Krankenkasse
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Nachrechnen lohnt sich

So gehen Sie beim Kassenwechsel vor

25.09.14, 11:22 25.09.14, 11:44

Die Krankenkassenprämien unterscheiden sich innerhalb von Kantonen und Prämienregionen. Daher lohnt sich ein Vergleich der Versicherungsprämien und in der Folge oft ein Kassenwechsel.

Bis Ende Oktober müssen die Krankenkassen ihre Versicherten über die persönliche Prämie für das kommende Jahr, die angebotenen Franchisen und die dabei gewährten Rabatte informieren. Die Versicherten können bis Ende November die Grundversicherung kündigen oder ein anderes Versicherungsmodell wählen.

Um den Versicherten den Vergleich zu erleichtern, bietet das Eidgenössische Departement des Inneren (EDI) kostenlos Hilfe an: Seine Prämienübersicht gibt Hinweise, etwa zu Kündigungsfristen, Sparmöglichkeiten, HMO-Standorten und Hausarztnetzen.

Vergleichsplattform vom Bund

Priminfo.ch liefert zu verschiedenen Krankenkassen die Prämien. Screenshot priminfo.ch

Auf der Webseite www.priminfo.ch gibt es zudem einen kompletten Prämienrechner, mit dem die genehmigten Prämien der Grundversicherung und die Versicherungsangebote in der jeweiligen Region und Altersgruppe verglichen werden können.

Findet jemand ein passendes Angebot, kann er eine Grundversicherungsofferte anfordern. Die Vorteile dieses Rechners seien, dass die Prämien aller Versicherer darin enthalten seien, schreibt das EDI. Zudem müssten die Kassen nicht pro eingegangene Offertenanfrage eine Gebühr bezahlen.

Bund stellt weitere Infos zur Verfügung

Darüber hinaus stellt das EDI verschiedene Dokumente wie beispielsweise ein Musterkündigungsbrief zur Verfügung. Für Fragen von Versicherten hat das Innendepartement zudem eine Telefonhotline eingerichtet (058 464 88 01, zu Bürozeiten).

Die Krankenkassen sind verpflichtet, in der Grundversicherung neue Versicherte vorbehaltlos und ohne Wartefrist aufzunehmen - ungeachtet des Alters und des Gesundheitszustands. (pma/sda)



Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Apothekerin verbannt Globuli: 6 Dinge, die du dazu wissen musst

Globuli erhitzen die Gemüter. In Deutschland hat erstmals eine Apotheke die homöopathischen Medikamente aus dem Regal geräumt. Wird es auch in der Schweiz dazu kommen? Die wichtigsten 6 Fragen und Antworten. 

In der Bahnhof-Apotheke im bayerischen Städtchen Weilheim werden keine homöopathischen Medikamente mehr verkauft. Iris Hundertmark, Inhaberin der Apotheke, hat sich zu diesem Schritt entschieden. Sie tut es aus Gewissensgründen, wie sie sagt. Denn die wissenschaftliche Wirkung von homöopathischen Globuli ist nicht erwiesen. 

Auch hierzulande wird die Homöopathie-Debatte hitzig geführt. In Deutschland gilt die Schweiz gar als Globuli-Eldorado. Aber warum genau? Und gibt es auch hierzulande …

Artikel lesen