Kultur
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Von Museen in Europa und den USA

Neuseeland erhält tätowierte Maori-Köpfe zurück

Tätowierte Köpfe von neuseeländischen Ureinwohnern galten einst als kuriose Reisetrophäe und fanden so ihren Weg in Museen in Europa und in den USA. Neuseeland bemüht sich seit Jahren um die Rückgabe. Am 5. Dezember erhält das Nationalmuseum 35 Köpfe zurück.

Te Papa Tongarewa in Wellington nimmt nebst den tätowierten Köpfen auch andere sterbliche Überreste in Empfang, wie es am Montag mitteilte. Die Objekte waren teils von einem österreichischen Abenteurer in Neuseeland gesammelt worden und gehörten zuletzt zur Kollektion des Naturgeschichtemuseums in New York.

This computer image provided Friday, April, 15, 2011 shows a computer generated image of a Maori head that will be returned to New Zealand on May 9, 2011. France joins the U.S., Australia and other European countries in returning Maori objects to their native land. New Zealand has for years sought the return of preserved Maori heads and other human remains that were collected in the West and displayed in museum galleries. (AP Photo/Sebastien Varea/AFT-3DARTS) NO SALES

Schon früher wurden tätowierte Köpfe zurückgegeben. Hierbei handelt es sich um ein computergeneriertes Bild. archivBild: AP AFT-3DARTS

Die meisten Überreste stammen nach Angaben des Museums aus der Privatkollektion von Felix von Luschan, einem österreichischen Anthropologen, der Anfang des 20. Jahrhunderts Kurator und Direktor des Museums für Völkerkunde in Berlin war.

Er sei nicht selbst nach Neuseeland gereist, habe aber viele Stücke von seinem Landsmann Andreas Reischek bekommen, der von 1877 bis 1889 als Präparator in Auckland arbeitete, sowie von anderen Sammlern.

Geschichte aufarbeiten

«(Die Rückgabe) erlaubt es unserem Land, eine sehr dunkle Periode unserer Geschichte aufzuarbeiten», sagte Museumssprecher Arapata Hakiwai. Die sterblichen Überreste sollen zunächst im Museum untersucht und dann an die Nachfahren zurückgegeben werden. (sda/dpa)



Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Gewalt, Sex und homoerotische Inhalte – 9 Musikvideos, die für einen Skandal sorgten

Vor kurzem veröffentlichte der US-amerikanische Schauspieler und Rapper Donald Glover aka Childish Gambino ein Musikvideo, das für Aufruhr sorgte:

Selbstverständlich ist ein solch provokanter Videoclip nichts Neues. In der Geschichte der Musik wurde schon oft provoziert – um auf Missstände aufmerksam zu machen, aus Kommerz oder beiderlei. 

500'000 US-Dollar liess Michael Jacksons Plattenfirma sich den Videoclip zum Song «Thriller» kosten. Obwohl das 14-minütige Video von Kritikern …

Artikel lesen
Link to Article