg über den Atheisten zutiefst gläubige Menschen. Die an eine grösser Kraft - nicht an eine Kirche - glaubten. Alle von Ihnen erwähnten Grundsätze, wie Ethik und den Nächsten zu lieben sind die Essenz des Christentums.
    41 46 Melden
    • Statler 30.09.2016 22:39
      Highlight Hmmm - wie war das nochmal? Nur durch Jesus kommt man doch zu Gott, oder? Ansonsten droht doch die ewige Verdammnis?
      Nach Ethik und Nächstenliebe klingt das für mich nicht wirklich. Eher nach Egoismus und Überheblichkeit...
      Wer behauptet, die alleinseligmachende Wahrheit gefunden zu haben und allen anderen die Möglichkeit abspricht, einen eigenen Weg zu finden, setzt sich schon auf ein ziemlich hohes Ross...
      39 4 Melden
    • mrmikech 01.10.2016 00:18
      Highlight Ich glaube eher dass es ein urbedürfnis ist der grund für alles zu finden, das warum... früher war das schwierig, es gab nur religion, jetzt haben wir wissenschaft. Das man von die wissenschaftliche kenntnisse begeistert ist ist logisch. Hat aber nichts mit religion zu tun. Und sicher nicht mit kirche, wie sie schon erwähnt haben.
      2 0 Melden
    • Michael Mettler 01.10.2016 07:20
      Highlight Hmm, wenn sich derjenige der das sagt kreuzigen lässt um die Hürde zu nehmen denke ich ist das extrem nahe an Nächstenliebe oder wie interpretierst du das statler?
      1 7 Melden
    • Stichelei 01.10.2016 11:10
      Highlight @Blogg Buster: Das mit dem tiefgläubigen Einstein musst du mir näher erklären. Vermutlich ist auch schon Stephen Hawking bekennender Urschrist.
      2 0 Melden
    • Marbek 02.10.2016 10:02
      Highlight Blogg Buster: Das mit den Wissenschaftlern, die dann doch noch gläubig wurden, ist eine schamlose Lüge aus christlichen Kreisen.

      Falls du doch der Meinung bist, dass sie stimmt: Nenn uns doch bitte einige dieser "fast allen" grossen Wissenschaftlern - dürfte ja nicht schwierig sein.

      Aber da wird nichts mehr kommen. Das ist einer der Tricks solcher Leute: Irgendwelche Behauptungen machen, die dann leider auch unbewiesen bei leichtgläubigen Menschen auf fruchtbaren Boden fallen.
      3 0 Melden
  • Oxymora 30.09.2016 21:12
    Highlight Heute ist gerade die Ungläubigensteuer von der Kantonalen-Steuerverwaltung ins Haus geflattert. Und das war gut, weil ich hatte ganz vergessen welcher Gott; wie viel % des Steuerkreises geschöpft hat. Nun man fragt sich schon warum Politker unserer Zeit nichts an dieser Situation ändern. Würde man die Steuer zum Beispiel in eine provisorische Steuer zur Rettung der AHV umwandeln, käme sie der gesamten
    Gesellschaft zugute; würde eventuell die AHV-Renten langfristig retten und wäre Bundes Verfassungs kompatibel. Weil verfassungstheoretisch haben wir ja Religionsfreiheit.
    34 6 Melden
    • Tatjana 30.09.2016 22:43
      Highlight Lieber Oxymora
      Wissen Sie denn, wozu diese Steuer benutzt wird?
      Erkundigen Sie sich vor dem ultimativen Urteil!
      Behindertenseelsorge, Jugendarbeit, Alters- und Krankenseelsorge und und und...
      Unser Staat könnte und wollte die Sozialleistungen mit öffentlichem Interesse niemals stemmen. "Dienst der Kirche an der Gesellschaft" nennt sich das.
      Think of it.
      13 35 Melden
    • Oban 30.09.2016 23:31
      Highlight Leider ist das nicht so, die sozialen Dienste die die Kirche übernimmt, werden eben nicht von der Kirchensteuer bezahlt. Die Kirche wird in diesem Fall wie jedes Unternehmen durch normale Steuergelder bezahlt.
      11 0 Melden
    • Lami23 30.09.2016 23:53
      Highlight Sie tun ja glatt so, als würde der Pfarrer die Kirchensteuer einstreichen. Ich habe jahrelang Jugendarbeit gemacht und sah das Geld durchaus sinnvoll genutzt.
      3 7 Melden
    • stef2014 01.10.2016 00:36
      Highlight Tatjana, das mag ja stimmen. Aber diese Gelder könnten auch ohne die Kirche dahinfliessen. Und das sogar direkter und evtl. umfangreicher. Mir scheint es nämlich nicht so, als würde die Kirche und ihre Angestellten in selbstloser Bescheidenheit leben zugunsten von Jugend, Behinderten und Kranken.
      12 0 Melden
    • Oxymora 01.10.2016 02:27
      Highlight @Tatjana
      Die Ungläubigensteuern werden in jedem Kanton etwas anders umgeschöpft.
      Im Kanton Bern zahlen die Untertanen die Löhne der Pfarrer. In Kantonen, in denen das halbe Kirchenbudget aus Ungläubigensteuer besteht, werden wohl auch die Löhne damit bezahlt. Ansonsten ist es für mich, untransparent wie der internationale Reliquienhandel. Wo fliessen jedes Jahr über 260 Millionen CHF hin? In schlechte Propaganda? (Bild). Ich finde es sehr bedenklich und verächtlich gegenüber der BV, dass gewisse Kantone, wie ein Kalifat Ungläubigensteuern einziehen.
      11 1 Melden
    • Lami23 01.10.2016 09:13
      Highlight Naja ich kann da keine anderen Kirchgemeinden beurteilen. Dort, wo ich Jugenarbeit gemacht wurde, wurde viel Geld dafür eingesetzt und zwar ohne, dass die Kirche irgendein Mitspracherecht bezüglich Inhalt, Abläufe etc hatte.
      Und für jene die sagen, dass Geld könnte der Staat auch so generieren, ja aber die Frage ist nur, ob ers auch tun würde. Und mit welchem Geld? Keine Krichensteuer, keine Kirche und dafür dann eine Freiweilligenarbeitssteuer? Sinnvoll...
      1 2 Melden
    • Oxymora 01.10.2016 16:10
      Highlight @Violeta
      Die allermeisten juristische Personen sind nicht Kirchenmitglied. Sie können also nicht austreten. Falls eine juristische Person Kirchenmitglied ist;
      kann Sie natürlich austreten. Aber das ändert an der Kirchensteuer gar nichts; da es sich um eine Steuer und nicht einen Mitgliederbeitrag wie bei Ihnen handelt. Es wäre, wie wenn Sie die Gemeinde-, Kantons- und Bundessteuern nicht mehr bezahlen; probieren Sie’s doch mal aus. Als nicht Mitglied der Kirche, müssen viele Kirchensteuern zahlen. Also Ungläubigensteuer, wie im Orient.
      4 0 Melden
  • Tomlate 30.09.2016 21:08
    Highlight Glauben ist etwas Gutes. Mit der Interpretation lief etwas schief.
    26 24 Melden
  • lilie 30.09.2016 21:03
    Highlight Mir scheint, die neuste Religion ist die der fundamentalistischen Atheisten, die blindwütig gegen alle anderen Religionen hetzen, denen sie Abfall vom einzig wahren Glauben vorwerfen, nämlich den an die Naturwissenschaften. (Wer allerdings von "Gehirnlappen" redet, disqualifiziert sich damit grad selbst).

    Ich gehöre keiner Religions- oder Glaubensgemeinschaft an und befürworte die Trennung von Kirche und Staat. Dazu braucht es aber mE keine solche Hetze gegen Religion im Allgemeinen oder das Christentum im Besonderen.

    Im Gegenteil, ein wenig mehr Sachlichkeit wäre sehr viel zweckdienlicher.
    64 40 Melden
    • Tatjana 30.09.2016 22:43
      Highlight Weise. Danke.
      11 11 Melden
  • thzw 30.09.2016 21:03
    Highlight Man darf dabei nicht vergessen, dass der Atheismus auch eine Religion ist!
    19 71 Melden
    • Wuschelhäschen 30.09.2016 22:37
      Highlight Es ist keine institutionalisierte Religion, aber ein Glaubensbekenntnis. Neutral gibt es in dieser Sache nicht, was aber Neutral am ehesten nahekommt ist es offen zu sein.
      10 8 Melden
    • Schildkröte 01.10.2016 08:01
      Highlight Ich würde mal wagen zu behaupten, dass Agnostiker ziemlich neutral sind.
      7 1 Melden
  • EvilBetty 30.09.2016 21:00
    Highlight Nur den Titel gelesen.

    👍
    38 21 Melden
  • JackMac 30.09.2016 20:59
    Highlight Alle reden immer vom lieben Gott. Nennt mir ein Beispiel, wo der liebe Gott gutes getan hat.
    Liebe und Geborgenheit basiert auf Demut, dem Glauben in die Familie und Freunde, Gerechtigkeit und Nächstenliebe.
    20 13 Melden
    • BananaJoe 30.09.2016 22:35
      Highlight Naja, an die Menschheit glauben ist eben schwierig, da glaub ich lieber an Gott.
      Jedem das seine
      6 22 Melden
    • Michael Mettler 30.09.2016 23:14
      Highlight @jackmac: alle und immer. Da fängt es schon an. Zum thema: Mein gott hat himmel und erde geschaffen. Ich finde das toll. Ps: falls du denkst es gäbe kein gott wäre deine frage sehr amusant.
      0 3 Melden
    • Statler 01.10.2016 04:02
      Highlight @Banajoe: Die Menschen sind real, greifbar - Gott hingegen abstrakt und vielleicht sogar nur eine Idee. Denken Sie nicht, es wäre hilfreicher, seine Energie in die Menschen zu investieren und zu versuchen, die eigene Umwelt besser zu machen, als dies an eine Existenz zu delegieren, die es möglicherweise gar nicht gibt?
      Sich aktiv um eine bessere Welt zu bemühen, dünkt mich definitiv Erfolg versprechender, als dies einem übergeordneten Wesen aufzubürden, dessen Existenz auf reinem Glauben beruht.
      8 0 Melden
  • Maracuja 30.09.2016 20:58
    Highlight @Herr Cueni: die Forschungslabors der Neurologen erreicht: Einige nennen Religiosität «eine Störung des Gehirnlappens».

    Können Sie diese Behauptung mit entsprechenden Zitaten belegen? Wenn nicht, bewegt sich die Behauptung leider auf dem Niveau des Herrn Bortoluzzi.
    27 14 Melden
  • bokl 30.09.2016 20:57
    Highlight Ein Glaube gehört nicht in die Verfassung. Da gebe ich Herrn Cueni recht. Die Verfassung gilt für alle und sollte nur das esentielle regeln (also kein Minarett- / Burka-Verbot, usw.). Da nie alle an das selbe glauben, hat der Glaube in der Verfassung nichts verloren.

    Cueni irrt aber beim Gedanken, eine Gesellschaft ohne Glauben sei das erstrebenswerte Ziel. Dies ist unerreichbar. Jeder Mensch glaubt. Cueni glaubt z.B., dass der Glaube an eine Religion nichts bringt. Aber jede Gemeinschaft braucht eine Klammer. Er benennt seine ja sogar am Schluss des Artikels.
    19 24 Melden
    • nick11 30.09.2016 22:55
      Highlight "Jeder Mensch glaubt" - Woher nehmen Sie diese Behauptung?
      18 10 Melden
    • Knut Knallmann 30.09.2016 23:07
      Highlight Wichtiger Unterschied: Cueni möchte als Ziel keine Glaubensfreie Gesellschaft sondern eine Religionsfreie. Er stört sich weniger am Glauben an sich sondern an der Religion mit all ihrer rückwärtsgerichteten, konservativen und fortschrittshemmenden Wirkung...
      33 3 Melden
  • Knut Atteslander 30.09.2016 20:49
    Highlight Glauben und wissen sind die beiden Extreme der gleichen "Skala"
    9 19 Melden
    • Wuschelhäschen 30.09.2016 22:35
      Highlight Nein, da hast du die Wortbedeutungen nicht verstanden. Weder Wissen noch Glaube sind die Extreme auf der Skala. Wissen wird immer wieder revidiert und zurückgezogen und Glaube ist gesicherter als Lüge. Aber ich seh schon was du da versucht hast...
      18 2 Melden
    • Knut Atteslander 01.10.2016 14:15
      Highlight Ich meinte nicht Wissen sondern wissen :D Aber ja das Wissen wird hoffentlich revidiert und zurückgezogen, falls es sich als ungenau/falsch herausstellt.
      0 1 Melden
    • Wuschelhäschen 01.10.2016 17:02
      Highlight Ja, Sachen, die man geglaubt hat zu wissen, dass sie richtig seien, sollte man revidieren...
      1 0 Melden
  • DerElch 30.09.2016 20:49
    Highlight Ich gehe nicht in die kirche. Ich mag kein missionarisches gehabe jedweglicher religion. Ich bin kein gläubiger christ.
    ABER ich trete der kirche bewusst nicht aus, weil meine (reformierte) kirchensteuer die bestangelegte soziale spende ist, weil die kirche sich um ALLE bedürftige jeglicher gesinnung kümmert (denkt mal darüber nach, liberale linksorientierte mitbürger) und weil all meine gesellschaftlichen und moralischen werte auf christlicher einstellung basiert.
    Und daher, liebes watson-team, lösche isch nun eure app. Ich mag keine tendentiöse newsportale, bevorzuge sachlich-neutrale.
    56 61 Melden
    • Tatjana 30.09.2016 22:45
      Highlight Ich auch.
      10 18 Melden
    • Knut Knallmann 30.09.2016 23:01
      Highlight Die ganzen sozialen Aufgaben der Kirchen könnten auch genau so gut von einer nichtreligiösen Organisation wahrgenommen werden. Es geht im Artikel primär darum, die Kirche vom Staat zu trennen. Religion, das kann niemand abstreiten, ist vom Grundsatz her rückwärts gerichtet, konservativ und fortschrittshemmend. In einem von Grund auf aufgeklärten, humanistischem Staat wie unserem hat folglich keine Religion irgendwas zu suchen.Der Staat muss neutral sein!
      34 4 Melden
    • Lami23 30.09.2016 23:56
      Highlight Könnten. Werden aber nicht, auch wenn immer weniger Leute Kirchensteuer zahlen. Den ein grosser Teil der Freiwilligenarbeit ist unentgeltlich. Warum sollte ich die für eine xbeliebige Organisation diese Arbeit machen, wenn mich nichts mit ihr verbindet?
      4 9 Melden
  • demokrit 30.09.2016 20:47
    Highlight Das ist doch der aus der Arena.
    1 1 Melden
  • Karl Müller 30.09.2016 20:41
    Highlight Ich bin im Grunde ganz einverstanden mit den Forderungen Cuenis. Aber bei diesem Satz:

    "Es gibt kaum einen militärischen Konflikt in den letzten 2000 Jahren, der nicht auf die Religion zurückzuführen ist"

    ... hats mir dann doch den Nuggi rausgehauen. Das stimmt ganz klar nicht. Eher noch sollte man anmerken, dass bei vielen vordergründig religiösen Kriegen letztlich sehr weltliche Interessen dahintersteckten.
    58 14 Melden
  • Zwerg Zwack 30.09.2016 20:25
    Highlight Richtig so! Jetzt muss einfach noch jemand eine Initiative starten, und ich unterschreibe sofort! (Habe leider grad keine Zeit dafür, das selber anzupacken...)
    15 17 Melden
  • Reto Bollinger 30.09.2016 20:15
    Highlight Gott würde wohl sagen:

    Hab Dich lieb mein Kind!!

    Religion ist wirklich für gar nichts!

    Egal mit welchen Tempeln und Weisheiten.

    Lass mich Dir die Welt durch meinen Heiligen Geist zeigen, vom Wasser trinken das nicht mehr durstig macht und an der Seite von Jesus Tote wiederauferstehen sehen.

    Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater denn durch mich (Jesus)
    13 30 Melden
    • retofit 30.09.2016 23:17
      Highlight Schön, wenn Sie wissen, was Gott sagen würde.
      5 0 Melden
  • Der Tom 30.09.2016 20:04
    Highlight Und wie werden wir Religion los?
    16 6 Melden
    • kleiner_Schurke 30.09.2016 22:01
      Highlight Das erledigt sich quasi von selber. Die Mathematiker Abrams et al. Haben in ihrem Artikel “A mathematical model of social group competition with application to the growth of religious non-aliation“ gezeigt, dass sich soziale Gruppen, in dem Fall die Christen, mit der Zeit nach den mathematischen Modellen der Störungstheorie, ausdünnen. Den Schwund an Christen kann also ziemlich genau vorausgesagt werden, ebenso der prozentuale Anstieg der Atheisten https://arxiv.org/abs/1012.1375
      18 9 Melden
    • Michael Mettler 30.09.2016 22:42
      Highlight @kleiner_schurke: bin im englisch zu schwach. Warum dünnen sie sich automatisch aus? Merci
      4 0 Melden
    • kleiner_Schurke 30.09.2016 22:53
      Highlight Die Menschen werden atheistischer, also werden auch künftige Eltern atheistischer und die erziehen ihre Kinder atheistischer, ergo sind die Kinder Atheisten. Diese wiederum erziehen ihre Kinder areligiös und so weiter. Wenn der Atheismus mathematisch als Störfaktor behandelt wird, dann verdrängt er mittelfristig die Religion. Wir wissen das von den griechischen Göttern. Wer glaubt heute noch an Zeus? Es gibt sie tatsächlich, es sind 0.0000001% der Bevölkerung.
      18 3 Melden
    • Michael Mettler 30.09.2016 23:05
      Highlight Ok, heisst das der christliche Glaube verschwindet oder die Religion allgemein?
      2 0 Melden
    • kleiner_Schurke 01.10.2016 01:21
      Highlight Beides. Natürlich wird da Christentum durch irgendwelche obskuren Einhörner oder was auch immer abgelöst, aber auch die verschwinden.
      8 0 Melden
    • Tinu Bruch 01.10.2016 06:42
      Highlight @ Schurke
      In diesem "mathematical model" fehlen vermutlich einige ganz wichtige Parameter. Oder wie ist es zu erklären, dass gerade bei extremen religiösen Bewegungen viele Fanatiker aus Familien stammen, in denen Religion kein Thema war?
      Ein interessanter Artikel über einen Vater der seine beiden Söhne an den IS verloren hat findet sich im Migrosmagazin oder als ganzes Buch «Ich hole euch zurück».
      0 0 Melden
    • kleiner_Schurke 01.10.2016 08:21
      Highlight Natürlich erfasst so ein Modell nie alle Zustände eines Systems. Es ist ja auch die Anwendung der Störungstheorie mit den Atheisten als Störfaktor auf eine homogene religiöse Bevölkerung. Die Voraussagen betreffen also nicht einzelne Personen, sondern den gesellschaftlichen Trend, den man tatsächlich beobachten kann. Wirrköpfe wie etwa Patrick Illi der erst Fundi-Christ, dann Fundi-Muslim (IZRS) wurde oder seine Frau Nora die vom Punk zur Supermuslima mutierte, fallen eher ins Gebiet der klinischen Psychologie.
      8 0 Melden
  • Alioth 30.09.2016 20:00
    Highlight Mal halblang. In den USA sind Kirche und Staat getrennt. Genützt hats nicht viel, die USA sind viel religiöser als etwa die Schweiz. Landeskirchen sind ein gutes Bollwerk gegen Fundamentalismus, daher wäre eine pragmatische staatliche Imamausbildung momentan viel wichtiger als eine ideologisch motivierte komplette Trennung von Kirche umd Staat. Zudem sollte man bei Herrn Cuenis Abrechnung nie vergessen: die grössten Leichenberge der Menschheitsgeschichte wurden immer noch im 20. Jahrhundert von zwei Systemen verursacht, die mit Religion nicht so viel am Hut hatten.
    33 17 Melden
  • retofit 30.09.2016 19:56
    Highlight Chapeau!
    12 15 Melden
  • Maracuja 30.09.2016 19:55
    Highlight @Herr Cueni

    Mit der Trennung von Kirche und Staat kann ich gut leben, mein Rechte als gläubige Frau sind mit dem in BV festgehaltenen Recht auf Glaubens- und Gewissensfreiheit ausreichend geschützt. Auf die Berufung auf Gott in der Präambel verzichte ich gerne, sie hatte für mich eh immer etwas Blasphem. Nur möchte ich nicht die gestrigen alten Herren durch neue ersetzen, die mir sagen, was sündig bzw. infantil ist, die Andersdenkende, -fühlende, -lebende pathologisieren. Wobei ich akzeptiere, dass die Meinungsfreiheit einschliesst, dass Sie sich so abwertend über Gläubige äussern dürfen.
    34 4 Melden
  • RobertQWEC 30.09.2016 19:45
    Highlight Lieber Herr Cueni

    Doch!
    43 126 Melden
    • Marbek 01.10.2016 10:38
      Highlight Starke Argumente!
      5 0 Melden
    • RobertQWEC 02.10.2016 08:25
      Highlight Mein Dank sei dir gewiss!
      1 1 Melden
  • Cédric Rothacher 30.09.2016 19:37
    Highlight Kommt mir vor wie einer, der GLAUBT, die Regeln von Baseball zu kennen, aber selber nie gespielt hat und nun auf Grund der geglaubten Regeln meint, alle Baseballfans als Idioten bezeichnen zu müssen ... naja... kann man machen...



    76 127 Melden
    • kleiner_Schurke 30.09.2016 20:41
      Highlight Dan bringen sie eine Beweis bei das Gott existiert.
      34 14 Melden
    • Malu 81 30.09.2016 20:46
      Highlight Ich glaube Baseballfans glauben an Ihren
      Klub, Christen oder wie sich sonst schimpfen glauben an Fiktion. Diese wird
      immer gefährlicher, wenn wir den Konflikt Islam und Christen betrachten.
      Jeder spielt in der besseren Mannschaft.
      Fuck the World.
      17 10 Melden
    • Toerpe Zwerg 30.09.2016 20:52
      Highlight Nicht alles was hinkt ...
      10 2 Melden
  • Timmy :D 30.09.2016 19:22
    Highlight Ein Artikel, der mir aus den Gedanken spricht. Eine Furcht vor der ewigen Hölle ist nicht vonnöten für soziales Verhalten.
    158 38 Melden
    • Lami23 30.09.2016 20:09
      Highlight Das behaupten die Christen aber auch nicht (jedenfalls jene nicht, die ich kenne) :-)
      10 19 Melden
  • Ingenieur 30.09.2016 19:22
    Highlight Claude Cueni, ein Atheist aus dem Bilderbuch. Jedem sein Glaube. Wenn Cueni seine Glaubensansichten kundtun kann, dann sollte man dies auch einen von der anderen Seite tun lassen. Da bin ich mal gespannt, wie balanciert Watson wirklich ist.
    71 136 Melden
    • chrisdea 30.09.2016 19:31
      Highlight Wieso sollte Watson in dieser Sache balanciert sein? Es steht ihnen frei da Position zu beziehen und Religion keine Plattform zu bieten.
      138 37 Melden
    • Wuschelhäschen 30.09.2016 19:52
      Highlight @chrisdes er hat ja gar nicht behauptet, dass es Watson nicht freistehe eine Position zu beziehen, sondern er sei "gespannt" ob sie es tun. Mich nimmt die Ansicht von Religiösen auch Wunder, wenn man schon einen Atheisten-Fundi einlädt, kann man auch die anderen zu Wort kommen lassen. Freie Meinungsbildung nennt man das.
      21 16 Melden
    • S.Fischer 30.09.2016 20:02
      Highlight Cueni geht es sicherlich nicht darum, Glauben zu unterdrücken oder ähnliches, sondern darum, aufzuzeigen, wieso Religion in der Politik nichts zu suchen hat.
      Wie gesagt, jedem sein Glaube, aber wieso sollten dann regierende Mächte durch ihre Religion beeinflusst werden?
      Wir leben in einem grundsätzlich säkularen Staat, haben die Religionsfreiheit und sollten das Ziel immer vor Augen haben, dass jeder sein Leben ausleben können soll, wie er will.
      Unsere Regierung ist christlich geprägt, stellen sie sich mal vor, jemand will seine politischen Entscheide in der Schweiz auf dem Islam basieren...
      11 8 Melden
    • Phlory 30.09.2016 20:24
      Highlight und ich dachte immer, atheismus ist auch eine form von religion...
      9 35 Melden
    • kleiner_Schurke 30.09.2016 20:40
      Highlight Atheismus ist kein Glaube, es ist die Verneinung der Behauptung, dass es einen Gott gibt. Punkt. Kein Weltbild, kein gar nix. Ferner ist nicht Glauben ebenso wenig ein Glaube wie nicht Briefmarken sammeln ein Hobby ist.
      33 8 Melden
    • Toerpe Zwerg 30.09.2016 20:53
      Highlight Atheismus ist kein Glaube im religiösen Sinn.
      14 6 Melden
    • Michael Mettler 30.09.2016 21:13
      Highlight @chrisdea: ich denke ein journalistisches gefäss wie watson muss sich an die regeln halten. In jeder thematik. Watson macht jedoch etwas schlau. Bei gewissen themen stellen sie ein spannendes verhältnis von kommentären und artikel her.
      3 2 Melden
    • Wuschelhäschen 30.09.2016 22:20
      Highlight Atheismus ist ein nicht institutionalisierter Glaube, wie es viele andere Glaubensrichtungen auch sind. Es gibt keine Neutrale Sicht in dieser Sache. Jeder Fundi sieht seine Sicht als die einzige, die legitim und nicht bloß eine mögliche Sicht sei. Das gilt auch für Toerpe und den Schurken.
      10 20 Melden
    • kleiner_Schurke 30.09.2016 22:47
      Highlight so ein quatsch!
      15 5 Melden
    • Ingenieur 30.09.2016 22:53
      Highlight Leudde, beruhigt euch, Watson kann tun und lassen was sie wollen, niemand zwingt uns hier zu sein. Ist trotzdem interessant, ob sie ausgeglichen Berichten wollen oder nicht. Wer Atheismus als das "normale" deklariert, tut nichts anderes als jeder andere überzeugt Anhänger einer anderen Glaubensrichtung auch und missbraucht dazu noch die Wissenschaft als das Deckmäntelchen. Warum missbraucht? Weil die Wissenschaft in dieser Sache selbst keine Antworten liefert. Es ist wissenschaftlich gesehen offen ob Gott existiert oder nicht. Aber manchen passt das natürlich nicht.
      4 13 Melden
    • kleiner_Schurke 30.09.2016 23:04
      Highlight Dann sag mir doch mal die Methode mit der man Gott nachweisen kann. Für eines omnipotentes Überwesen ein Klax.
      14 4 Melden
    • Phlory 01.10.2016 08:32
      Highlight mir hat mal jemand erzählt, dass wenn sich gott erklären lassen könnte, es so kompliziert wäre, dass es nur ein paar wenige hochintelektuelle erfassen könnten. um aber niemand zu bevorzugen, machte er es so kompliziert, dass es garniemand versteht. ich weis nicht ob das stimmt, aber ich kann daran glauben; und solange du an nichts glaubst oder schon nur glaubst zu wissen, ist atheismus für mich ein glaube. denn in dieser frage können wir gar nicht wissen, nur glauben. evtl werden wir nach dem tod wissen, ob alles vorbei ist oder es einen gott gibt. aber bis dahin wohl eher nicht.
      1 8 Melden
    • Toerpe Zwerg 01.10.2016 08:39
      Highlight Weshalb versuchen Gläubige Nichtglauben als Glauben an das Nichts in ihre religiöse Weltsicht zu zwingen?

      Weil Sie nicht anders können. Für Sie sind ihre Götter und Propheten Tatsache. Eine Ablehnung von Glauben ist entsprechend bloss ein durch Bekehrung zur Wahrheit zu behebender Fehlglaube.

      Wir Nichtgläubigen denken aber gar nicht in der spirituellen Dimension. Wir hören uns die Geschichten an, halten sie je nach dem für niedlich oder für absurd, Immer aber einfach für von Menschen erfundene Geschichten. Dem halten wir nichts entgegen. Entsprechend ist da nichts und nicht das Nichts.
      8 1 Melden
  • Nick Name 30.09.2016 19:21
    Highlight Gehts nun um eine Verfassung oder eine Gesellschaft ohne Religion? Das Erste ist kein Problem. Das Zweite ist Träumerei. Es wird nie eine Gesellschaft "ohne Religion" geben - jedenfalls keine menschliche. Das sollten auch intelligente Religionsverdammer einsehen. (Nein, ich bin weder religiös noch gläubig.)

    So ist auch die Aussage: "Eine Welt ohne Religion ist keine schlechtere Welt." reine Hypothese, die weder jemals zu belegen noch zu widerlegen sein wird. Falls jemand protestiert, nähme mich Wunder: Wie?
    85 11 Melden
    • Plöder 30.09.2016 19:55
      Highlight wenn das erste kein Problem ist, dann lancieren wir Heute eine Initiative um die Präambel der Verfassung zu ändern ok?
      12 3 Melden
    • Donald 30.09.2016 19:55
      Highlight Ist ja nur ein Zitat und nicht die Aussage des Artikels...
      4 4 Melden
    • JackMac 30.09.2016 21:01
      Highlight Der Gegenbeweis wäre einfach zu erbringen bei all den weltweit stattfindenden Konflikten auf Religionsbasis.
      6 6 Melden
    • Stachanowist 30.09.2016 21:23
      Highlight Super Kommentar, Nick Name. Nichts hinzuzufügen.
      5 5 Melden
  • Knut Knallmann 30.09.2016 19:20
    Highlight #signed
    54 19 Melden
  • Donald 30.09.2016 19:18
    Highlight Thumbs up.
    57 28 Melden
    • Ingenieur 30.09.2016 22:54
      Highlight Du bist wahrlich ein Trumpf hier...
      2 9 Melden
  • Gapunsa 30.09.2016 19:09
    Highlight Schlussendlich soll jeder glauben was er will, und das Geld von der Kirchensteuer bleibt ja in der Kirchengemeinde. Die macht mit dem Geld viel sinnvolleres als der Staat. (z.B Unterstützung der Ärmeren IN DER REGION)

    In der heutigen Welt voller Egoismus und Hass braucht es einen Ort wo niemand zurückgewiesen wird und man einen Sinn zum Leben findet.
    Ein Ort wo andere im Vordergrund sind und nicht DU selbst.
    52 90 Melden
    • blobb 30.09.2016 19:58
      Highlight Was macht den der Staat sinnloses, im Vergleich zur Kriche?
      19 4 Melden
    • S.Fischer 30.09.2016 20:07
      Highlight Und dieser Ort ist eine Organisation, welche sich im Besitz einer absoluten Wahrheit sieht?

      Abgesehen davon ist die caritive Wirkung der Kirche, im Vergleich zum Staat, ein stark überbewerter Wert.
      Auch sehe ich nicht ein, warum ich als Atheist, durch meine normalen Steuergelder (Ja, die Kirche finanziert sich bei weitem nicht nur durch die Kirchensteuer), eine mir nicht verständliche Ideologie finanzieren sollte... http://, w
      18 6 Melden
    • JackMac 30.09.2016 21:03
      Highlight Du meinst wie die Unterdrückung der Frauen und Missbrauch von Kindern?
      13 10 Melden
    • Rabbi Jussuf 01.10.2016 23:23
      Highlight Gapunsa
      Ach ja? Die Kirchensteuer wird für die Armen in der Region eingesetzt???
      Du glaubst auch noch an den Weihnachtsmann!
      6 0 Melden
  • Gigi,Gigi 30.09.2016 19:05
    Highlight Im Prinzip kam man dem zustimmen. Leider hat es aber ein paar Behauptungen, die nicht so ganz stimmen. Zum Beispiel "Die grausamsten Foltermethoden sind von christlichen Inquisitoren erfunden und praktiziert worden". Stimmt so nicht. Die Inquisition hat relativ wenig gefoltert. Aber viel damit gedroht. Aber sicher niemand gepfählt, gehäutet und lebendig Feuerameisen ausgesetzt und was der grausamsten Foltermethoden mehr sind.
    24 40 Melden
    • Wuschelhäschen 30.09.2016 19:56
      Highlight Naja, ein paar grausame Behauptungen geben dem Artikel etwas mehr Gewicht. Ein fanatischer Atheist funktioniert genau gleich, wie ein Religiöser Fanatiker: Die Wahrheit ist unwichtig, solange man die eigenen Ansichten verwirklichen kann.
      17 11 Melden
  • dääd 30.09.2016 19:01
    Highlight Schweden hat Staat und Kirche vor ca. 20 Jahren getrennt. Das klärt das öffentliche Leben und entspannt ungemein, wie ich zurzeit vor Ort erlebe (z. B. an der Uni, in Schulen). Meines Wissens ist die Trennung auch in den Kantonen NE und GE vollzogen. Es geht also ohne Probleme - wenn man denn will.
    96 10 Melden
    • Scott 30.09.2016 20:43
      Highlight Die Trennung von Kirche und Staat, wo in öffentlichen Gebäuden keine Kreuze hängen, aber dafür Frauen mit Kopftuch arbeiten dürfen?
      13 15 Melden
    • dääd 30.09.2016 22:16
      Highlight Das Kopftuch wird hier offenbar als Textilstoff gesehen, in dem sich ein Individuum wohlfuehlt...wie Jeans, Leder, Röcke... "Schule in der Gesellschaft - Gesellschaft in der Schule" und "Gleichwertigkeit aller Menschen als staatliches Prinzip" habe ich hier einmal gelesen. Offenbar geht das seit 20 Jahren. Mehr kann ich dazu nicht sagen, es ist einfach eine Beobachtung von mir.
      8 0 Melden
    • Knut Knallmann 30.09.2016 22:41
      Highlight Das Kreuz an der Wand hängt der Staat auf. Das Kopftuch hingegen trägt eine Person. Diese Person darf unabhängig von ihrem Job selber entscheiden welcher Religion sie angehören will (Religionsfreiheit). Der Staat hingegen hat einfach neutral zu bleiben!
      15 7 Melden
  • kEINKOmmEnTAR 30.09.2016 18:55
    Highlight Ich möchte hier vehement widersprechen, den auch wenn der Text eine Geschichtsstunde ersetzten kann, so sind einige Zitate doch dem Kontext entnommen worden und viele Bereiche der Kirchen werden nicht angeschaut.
    Wieso sollte sich die Kirche selbst nicht weiterentwickeln dürfen? Wieso muss sie verbannt und ihre Bedeutung vermindert werden?

    Es ist ein starkes Zeichen wenn wir den Präambel drin lassen; er zeigt Mitglieder jeder Religionsgemeinschaft welche in diesem Land die wichtigste war und ist.
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    • Donald 30.09.2016 19:51
      Highlight Wieso sollte sich der Staat nicht weiterentwickeln dürfen? :)
      20 1 Melden
    • Morph 30.09.2016 20:05
      Highlight Wichtig ist kein dauerhafter Begriff... Somit ein 👎 von mir
      8 2 Melden
    • dääd 30.09.2016 20:31
      Highlight Schauen Sie, eine Trennung hätte auch für Kirchen Vorteile, z.B. müssten sie nicht mehr Personal für Religionsunterricht zahlen; bei sinkender Anzahl Kirchenmitglieder ein zunehmend grosser Posten. In Schweden unterrichten die Lehrpersonen Religion, indem sie die 5 grössten Religionen vergleichend behandeln und dabei dem Christentum aus historischen Gründen mehr Zeit einräumen. Weil Schule weltlich ist und die Gesellschaft repräsentieren soll und will, ist auch das Kopftuch bei Mädchen wie bei Lehrerinnen kein Problem. Alle arbeiten an der gemeinsamen Zukunft eines demokratischen Landes.
      18 0 Melden
    • kEINKOmmEnTAR 01.10.2016 15:23
      Highlight @Donald: Er darf es, aber er sollte die Geschichte und Kultur dabei nicht vergessen.
      Es darf nicht sein dass die Kultur zur Privatsache wird, sie gehört zum Staat und ist sogar Teil wieso es die Schweiz überhaupt gibt.
      Denk bedenke: Die Schweiz wurde freiwillig von verschiedenen Völkern erschaffen, die gemeinsam einen Eid geschworen haben. Vergessen wir die gemeinsame Geschichte, vergessen wir unser Land.
      @Morph: Wichtig ist subjektiv das stimmt, aber ich bin der Überzeugung dass sie wichtig ist.
      @dääd: Demokratie kann nicht die Religion ersetzten.
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  • kleiner_Schurke 30.09.2016 18:54
    Highlight Genau!
    35 29 Melden
  • TheMan 30.09.2016 18:47
    Highlight Les ich hier Stamm 2.0? Kann man Gott beweisen? Angeblich ja, kann man keinen Gott beweisen? Nein. Sogar Wissenschaftler sagen, eine Übernatürliche Macht muss es geben. Und eine kleine Frage an den Redakteur: Das Turiner Grabtuch. Die Person, die darin war, musste sich in 0,5Sekunden als Lichtstrahl aufgelösst haben. Wie geht das den? Ebenfalls versuchten andere Religionen und Atheistisch Gruppierunge das Grabtuch zu Zerstören. Warum das?
    21 134 Melden
    • chrisdea 30.09.2016 19:33
      Highlight Welche Wissenschaftler behaupten das denn? Die selben die das Turiner Grabtuch inzwischen als Fälschung belegt haben? Oder andere?
      82 8 Melden
    • gecko25 30.09.2016 19:41
      Highlight the Man sollte sich besser nicht um ein prähistorisches Taschentuch kümmern, sondern sich mal seine Gedanken machen, wie man in der Gegenwart "christliche Werte" wie Nächstenliebe und Gierbekämpfung weiterentwickelt. Denn diese lässt er in seinen Kommentaren meistens vermissen. Herrgott nochmal !
      53 7 Melden
    • Nevermind 30.09.2016 19:42
      Highlight Waren es nicht 0,273 Sekunden?

      Frag mal einen Wissenschaftler was passiert wenn sich Materie sehr schnell in Licht umwandelt.
      34 3 Melden
    • blobb 30.09.2016 20:00
      Highlight :D Gott beweisen..
      4 1 Melden
    • Easypeasy 30.09.2016 20:13
      Highlight Lichtstrahl? Kannst du das genauer erklären?
      5 1 Melden
    • TheMan 30.09.2016 20:15
      Highlight chrisdea, ich kenne nur die Geschichte, bei dem die Wissenschaftler versucht haben, es nachzumachen. War aber nicht das gleiche Resultat. Bis jetzt gibt es keine Fundierte hinweise, das es Gefälscht ist.
      2 16 Melden
    • politico 30.09.2016 22:01
      Highlight @TheMan: Quatsch! Mit der Radiokarbon-Methode haben 7 Laboratorien (darunter 3 vom Vatikan ausgewählte, inkl. ETH Zürich) in unabhängigen Versuchen das Grabtuch datiert. Alle kamen auf einen Entstehungszeitraum rund um das Jahr 1235 nach Christus!
      26 1 Melden
    • Raphael Bühlmann 30.09.2016 22:04
      Highlight http://www.bbc.com/news/magazine-33164668

      Verschiedene Thesen zum Grabtuch.
      3 0 Melden
    • TheMan 30.09.2016 22:17
      Highlight politico die Radiokarbon-Methode wird aber schon immer Falsch eingesetzt. Doch die Wissenschaft möchte das nicht akzeptieren. Es würden auf dem Grabtuch, Pflanzensamen gefunden, die nur in die Zeit Christus in Verbindung gebracht werden können. Und nur in dieser Region.
      1 16 Melden
    • politico 30.09.2016 23:17
      Highlight Angeblich! Hat es Samen da drauf, die aus der fraglichen Region kommen. Das ist aber erstens noch kein Beweis für die Echtheit und zweitens wird die Kritik an der C14-Methode praktisch ausschliesslich mit zweifelhaften Argumenten gestützt. Wie auch immer: es ist per se schwierig mit Menschen, die an etwas glauben möchten, rational zu diskutieren.
      11 0 Melden
    • TheMan 01.10.2016 20:42
      Highlight Die C14 Datierung kann nie genau bestimmt werden. Gründe gibt es Viele: Atomtests, den Suess-Effekt, die Reservoir bzw Hartwasser-Effekt. Und wohlgemerkt die Daten, die mit eine C14Test gemacht werden, können nur Intepretiert werden. Somit gibt es da viel Spielraum. Es gibt auch Diverse Funde, die beweisen, das die C14 Methode mehr als nur versagt.
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    • Rabbi Jussuf 01.10.2016 23:16
      Highlight Nicht TheMan schon wieder
      Mit dem ewig gleichen Sermon.
      Durch Wiederholungen wird er nicht weniger falsch...
      3 1 Melden
  • Homes8 30.09.2016 18:45
    Highlight Und die Ethik brauchts dann auch nicht mehr
    26 79 Melden
    • Ollowain 30.09.2016 20:01
      Highlight Was bitteschön soll Ethik mit Religion zu tun haben?
      36 8 Melden
    • blobb 30.09.2016 20:05
      Highlight Ethik musste sich gegen die christliche Kirche durchsetzen. Aufklärung? Menschenrechte? Schon mal gehört?
      32 7 Melden
    • Michael Mettler 30.09.2016 23:02
      Highlight @blobb: welche ethik? Deine? Meine? Hätte da gerne Details.
      5 3 Melden
    • blobb 01.10.2016 05:19
      Highlight @Michael Mettler
      https://de.wikipedia.org/wiki/Ethik
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    • Michael Mettler 01.10.2016 07:37
      Highlight @blobb: wikipedia sagt. Ethik befasst sich mit den Voraussetzungen und der bewertung des menschlichen handelns. Welches handeln welche voraussetzung hat und vor allem wie es bewertet wird jedoch nicht. Und da hätte ich gerne eine antwort von dir. Weil die kirche besitzt auch eine ethik und diese willst du weg haben. Also frage ich welche besser ist?
      2 7 Melden
    • Homes8 01.10.2016 08:27
      Highlight Für mich ist die Religon der Boden der Ethik. Oder umgekehrt? Etwa wie Huhn und das Ei.
      Wenn man die Religionen /Glauben verteufelt, dann hat auch die Ethik und Moral kein Fundament mehr.
      3 15 Melden
    • blobb 01.10.2016 16:25
      Highlight z.B. Menschenrechtskonvention (kleinster gemeinsamer Nenner oder common sense)
      Recht auf Bildung musste sich gegen die Kirche durchsetzten oder Recht auf Selbstbestimmung uvvvm.
      4 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 01.10.2016 23:10
      Highlight Holmes8
      Autsch, auf Ethik, die auf irgendeiner Religion basiert, verzichte ich umgehend. Diese Art "Ethik" hat die Angewohnheit, sich schnellstens in Unmoral zu verwandeln.
      6 1 Melden
    • Homes8 03.10.2016 08:28
      Highlight Im Moment scheint der Glaube es sei ein Leben ohne Glauben möglich, sehr populär zu sein.
      Diese Religion ist auch nicht neu.
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