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Bild: Netflix/montage

«Tote Mädchen lügen nicht» kommt wieder – wie gefährlich ist die Serie wirklich?

08.05.18, 14:06 08.05.18, 23:46

Helena Düll / watson.de

«Ich werde dir jetzt die Geschichte meines Lebens erzählen. Genauer gesagt, warum mein Leben ein Ende fand. Und wenn du diese Kassetten hörst, dann bist du einer der Gründe dafür.»

So beginnt die Serie «Tote Mädchen lügen nicht». Auf 13 Kassetten erzählt Hannah allen Menschen die ihrer Meinung nach etwas zu ihrem Suizid beitrugen, was sie falsch gemacht haben. Es geht um Liebe, Schmerz, Freundschaften, Einsamkeit, Mobbing und schliesslich um den Tod.

Mit Hannahs Worten begann auch die Diskussion um die Netflix-Produktion. 

Darf es eine Serie geben, die sich an ein junges Publikum richtet, in der es so explizit um Suizid geht?

In den USA stellte sich beispielsweise die öffentliche Organisation Parents Television Council dagegen und forderte Netflix auf, die Serie einzustellen (PTC). Für sie sei die Serie eine Anleitung zum Unglücklichsein. Durch die Inszenierung – zu viele Details, eine Heroisierung der Protagonistin und die Dramatisierung ihrer Situation – fürchten sie Nachahmer. Ein Mechanismus, der auch als Werther-Effekt bekannt ist.

Auch in Deutschland gab es Kritik, die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention (DGS), die Caritas und das Präventionsprojekt U25 rügten in einer gemeinsamen Stellungnahme die Serie. «Tote Mädchen lügen nicht» romantisiere Suizid, trivialisiere ihn «als eine Art ‹Spiel› mit Aufgaben und Regeln für die Hinterbliebenen» und verpasse es, Wege aus Problemen und Krisen aufzuzeigen. 

Lass dir helfen

Du glaubst, du kannst eine persönliche Krise nicht selbst bewältigen? Das musst du auch nicht. Lass dir helfen. In der Schweiz gibt es zahlreiche Stellen, die rund um die Uhr für Menschen in suizidalen Krisen da sind – vertraulich und kostenlos.

Die Dargebotene Hand: Tel.: 143, www.143.ch

Beratung + Hilfe 147 für Jugendliche: Tel.: 147, www.147.ch

Reden kann retten: www.reden-kann-retten.ch

Netflix hat auf den massiven Druck hin jede neue Folge mit einem Videohinweis versehen.

«Die Serie behandelt Probleme aus dem wahren Leben. Wenn du selbst von diesen Problemen betroffen bist, dann könnte die Serie nicht gut für dich sein; oder du schaust sie lieber mit einem Erwachsenen, dem du vertraust.»

Wie problematisch ist die Serie? Die Expertenmeinung:

Florian Arendt vom Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) hat sich bereits in diversen Studien und Aufsätzen mit dem Thema Suizid, Sprache und Rolle der Medien auseinandergesetzt. Er hat auch die Wirkung der ersten Staffel von «Tote Mädchen lügen nicht» wissenschaftlich untersucht. 

Ist die Serie wirklich gefährlich? Was bringen Warnhinweise? Darüber haben wir mit ihm gesprochen.  

watson.de: Ärzteverbände fordern, die Serie zu verbieten. Sie sprechen sich gegen ein Verbot aus. Warum?
Florian Arendt: Serien, die Themen wie Depression, Mobbing oder Suizid behandeln, sollten nicht verboten werden. Ein Verbot könnte zu einer Tabuisierung des Themas beitragen.

Trotzdem halten auch Sie die erste Staffel von «Tote Mädchen lügen nicht» für teilweise problematisch. 
Wir als Gesellschaft sollten über das Thema Suizid sprechen. Es betrifft uns. Die Frage dabei ist immer das «Wie». Die Macher der Serie sind während der ersten Staffel genau mit diesem Argument an die Öffentlichkeit gegangen. Wenn ich aber den Suizid minutenlang und grafisch extrem genau darstelle, ist mir nicht klar, wie das mit einer Enttabuisierung und Bewusstseinsbildung zusammenhängen soll. Emotionalisierung zu Gunsten hoher Zuschauerzahlen ist da sicher der vordergründige Beweggrund gewesen.

«Netflix geht es darum, eine hohe Anzahl an Abos zu erzielen.»

Hinzu kommt, dass die Darstellung nicht nur auf Netflix war, sondern auch auf YouTube verbreitet wurde. Das Video wurde zwar entfernt, aber viele Menschen haben es dort gesehen und zwar komplett ohne Kontext.

Warum ist das gefährlich?
Suizidberichterstattung ist, sowohl in klassischen Nachrichtenmedien als auch auf fiktionaler Ebene immer dann besonders problematisch, wenn emotionalisierend und stark sensationsträchtig über Suizid berichtet wird. Das trifft auch zu, wenn etwa die Methode ausführlich dargestellt wird oder der Ort des Suizids genau beschrieben wird. Diese Elemente begünstigen den sogenannten Werther-Effekt, der wissenschaftlich für Nachrichten und fiktionale Inhalte gleichermassen nachgewiesen ist. Konkret: Aus der Forschung wissen wir, dass es so zu Nachahmungen kommen kann.

Gab es schon einmal eine deutsche Serie, bei der der «Werther-Effekt» messbar war?
In den 80er Jahren gab es zu der Serie «Tod eines Schülers» Untersuchungen. Darin wurde der Suizid und die Suizid-Methode explizit dargestellt. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass im Anschluss an die Ausstrahlung Suizide mit derselben Methode angestiegen sind.

Wie könnte man Suizid zum Thema machen, so dass es Betroffenen hilft? 
Indem man eine erfolgreiche Krisenbewältigung darstellt, können Suizide möglicherweise verhindert werden. Daher ist es auch problematisch, dass der Schulpsychologe Hannah ohne Hilfestellung wegschickt.

«Das Signal sollte sein: Wenn jemand professionelle Hilfe sucht, dann bekommt er sie.»

Von der zweiten Staffel würde ich mir eine solche Geschichte wünschen.

Wie kann so eine Geschichte aussehen?
Der Protagonist befindet sich in einer Krise. Es wird dargestellt, dass die Situation schwierig ist und womöglich alles düster erscheint. Aber diese Person bewältigt diese Krise am Ende erfolgreich. Der Weg dahin ist nicht einfach, aber die Bewältigung gelingt unter anderem möglicherweise mit professioneller Hilfe.

Das wissen wir über die zweite Staffel: 

«Ihr seht eine sehr andere Hannah in der 2. Staffel. Ich würde Fans aus vielfältigen Gründen darauf vorbereiten, nicht die Hannah zu erwarten, die sie aus der ersten Staffel kennen.»

Katherine Langford

Der deutsche Trailer zu «Tote Mädchen lügen nicht»

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Film, Serien, Netflix und Co.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Lost_dreams 09.05.2018 08:28
    Highlight "Problematisch, dass der Schulpsychologe Hannah ohne Hilfestellung wegschickt."
    So sieht aber vielerorts die Realität aus. War bei mir nicht anders. Anstatt Hilfe anzubieten wurde ich suspendiert damals. Es müssen nicht immer ganz grosse Dinge passieren um jemanden in den Selbstmord zu treiben und das zeigt diese Serie sehr gut auf. Anstatt immer "Experten" zu Wort kommen zu lassen, wie wäre es die Stimme von denen zu hören, die einen Suizidversuch überlebt haben?
    8 0 Melden
  • Gurkensalat23 08.05.2018 23:21
    Highlight Ich finde es einfach schade, dass die Serie teils sehr banale "Gründe" für den Suizid nennt, die bestimmt jeder Mensch in seinem Leben einmal erlebt. Und jemandem danach die Schuld für den Selbstmord aufzudrücken, weil diese Person einmal etwas doofes getan hat (wie jeder Teenie) ist das schon fast grausam.
    10 6 Melden
  • Señor Ding Dong 08.05.2018 19:41
    Highlight Warum muss eine Serie, die Suizid thematisiert, automatisch belehrend sein oder ein positives Beispiel abgeben? Oder auf ein Happy End hinauslaufen? Oder eine positive Message haben? Ich finde es auf die Art glaubwürdiger und eindrucksvoller
    12 3 Melden
  • Barracuda 08.05.2018 18:52
    Highlight Ich fand die Serie grauenhaft und kann nicht mal ansatzweise nachvollziehen, warum sie dermassen gehypt wurde. Das waren 13 Folgen banalste Probleme von Teenies, die nur nervten. Mit dem Suizid als Hintergrund kann man dann halt natürlich saumässig viel in alles reininterpretieren. Ausserdem macht jemand, der seine Gedanken so klar ordnen kann und die Ereignisse auch verhältnismässig gut einordnen kann, wie es das Mädchen auf den Tapes gemacht hat, kaum Selbstmord. Und auf Teufel komm' raus eine 2. Staffel von einer solchen (eigentlich abgeschlossenen) Story zu machen, kommt auch selten gut.
    13 21 Melden
    • MeineMeinung 08.05.2018 22:58
      Highlight Genau das macht die Serie ja so genial! Denn sie zeigt vorallem auf, was unser Verhalten für eine Auswirkung haben kann. Wie wir mit dummen Sprüchen oder auch nur mit Blicken eine Person so tief verletzten, dass man diese Person zu so einer schrecklichen Tat treiben kann. Diese Serie könnte einigen Personen die Augen öffnen, leider würden die Personen die das nötig hätten diese Botschaft nicht verstehen
      11 5 Melden
  • Tabaluga 08.05.2018 18:43
    Highlight Die Geschichte hat mich ganz lang nicht losgelassen und ging mir extrem ans Herz. Ich kenne den Gedanken, dass alles zu viel wird und man Gefühle und Worte nicht mehr erträgt. Aber für mich war die Serie auch eine Hilfe, Ein bisschen Frieden zu finden. Mich an gute und schöne Dinge in meinem Leben zu halten.
    Trotzdem weiss ich nicht, ob ich rein emotional eine zweite Staffel ertragen würde.
    8 0 Melden
  • QueenNiin 08.05.2018 18:36
    Highlight Die Serie hat mich sehr berührt und ich finde gar nicht, dass man sie verbieten sollte; im Gegenteil. Das Thema Mobbing wird extrem gut behandelt und die Wirkung der Serie schreckt meiner Meinung nach von Suizid ab. Man sieht, wie das Leben vieler anderer auch zerstört wird.Ich habe selber einmal eine Person nach einem Suizid (auf den Gleisen) aufgefunden und fand das ein ganz schreckliches Erlebnis, so etwas kann man nicht tabuisieren.
    12 0 Melden
  • hektor7 08.05.2018 17:29
    Highlight Anfangs war ich der Botschaft dieser Serie gegenüber auch eher skeptisch eingestellt. Ich habe mich dann aus Interesse bewusst einmal mit mehreren Jugendlichen aus meinem Umfeld darüber unterhalten. Interessanterweise haben unabhängig voneinander alle gesagt, dass die Serie aus ihrer Sicht eher positiv dazu beiträgt, bezüglich Mobbing und dessen möglichen Folgen zu sensibilisieren. Anscheinend wurde das auch an vielen Schulen während des Unterrichts besprochen und in der Gruppe darüber diskutiert. So gesehen sind solche Serien eine gute Art und Weise, gesellschaftl. Tabus zu anzusprechen.
    26 1 Melden
  • Nosgar 08.05.2018 17:01
    Highlight Die Serie ist hervorragend. Und eine härter, tragischere, traurigere Szene als den in voller Länger gezeigten Tod habe ich selten gesehen. Da ist nicht die geringste Verherrlichung von Suizid zu sehen. Vielmehr wird aufgezeigt, was in solchen Fällen die tragische Konsequenz sein kann.
    Aber manche hätten wohl gerne, dass man real existierende Problem gar nicht erst thematisiert.
    Ich möchte noch darauf hinweisen, dass es zur Serie noch eine Doku "Beyond the reasons" gibt, die auch sehenswert ist.
    91 7 Melden
  • lily.mcbean 08.05.2018 16:47
    Highlight Ich verstehe zt. nicht was dieser Serie alles angedichtet wurde. Das einzige was ich gesehen habe ist die Geschichte wie von millionen anderen Pupertierenden die es schwierig haben gegen vorurteile usw anzukämpfen, die einen Platz im Leben suchen und dies bei der Protagonistin schrecklich schief läuft. Duch eine Kette von Ereignissen wurde eine Negativspirale in Gang gesetzt, durch ein par unbedachten Worten von denen niemand dachte sie könnten Schädlich sein. Für mich persönlich war es ein gutes Exempel wie ein par unbedachte Worte etwas in Gang setzen können das total ausser Kontrolle gerät.
    71 2 Melden
  • Lexxus0025 08.05.2018 16:44
    Highlight Was hat die ärztegesellschaft da zu quasseln? 1. ist das eine rein psychologische fragestellung 2. käme ein solches verbot zensur gleich. Leben wir jetzt in china?
    16 7 Melden
  • BullyMcTravish 08.05.2018 16:04
    Highlight Die Leute sollten ihre energie lieber dahingehend lenken, das mobbing, depressionen und probleme offen ausgesprochen werden können. Das man Tabu Themen bricht und öffenlich diskutiert und vorallem ernst nimmt. A:"Oh bin total traurig, der hat sich wegen depression umgebracht." B:"Ich habe auch depressionen." A:"Blödsinn. Hör auf zu übertreiben."
    20 0 Melden
    • lily.mcbean 08.05.2018 17:54
      Highlight Oder was in diesem Fall bei depressiven Menschen meisten gesagt wird: du musst dich halt zusammenreissen.
      19 1 Melden
  • PopFromTheBarbershop 08.05.2018 15:39
    Highlight Ja klar, verbieten wir doch die Serie und alles andere was mit Suizid zu tun hat. Die Leute vergessen sicher das man sich das Leben nehmen kann und dann passiert es nicht mehr, ganz einfach. Funktioniert mit Gewalt sicher auch.
    140 22 Melden
  • grotesk 08.05.2018 15:31
    Highlight Habe mich in der ersten Staffel genervt, da ich das Buch schon kannte und es zum Teil etwas anders war. Gebe der zweiten Staffel eine faire Chance.
    15 5 Melden
  • lilie 08.05.2018 15:16
    Highlight Da das Mädchen in der Geschichte schon tot ist, ist die einzige Möglichkeit der Macher, das Steuer noch herumzureissen und aus einer Glorifizierung von Suizid (und Externalisierung von Problemen) etwas Hilfreiches für von Suizidgedanken Betroffene zu machen: In der 2. Staffel darstellen, an welche schönen und guten Dinge sie sich in ihrem Leben erinnert, wie sie zur Erkenntnis gelangt, dass diese die schlimmen Dinge aufwiegen und dass sie ihren Suizid bereut.
    8 33 Melden
    • Lexxus0025 08.05.2018 16:45
      Highlight Sie soll suizid begehen und ihn dann bereuen? Wie soll das funktionieren?
      23 1 Melden
    • lilie 08.05.2018 17:02
      Highlight @Lexxus: Sie redet ja mit dem Zuschauer? Sie erklärt ja, wie es zum Suizid kam? Also kann sie ihn ja auch nachträglich bereuen.

      Das ist Fiktion, das ist dir schon klar?
      5 21 Melden
    • Laia 08.05.2018 18:11
      Highlight Sie hatte die Geschichte auf Kassetten aufgenommen, bevor sie sich umbrachte. Nur deswegen redet sie... Es ist keine Fiktion.
      2 1 Melden
    • Lexxus0025 08.05.2018 19:30
      Highlight Nein! Sie redet mit dem hauptdarsteller der serie (name vergessen) und zwar über tonbänder die sie vorher für eine reihe von leuten aufgenommen hat.
      0 0 Melden
    • lilie 08.05.2018 21:37
      Highlight Die Serie basiert auf einem Roman von Jay Asher, es ist Fiktion:

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Tote_Mädchen_lügen_nicht_(Roman)
      2 1 Melden
    • MeineMeinung 08.05.2018 22:52
      Highlight https://de.m.wikipedia.org/wiki/Fiktion
      Hier noch zum Nachlesen was in der Literatur als Fiktion gewertet wird.
      Da de Autor keine eigene Welt geschaffen hat, ist es keine Fiktion.
      Wie bereits erwähnt wurde redet Hannah nicht mit den Zuschauern sonder die Hauptperson spielt die Kassetten ab.
      2 0 Melden
    • MeineMeinung 08.05.2018 23:00
      Highlight by the way
      Wenn du denkst, die Serie glorifiziert Suizid, hast du die Serie nicht verstanden!
      4 0 Melden
    • lilie 09.05.2018 07:06
      Highlight Ach so, in der Geschichte hat sie ihre Erklärungen vor ihrem Suizid auf Kassette aufgenommen, das war mir nicht klar.

      Tja, dann geht es nicht. Ich dachte, es wäre bei bei Wether, der ja aus dem "Jenseits" zum Leser spricht.

      Und mit Fiktion meinte ich nur, dass es eine erfundene Geschichte ist. Somit ist auch jede Art von Plottwist möglich. Vor allem, nachdem die 2. Staffel nicht mehr auf dem Buch basiert.
      2 0 Melden
  • Mischa Müller 08.05.2018 15:14
    Highlight Unterdrückte Bedürfnise, unterdrückte Agression. Gewalt in vielen Formen... auch strukturelle und psychische... Worüber wir uns in dieser unserer Realität nicht unterhalten können, weil sie sich konstituierend, a priori genau das, dies zu thematisieren, ausschliesst. Eine negative Spirale unserer modernen, materiellen Welt... betrifft politisch Links wie Rechts und vor allem das Unten...
    1 9 Melden
  • Hans Jürg 08.05.2018 14:59
    Highlight Also ich halte die Serie für gefährlich. Denn sie langweilt mich zu Tode.
    25 62 Melden
    • Mischa Müller 08.05.2018 15:20
      Highlight Ganz der Darwinist. Nach dem überall anerkannten Motto: Der Stärkere überlebt, der Schwächere geht unter... Für was nur existiert "Soziales"? Solange ich Bäume fällen kann, so lange brauche ich Deine Wärme nicht?.. mich eckelt das an. Typisch wettbewerb, typisch Kapitalismus. Typisch "Scheiss auf die Wahrheit auserhalb meines Ego".
      28 19 Melden
    • rYtastiscH 08.05.2018 15:52
      Highlight @Mischa Müller

      ...und doch so typisch Mensch.
      8 5 Melden

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