Kuba
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Nach dem Deal mit den USA

Kuba lässt politische Häftlinge frei

13.01.15, 02:17 13.01.15, 09:43

Kubas sozialistische Regierung hat 53 politische Gefangene auf freien Fuss gesetzt. Das teilten US-Regierungsquellen am Montag mit. Die US-Regierung begrüsste die «sehr positive Entwicklung».

Die Häftlinge standen demnach auf einer Liste, die das Weisse Haus der Regierung von Staatschef Raúl Castro während der Gespräche über eine diplomatische Annäherung überreicht hatte. Die Freilassungen sind Teil der als historisch gewerteten Vereinbarung zwischen den Regierungen in Washington und Havanna Mitte Dezember. Beide Länder hatten damals die Wiederaufnahme ihrer diplomatischen Beziehungen nach mehr als 50 Jahren Eiszeit angekündigt.

Die USA würden weiterhin der kubanischen Regierung klar sagen, dass keiner der 53 freigelassenen Gefangenen Opfer von Anfeindungen, Festnahmen oder Prügel werden soll, schrieb US-Aussenminister John Kerry in einem Brief an US-Senator Robert Menendez. Zuvor hatte das Weisse Haus eine Liste mit den Namen der Oppositionellen verbreitet. Menendez und andere Senatoren und Abgeordnete hatten die US-Regierung wegen mangelnder Transparenz kritisiert.

U.S. Secretary of State John Kerry speaks at a press conference in Gandhinagar, India, Monday, Jan. 12, 2015. Kerry said Monday he will travel to Paris this week for talks on countering extremist violence, following sharp criticism of the Obama administration for not sending a senior official to Sunday's rally for unity in Paris that was attended by some 40 world leaders and more than a million people (AP PhotoRick Wilking, Pool)

John Kerry, Aussenminister der USA. Bild: AP/REUTERS POOL

Laut kubanischen Menschenrechtlern wurden mindestens 38 Häftlinge vergangene Woche freigelassen. Die restlichen sollen vor der Dezember-Ankündigung aus der Haft entlassen worden sein. Unter ihnen sind zahlreiche Aktivisten verbotener politischer Gruppierungen.

Vergangene Woche hatte das US-Aussenministerium bekanntgegeben, dass die Top-Diplomatin Roberta Jacobson am 21. und 22. Januar in Havanna die Gespräche zur Normalisierung der Beziehungen aufnehmen wird. (feb/sda/dpa)



Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Xi Jinping und Donald Trump sind auf Kollisionskurs – es wird brandgefährlich

Eine neuer Kalter Krieg zwischen den USA und China wird immer wahrscheinlicher. Es droht eine brandgefährliche Eskalation.

Für einmal schickte der Präsident seinen Vize an die Front. «Die Vereinigten Staaten haben ihre Haltung gegenüber China geändert», erklärte Mike Pence kürzlich in einer kämpferischen Rede zum Verhältnis der beiden. «Dieser Präsident wird sich nicht unterkriegen lassen.»

Das sind ganz andere Töne als im Frühjahr letztes Jahres, als die beiden Präsidenten persönlich Nettigkeiten in Trumps Residenz Mar-a-Lago austauschten und den «besten Schokoladenkuchen der Welt» assen. Damals schien es, …

Artikel lesen