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Du möchtest nachhaltige Kleider tragen? Dann musst du diese 11 Schweizer Labels kennen

Bald jährt sich das Unglück von «Rana Plaza» zum fünften Mal. In der Schweiz sind seither zahlreiche Labels entstanden, die sich für nachhaltige Mode einsetzen. Einige davon findest du im nachfolgenden Listicle.

12.04.18, 18:45 12.04.18, 21:27

Am 24. April 2013 stürzte in Bangladesch das «Rana Plaza» ein. 1138 Menschen verloren ihr Leben. Das Drama, das sich in einer Vorstadt von Dhaka abspielte, ist bis heute der grösste Unfall der Textil-Industrie.

Im Hochhaus waren fünf Textil-Fabriken untergebracht, welche internationale Modelabels belieferten. Obschon die Arbeiter das Management auf Risse im Gebäude aufmerksam machten, wurden sie gezwungen, weiterzuarbeiten. 

Rund um die Welt waren die Bilder der beispiellosen Tragödie zu sehen; fassungslose Angehörige, überforderte Rettungskräfte, tödliche Betonmassen. Viele Menschen realisierten erstmals, unter welch prekären Umständen ein Grossteil ihrer Kleidung hergestellt wird.

«Rana Plaza» war die traurige Konsequenz eines weltweiten «race to the bottom» der Textil-Industrie. Im Kampf um die günstigsten Preisschilder wurden Umwelt-, Sozial und Arbeitsstandards jahrelang abgebaut. 

Zu deiner Info

Dieses Listicle entstand in Zusammenarbeit mit Fashion Revolution Switzerland. Vom 22. bis 29. April, wenn sich das «Rana-Plaza»-Unglück zum fünften Mal jährt, werden in der Schweiz zahlreiche Events und Aktivitäten rund um das Thema nachhaltige Mode durchgeführt. watson ist Medienpartner. 

So konnten die Modeunternehmen immer günstigere Kleidung anbieten. T-Shirt für 7 Franken 95 Rappen? Plötzlich ganz normal. 

Durch die Schwemme an Billigware nahm der globale Kleider-Konsum rasant zu. Ein US-Bürger kauft heute etwa fünf Mal mehr Kleider ein als noch 1980.

Die traditionellen vier Jahreszeiten sind in der Mode-Industrie quasi verschwunden. Die grossen Labels bieten Off- sowie Online wöchentlich neue Kollektionen an. 

Die Folge: Massenweise Textil landet im Abfall. Gemäss Greenpeace entsorgt ein US-Amerikaner heute doppelt so viel Kleidung wie noch vor 15 Jahren. Der Trend des immer höheren Kleider-Durchlaufs nennt sich «Fast-Fashion». 

Wurde mit «Rana Plaza» ein Wendepunkt in der Textilindustrie eingeläutet? Vielleicht. Sicher ist: Bei vielen Konsumenten hat in den vergangenen Jahren ein Umdenken stattgefunden. Sie möchten «Fair-» statt «Fast-Fashion».

Umfrage

Achtest du beim Kauf deiner Kleider darauf, wie sie hergestellt wurden?

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  • 20%Nein, aber eigentlich würde ich gerne ...
  • 18%Manchmal ja, manchmal nein.
  • 44%Ja, das versuche ich. Gelingt mir aber nicht immer.
  • 8%Ja, ich kaufe nur noch nachhaltige Kleider ein.
  • 5%Ich kaufe gar keine neuen Kleider mehr.

In der Schweiz sind viele Labels entstanden, die sich für eine faire und transparente Produktion ihrer Kleidungsstücke einsetzen. Elf davon möchten wir dir nun gerne vorstellen: 

Kennst du noch weitere Unternehmen, die hier erwähnt werden müssten? Dann ab in die Kommentare damit!

ZRCL

Fangen wir an mit den Basics, jenen Kleidungsstücken, die sich in jedem Schrank befinden. Auf genau das konzentriert sich das Schweizer Streetwear-Label «ZRCL» (für «circle»).

Jedes Kleidungsstück besitzt eine eigene Nummer, mit welcher der komplette Produktionskreislauf auf der Website zurückverfolgt werden kann. Keine Fashion, sondern Kleidung, die durch eine nachhaltige Produktion und Qualität überzeugt.

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Rotauf

Nicht auf Basics, sondern auf Outdoorbekleidung setzt «Rotauf». Die Kleidungsstücke werden in der Schweiz hergestellt, auf schädliche Chemikalien wird verzichtet. Auf der Website kann die Geschichte eines Produkts genau nachvollzogen werden.

Kleihd

Eine Alternative zum gängigen Modekonsum bietet «Kleihd». Hier kannst du deine Kleider ausleihen, anstatt sie zu kaufen. So kannst du an jeder Hochzeit mit einem neuen Kleid aufkreuzen und schonst dabei sogar noch dein Portemonnaie und die Umwelt.

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Mama Tierra

«Mama Tierra» vertreibt Accessoires wie Taschen, Hüte oder Etuis. Hergestellt werden diese von Wayuu-Indigenen, die zwischen Venezuela und Kolumbien wohnen. Im Fokus von «Mama Tierra» stehen Frauen, weil sie den Unterhalt der Familie sichern, die Kinder erziehen und für die Erhaltung der Natur sorgen.

prêt-à-reporter

«prêt-à-reporter» schenkt getragenen Kleidern eine frische Form für einen neuen Auftritt, ohne den Kleiderberg zu vergrössern. Alles ist aus bereits Vorhandenem hergestellt. Auf den Kopf gestellt und umgedreht wird ein Kragen zum Taillenbund oder eine Hose zum Kleid.

prêt-à-reporter: Wenn konventionelle Stücke zu Hinguckern werden. bild: chbaerlocher.ch

3FREUNDE

Nicht erst seit «Rana Plaza», sondern bereits seit zwölf Jahren arbeitet «3FREUNDE» daran, Kunden perfekte Basics anbieten zu können. Seit sechs Jahren sogar mit einer eigens gegründeten Näherei in Indien. Damit sind eine transparente Lieferkette, existenzsichernde Löhne in der Näherei und der ausschliessliche Einsatz von Fairtrade-Biobaumwolle gesichert.

Stefan Niethammer von 3Freunde. bild: zvg

SANIKAI

«SANIKAI» wurde in Zürich von Sanaz Wasser und Kai Wasser gegründet. Das Label übernimmt Verantwortung, indem es ausschliesslich mit natürlichen oder wiederverwertbaren Materialien arbeitet. Die veganen Kleidungsstücke werden in einem familiengeführten Nähatelier in Lugano angefertigt.

etris

«Slow-» statt «Fast-Fashion» heisst es bei «etris». Die Kleider werden in Bern designt und in Lugano produziert. Die verwendeten Materialien stammen aus fairen und ökologisch vertretbaren Produktionen. 

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Jungle Folk

Eine Reise durch Lateinamerika inspirierte Pauline Treis, ihr eigenes Modelabel zu gründen. Produziert wird zeitlose Frauenkleidung mit minimalistischem Design. Dabei wird auf eine enge Zusammenarbeit mit den Näherinnen und den Kunsthandwerkerinnen geachtet – faire Löhne sind ein zentrales Ziel des Labels.

Romy Hood

Corinna Mattner, die Frau, die hinter «Romy Hood» steht, beschreibt ihre Arbeit wie folgt: «Ich ziehe meine Inspiration aus schönen alten Kleidern. Auf der Brocki-Tour sprudeln mir nur so die Ideen durch den Kopf. Am liebsten arbeite ich im kreativen Prozess, das gleicht dann einer Art Kleider-Schlacht, in der ich die Materialien, mit denen ich arbeiten möchte, im Atelier ausbreite und anfange sie zu zerschneiden und neu zu kombinieren.»

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babybox

Wer Kinder hat, der weiss, wie schnell diese wachsen – dementsprechend oft müssen neue Kleider her. Wer keine Lust hat, alle paar Wochen, einen neuen Satz Babykleider zu kaufen, der kann diese jetzt bei «babybox» mieten. Ins Leben gerufen wurde «babybox» im Frühling 2017. Abholen kannst du die Kleider in Luzern, oder du lässt sie dir nachhause schicken. 

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47
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47Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • dab 15.04.2018 14:18
    Highlight Glücklicherweise gibt es noch mehr als die 11 und jeder Einzelne wäre es Wert hier gelistet zu sein. Abesehen von all den anderen Möglichkeiten nachhaltig mit unserer Kleidung umzugehen, zu kaufen, wiederzuverwenden und wenige davon zu kaufen. Das zeigt uns vor allem, wir haben alternativen zum Fast Fashion und können selber darüber bestimmen, was wir unterstützen und was nicht. Es hat sich also bereits viel getan seit Rana Plaza. Das macht doch Mut... !
    0 0 Melden
  • getchanged 13.04.2018 20:53
    Highlight wir haben vor 5 jahren get changed mit dem fair fashion finder gegründet, um genau diese frage zu beantworten: was sind öko-fair produzierende marken, die auch noch gut aussehen - und wo kann man sie kaufen. schaut doch mal bei uns rain, hier findet ihr alles: naturaline, carpasus, armedangels, die 11 oben etc....
    6 0 Melden
  • natalie74 13.04.2018 09:21
    Highlight Ich würde sehr gerne nachhaltige Kleidung kaufen - allerdings trage ich Grösse 46 und das sucht man bei diesen Labels vergebens...
    Offenbar dürfen nur schlanke Menschen fairtrade tragen. ^^
    14 0 Melden
    • dab 15.04.2018 14:11
      Highlight Selfnation macht zB Jeans nach Mass, für jede Frau angepasst. Sehr zu empfehlen!
      1 0 Melden
  • Merida 13.04.2018 08:18
    Highlight Mir fehlt da der Hinweis, wo diese Labels verkauft werden.
    9 0 Melden
    • getchanged 13.04.2018 20:50
      Highlight schau doch mal bei getchanged.net - hier findest du diese 11 und noch 150 faire labels mehr und über 400 läden, wo du die kaufen kannst.
      4 0 Melden
  • Einstürzende_Altbauten * 13.04.2018 08:07
    Highlight Ich vermisse Switcher 😢. Ging leider Konkurs.
    12 0 Melden
    • Meier-Bopp 13.04.2018 22:56
      Highlight Die Marke Switcher gibt es wieder. Noch fairer und ökologischer. www.werk5.ch
      3 0 Melden
  • Energize 13.04.2018 06:45
    Highlight Für alle Männer mit Style hier ein Schweizer StartUp, welches auf höchste Qualität setzt: Carpasus (https://www​.carpasus.com/).

    Kann ich wärmstens empfehlen.
    5 0 Melden
    • Ralphinho 13.04.2018 15:48
      Highlight Carpasus habe ich auch vermisst in der Aufzählung. Die Hemden sind aus Biobaumwolle und die Lieferkette kann anhand eines Codes nachverfolgt werden.
      1 0 Melden
  • DonCamillo 13.04.2018 00:34
    Highlight Soeder in der Schweiz, Hessnatur oder Armedangel in Deutschland wären auch noch Alternativen
    6 0 Melden
  • Midnight 12.04.2018 22:51
    Highlight FREITAG gäbe es auch noch 😉 Vom Szoff hin bis zum fertigen Produkt komplett in Europa gefertigt und Kompostierbar 👍
    15 0 Melden
  • Thomas Bollinger (1) 12.04.2018 22:17
    Highlight Selfnation - weil das immer passt und öko ist, ohne öko auszusehen.
    13 1 Melden
  • Mch 12.04.2018 22:01
    Highlight Nikin?
    3 4 Melden
    • dr.gore 13.04.2018 19:27
      Highlight Die Marke ist nur dazu da, kleinen Hisperkindern das Geld aus der Tasche zu ziehen.
      2 0 Melden
  • Ajanoria 12.04.2018 21:48
    Highlight Toller Bericht, nur schade fehlt da TGIFW - THANK GOD IT'S FAIR WEAR
    10 1 Melden
  • bobi 12.04.2018 21:47
    Highlight https://www.mcc-wear.com/index.php/de
    3 1 Melden
  • Saraina 12.04.2018 21:27
    Highlight Ich kann nicht glauben, dass hier das Zürcher Label "Erfolg" fehlt!
    15 2 Melden
  • Ni Hao 12.04.2018 21:22
    Highlight Akris.
    4 6 Melden
  • metall 12.04.2018 21:20
    Highlight Es fehlt hier definitiv f-abric von Freitag in Zürich. Gefällt mir sehr gut. Fasern ohne Baumwolle, produziert im Umkreis von 1000 Km
    14 1 Melden
    • Midnight 12.04.2018 22:52
      Highlight Hab mir letzte Woche eine Jeans gekauft. Das Konzept ist schon genial 👍
      3 0 Melden
    • leu84 12.04.2018 23:11
      Highlight @metall Danke für den Tipp
      0 0 Melden
  • Royeti 12.04.2018 20:42
    Highlight Das grösste Schweizer Mode Label für Nachhaltigkeit und Fairness fehlt...Naturaline
    45 1 Melden
    • der nörgler 12.04.2018 21:37
      Highlight So ist es. Laut einem Brand Manager von Mammut ist naturaline das einzig wirklich ernst zu nehmende Fairtrade und Nachhaltigkeitslabel.
      24 3 Melden
    • öpfeli 13.04.2018 01:27
      Highlight Das wusste ich gar nicht, danke für die Info!
      3 0 Melden
  • öpfeli 12.04.2018 20:10
    Highlight Kleihd ist sehr sympathisch!
    Ebenfalls favorite fair, schweizer Onlineshop für faire Mode.
    10 2 Melden
  • Maya Eldorado 12.04.2018 20:08
    Highlight Ich mache einen grossen Teil meiner Kleider selber. Ich flicke auch.
    30 1 Melden
    • Olmabrotwurst 12.04.2018 21:07
      Highlight Ja das gebe ich auch als Mann zu es ist für mich schwierig passende Hosen zu finden (kein Po, zu lange Steltzen ;) ) also flicke ich meine auch über Jahre und löcher sind ja wieder modern. ;)
      11 1 Melden
    • Saraina 12.04.2018 21:32
      Highlight Flicken, selbermachen auch aus Stoff und Kleidern aus dem Brockenhaus und ändern, und der Caritas weitergeben. Lauter gute Ideen.
      8 0 Melden
    • Midnight 12.04.2018 23:08
      Highlight Der Stoff, vor allem bei Hosen, ist heute leider meist so billig, dass Flicken häufig gar nicht mehr geht oder der Stoff um den "Flick" herum innert kürzester Zeit wieder kaputt geht. Musste in den letzten Jahren leider öfters die Erfahrung machen, speziell bei eigentlich recht teuren Markenjeans. Kaufe Alltagshosen für die Arbeit nun meist nur noch bei EMP, die sind dann zwar nicht so Modisch, dafür sind sie bequemer, praktischer, kosten nur ca. die Hälfte und halten locker 8 Mal so lange.
      Manchmal frage ich mich ja, wo das Geld von Markenkleidung hin wandert. In die Qualität jedenfalls nicht
      4 0 Melden
    • Saraina 13.04.2018 08:49
      Highlight In die Taschen der Aktionäre natürlich! In die Löhne der Angestellten in den Fabriken wo gesponnen, gewebt und genäht wird jedenfalls nicht. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Teilen von Hess Natur gemacht.
      3 0 Melden
    • Midnight 14.04.2018 09:18
      Highlight Die kennemich noch nicht. Merci für den Tipp! 😉
      0 0 Melden
  • Sunny92 12.04.2018 20:07
    Highlight In der Liste fehlt „Love your Neighbour“
    Super Lable mit Fair Fashion :)
    26 4 Melden
    • floseee 12.04.2018 23:09
      Highlight und blessed.. finde ich auch super :)
      5 1 Melden
    • dr.gore 13.04.2018 19:28
      Highlight Nee, auf die Freikirchenmode kann ich gerne verzichten
      2 0 Melden
  • w'ever 12.04.2018 20:01
    Highlight @watson
    wie wäre es, wenn ihr zum beispiel auch den preis eines basic t-shirts des jeweiligen labels posten würdet?
    80 4 Melden
    • Alex Danuser 13.04.2018 00:02
      Highlight Und Links direkt zur website wären auch nett, nicht alle haben instagram ;)
      8 0 Melden
  • undduso 12.04.2018 19:55
    Highlight Nicht aus der Schweiz aber empfehlenswert:
    Patagonia
    19 1 Melden
  • Jamil Mokhtar 12.04.2018 19:39
    Highlight Grossartiger Artikel! Am 28. April findet man sogar noch mehr Schweizer Labels am Fashion Revolution Day in Zürich! Beispielsweise A New York Affair, QWSTION, HOUSE OF AIM, KOMANA oder SELFNATION... da geht was und zwar fix!
    16 1 Melden
  • nutshell 12.04.2018 19:33
    Highlight Ist mir leider oft zu teuer, weil ich momentan sehr wenig Geld habe. Obwohl ich weiss, dass es, wenn fair und nachhaltig produziert, angemessene Preise sind. Ich kaufe aber fast alles (Kleider, Schuhe, Haushaltsgegenstände) gebraucht in den Brockis und auf Ricardo usw. Nur bei Hosen habe ich Probleme, passende zu finden. Oft schaue ich auch, wann es bei den fairen Läden runtergeschriebenes hat, wegen kleinen Fehlern oder ähnlichem. Dann sind die Dinge oft gleich günstig wie bei anderen Läden, es gibt einfach weniger Auswahl und es ist etwas mehr Aufwand, das Gesuchte zu finden.
    71 4 Melden
    • Jamil Mokhtar 12.04.2018 20:06
      Highlight Ich verstehe deinen Einwand mit den finanziellen Möglichkeiten. Ich glaube aber, dass es bei Vielen einfach eine Frage der Priorisierung ist. Man könnte bspw. auf 2-3 Kaffees pro Monat verzichten und könnte sich das etwas teurere und qualitativ bessere Produkt leisten. Übrigens, ein wenig teurer sind diese Produkte ja genau, weil sie strengere Umweltauflagen und Arbeitsbedingungen einzuhalten haben. Auch verdienen die ArbeiterInnen oft viel besser als in der Billigmodeindustrie.
      25 23 Melden
    • Pond 12.04.2018 20:36
      Highlight Second Hand zu kaufen finde ich sogar noch besser, als fairtrade neu. Es spart Ressourcen und verhindert Abfall. Es tut mir weh, wenn ich an die ganzen Kleider denke, die achtlos entsorgt werden. In meinem Freundeskreis treffen wir uns manchmal zum Tauschen, obwohl wir alle gut verdienen. Es geht ums Prinzip.
      30 1 Melden
    • Matrixx 12.04.2018 20:38
      Highlight Kleiner Gratistipp:
      Statt auf das Geld lieber auf die Qualität achten.
      Ein qualitativ hochwertogeres Kleidungsstück kann zwar manchmal das 2- bis 3-fache kosten, aber hält dafür 5 - 6 mal länger.
      Manchmal ist es also günstiger, einmal mehr Geld auszugeben.
      21 4 Melden
    • nutshell 12.04.2018 21:22
      Highlight Ja, ich weiss warum die Produkte teurer sind, deshalb halte ich die Preise für angemessen.

      Ich denke auch, dass es oft eine Frage der Priorität ist. Auch eine Frage der Menge oder dass lieber die verbreiteten Markenprodukte gekauft werden.

      Ich lebe unter dem Existenzminimum. Ein neues faires T-Shirt kann ich mir da schon mal kaufen, aber zB. bei Jacken ist es kaum möglich. Ich könnte natürlich Monate sparen. Aber ich lebe schon sparsam, also wären dann mir wichtige Bereiche (wie Lebensmittel) betroffen. Dann kaufe ich mir lieber eine getragene Jacke, was ich für gleich sinnvoll halte.
      58 1 Melden
    • Nibu 12.04.2018 21:26
      Highlight Für einige stimmt das wohl, für andere wirklich nicht.
      1 12 Melden
  • elias776 12.04.2018 19:29
    Highlight Ich beziehe alles was ich brauche aus der Brocki, gut und günstig.
    20 6 Melden
  • Christian Mueller (1) 12.04.2018 18:55
    Highlight Noch nachhaltiger: Brockenstube, noch nachhaltiger: weniger kaufen.
    123 7 Melden

Oh, wow! Diese 20 Bilder halten unserer Gesellschaft den Spiegel vor

Die Bilder des italienischen Illustrators Marco Melgrati sind nicht nur wahnsinnig schön gemacht, sondern regen auch zum Nachdenken an. Auf der Künstler-Plattform «Bored Panda» stellt der 33-Jährige seine gesellschaftskritischen Werke vor.

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(sim via Bored Panda)

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