Leben
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Du «gefällst mir» nicht: Wie der Nicht-Like unsere Beziehungen verändert

Bild: bansky via imgur

Na? Heute schon das Foto der Kollegin absichtlich nicht geliked? 



Solange wir in einer Gesellschaft leben, in der Likes, Retweets und Shares als Messlatte für unser eigenes Ego gelten, kann eines nicht ignoriert werden: der Nicht-Like.

«Wie?», wird manch einer jetzt fragen.

«Etwas, das nicht stattfindet, kann doch kaum Bedeutung zugeschrieben werden?»

Und ob.

Gerade dort, wo sich online viele Menschen austauschen, gedeihen bittere Möglichkeiten der Ignoranz.

Man denke nur an Ghosting. Eine Praxis, bei der ein Gegenüber seinem Gesprächspartner aus verschiedensten Gründen nicht mehr antwortet («Hallo, was ist denn los mit dir?»), seine Anrufe ignoriert («Sie haben 3 Anrufe in Abwesenheit») und schliesslich möglichst unauffällig und schmerzbefreit in den Untiefen des Internets verschwindet, ohne jemals wieder ein direktes Lebenszeichen von sich zu geben.  

Nun sind die Lebenszeichen («Chillen mit Bae in Bali») dank Facebook und Instagram nicht mehr ganz so schwer ausfindig zu machen, selbst wenn der Geschmähte ignoriert wird. Und genau in dieser Problemzone setzt auch der Nicht-Like an. Ähnlich wie beim Ghosting zollt man seinem Gegenüber auf Teufel komm raus keinen Respekt.

Obwohl man digital verbunden ist und sich gegenseitig folgt, wird nicht auf «Gefällt mir» oder das Herz-Symbol gedrückt. 

Nie. Niemals. Never.

Nicht bei der Beförderung, nicht beim Urlaubsfoto, nicht beim Umzug.

Alles Zufall?

Klar gibt es Menschen, die lediglich passiv online sind (sogenannte Lurker) und nie Dinge liken, auch nicht die ihrer Freunde. Der bewusste Nicht-Liker unterscheidet sich jedoch von den Lurkern. Merken können das Betroffene, wenn gemeinsame Freunde oder Bekannte sehr wohl von der Like-Praxis des onlineaffinen Nicht-Likers profitieren und der bewusste Ausschluss sichtbar wird.  

«Warum liked mein Studienkollege immer die Fotos unseres gemeinsamen Freundes Leandro, aber nicht von mir?», fragt Gregor. So leid es mir tut: Weil er dich nicht besonders mag – oder zumindest nicht genug. Vielleicht bist du in seinen Augen zu ehrgeizig, zu selbstbewusst, zu beliebt.

Vielleicht hast du aber auch ein paar klassische Social Media Turn Offs begangen, wie zu viele (>3000) oder zu wenige (100) Freunde auf Facebook zu haben. Die Autorin Shana Lebowitz schreibt auf Business Insider über «9 Dinge, die dich sofort unsympathisch erscheinen lassen». 

Zu viele Fotos, Angeberei und Nahaufnahmen bei Profilfotos gehören dazu.

Repräsentative Studien zur genauen Motivation von Nicht-Likern lassen aktuell noch auf sich warten.  

Zugegeben: Es scheint sich auf den ersten Blick um ein oberflächliches Problem zu handeln, das vor allem diejenigen betrifft, die nicht genug Grösse besitzen, um drüberzustehen. Auf den zweiten Blick jedoch offenbart Liking und Nicht-Liking eine Hierarchie.  

Angenommen, Chefs liken nur die Beiträge gewisser Mitarbeiter und jene der anderen nicht, was bedeutet das für das Arbeitsklima? Der Fleiss-Stern, der früher noch allen Schülern nacheinander ins Heft geklebt wurde, ist einigen wenigen Hervorhebungen im Netz gewichen. Was bedeutet der Nicht-Like für Freundschaften, Cliquen auf dem Schulhof?  

bild: bansky via tumblr

Internetnutzern stehen immer mehr Kanäle zur Verfügung, gleichzeitig werden sie dort von Menschen, Bots und journalistischen Produkten zugeballert. Dass man da nicht alles lesen, teilen, loben kann – geschenkt. Zur Erinnerung: Ende 2016 hatte Facebook knapp 1,79 Milliarden monatlich aktive Nutzer weltweit.

Jeden Tag posten sie eine Milliarde Statusmeldungen. Bei Twitter werden jeden Tag 400 Millionen Tweets abgesetzt, bei Instagram 80 Millionen Fotos geteilt. Und trotzdem: Laut einer Studie des Pew Research Centers, in der das Nutzungsverhalten von tausenden US-Amerikanern untersucht wurde, kam heraus, dass 44 Prozent aller Facebook-User den Content ihrer Freunde zumindest einmal pro Tag liken, 29 Prozent tun dies sogar öfters täglich.

Wenn Gregor zum fünften Mal bemerkt, dass er online von seinem Kollegen weniger Zustimmung erntet als Leandro, könnte das negative Effekte auf ihn haben. Das Internet und die dort ausgedrückte Zustimmung beziehungsweise Ablehnung ist real, genauso wie Mobbing in der Schule durch Nicht-Beachtung gang und gäbe ist.  

Im Kern des Problems steht eine grundsätzliche Frage:

Warum fühlt es sich überhaupt gut an, wenn jemand einen Post mit «Gefällt mir» versieht?

Die einfache Antwort: Weil das Belohnungszentrum im Gehirn aktiv wird, der Nucleus accumbens. Diese Hirnstruktur wird auch aktiv, wenn Menschen Süsses schmecken. Für den Urmenschen war das ein Hinweis auf besonders energiereiche Nahrung. Die Ausschüttung von Dopamin im Belohnungszentrum war ein Antrieb, solche Nahrung zu suchen und damit das eigene Überleben zu sichern. Heute hält diese feste Verdrahtung in unserem Gehirn eine milliardenschwere Süsswarenindustrie am Laufen.

Aber was verbindet den Urmenschen mit nicht gelikten Urlaubsfotos?

Ausgeschlossen zu werden, ist auch unter Naturvölkern das Worst-Case-Szenario. «Dieses Gefühl ist eines der schlimmsten Emotionen, die es gibt», sagt Eckart Voland, Soziobiologe an der Universität Giessen. «Bei vielen Naturvölkern ist es die höchstmögliche Strafe, Menschen auszustossen. Im schlimmsten Fall kann das einem Todesurteil gleichkommen.»

Laut Neurowissenschaftler Dar Meshi, er forscht an der Humboldt Universität Berlin, ist unser Drang nach sozialer Anerkennung ein starker Antrieb für die Nutzung sozialer Medien. Unser Gehirn ist darauf programmiert, hohes Ansehen und Gruppenzugehörigkeit mit einem guten Gefühl zu belohnen, weil ein soziales Netzwerk für den Urmenschen überlebenswichtig war.

Komme was wolle: Der Mensch wird als soziales Wesen mal mehr, mal weniger um Zustimmung konkurrieren. Bevor also das nächste Mal absichtlich nicht-geliked wird, sollte sich der User über die Auswirkungen seines Verhaltens bewusst werden. Kratzt ein Like wirklich am eigenen Ego? 

Social-Media-Manager Marius Notter, er betreut den Instagram-Account von Spiegel Online, warnt dennoch vor zu viel Paranoia: «Was wir in unserem Feed zu sehen bekommen, ist von Algorithmen beeinflusst. Wer einmal etwas nicht liked, bekommt manche Dinge in Zukunft gar nicht mehr angezeigt». Jemandem zu entfolgen, sei zudem laut Notter nichts im Vergleich zu einem konfrontierenden Dialog im Real Life.

Wir alle sind das Netz und müssen uns fragen, wie wir mit diesen Entwicklungen umgehen. Es ist dieser kleine Stich im Innersten, der uns inmitten all der Technologie zeigt, wie verletzbar wir trotz unserer glänzenden Biografien («Mother. Writer. Founder of») sind.

Bilder aus der prädigitalen Zeit: Die Fotografien eines Dorfwirts

Mehr mint gibt's hier:

15 Styles, die Ende 90er und Anfang 2000er der Shit waren

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Nach «Avengers: Endgame» – diese 7 kommenden Filme könnten auch die Milliarde knacken

Link zum Artikel

Ich + Ich + Tattoo-Dirk à Paris

Link zum Artikel

«Game of Thrones»: Das war sie also, die grösste Schlacht der TV-Geschichte?!?!

Link zum Artikel

Dieses Model trägt als Erste einen Burkini auf der Titelseite der «Sports Illustrated»

Link zum Artikel

«Avengers: Endgame» pulverisiert Kinorekord – und sorgt für Schlägerei

Link zum Artikel

«Meine Ehefrau hat mich jahrelang mit ihrer Jugendliebe betrogen»

Link zum Artikel

Die vegane Armee

Link zum Artikel

14 Comics, die das Leben als Mann perfekt auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

Die Jackson-Doku «Leaving Neverland» erhitzt die Gemüter – 6 Gründe, warum das so ist

Link zum Artikel

Auf den Spuren meiner Urgrossmutter

Link zum Artikel

Regie-Legende Francis Ford Coppola: Neues Alter, neuer Film, neues «Apocalypse Now»

Link zum Artikel

Schwangerschafts-Abbruch wegen Trisomie: «Die Entscheidung war furchtbar, aber klar»

Link zum Artikel

«Mimimi» – Wie schnell bist du empört?

Link zum Artikel

Sterben am Schluss alle? Das verraten uns die 3 neuen Teaser zu «Game of Thrones»

Link zum Artikel

So heiss, stolz und glücklich feierten die «Game of Thrones»-Stars Premiere

Link zum Artikel

10 lustige Antworten auf die dumme Frage: «Wann hast du entschieden, homosexuell zu sein?»

Link zum Artikel

Böööses Büsi! Stephen Kings «Pet Sematary» ist wieder da

Link zum Artikel

RTS zeigt GoT zeitgleich am TV. Und wir fragen: Wann wollt ihr dazu was von uns lesen?

Link zum Artikel

Ja, in der Schweiz gibt es Obdachlose – und so leben sie

Link zum Artikel

«Krebs macht einsam» – wie Ronja mit 27 Brustkrebs überlebte

Link zum Artikel

Coca Cola Life und 17 weitere Getränke, die (beinahe) aus der Schweiz verschwunden sind

Link zum Artikel

US-Komiker Noah spricht über seine (Schweizer-)Deutsch-Erfahrungen – und es ist grossartig

Link zum Artikel

Die Boeing 737 ist derzeit nicht sehr beliebt – wie dieser Litauer jetzt auch weiss

Link zum Artikel

«Leaving Neverland»: Brisante Jackson-Doku kommt am Samstag im SRF

Link zum Artikel

Sag nicht, wir hätten dich nicht gewarnt: 7 Dokus zum 🐝-Sterben

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Der neue Schweizer Streaming-Dienst «Filmingo» will das Anti-Netflix sein

Link zum Artikel

Tantra-Tina, ihre Latexhandschuhe und mein Orgasmus

Link zum Artikel

Ich machte bei GNTM mit – und so war's (empörend!)

Link zum Artikel

Mick Jagger braucht eine neue Herzklappe – und will bald wieder auf der Bühne stehen

Link zum Artikel

Nacktbild von Sohn löst Shitstorm aus – Sängerin Pink rastet aus

Link zum Artikel

«Ich liebe meine Freundin, aber ich liebe auch schöne Frauen…»

Link zum Artikel

Ihre Produkte haben die Welt erobert – trotzdem wurden diese 5 Erfinder nicht reich

Link zum Artikel

Disney wird immer mächtiger – warum darunter vor allem Kinos und Zuschauer leiden

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

17
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • John Wick 21.05.2017 16:57
    Highlight Highlight Mit liken und nicht liken hab ich kein Problem..Genau aus diesem Grund hab ich kein Fb!!!
    Da wird sowieso jeder scheiss gepostet und das soll man noch liken..??
    Wie krank muss die Menschheit noch werden..??
  • Wolf2000 01.05.2017 17:55
    Highlight Highlight Es ist ja schon krank das man heute neben seinem Partner und der Familie noch eine Onlinebeziehung führt.
  • AllIP 01.05.2017 15:20
    Highlight Highlight Mi mi mi mi niemand mag mich mi mi mi....

  • Altweibersommer 29.04.2017 23:06
    Highlight Highlight Wie überempfindlich kann man eigentlich noch sein?
  • dmark 29.04.2017 20:29
    Highlight Highlight Mir egal. Ich gebe meine Meinung ab, lebe mein Leben und es stört mich nicht, ob es jemandem gefällt oder eben nicht.
  • Chicken Scratch Addict 29.04.2017 19:24
    Highlight Highlight Genau aus diesem Grund habe ich kein Facebook! Fühle mich jeden Tag super und bin sogar stolz darauf, dass ich diesen Schwachsinn nicht unterstütze. Man hat im Leben nur so viele ECHTE Freunde wie man an einer Hand abzählen kann.
    • jjjj 29.04.2017 20:32
      Highlight Highlight ach... der erste Post ist schon der "ich habe kein FB" Post... surprise...
    • Wehrli 02.05.2017 17:25
      Highlight Highlight Weil ich bin soooo anders und kreativ, ich brauch kein Facebook ging-gong.
  • who cares? 29.04.2017 15:33
    Highlight Highlight Ich habe auch schon extra nicht geliket. Und habe mich dann ein bisschen savage gefühlt, obwohl es die betreffende Person wahrscheinlich nicht mal gemerkt hat :')
  • Willkommen 29.04.2017 14:38
    Highlight Highlight Ihr habt vielleicht probleme...
  • seventhinkingsteps 29.04.2017 14:07
    Highlight Highlight ...


    Ich weine für diese Generation
  • dä dingsbums 29.04.2017 14:07
    Highlight Highlight Guter Artikel.

    Kann ihn mangels FB-Account nicht liken, darum einfach ein Lob-Kommentar.
    • Bianca_Jankovska 01.05.2017 10:47
      Highlight Highlight Geht auch - ist angekommen. Danke!
  • Pius C. Bünzli 29.04.2017 13:40
    Highlight Highlight Man sollte auch nur das liken was einem gefällt, eigentlich logisch. Frei nach dem kein Applaus für Scheisse Prinzip.
  • Barracuda 29.04.2017 13:08
    Highlight Highlight Sind das wirklich (echte) Probleme, die Einige haben? Ist man im Grunde genommen nicht selbst ein Stück weit Teil des Problems, wenn man sich mit solchen Fragen beschäftigt. Damit meine ich, wer den Facebook- und Instagram-Wahnsinn nicht mitmacht, dem würde erst gar nicht in den Sinn kommen, sich mit solchen Fragen rumzuschlagen.
  • Gigi,Gigi 29.04.2017 11:54
    Highlight Highlight Schöner Artikel, bekommt ein Like von mir. Obwohl ich ja grundsätzlich niemanden like.
    • Bianca_Jankovska 01.05.2017 10:46
      Highlight Highlight Danke dir dafür ;)

Wenn du RTL II in echt erleben willst, geh' in eine Zürcher Badi

Sie tragen Strings, schminken sich auf dem Badi-WC und nippen an Drinks. Alles, um in ihren Instastories eine gute Falle zu machen. Darüber geilt sich vor allem der Typ auf, der mit seiner Freundin hier ist. Und ich? Hab Spass wie Sau!

Mir fallen die Chicks schon beim Betreten der Badi auf. Sie tragen Schlärpli mit dünnen Absätzen. Auf dem Holzsteg. Und sie sind wahnsinnig parfümiert. In der Badi. Auch sind sie sehr geschminkt und ihr Haar ist frisch gewaschen und mit Babyliss bearbeitet. Beachwaves. Soll so ganz zufällig cool aussehen. Aber hey, mir machen die Girls hier nichts vor. Stehe schliesslich selber sehr auf Beachwaves.

Die eine hat ein sehr kurzes Kleidli an. Rückenfrei. Rosa-weiss kariert. Beim Bücken sieht man …

Artikel lesen
Link zum Artikel