Leben
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Es gibt tausend gute Gründe, warum sich Paare auf Social Media nicht vernetzen sollten

Bild: Shutterstock

Ein Toast auf die unkonventionelle Beziehungspflege. 



Es gibt ein grosses Missverständnis, das sich so hartnäckig im ungeschriebenen Kodex des Zusammenlebens hält wie Brotkrümel in den untersten Gefilden eines Toasters.

Es lautet wie folgt: Sobald sich zwei Menschen länger als drei Monate regelmässig in der Bude des anderen zum Lasagne-Kochen treffen, fügt einer von beiden den anderen auf Facebook, wahlweise auch auf Instagram und Twitter hinzu, und besiegelt damit den ersten Schritt des digitalen Zusammenhalts, noch bevor ernste Zukunftsabsichten sichtbar werden.  

Hauptsache, die Fotos und Textfragmente des anderen sind von nun an frei zugänglich, um zu jeder x-beliebigen Uhrzeit mit einem Herz oder Like versehen und via Screenshot an die beste Freundin weitergeleitet werden zu können.  

Auf den ersten Blick bietet dieser Vorgang natürlich viele Vorteile: Endlich kann man die alten Feierfotos des anderen auch dann stalken, wenn man nicht gemeinsam vor dem Rechner sitzt und bis 2012 zurückscrollt, um die zuckersüssen Pinnwandeinträge von Exfreundinnen zu lesen.  

«Wer war Janine noch gleich?»

Man weiss, zu welchen Veranstaltungen der Liebste gehen möchte (Queens of the Stone Age) und das eigene Interesse subtil mit einem «interessiert» mitzuteilen. Zur Sicherheit, bevor der andere «vergisst» einen im Real Life nach einem Date zu fragen.  

Man kann den anderen auf romantischen Instagram-Fotos (#instalove #couplegoals #mine) markieren und so verstecktes Commitment platzieren, seine emotionalen Befindlichkeiten indirekt kommunizieren und potenziell Streit schaffen, ohne auch nur ein einziges Wort gewechselt zu haben.  

Streit Partnerschaft Beziehung
https://www.shutterstock.com/download/success

Bild: Shutterstock

Toll oder? Bravo Menschheit.

Was auch immer geht: Unabsichtlich auf das durchfrisierte Profil einer hübschen Mittzwanzigerin aus der Umgebung gelangen und mitansehen, welchen Like-Marathon der andere dort in den letzten 14 Tagen hingelegt haben muss, ohne dafür einen Bot zu kaufen.  

Und genau hier kommen wir zum Paradoxa des Missverständnisses: Warum tut man sich die digitale Präsenz des anderen überhaupt an? Wozu soll diese erweiterte Ebene gut sein, wenn nicht für Kontrolle, Stalking und zwanghafter «Liebesversicherung» mittels Hardcore-liking?  

«Schatz, warum hast du mein neues Foto nicht geliked und das andere schon?»

Gerade wenn man zusammen ist, teilt man doch schon ohnehin mehr mit der anderen Person, als einem lieb ist, wohingegen vieles, das auf Social Media gepostet wird, spezifisch an Leute gerichtet ist, die einen a) weniger gut kennen b) inzwischen vielleicht weiter weg wohnen und deshalb nicht alles mitbekommen und c) dich nicht jeden Tag in der Früh ungekämmt im Bademantel sehen. Auf Instagram teilt man die glamourösere Zusammenfassung eines Tages, an dem der andere teilgenommen hat.     

Foto Handy 
https://unsplash.com/photos/p31C6Lmf9zU

Bild: Unsplash

Wie awkward ist das denn bitte?

Manch einer kennt diesen WTF-Moment vielleicht auch aus Freundschaften: Da sieht man auf Social Media plötzlich eine ganz andere Person als die, die man vermeintlich zu kennen scheint. Lisa ist jetzt «Asia-Travelbloggerin», obwohl sie vor zwei Monaten Vietnam nicht von Kambodscha unterscheiden konnte. Aber gut! Menschen lernen bekanntlich dazu. 

Die Social-Media-Präsenz «muss» natürlich nicht 1:1 mit der «echten» Persönlichkeit übereinstimmen, im Gegenteil. Die Onlinepräsenz kann – vor allem in beruflichen Belangen – ganz bewusst auf Aspekte reduziert werden. Auf Architektur zum Beispiel, Philosophie, Bücher oder Beachvolleyball.  

Dem oder der Geliebten Einblick in seine sozialen Kanäle zu gewähren, kann Unsicherheiten mit sich bringen. Was, wenn er oder sie meine Präsenz nicht mag?

Was, wenn er oder sie nicht versteht, warum ich dieses oder jenes mit einer grossen Followerschaft teilen möchte – aber nicht mit ihm oder ihr?

All diese Probleme erledigen sich, wenn man sich einfach nicht gegenseitig hinzufügt oder folgt.  

Man behält nicht nur diesen kleinen Teil Privatsphäre (das Paradoxon ist mir durchaus bewusst), sondern hat im besten Falle auch abends mehr miteinander zu reden, weil man nicht schon dank der Insta-Storys weiss, was sich der andere in der Früh, zu Mittag und abends einverleibt hat und welcher Film nebenbei auf Netflix lief.

Was bei entfernten Bekannten und Freunden durchaus interessant sein kann – eben, weil man nicht ständig mit ihnen in Kontakt steht – ist beim Partner vor allem: überflüssig und auf eine gruselige Weise unpersönlich.  

Frau, Handy, Natur
https://unsplash.com/photos/QofjUnxy9LY

Bild: Unsplash

Wer bist du überhaupt?

Ernsthaft: Wer – abgesehen von lüsternen Teenagern – will den anderen schon abends und zusätzlich tagsüber durchs Display sehen? Wie soll da langfristig Vorfreude und Interesse aufrecht erhalten werden, wenn es möglich ist, in ständiger, gegenseitiger Beobachtung zu stehen? Es sei denn, man ist ein Influencer-Couple, dessen Erfolg von der jeweiligen Präsenz des anderen genährt wird.

Aber soweit muss es erstmal kommen!

Bis dahin können alle, die noch nicht mit ihrem Lieblingsmenschen digital «connected» sind, aufatmen und beruhigt sein: Es ist alles in bester Ordnung bei euch.

Vielleicht sogar in allerbester.  

Und, bevor wir es vergessen. Es gibt bei dieser Taktik noch einen entscheidenden Vorteil: Wenn es irgendwann doch vorbei sein sollte, erspart man sich die Schmach darauf zu warten, entfreundet zu werden – oder «es» selbst zu tun. Denn das mit euch, es ist nie passiert.  

Ganz viel Liebe weiterhin!

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Video: watson/Emily Engkent

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    Alle Leser-Kommentare
  • the woman. 10.11.2017 11:18
    Highlight Highlight Amin.
  • Sapere Aude 10.11.2017 01:07
    Highlight Highlight Ich und meine Freundin schreiben uns lediglich Briefe, so richtig altmodisch obwohl wir ca. 400 km auseinander leben.
  • Muesli 09.11.2017 19:11
    Highlight Highlight Heute morgen habe ich gedacht wie toll es doch vor der Digitalisierung war. Bilder der Ex Wohnung hätten wohl kaum noch ein halbes Jahr rumgestanden, so wie sie in den social media Profilen zu finden sind. Würde man eine fremde Telefonnummer in der Tasche des anderen finden, könnte man sie verbrennen. Briefe wären schnell in der nächsten Schublade.
    Das Vergessen ist heute viel schwieriger, da man sich die gewechselten Zeilen immer wieder und wieder auf den Walls lesen kann. Die ehemaligen Verlinkungen sind heute hartnäckiger. Das Löschen zu fordern gilt nicht als akzeptabel. Schöne neue Welt.
    • Schmirinskis 10.11.2017 09:40
      Highlight Highlight Fremde Telefonnummern verbrennen? Wo bleibt das Vertrauen? Und ja, bei uns steht noch ein Bild von mir und meinem Ex rum. Mein Fast-Ehemann muss auch immer schmunzeln, weil das Bild so lustig ist. Er lädt ihn auch immer zu seinem Geburtstag ein. Warum muss immer alles vergessen werden? Ich liebe meinen Partner, so wie er ist, mit seiner Vergangenheit. Ohne die wäre er auch nicht der Mensch, den ich so liebe.
  • Schmirinskis 09.11.2017 14:00
    Highlight Highlight "Gerade wenn man zusammen ist, teilt man doch schon ohnehin mehr mit der anderen Person, als einem lieb ist,..."
    Wirklich? Dann am besten gleich die Beziehung beenden, dass kann ja nicht gut kommen. Noch nie haben wir nur eines der beschriebenen Probleme erlebt. Auch nicht die Menschen in unserem Umfeld. Eine Beziehung die Social Media Verbindung nicht verträgt, ist doch sowieso zum Scheitern verurteilt? Das Leben bringt noch viel grössere Hürden.
  • jen23 09.11.2017 13:45
    Highlight Highlight Bin theoretisch mit dem Artikel einverstanden, aber wenn mir mein angehender Freund keine Freundschaftsanfrage schickt, denke ich leider gleich, dass er etwas zu verbergen hat... Bei einer Freundin von mir war es genau so. Der Grund, wieso er sie von allen Social Media Accounts "ausgeschlossen" hatte, war, dass er schon eine Freundin hatte...😒
  • Lami23 09.11.2017 13:40
    Highlight Highlight So ein Quatsch. Bei uns ist das kein Problem.
  • Bruno Wüthrich 09.11.2017 12:17
    Highlight Highlight Interessante Aspekte, wie ich sie teilweise so noch gar nicht gesehen habe, die mich aber umso mehr darin bestärken, die sozialen Medien so weit wie möglich - zumindest im Privatleben - zu meiden, wie der Teufel das Weihwasser.

    Wobei ich betonen möchte, dass dies nur für mich gilt. Ich habe überhaupt nichts dagegen, dass Menschen auf sozialen Medien ihren Narzismus oder ihren Hang zum Voyeurismus (oder sogar beides) ausleben. So lange dabei niemand etwas Böses im Schide führt, trifft ja hier - zum Wohle und mit Zustimmung von beiden Seiten - das Eine auf das Andere.
  • Billy79 09.11.2017 11:59
    Highlight Highlight Naja, mein Freund und ich hatten vor sechseinhalb Jahren den ersten Berührungspunkt auf Twitter, bevor wir uns im real life getroffen haben. Wir folgen uns auf den diversen Kanälen gegenseitig - aber mir macht es auch nix aus, wenn er Bikini-Bilder und Co. liked. Aber das Pärchengetue machen wir nicht mit. Aber Pärchenbilder und schwülstige Liebesbekundungen via SoMe machen wir nicht - das ist peinlich und ich weiss auch nicht was das bringen soll; wenn die Liebe so gross ist, nimmt man sich am Abend in den Arm und kann das doch so sagen...
    • Billy79 09.11.2017 15:03
      Highlight Highlight Läck, das kommt davon, wenn die Arbeit einen vom Kommentareschreiben ablenkt. Aber...aber...
  • Ms. Song 09.11.2017 11:54
    Highlight Highlight Ihr habt Probleme! Irgendwie scheinen mein Leben und meine Beziehung nicht so kompliziert, wie eures zu sein. Mein Mann und ich sind auf allen Social Media Kanälen verbunden. Wir waren es auch schon Jahre vor unserer Beziehung. Wir hatten noch nie auch nur das geringste Problemchen wegen dem. Würde mein Partner nicht mit mir auf FB befreundet sein wollen, dann hätte ich riesen Fragezeichen.
    • who cares? 09.11.2017 13:48
      Highlight Highlight Sehe ich auch so. Für manche Leute gibt es anscheinend nur das Extrem, entweder tägliche Posts oder gar kein Account. Es gibt auch Leute, die Social Media unverkrampft und mit Mass nutzen können. Und wenn z.B. mein Fb account mit 500 Freunden zu geheim ist um ihn mit meinem Partner zu teilen, sehe ich das Problem eher in der Beziehung
  • MounyMelouny 09.11.2017 11:01
    Highlight Highlight Du schreibst was ich schon immer gedacht habe!

    Danke :) Ich lebe seit 7 Jahren in einer Beziehung, und wir sind glücklich ohne Social Media Stress.

  • Madison Pierce 09.11.2017 10:37
    Highlight Highlight Am Anfang einer Beziehung gehört es doch dazu, alles über den Partner wissen zu wollen. Habe zwar weder FB noch Instagram, aber als ich den Link zum Tumblr meiner angebeteten herausgefunden habe, war ich mehrmals pro Tag darauf. Und sie auf meinem Twitter-Account, wie sie mir später erzählt hat.

    Man muss ja nicht alles vom Partner kommentieren, hie und da mitlesen reicht.
  • Asmodeus 09.11.2017 10:13
    Highlight Highlight Ach Gottchen. Immer diese Pseudoprobleme.

    Und hier sitze ich und teile meinen Facebookaccount mit meinem Ehepartner.
  • Abraxas 09.11.2017 10:08
    Highlight Highlight Die Alternative wäre dann wohl, private Social Media Kanäle einfach nicht so extrem zu überladen. Dann kann die Liebste/der Liebste auch gerne etwas darin stöbern und man bleibt trotzdem interessant.

    Alternative zwei: gar kein Social Media... :-)

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