Kunst
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Fragwürdiges Erbe

Kunsmuseum Bern tut sich schwer mit Gurlitt-Entscheid

08.05.14, 19:58 04.07.14, 11:11
ARCHIV - HANDOUT - Die Kombo zeigt 8 Werke aus dem spektakulären Münchner Kunstfund, die seit 11.11.2013 online einsehbar in der Lost-Art-Datenbank aufgelistet sind und bei denen laut Behördenangaben «der begründete Verdacht auf NS-verfolgungsbedingten Entzug» besteht. Im Uhrzeigersinn von links oben: Otto Griebel: «Die Verschleierte», Aquarell, 1926; Erich Fraaß: «Mutter und Kind», Aquarell, 1922; Ludwig Godenschweg: «Männliches Bildnis», undatierte Druckgrafik, Christoph Voll: «Mönch», Aquarell, 1921, Fritz Maskos: «Sinnende Frau», Druckgrafik 1922, Conrad Felixmüller: «Paar in Landschaft», Aquarell, 1924, Marc Chagall: «Allegorische Szene», undatiertes Gemälde, Wilhelm Lachnit: «Mädchen am Tisch», Aquarell, 1923. Fotos: Staatsanwaltschaft Augsburg/dpa (zu dpa "Bewegung im Fall Gurlitt - Sammler ist gesprächsbereit" vom 29.01.2014 - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung bei Urhebernennung und nur im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung!) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Bilder aus der Gurlitt-Sammlung. Bild: APA Staatsanwaltschaft Augsburg

In der Diskussion darum, ob das Kunstmuseum Bern das Erbe des Kunsthändlers Cornelius Gurlitt annehmen soll, ist kein Entscheid in Sicht. Wie der Stiftungsrat heute mitteilte, habe das Museum beschlossen, «zur Klärung der vielfältigen Fragen» die Dienste verschiedener Anwaltskanzleien in Anspruch zu nehmen. Insbesondere gehe es darum, «alle faktischen und rechtlichen Umstände zu prüfen».

Das Kunstmuseum Bern hat insgesamt sechs Monate Zeit, in der Sache Gurlitt zu entscheiden. Seit der Veröffentlichung des Testaments sind zwei Monate vergangen. 

Alles zu Gurlitt

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Digital ist besser. Das gilt auch für die Kunst

Was will die Kunst mit den sozialen Medien? Darf man einen Fernseher mit Nagellack bemalen? Und was hat ein Museum mit einem WC zu tun? Pipilotti Rist und andere haben da so ihre Ideen.

Februar 2018, Sydney, Australien, die Menschen spinnen: Alle wollen ins Museum, in die bunte, halluzinogene Welt der Pipilotti Rist. Das Museum droht zu platzen. Es denkt sich, okay, wenn wir den Leuten verbieten, Selfies zu machen, kommen weniger. Und dann? «Dann ging der Schuss nach hinten los», sagt Pipilotti Rist überaus zufrieden, «dann kamen noch mehr Leute. Weil alle die Ausstellung noch einmal ohne Handy sehen wollten.»

Rists Welterfolg ist mit jedem Jahr noch krasser, eine Explosion der …

Artikel lesen