Lateinamerika
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epa05698405 Volcano Fuego (L) and Volcano Acatenango (R) seen from Alotenango municipality, in the Sacatepequez Department, Guatemala, 04 January 2017. Volcan Fuego in Guatemala is recording according to the Seismology, Vulcanology, Meteorology and Hydrology National Institute a 'great range of activity' with constant eruptions of ash.  EPA/Esteban Biba

Blick auf den Vulkan Acatenango. Bild: EPA/EFE

Plötzlicher Kälteeinbruch – sechs Bergsteiger erfrieren an Vulkan in Guatemala

10.01.17, 03:17 10.01.17, 06:42


In Guatemala sind sechs Menschen bei der Besteigung des Vulkans Acatenango ums Leben gekommen. Am Montag seien drei Leichen geborgen worden, teilte der Leiter des Katastrophenschutzes, Sergio García Cabañas, mit.

Nach Angaben der Rettungsteams hatte ein plötzlicher Temperatursturz am Wochenende zu Unterkühlung bei den Wanderern geführt. Bei zwei der Todesopfer handelte es sich um Leichtathletinnen. Das Nationale Olympische Komitee von Guatemala beklagte den Tod der Sportlerinnen und kondolierte den Familien.

Die Wanderer hatten am Samstag den Aufstieg auf den 3975 Meter hohen Acatenango begonnen und waren dabei von einer Kaltfront überrascht worden. Der Vulkan ist eine beliebte Touristenattraktion.

«Ich habe schon viele Vulkane in verschiedenen Ländern bestiegen. Ein solches Klima wie Samstagnacht habe ich aber noch nie erlebt», sagte die Wanderin Aracely Esquivel der Zeitung «Prensa Libre». «Es ist ein Wunder, dass ich noch am Leben bin.» (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Calvin WatsOff 10.01.2017 05:10
    Highlight Und wir jammern hier teils weil Winter ist und Kälte dazu gehört. So gehen zu müssen! Schlimm und ungerecht. :(
    0 0 Melden
    • Chihirovocale 10.01.2017 06:49
      Highlight Wir haben das Glück in einer eher milden Region zu leben, in der das Wetter nur selten sehr plötzlich umschlägt. Doch selbst hier kann es passieren, dass man in den Bergen von einem Gewitter oder Nebel überrascht wird, was durchaus gefährlich sein kann.
      @calvin: Deswegen denke ich nicht, dass es ungerecht ist, wer sich in die Natur (oder aus dem Bett) begibt geht nunmal auch Risiken ein.
      Traurig, dass die Menschen am Berg so früh gehen mussten.
      2 0 Melden
    • Calvin WatsOff 10.01.2017 07:02
      Highlight @Chihirovocale, da hast du sicherlich recht. Es ist Schicksal, dennoch, ungerecht von Mutter Natur.
      0 1 Melden

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